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Die wichtigsten Nachrichten Januar bis Juli 2006:
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Horsthemke erneut
Westdeutsche Meisterin
Betzdorf/Sieg, 26. Juni 2006 (mts). Sieg für Sina Horsthemke, Platz sechs für Carsten Gundlach, das ist die positive Bilanz der heimischen Leichtathleten bei den
Westdeutschen Meisterschaften der Männer und Frauen am Sonntag in Betzdorf. Die Ahlenerin Horsthemke, die für den ESV Münster startet, verteidigte ihren Titel über 5000
Meter, Gundlach vom TV Beckum konnte sich gegenüber dem Vorjahr leicht steigern warf den Speer auf 58,96 Meter.
„Ich bin nur 18:52,69 gelaufen, es war superwarm und drückend“ zeigte sich Horsthemke von ihrer Zeit wenig begeistert, „diesmal war es einfach eine Kopfsache, und so
ein Psycho-Rennen ist fast anstrengender als ein körperlich harter Wettkampf.“ Horsthemke ließ sich auf ein taktisches Rennen ein und wechselte sich mit ihrer Konkurrentin
Patricia Grewatta zunächst in der Führungsarbeit ab. „Nach drei Kilometern habe ich das Tempo rausgenommen, um den entscheidenden Angriff vorzubereiten“, so Horsthemke,
„ich habe 900 Meter vor dem Ziel das Rennen verschärft, und sie kam nicht mehr mit.“ Am Ende hatte Ahlenerin sogar 200 Meter Vorsprung auf Grewatta.
Annika Krull, Beckumerin im Trikot des TV Wattenscheid, traf den Absprungbalken beim Weitsprung diesmal zwar gleich im ersten Versuch, das war zuletzt nicht immer so, sprang aber nur auf
mäßige 5,44 Metern und Platz elf, der Liesborner Matthias Hendricks kam mit bei leichtem Gegenwind und mäßigen 11,31 Sekunden über 100 Meter nicht über den
Vorlauf hinaus. Dafür holte Hendricks mit der Viermal-100-Meter-Staffel der LG Kindelsberg Kreuztal Silber.
Im Vorjahr war Gundlach mit einem 56-Meter-Wurf auf Platz acht gekommen, jetzt steigerte er sich deutlich: Im dritten Versuch warf Gundlach seinen Speer auf 58,96 Meter, soweit wie zuletzt
vor zwei Jahren. „Ich wollte wieder in den Endkampf“, so Gundlach, „und das hat funktioniert, dementsprechend zufrieden bin ich“.
Dieses Ziel, unter sich unter den besten Acht aus NRW zu platzieren, verpasste die Vereinskollegin Daniela Flack dagegen relativ deutlich, die Beckumerin warf den Diskus 35,36 Meter und kam
damit auf Rang 14 der Frauenkonkurrenz. „Das Teilnehmerfeld war riesig, dementsprechend kurz die Einwurfzeit, und ich habe nicht in meinen Wettkampf gefunden“, so Flack
enttäuscht. Erst vor zwei Wochen hatte sie das Tausend-Gramm-Wurfgerät 39,83 Meter weit geschleudert, die in Betzdorf für den Endkampf gereicht hätten.
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Zwei Westfalen-Titel für Becker
Bad Oeynhausen, 26. Juni 2006 (mts). Die Startnummer Eins hat Norbert Becker am Wochenende Glück gebracht: Bei den Westfälischen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften in Bad
Oeynhausen holte der Ahlener Gold über 200 und 400 Meter der Männer M55. Gold ging auch an seinen Vereinskollegen Markus Nakielski, den Neubeckumer Siegfried Gorny sowie Daniel
Schramm, Thomas Wehner und Manfred Jendrysek von der LG Oelde/Wadersloh.
Über 100 Meter war Becker zunächst auf
Rang Vier gesprintet, "mit den 13,48 Sekunden bin ich zufrieden", so Becker, der sein Training auf die längeren Sprintdistanzen abgestimmt hatte. Über 200 Meter war Becker dann
nochmals schneller als bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Ahlen und hatte nach 27,16 Sekunden nur einen außer Konkurrenz startenden Sportler vor sich. "Über 400 Meter
kann ich schneller laufen", so Becker, "aber nach dem langen Wettkampftag war nicht mehr drin." Becker siegte über die Stadionrunde mit 65,54 Sekunden.
Ein starkes Rennen zeigte auch Markus Nakielski, über 5000 Meter. Nachdem sich angesichts der hohen Temperaturen niemand an der Tempoarbeit beteiligen wollte, reihte auch er sich
zunächst im Feld ein, 900 Meter vor dem Ziel trat der Ahlener dann an und sprengte die Spitzengruppe, Nakielski siegte mit 16:06,48 Minuten. "Eigentlich wollte ich auch die Norm für
die Deutschen Seniorenmeisterschaften unterbieten", hatte sich Nakielski zunächst eine schnellere Zeit erhofft. Jetzt wird er in zwei Wochen in Erfurt über 1500 oder 10000 Meter
antreten.
Mit 52,54 Metern entschied Thomas Wehner von der LG Oelde/Wadersloh den Speerwurf der Männer M35 für sich und mischte gleich noch in drei weiteren Disziplinen vorne mit: Wehner
wurde Zweiter im Diskuswurf und im Weitsprung, außerdem Dritter in der Kugelstoß-Konkurrenz. Mit 31,55 Metern warf Vereinskollege Daniel Schramm den Hammer in der M30 am
weitesten. Dr. Jürgen Menze, ebenfalls im Trikot der LG Oelde/Wadersloh, sprintete mit 12,86 Sekunden über 100 Meter der Männer M40 auf Rang Zwei, Klemens Waldikowski wurde mit
2:23,02 Minuten über 800 Meter ebenfalls Zweiter.
Für die LG Ahlen holte Roger Samorey mit ordentlichen 5,28 Metern Rang Vier im Weitsprung der M40, musste dann aber mit einer Muskelverhärtung im Hochsprung schon bei 1,50 Metern
passen. Gleich bei ihrem ersten Start bei den Seniorenmeisterschaften holte Daniela Meyer für die LG Ahlen Silber über 100 Meter (15,04 Sekunden) und im Weitsprung (4,11) der W35.
Der Sendenhorter Otto Kuhn wurde Vierter im Weitsprung sowie im Speerwurf und Elfter im Diskuswurf der Altersklasse M65. Mit starken 8,17 Metern gewann Manfred Jendrysek von der LG
Oelde/Wadersloh den Dreisprung dieser Altersklasse. Hubert Hartings von der LG Ahlen musste verletzt auf seinen Start in der Kugelstoßkonkurrenz verzichten.
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Kleine Kreismeisterschaften
Oelde, 23. Juni 2006 (mts). Drei Zentimeter fehlten Anna Gerigk am Freitagabend zum Dreisprung-Kreisrekord. Bei den sogenannten kleinen Kreismeisterschaften der Leichtathleten holte
die A-Jugendliche gleich zwei der acht Kreismeistertitel des TV Beckums. 10,93 Meter sprang Gerigk in ihrem zweiten Versuch und steigerte ihre persönliche Dreisprung-Bestmarke aus dem
Vorjahr um über 30 Zentimeter. Das Speerwerfen der A-Jugend gewann Gerigk mit mäßigen 25,37 Metern.
Deutlich weiter warf Vereinskollege Carsten Gundlach, er kam in seinem Testwettkampf auf 54,80 Meter. Gundlach startet heute bei den Westdeutschen Meisterschaften in Betzdorf. Auch der
Neubeckumer Martin Mutlu überzeugte im Speerwurd, er gewann mit 44,34 Metern die B-Jugend. Auf der Laufbahn präsentierte sich der A-Jugendliche Stefan Maschelski erneut in starker
Form und gewann das 800-Meter-Rennen in 2:01,5 Minuten, der Neubeckumer Jens Bluschke lief mit 2:08,9 Minuten auf den zweiten Platz.
Annika Krull, Beckumerin im Trikot des TV Wattenscheid, startete im Hürdenlauf außerhalb der Kreismeisterschafts-Konkurrenz, Krull benötigte für die 100 Meter 14,5
Sekunden, Elena Berkemeier aus Ahlen benötigte über die niedrigeren B-Jugend-Hürden genau drei Sekunden länger. Dafür wurde Berkemeier mit einer persönlichen
Bestleistung im Speerwurf entschädigt. Die verpasste Christoph Panreck vom SuS Enniger, der den Speer in der A-Schüler-Konkurrenz mit 30,03 Metern drei Meter kürzer warf als im
Vorjahr, der Ennigeraner gewann außerdem die 80 Meter Hürden (14,1 Sekunden). [Fotos]
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100-Kilometer-EM: Platz
acht für Austermann
Torhout, 18. Juni 2006 (mts). Einstand nach Maß: Bei ihrem ersten Einsatz im Trikot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) gelang Barbara Austermann gleich eine
Top-Platzierung. Bei den 100-Kilometer-Europameisterschaften im belgischen Torhout holte die Ahlenerin am Wochenende einen starken achten Rang. 8:48:58 Stunden benötigte Austermann
für die 100 Kilometer, sie verpasste damit persönliche Bestmarke, vor nur sieben Wochen bei dem Deutschen Meisterschaften in Rodenbach aufgestellt, nur um zweieinhalb Minuten.
Während sich Austermann vom Umfeld der Meisterschaften wie der Eröffnungsfeier begeistert zeigte, kam sie mit dem Rennen selbst anfangs nicht so gut klar. „Wir gingen
gemeinsam mit dem Marathonlauf und einem Zehn-Kilometer-Rennen der „Nacht von Flandern“ auf die Strecke, am Start gab es ganz schön Gedränge und Geschubse“,
bemängelte sie. Auch das ungewohnte Laufen bei Nacht machte Austermann Probleme: „Es war stockdunkel und einsam, nur alle fünf bis sechs Kilometer traf man einen Betreuer an
den Verpflegungsständen. Bei Kilometer 30 habe ich mich wärmer angezogen, weil es kalt wurde. Nach 40 Kilometern war mir dann übel“, berichtete Austermann, dass es in der
ersten Hälfte des Rennens nicht besonders lief, „ich habe mich gefragt, wie ich jetzt noch 60 Kilometer auf dieser superharten Strecke schaffen sollte.“ Während für
die Marathonläufer das Rennen beendet war, fing es für Austermann erst richtig an: Bis Kilometer 50 erholte sich Austermann wieder und konnte dann einige Konkurrentinnen
überholen. „Viele sind zu schnell angegangen“, erzählte Austermann im Ziel, die 35-Jährige überzeugte dagegen mit einer klugen Renneinteilung und machte auf
den letzten 20 Kilometern noch acht Minuten auf die Konkurrentinnen gut. Eine Medaille verpasste Austermann bei ihrem EM-Debüt: Das DLV-Team um Europameisterin Birgit
Schönherr-Hölscher holte mit der Mannschaft Silber, als vierte Deutsche verfehlte Austermann den Sprung auf das Siegertreppchen um eine gute Viertelstunde. „Seit Weitspringer
Christian Thomas, Halleneuropameister 1987, war kein Ahlener mehr bei Europameisterschaften der Hauptklassen dabei“, freute sich auch Ralf Gosda, Vorsitzender der LG Ahlen, über
Austermanns gutes Abschneiden.
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Westfälische Mehrkampfmeisterschaften: Quiter holt Silber
Lage, 18. Juni 2006 (mts). Mit Silber überzeugte Maike Quiter am Wochenende bei den Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften in Lage. Im Vorjahr im sogenannten Blockwettkampf
Lauf noch auf Rang drei platziert, konnte die A-Schülerin im Trikot der LG Ahlen in diesem Fünfkampf nach einem starken Auftakt mit 13,02 Sekunden über 100 Meter sogar anfangs
in Führung gehen. Trotz persönlicher Bestleistungen über 80 Meter Hürden (14,95 Sekunden) etwas zurückgefallen, eroberte sie diese im Weitsprung mit 5,15 Metern
nochmal zurück. Nach dem Ballwurf und dem 2000-Meter-Lauf fiel der Rückstand auf die Siegerin dann jedoch recht deutlich aus, 56 Sekunden fehlten Quiter am Ende zur
Goldmedaille.
Elena Berkemeier (LG Ahlen), die im Vorjahr noch den Blockwettkampf Lauf der 15-Jährigen gewonnen hatte, musste diesmal im mit 40 Athletinnen stark besetzten B-Jugend-Siebenkampf
antreten, Berkemeier kam mit 3684 Punkten auf Rang 14.
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Ahlener Minimarathon: Hattrick für Fischer
Ahlen, 16. Juni 2006 Ahlen (mts). Die Ahlener Mannschaft für den Berliner Minimarathon ist komplett: Jeanette Fischer, Henrike Gebhardt, Daniel Küpper und Furkan Sisman
gewannen am Freitagvormittag das Qualifikationsrennen im Sportpark Nord und führen damit das „Team Ahlen“ an, das am 24. September die Stadt beim größten
Schülerlauf Deutschlands im Rahmen des Berlinmarathons vertreten werden. Sisman hatte den Ahlener Minimarathon bereits 2003 gewonnen, Gebhardt siegte auf dem 4,2 Kilometer langen
Rundkurs zum zweiten, Fischer gar zum dritten Mal in Folge. Auf Einladung der Partnerstadt Schöneberg und der Sparkasse Münsterland Ost wartet auf das 24-köpfige Team nun ein
dreitägiges Programm in der Bundeshauptstadt, neben den Zweit- und Drittplatzierten der vier Altersklassen losten Dr. Peter Lucke von der Sparkasse und Detlef Muntschick vom Sportamt
noch weitere zwölf Schüler für die Mannschaft aus. „Damit wollen wir auch den Breitensportgedanken fördern“, so Muntschick.
Das Team Ahlen beim Berliner Minimarathon am 24. September 2006: Daniel Küpper (Realschule, Sieger MII), Michael Torres-Kuckel (Gesamtschule, 2. MII), Jonas Balmes (St. Michael, 3.
MII), Sabahattin Canogin (Bodelschwinghschule), Eddi Jüttemeier (Gesamtschule), Ismael Taser (Gesamtschule), Furkan Sisman (Gesamtschule, Sieger MI), Kevin Brand (Gesamtschule, 2. MII),
Maximilian Dahlhoff (St. Michael, 3. MII), Philip Kalthoff (St. Michael), Volkan Kocak (Bodelschwinghschule), Robin Condemi (Städt. Gymnasium), Jeanette Fischer (St. Michael, Siegerin
WII), Sina Niketta (Städt. Gymnasium, 2. WII), Stephanie Könning (St. Michael, 3. WII), Stefanie Schupras (Bodelschwinghschule), Yola Biermann (St. Michael), Nurcian Canibek
(Bodelschwinghschule), Henrike Gebhardt (St. Michael, Siegerin WI), Donna-Rabea Elischer (St. Michael, 2. WI), Jamina Röller (Overbergschule, 3. WI), Aysegül Gümüs
(Bodelschwinghschule), Elena Regel (Städt. Gymnasium), Swetlana Dietrich (Städt. Gymnasium). [Ergebnisse]
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Deutsche Senioren-Mehrkampfmeisterschaften: Ahlener Team auf Rang sechs
Ahlen, 11. Juni 2006 (mts). Unter den Augen von Zehnkampf-Weltrekordler Guido Kratschmer lief die LG Ahlen am Samstagnachmittag auf Rang sechs der Deutschen Mehrkampfmeisterschaften
in der Mannschaft der M40. Roger Samorey als 22. der Fünfkampf-Einzelwertung sammelte für die Ahlener die meisten Punkte, mit 36:38 Metern warf der 43-Jähre den Speer so weit
wie noch nie. Routinier Rudi Heising und Thomas Humann mit seinem ersten Wettkampf für die LG Ahlen platzierten sich auf den Rängen 27 und 28 der stark besetzten Altersklasse. Guido
Kratschmer begutachtete am Samstag schon mal die Wettkampfstätten, der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Montreal war am Sonntag in der Altersklasse M50 an - musste aber
am Sonntag auf die Lauf- und Sprungdisziplinen verzichten, Probleme mit der Achillessehne machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Für die LG Ahlen kam Norbert Becker am Sonntag auf
Rang zehn.
Elf Jahr nach ihrem ersten Mehrkampf-Titel in Ahlen gewann Christa Stedtler erneut, die Neubeckumerin gewann in der Altersklasse W60. [Fotos] [Ergebnisse]
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Team-Kreisrekord wohl nur auf Zeit
Ahlen, 6. Juni 2006 (sts). Die Ahlener Langstreckler sind derzeit schnell wie lange nicht mehr. Das spiegelt sich auch in der Straßenlauf-Statistik wieder. Nachträglich
wird den Läufern um Markus Nakielski nun auch der Team-Kreisrekord über die zehn Kilometer gutgeschrieben. „Bisher lag uns bloß die Ergebnisliste noch nicht vor“,
so Eberhard Vollmer, Obmann des Leichtathletik-Kreises, der die Statistik gemeinsam mit seiner Frau Lydia betreut.
Mit einer Zeit von 1:44:34 Stunden in der Besetzung Markus Nakielski, Lennart Elischer und Daniel Drepper, gelaufen am 14. Mai bei den Westdeutschen Straßenlaufmeisterschaften in Bad
Berleburg, löst das Trio die bisherigen Rekordhalter vom LV Oelde ab. Martin Stutenbäumer, Robert Bange und Manfred Grünebaum hatten am 14. Mai 1999 in Lippstadt 1:45:16
Stunden gebraucht.
Der Mannschafts-Kreisrekord könnte jedoch nur kurz Bestand haben. Je nach Besetzung ist die neue Bestmarke für die heimischen Langstreckler schon am kommenden Samstag beim Citylauf
in Oelde erneut in Reichweite.
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100 Kilometer: DLV beruft Austermann für Europameisterschaft
Ahlen, 5. Juni 2006 (sts). Große Ehre für Barbara Austermann: Erstmals wird die Ahlener Langstrecklerin in gut zwei Wochen im Trikot der Nationalmannschaft starten. Im
Anschluss an das Vorbereitungstrainingslager der Ultra-Läufer im bayerischen Oberstaufen hat der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) jetzt seine Nominierungen für die
Europameisterschaften über die 100 Kilometer im belgischen Torhout bekannt gegeben. Zum Team der Damen, dem für die Titelkämpfe Medaillenchancen zugerechnet werden, gehört
auch die 35-jährige Langstrecklerin der LG Ahlen. Die Europameisterschaft in Belgien findet am 16. Juni statt.
„Ich freue mich schon“, so Austermann, die am Samstag mit einem letzten langen Trainingslauf über 60 Kilometer ihre Vorbereitung weitgehend abgeschlossen hat. Noch am Vortag
war Austermann im Rahmen des Läuferabends für ihre herausragenden Leistungen in der vergangenen Saison ausgezeichnet worden. Aus den Händen des LG-Vorsitzenden Ralf Gosda gab
es für die Langstrecklerin wie für Geher Manfred Kreutz die goldene Ehrennadel des DLV und dazu Gutscheine für einen Besuch im Ahlener Kino. „Jeweils zwei, Eure Partner
müssen oft genug auf Euch verzichten, Ihr lauft ja meist davon“, so Gosda.
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Stadtteil- und Haldenlauf: Souveräner Sieg für Brouwer
Ahlen, 4. Juni 2006 (mts). 36:27 Minuten brauchte Philipp Brouwer für die gut 10,5 Kilometer beim Ahlener Haldenlauf - so schnell war bisher noch niemand. Brouwer siegte
souverän vor Vorjahressieger Thomas Böckenholt und Marcelo Ruiz, die schnellsten Frauen waren Claudia Nachtwey, Petra Holtmann-Wibberich und Maria Gerke. Beim Stadtteillauf
über 2,5 Kilometer machten der Ennigeraner Christoph Knaup und der Ahlener Stefan Maschelski die Siege unter sich aus. Schnellster Walker war Reinhard Malluck aus Beckum, bei den
Mannschaftswertungen der Schüler schlug vor allem die Paul-Gerhardt-Schule zu.
Wegen der Pfingstfeiertage verbuchten die LG Ahlen und das Stadtteilforums einen deutlichen Teilnehmerrückgang in den Schülerläufen, hatten aber über 2,5 und 10,5
Kilometer so viele Läufer am Start wie noch nie. Die Walking-Strecke hatten Veranstalter erstmals im Programm. [mehr] [Ergebnisse] [Fotos]
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Leichtathletik-Pfingsprogramm: Sportpark, Halde, Beckum
Ahlen/Beckum, 2. Juni 2006 (sts). Das Pfingstwochenende steht im Sportkreis ganz im Zeichen der Leichtathletik. Nach dem Läuferabend der LG Ahlen im
Sportpark Nord am heutigen Abend geht's Sonntag mit dem Stadtteil- und Haldenlauf ebenfalls in Ahlen weiter. Montag laden dann die Beckumer
Leichtathleten zum Pfingst-Sportfest ins Jahnstadion.
Im Mittelpunkt des Langstreckenlaufes am Sonntag in Ahlen steht der 10,5 Kilometer lange Kurs über die Ahlener Halde. Rund 80 Höhenmeter warten dabei im Steilanstieg auf die
Teilnehmer. Start ist um 12.15 Uhr am Glückaufplatz in Ahlen, Nachmeldungen werden bis 45 Minuten vorher angenommen. Außerdem finden ab 10 Uhr Läufe für den ganz kleinen
Läufernachwuchs sowie Schülerinnen und Schüler statt. Laufanfänger können ab 11.30 Uhr auch über 2,5 Kilometer starten. Erstmals gibt's auch Walking und
Nordic-Walking im Haldenlauf-Programm. Start ist um 12.15 Uhr, die Strecke misst rund sieben Kilometer.
Am Montag in Beckum sind die Laufstrecken kürzer. Dafür gibt's zum traditionellen Pfingst-Sportfest des TV Beckum im Jahnstadion fast das komplette Programm der
Stadion-Leichtathletik. Los geht's ab 10 Uhr, außer Sprints sind Kugelstoßen, Hoch- und Weitsprung, Ballwurf, Diskuswurf, die 400 Meter und als Mittelstrecke die 1500 Meter
ausgeschrieben. Angekündigt hat sich für das Sportfest auch Thomas Loosch, Silbermedaillengewinner der Paralympics von Athen. Loosch, außerdem vierfacher Weltmeister und
22-facher Weltrekordler, will im Kugelstoßen und im Diskuswurf starten. „Im Diskuswurf peilt er bei uns einen neuen Weltrekord an“, freut sich Organisationsleiter Christoph
Gerigk schon auf den erfolgreichen Gast.
Punkte für den Kreis-Beckum-Cup gibt es an diesem Wochenende nur am Sonntag. Wertungslauf für die Serie ist die Langstrecke des Haldenlaufes.
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Große Kreismeisterschaften
Ahlen, 27. Mai 2006. Julian Eskötter ist der überragende Athlet der Leichtathletik-Kreismeisterschaften vom Wochenende. Der 13-Jährige Ennigeraner holte sich am Samstag
im Ahlener Sportpark Nord gleich fünf Kreismeistertitel. Die Veranstalter zählten über 300 Teilnehmer mit knapp 900 Starts. "Wir hatten deutlich mehr Teilnehmer als im Vorjahr,
und das trotz des Brückentages", so Organisator Eberhard Vollmer, Chef des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses.
Bereits bei den Schülerhallenmeisterschaften Anfang März hatte Eskötter mit vier Siegen zugeschlagen. Eskötter führt somit auch die meisten Disziplinen der
Kreis-Bestenliste seiner Klasse an, die der KLA gestern veröffentlichte. Eskötter war über 75 Meter, im Hoch- und Weitsprung, beim Kugelstoßen sowie im Ballwurf
erfolgreich; lediglich mit der Staffel, hier hatte der SuS Enniger kein Team am Start, sowie über 1000 Meter überließ er den Sieg der Konkurrenz. Ähnlich erfolgreich bei
den Mädchen war die zehnjährige Jana Kolbe im Trikot der LG Oelde/Wadersloh mit ihren Siegen in der Staffel, über 50 Meter, im Weit- sowie im Hochsprung.
Die Siege bei den Sprintstaffeln teilten sich die Teams der LG Ahlen und der LG Oelde/Wadersloh. Die Ahlener stellten bei ihrem Heimspiel mit rund 90 Athleten die größte
Mannschaft, aus dem Ahlener Team kam auch Daniel Rohrberg (100 Meter, 200 Meter, Hochsprung, viermal 100 Meter) bei den Männern auf vier Titel, ebenso wie Martin Mutlu vom TV Neubeckum
und Elena Berkemeier von der LG Ahlen. Mutlu und Berkemeier traten jedoch in den äußerst schwach besetzten B-Jugend-Klassen an. "Ab den A-Schüler-Klassen brechen unsere
Teilnehmerzahlen drastisch ein", stellte Vollmer fest. Während die Veranstalter in den jüngsten Klassen deutlich mehr Teilnehmer zählten als in den Vorjahren, mehr als die
Hälfte der Teilnehmer waren jünger als zwölf, blieben in den Jugendklassen einige Wettbewerbe unbesetzt. "Das war es trotz der unbeständigen Witterung eine sehr gelungene
Kreismeisterschaft", zog Vollmer dennoch eine positive Bilanz.[Ergebnisse]
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6. Wälster Lauf
Walstedde, 27. Mai 2006 (ddr). Sechster Start im Kreis-Beckum-Cup, Sechster Sieg. Markus Nakielski ist weiterhin nicht zu stoppen. Am
Samstagabend gewann der Langstreckler der LG Ahlen den Wälster Lauf in 34:34 Minuten und übernahm damit erneut die Führung in der Cup-Wertung von Manfred Grünebaum.
Insgesamt starteten 337 Sportler im Walstedder Böcken – 35 mehr als im vergangenen Jahr.
Mit einem neuen Teilnehmerrekord
hätte in den Tagen zuvor wohl niemand gerechnet: Zu schlecht war das Wetter, zu stark der Regen. „Gestern hätten wir keine Schülerläufe durchführen können.
Da stand der komplette Ascheplatz noch unter Wasser“, war Organisator Ralf Grünewald froh, dass der Großteil des Samstages trocken blieb. Erst nach Beginn des zehn
Kilometer-Laufes um 18.30 Uhr ging der Nieselregen in Dauerschauer über – die Läufer störte das jedoch kaum: Drei der vier Hauptlauf-Siegerzeiten waren besser als im
vergangenen Jahr.
Über zehn Kilometer entwickelte sich die im Vorfeld erwartete Dreiergruppe an der Spitze. Markus Nakielski führte die beiden Oelder Jens Bluschke und Philipp Kaldewei lange Zeit in
Richtung 34:59 Minuten, ehe er sich zwei Kilometer vor dem Ziel absetzte und einem sicheren Sieg entgegen lief. Nakielskis Überlegenheit musste auch Jens Bluschke anerkennen, der in
34:55 Rang zwei belegte: „Markus hat einfach eine ganz andere Klasse. Ich muss mich bei ihm bedanken, dass er mich zum ersten Mal unter 35 Minuten geführt hat“, war Bluschke
froh, zumindest noch Philipp Kaldewei (35:05 Minuten) bezwungen zu haben. Manfred Grünebaum belegte hinter Bernd Hoppe Rang fünf und ist nun nur noch Cup-Zweiter. Bei den Frauen
siegte Katrin Walter von den Lauffreunden Bönen in neuer Streckenrekordzeit von 40:53 Minuten. Die volle Punktzahl für den Kreis Beckum-Cup holte sich Petra Holtmann-Wibberich auf
Rang fünf (46:08 Minuten) vor Uschi Rammert und Jana Alteheld. [mehr] [Ergebnisse]
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Kreisschulsportfest Leichtathletik
Ahlen, 23. Mai 2006. [Ergebnisse vom Kreisschulsportfest der Leichtathleten (Jugend trainiert für Olympia)]
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Wälster Lauf der Fortuna Walstedde
Walstedde, 16. Mai 2006 (ddr). Die Vorbereitungen laufen gut an: Ralf Grünewald und sein Team sind optimistisch – der Wälster Lauf kann kommen. Knapp zwei Wochen vor
dem ersten Startschuss sind fast alle groben Planungen für den Straßenlauf im Walstedder Nordwesten beendet.
Wichtigste Neuerung ist in diesem
Jahr die offizielle und vom DLV genehmigte Vermessung der fünf und zehn Kilometer-Strecken. Nach fünf Jahren als Volkslauf findet die Walstedder Veranstaltung damit endlich auch
Eingang in die offiziellen Bestenlisten. Grünewald erhofft sich dadurch vor allem vermehrten Zuspruch aus dem Raum Hamm. „Viele Läufer aus Hamm laufen nur bei offiziellen
Veranstaltungen, vielleicht können wir damit jetzt ein paar Aktive mehr anlocken„, hofft Grünewald auf gesteigerte Quantität und Qualität. Bisher zeigten
insbesondere Langstreckler aus Münster an der familiären Veranstaltung im Wälster Böcken Interesse. „Von dort haben wir traditionell einen großen Zuspruch,
aber ich bin mir sicher, dass wie immer auch die Läufer aus dem Sportkreis Beckum, also alle Oelder und Ahlener, noch zahlreich melden werden.„ Schließlich ist der 6.
Wälster Lauf erneut eine Station des von Jahr zu Jahr beliebter werdenden Kreis-Beckum-Cups. Favoriten lassen sich aus den bisherigen Anmeldungen allerdings noch nicht ablesen, die
meisten ambitionierten Läufer melden traditionell erst in der letzten Woche vor der Veranstaltung.
Kann das Organisationsteam ohne spezielle Prämien die Qualität schon kaum beeinflussen, möchte es zumindest für die Quantität mit eigenen Aktionen selber sorgen. Auch
wenn ein Wettbewerb unter den heimischen Fußballteams im Sinne von „Wer stellt die meisten Starter?„ wohl doch nicht funktionieren wird, glaubt Grünewald an eine starke
Beteiligung der Walstedder. Erneut wird für die prozentual am stärksten vertretene Grundschulklasse ein Wanderpokal ausgeschrieben. „Im vergangenen Jahr war richtig Stimmung,
als wir die 1b mit dem riesigen Wanderpokal voller Gummibärchen geehrt haben„, ist Grünewald von seiner Idee überzeugt. Wenn nun in der kommenden Woche auch noch das
Wetter mitspielt, steht einer erneut gelungenen Veranstaltung wohl nichts mehr im Wege. [Wälster Lauf]
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Schnelle Zeiten beim „Nightrun“
Harsewinkel, 13. Mai 2006 (sts). Pünktlich zum Start der Citylauf-Saison zeigten sich die heimischen Läufer in Harsewinkel schon wieder in Rekordlaune. Der größte
Sprung gelang auf dem insgesamt zehn Kilometer langen Vier-Runden-Kurs des Harsewinkler „Nightrun“ dabei Markus Kreickmann. Der 27-Jährige aus dem Team der LG Ahlen
drückte seine Bestzeit auf 36:07 Minuten und wusste anschließend auch, wo er sich zu bedanken hatte: „Ich bekomme jetzt Pläne für Jürgen Krause, das hat sich
schon voll ausgezahlt“, so Kreickmann. Um gut eine Minute lag er dank trainingstechnischer Hilfe des LG-Urgesteins Krause am Ende unter seiner alten Bestmarke.
Über fünf Kilometer war außerdem Peter Süsselbeck von den Radsportfreunden Ahlen dabei. Er lief 20:13 Minuten.
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Straßenlauf-Westfalenmeisterschaften:
Nakielski verbessert Kreisrekord, Elischer auf Rang zwei
Bad Berleburg, 14. Mai 2006 (sts). Der Unterschied zwischen 2039 und 2040 ist äußerst gering. Für Markus Nakielski war der Unterschied zwischen 2039 und 2040 Sekunden
am Sonntag jedoch die Schwelle zum Glück. Erstmals lief der Langstreckler der LG Ahlen am Wochenende die zehn Kilometer unter 33 Minuten. „Dafür laufe ich jetzt seit acht
Jahren und nun hat es endlich geklappt“, freut sich der 34-Jährige. Dass Nakielski bei den Westdeutschen Straßenlaufmeisterschaften in Bad Berleburg damit nebenbei auch noch
die Bronzemedaille in der M35 geholt und seinen eigenen Kreisrekord um genau eine Sekunde verbessert hatte, war dem Ahlener dagegen egal. „Der Platz interessiert mich nicht, ich wollte
unter 33 Minuten“, so Nakielski.
Dabei hatte er es mit der Umsetzung seines Traumes bis zur allerletzten Sekunde spannend gemacht. Zur besseren Orientierung auf der Strecke hatte er die Zeit nämlich auch auf der eigenen
Armbanduhr gestoppt. Und am Ende war er so knapp unter der 33-Minuten-Marke geblieben, dass diese Uhr noch glatte 33 Minuten und damit Frustgefühle anzeigte. Die Erlösung kam erst
mit der offiziellen Ergebnisliste, auf der Nakielski mit 32:59 Minuten ausgewiesen ist, die in der Zwischenzeit bereits Eingang in die Rekordlisten gefunden haben.
Den suchte im nördlichen Siegerland auch Lennart Elischer (Foto). Der B-Jugendliche, als einer der Top-Favoriten in der Nachwuchsklasse gehandelt, verpasste in 34:05 Minuten trotz
Bestzeit den Kreisrekord seines Freundes und Trainingskameraden Stefan Maschelski allerdings um sechs Sekunden. Und was noch schmerzlicher war: Erneut gab es im Rahmen der Westdeutschen
Meisterschaften den Vizetitel für den 16-Jährige Triathleten. Allerdings sind sowohl Rekord als auch der erste Einzel-Titel bei den Läufern nur noch eine Frage der Zeit. Deren
perfekte Einteilung hat Markus Nakielski ja schon vorgemacht. Daniel Drepper als Dritter im Team der LG Ahlen bei den Straßenlaufmeisterschaften lief die zehn Kilometer in 37:30
Minuten. Damit wurde er in der Konkurrenz der Junioren Zehnter.
Im Rennen der Frauen hinterließ aus heimischer Sicht Sina Horsthemke einen guten Eindruck. Die 25-Jährige aus Ahlen hatte im Wettlauf mit Olympia-Teilnehmerin Sabrina Mockenhaupt
zwar keine Chance, holte sich aber die beste real mögliche Platzierung und die Vizemeisterschaft der Hauptklasse. In 38:43 Minuten unterstrich die für den ESV Münster startende
Langstrecklerin dabei gleichzeitig aufsteigende Form.
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Hindernis-Debut: Küpper überzeugt
Kaiserau, 13. Mai 2006 (mts). Mit 2:39,94 Minuten über 800 Meter gab Daniel Küpper bei den westfälischen Hindernismeisterschaften ein überzeugendes
Hindernis-Debut. Im Schnupperwettkampf der M13 wurde Küpper Zweiter. [Ergebnisliste]
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Staffelabend: LG-Trio verpasst Kreisrekord
Oelde, 12. Mai 2006 (mts). Um vier Sekunden haben die A-Jugendlichen der LG Ahlen am Freitagabend die Kreisrekorde über dreimal 1000 Meter verpasst. Mit 8:13,2 Minuten sorgten
Jannik Elischer, Christoph Knaup und Stefan Maschelski für den Höhepunkt des siebten Oelder Staffelabends, bei den gleichzeitig ausgetragenen Meisterschaften des
Leichtathletik-Kreises Beckum war die LG Ahlen mit fünf Titeln neben dem Oelder Ausrichter das erfolgreichste Team. Vanessa Kunert, Chantall Maack und Kimberly Lux mussten bei den
C-Schülerinnen über dreimal 800 Meter nach 9:18,0 Minuten nur der außerhalb der Kreiswertung laufenden LG Ems den Vortritt lassen, bei den A-Schülerinnen siegten Meike
Quiter, Julia Leifeld und Henrike Gebhard mit 8:15 Minuten. In der Altersklasse der gleichaltrigen Jungen hatten Jonathan Sari, Pierre Samorey und Daniel Kunert zwar gegenüber der LG
Hamm das Nachsehen, gewannen die Kreis-Wertung aber ebenfalls souverän.
Den Sieg in der Männerklasse machte eine stark auftretende Staffel der LG Oelde/Wadersloh den Ahlenern streitig. Am Ende hatten Markus Kreickmann, Manfred Kreutz und Sven Becker die
Nase vorn, nach 8:44,3 Minuten war der Rückstand zur Ahlener Jugendstaffel aber relativ groß. "Ich hätte den Jungs den Rekord gewünscht", meinte Eberhard Vollmer. Der
Kreis-Leichtathletik-Obmann verfolgte das Rennen der B-Jugendlichen mit gemischten Gefühlen, hatte er doch die Nachwuchsstaffel der damaligen LG Ahlen/Heessen betreut, die 1973 in Bad
Honnef zum Kreisrekord der Männer und A-Jugend lief. "Den Rekord holen wir in diesem Jahr noch", versprach Schlussläufer Stefan Maschelski. Vor allem bei den Wechseln haben das Trio
und Trainer Norbert Maschelski noch Verbesserungspotential ausgemacht.
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Vollmer will Leichtathletik-Bezirk wechseln
Ahlen, 12. Mai 2006 (sts). Die Leichtathleten im Sportkreis Beckum müssen sich künftig offenbar neu orientieren. Nur einen Tag nachdem Eberhard Vollmer, Obmann des
Leichtathletik-Kreises, mit seinen Vorschläge zur Auflösung des Bezirkes Westfalen-Mitte für einigen Wirbel gesorgt hat, hat der Leichtathletik-Experten seine Pläne
für die Zukunft der heimischen Leichtathletik in Richtung einer „Münsterland-Meisterschaft“ konkretisiert. „Sonst wird in jetzt wild alle Richtungen
diskutiert“, so Vollmer. Aber es werde auch in Sachen Bezirksmeisterschaften nichts so heiß gegessen wie gekocht, so Vollmer weiter.
Vom Tisch ist in Vollmers Plänen die Streichung der Bezirksmeisterschaften. Es bestünde unbestrittener Bedarf an diesen Titelkämpfen als Ebene unter den
Westfalenmeisterschaften, stellte Vollmer klar. Für
den bisherigen Bezirk sieht der 53-Jährige jedoch keine Zukunft. „Diesem Bezirk spreche ich die Existenzberechtigung ab. Wenn 80 Prozent der Teilnehmer an diesen
Meisterschaften aus dem Sportkreis Beckum kommen, zeigt das das Interesse der anderen Kreise und schadet dem Ansehen Leichtathletik.“ Wenn zwischen Kreis und Bezirk vom Niveau kein
Unterschied zu erkennen sei, sollte man den Bezirk besser auflösen, so Vollmer.
Konkret sieht der Vorschlag des Leichtathletik-Obmannes so aus, dass der heimische Sportkreis sich den anderen Kreisen des Regierungsbezirks Münster anschließt. Dort herrsche ein
deutlich höheres Leistungsniveau und eine deutlich bessere Beteiligung an den Meisterschaften, will Vollmer festgestellt haben. „Die Münsterlandmeisterschaften verdienen den
Status einer ,Bezirksmeisterschaft¹ auch", so Vollmer. Dadurch gebe es für die heimischen Vereine zwar weniger Titel, im Gegenzug aber auch geringfügig mehr Wettbewerbe.
„Über genaue Modalitäten und Disziplinen muss man einfach sprechen“, so Vollmer. Offen ist derzeit auch noch die Reaktion der anderen Kreise des bisherigen Verbundes
„Westfalen-Mitte.“ Die Reaktion aus dem heimischen Kreis scheint dagegen erstmal positiv. „Einige waren überrascht, dass man sowas überhaupt ändern
kann“, so Vollmer. „Bis jetzt habe ich aber nur positive Rückmeldungen. Manchmal muss man einfach mal radikale Lösungen finden.“
Wenig Brisanz hat dagegen der neue konkrete Plan, der die Vergabe von Titeln bei zukünftigen Kreismeisterschaften regelt. „Da sehe ich Chancen, dass wir uns kurzfristig einig
werden“, ist auch Vollmers Einschätzung.
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Vollmer stellt Bezirk und Bezirksmeisterschaften in Frage
Ahlen, 11. Mai 2006 (sts). Die Diskussion der Leichtathleten um die Zukunft ihrer Kreis- und Bezirksmeisterschaften geht weiter. Nachdem auf dem Kreistag Ende März beschlossen
wurde, verschiedene Konzepte für die Titelkämpfe zu erstellen, sorgt jetzt ein Vorschlag von Kreis-Leichtathletik-Obmann Eberhard Vollmer für Zündstoff. Vollmer, im
Hauptberuf Pressesprecher des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV), schlägt als Chef der heimischen Leichtathleten vor, nicht nur die Bezirksmeisterschaften sondern auch gleich den
ganzen Bezirk abzuschaffen.
„Eine von allen getragene Lösung scheint nicht möglich zu sein“, will Vollmer festgestellt haben. „Damit werden wohl demnächst drei Vorschläge auf dem
Tisch liegen. Zwei davon sind extrem“, so Vollmer. Für einen ist Vollmer selbst verantwortlich. Da es in den anderen Kreisen des Bezirkes nur geringes Interesse an gemeinsamen
Meisterschaften gebe und Bezirke als Ebene im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen sonst nicht existieren, schlägt der 53-Jährige die Streichung des Bezirks wie der
entsprechenden Meisterschaften vor.
Damit dürfte Vollmer innerhalb des Kreises vor allem aus den Reihen der LG Oelde/Wadersloh auf heftigen Widerstand stoßen. Insbesondere Klemens Waldikowski, Organisator des TV
Jahn Oelde, gilt als Verfechter der Vergabe möglichst vieler Titel. Der als zweites Extrem kursierende Vorschlag, Kreis- und Bezirksmeisterschaften in so gut wie allen Disziplinen und
Klassen durchzuführen, findet jedoch bei Vollmer keine Zustimmung. Der Leichtathletik-Experte kritisiert dabei vor allem, dass die Meisterschaften über verschiedenste Sportfest
gestreut werden müssten.
Ein mögliches Kompromiss-Papier liegt offiziell
noch nicht vor. Dieses könnte ein reduziertes Meisterschaftsprogramm vorsehen. Entsprechende Vorschläge, die für eine Meisterschaft Mindestleistungen oder eine Mindestzahl von
Konkurrenten fordert, wurden schon auf dem Kreistag in Enniger besprochen, werden aber offensichtlich noch innerhalb des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses beraten.
Ursprünglich waren die Bezirksmeisterschaften eingeführt worden, um unterhalb der Westfalenmeisterschaft noch gut besetzte Meisterschafts-Wettkämpfe anbieten zu können.
Diese Idee scheint überholt: Die meisten Teilnehmer an den Bezirksmeisterschaften kommen heute aus dem Sportkreis Beckum, wo auch fast alle entsprechenden Meisterschaften gleich im
Doppelpack als Kreis- und Bezirksmeisterschaft stattfinden. Damit holen fast alle Kreismeister auch die Bezirkstitel. Das wiederum stellt nicht nur den sportlichen Wert in Frage sondern
bietet auch in der Außendarstellung ein schwer zu vermittelndes Bild. Eine Aussprache mit allen Vereinen ist für den 15. September geplant. Dann soll auch ein erster Terminplan
für die neue Saison vorgelegt werden.
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Staffel-Titel im Jahnstadion Oelde
Oelde, 10. Mai 2006 (sts). Freitagabend gibt's wieder Titel für die Läufer: Traditionell lädt die LG Oelde/Wadersloh zu den Meisterschaften der in den Langstaffeln ins
Jahnstadion. Ab 17 Uhr starten zunächst die jüngsten Klassen über die Distanz von drei Mal eine Runde. Ab 17.45 Uhr sind dann die Schülerinnen über 3 x 800 Meter
dran. Für 18.30 Uhr ist der Start für die Schüler über 3 x 1000 Meter geplant. Die Jugend- und Hauptklassen folgen um 19.15 Uhr (3 x 800 Meter, weiblich) und um 19.45 Uhr
(3 x 1000 Meter, männlich). Die Wettkämpfe sind Kreismeisterschaften für den Sportkreis Beckum.
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Kreis-Beckum-Cup: Grünebaum übernimmt Führung, Gerke baut Führung aus
Ahlen, 6. Mai 2006 (lga). Der Zwischenstand im Kreis-Beckum-Cup nach dem Oelder Frühlingslauf: Männer: 1. Grünebaum, Manfred; 2. Nakielski, Markus; 3. Leonhardt,
Oliver; 4. Stutenbäumer, Martin, 5. Maschelski, Stefan. Frauen: 1. Gerke, Maria; 2. Rammert, Uschi; 3. Holtmann-Wibberich, Petra; 4. Denuell, Yvonne; 5. Kemper, Caroline [mehr]
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Maschelski und Knaup gut drauf
Menden, 5. Mai 2006 (ddr). Gut vorbereitet in die Sommersaison: Mit 2:03,77 und 2:07,68 Minuten über 800 Meter zeigten sich Stefan Maschelski und Christoph Knaup am Freitagabend
bereit für die kommenden Wochen und Monate. Maschelski verbesserte seine Saisonbestzeit vom 1. Mai um fast eine halbe Sekunde und sah zudem noch Potenzial für deutlich mehr:
„Bei besserem Rennverlauf wäre auch noch mehr drin gewesen. Vielleicht komme ich in fünf bis sechs Wochen wieder unter die zwei Minuten“, ist Maschelski optimistisch.
Für Knaup ging es bei seiner Premiere auf den 800 Metern um erste Erfahrungen mit den beiden Stadionrunden. „Jetzt weiß er wie sich die Strecke anfühlt und kann darauf
aufbauen“, war Trainer Norbert Maschelski auch mit seinem zweiten Schützling zufrieden.
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100 Kilometer- DM: Austermann läuft erneut Rekordzeit Hanau (sts). Mit Kreisrekorden, sowie einer Bronzemedaille und einer Empfehlung für die Nationalmannschaft endeten
für die Ultra-Läufer der LG Ahlen die Deutschen Meisterschaften über die 100 Kilometer in Hanau-Rodenbach. Sowohl Barbara Austermann als auch Alwin Schlesiger und Thomas
Fischer liefen die Ultra-Strecke dabei so schnell wie nie zuvor.
Obwohl auch Fischer seinen eigenen Kreisrekord von 9:32:59 Stunden aus dem Vorjahr in 8:56:16 Stunden deutlich unterbot, musste er die Bestmarke an seinen Vereinskameraden Alwin Schlesiger
abtreten. Schlesiger drückte den Rekord auf nun 8:50:32 Stunden. Das Maß aller Dinge auf den extralangen Strecken bleibt in der Region jedoch Barbara Austermann. Die
35-Jährige lief trotz gesundheitlicher Probleme die 100 Kilometer in erstklassigen 8:46:14 Stunden und hängte damit nicht nur ihre männlichen Vereinskollegen ab sondern
unterbot ihren eigenen Kreisrekord aus dem Vorjahr nochmals um über sechs Minuten. “Ich bin total zufrieden“, bilanzierte die Langstrecklerin. Allerdings dürfte
Austermann noch Potential für bessere Zeiten haben. Erneut kamen der mit Atemwegsproblemen kämpfenden Läuferin die äußeren Bedingungen absolut nicht entgegen.
Trotzdem erkämpfte sie sich erneut eine nationale Medaille. Als Sechste der Gesamtwertung lief Austermann in Hanau-Rodenbach zu Bronze in ihrer Altersklasse.
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Schlosslauf Nordkirchen
Nordkirchen, 1. Mai 2006 (ddr). Das beste Ergebnis erzielte am Sonntag beim achten Schloss- und Dorflauf in Nordkirchen ein Zehn-Kilometer-Läufer, zahlenmäßig waren
die heimischen Aktiven aber über die fünf Kilometer besser vertreten. Mit Abstand am stärksten war der Ennigerloher Bernd Hoppe. Die zehn Kilometer beendete er bereits nach
35:56 Minuten. Dies bedeutete zweimal Platz zwei: Sowohl in der M35, als auch im Gesamteinlauf. Lediglich 23 Sekunden fehlten Hoppe zum Gesamtsieg. Über zehn Kilometer startete zudem nur
ein zweiter heimischer Läufer: Hendrik Raaskamp aus Drensteinfurt brachte die Strecke in 46:32 Minuten hinter sich.
Deutlich mehr Langstreckler trauten sich an die fünf Kilometer. Stark präsentierte sich hier der Ahlener Triathlet Daniel Mesken. Nach 18:06 Minuten holte er Rang sechs im
Gesamteinlauf und den zweiten Platz in der M45. Auf Rang drei in der W35 lief in 25:36 Minuten Claudia Freyberg von der LG Ahlen. Die fünf Kilometer absolvierten mit Hans Klümper,
Saskia Henrichs, Katja Schulze Beerhorst und Stefan Henrichs zudem vier Drensteinfurter. Ihre Zeiten: 26:50, 29:54, 33:03 und 33:06 Minuten.
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WM-Titel für
Nakielski
Wenden, 30. April 2006 (sts). Schlechtes Wetter, gute Zeiten: Die heimischen Langstreckler haben sich am Wochenende auch durch Regen und Wind kaum aufhalten lassen. Insbesondere auf
Markus Nakielski (Foto) war bei den Westdeutschen Langstreckenmeisterschaften in Wenden Verlass. Der 34-Jährige lief über die 10.000 Meter erneut zum Titel.
In starken 33:06,51 Minuten war der Ahlener dabei schneller als je zuvor und hat nun schon die nächste Bestmarke im Blick. Bei den Straßenlaufmeisterschaften in Bad Berleburg soll
in Kürze die 32 vorne stehen. Zumal diese Zeit schon in Wenden in Reichweite gewesen wäre. Im Kampf um den Titel zog Nakielski es allerdings im Stadion vor, zunächst in der
Gruppe Schutz vor der Witterung zu suchen, bis er in der zweiten Rennhälfte durch seine Temposteigerung die Gruppe in ihre Einzelteile zerlegt hat. „Aus der Gruppe musste ich eh
raus, da hat mir einer mehrfach in die Hacken getreten“, so Nakielski.
Zwar ohne Bestzeit aber ebenfalls zufrieden zog auch Sina Horsthemke am Samstag Bilanz. Mit 39:20,60 Sekunden war sie über die 10.000 Meter nach Trainingsrückstand jedenfalls
schneller als erwartet. Dabei wäre auch für sie eine noch bessere Zeit in Reichweite gewesen. „Aber am Anfang habe ich total gefroren, es hat echt gedauert, bis ich ins Rennen
gekommen bin“, so Horsthemke. Schon nach zwei Kilometern gab es einen ersten Durchhänger, der nicht nur entscheidende Sekunden sondern auch den Anschluss an die entsprechende
Gruppe kostete. „Danach wurde es zwar besser, aber die restlichen acht Kilometer musste ich dann leider alleine laufen“, fasst Horsthemke den wenig spannenden Rennverlauf
zusammen. Am Ende gab¹s für die 25-Jährige Platz vier. „Ich bin zufrieden“, so Horsthemke.
Über 5000 Meter mischte auch Stefan Maschelski im Meisterschaftsgeschehen mit. Der 19-Jährige holte sich in Wenden in 16:49,77 Minuten Platz zehn.
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Doppel-Titel für
Kreutz
Dietz, 23. April 2006 (sts). An Manfred Kreutz geht derzeit keiner vorbei. Erneut hat der Ahlener Leichtathlet am Wochenende wieder abgeräumt. Bei den Westdeutschen Meisterschaften
im Straßengehen in Dietz ließ der 40-Jährige der Konkurrenz jedenfalls keine Chance und holte sich über die 20 Kilometer mit 1:41:33 Stunden souverän den Titel des
Westdeutschen Meisters wie des Westfalenmeisters.
Dabei sieht sich Kreutz selber gar nicht in Top-Form. „Für den aktuellen Trainingszustand war es okay“, bilanziert der Langstreckler von der LG Ahlen. Bei sommerlicher
Temperatur von gut 20 Grad und einer leicht welligen Runde hatten aber auch die äußeren Bedingungen Zeit gekostet. Dazu kam, dass die Geher fast einen Drehwurm bekamen. „Die
Runde hatte 1250 Meter, wir mussten also 16 Runden gehen“, berichtet Kreutz.
Ohne Drehwurm kam auch Christian Krick (Foto) ins Ziel. Der Warendorfer im Trikot der LG Ahlen war 1:57:26 Stunden unterwegs und holte sich damit bei den Westfalenmeisterschaften in der
Hauptklasse ebenfalls den Titel. Bei den Westdeutschen Meisterschaften wurde Krick Zweiter.
Weiter geht¹s nun für die Geher bei den kommenden Titelkämpfen auf der Bahn. Die finden am 20. Mai in Düsseldorf statt. „Mir fehlt ja noch die Qualifikation für
die Deutschen Meisterschaften“, sagt Kreutz. Die will er sich in gut drei Wochen in der Landeshauptstadt holen.
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Bezirksmeisterschaften: Sieg für Nakielski
Oelde, 9. April 2006 (sts). Ein Jahr nach ihrer 5000-Meter-Bestzeit in Oelde lief Susanne Ritter an diesem Wochenende erneut einen persönlichen Rekord. Bei ihrem
Marathon-Debüt in Rotterdam holte sie sich in erstklassigen 2:32:34 Stunden auf Anhieb die EM-Norm. Ihr Stadionrekord von 15:51,7 Minuten blieb damit bei der zehnten Auflage des
Langstreckenmeetings in Oelde unangetastet. Überhaupt hatten die heimischen Aktiven, die Samstag in Oelde weitgehend unter sich blieben, sich mehr mit dem Wind als mit Rekordzeiten zu
beschäftigen. Eine Gemeinsamkeit, die sie übrigens mit der in den Niederlanden laufenden Vorjahressiegerin Ritter verband.
Nur Markus Nakielski ließ sich vom Widerstand auf Gegengeraden und Zielkurve offenbar nicht aus der Ruhe bringen. Der Konkurrenz von Anfang an voraus drehte er seine 25 Runden voll im
Plan und legte sogar in der zweiten Rennhälfte noch zu. „Genau, was ich wollte“, so Nakielski nach seinen 34:14,5 Minuten, in denen er im Finale sogar noch dem
zweitplatzierten Sebastian Fischer vom ESV Münster eine komplette Runde abnahm. Fischer lief 35:53,7 Minuten. Auch auf den folgenden Plätzen war das Rennen aber ein kaum weniger
einsamer Kampf im Wind als an der Spitze. Philipp Kaldewei, drei Tage zuvor noch mit Doppelstart im Jahnstadion aktiv, holte sich hinter dem außer der Wertung laufenden Fischer
schließlich in 36:01,7 Minuten Platz zwei der Bezirksmeisterschaft. Im Finale kam der Newcomer vom LV Oelde dem Münsteraner dabei sogar noch einmal gefährlich nahe. Kaldeweis
Teamkameraden Manfred Grünebaum und Oliver Leonhardt folgten dann in 37:24,1 und 37:56,4 Minuten erst mit gehörigem Abstand.
Den legte auch die Favoritin im Rennen der Frauen zwischen sich und die Konkurrenz. Maria Gerke von der LG Oelde/Wadersloh gewann Titel und Sportfest in 43:16,5 Minuten souverän. Auf
den Plätzen landeten Yvonne Denuell und Uschi Rammert vom LV Oelde in 45:46,2 und 48:00,6 Minuten. Über 5000 Meter liefen erneut die Jugendlichen der LG Ahlen vorneweg. Diesmal
endete auch die Jagd auf die Qualifikationsnormen erfolgreich. Sowohl der B-Jugendliche Lennart Elischer, in 17:07,9 Minuten Sieger des Laufes, als auch der A-Jugendliche Stefan Maschelski,
in 17:19,4 Minuten Zweiter, lösten die Fahrkarte zu den Westdeutschen Langstreckenmeisterschaften.
Das Rennen der Schülerinnen über die 2000 Meter ging in 7:17,5 Minuten an Isabel Hafenmeyer von der LG Iserlohn, die 3000 Meter der Schüler gewann ihr Bruder und Teamkollege
Steffen in 11:04,7 Minuten.
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Oelder Stadtmeisterschaften
Oelde, 5. April 2006 (sts). Die Jagd nach Qualifikationsnormen stand im Mittelpunkt der offenen Oelder Stadtmeisterschaften der Langstreckler. Drei Tage vor dem traditionellen
Langstreckenmeeting im Jahnstadion hatte der LV Oelde zum Vergleich geladen und bot die Strecken über 800, 1000, 3000 und 5000 Meter an.
Auf der längsten Strecke bestimmte Jens Bluschke von der LG Oelde/Wadersloh das Geschehen auf der Tartanbahn. In 17:01,0 Minuten setzte er eine Zeitmarke weit vor der Konkurrenz. Der
Vize-Bezirksmeister im Straßenlauf hatte fast eine halbe Minute Vorsprung auf Philipp Kaldewei vom LV Oelde, der in 17:29,3 Minuten ins Ziel lief. Es folgten Alexej Hartfeld von der LG
Oelde/Wadersloh in 17:41,5 Minuten, der Ahlener A-Jugendliche Christoph Knaup in 17:47,3 Minuten, der damit die angepeilte Norm für die Westfalenmeisterschaften um 2,3 Sekunden
verpasste, und Routinier Manfred Grünebaum in 17:52,8 Minuten. Etwas unglücklich für alle Läufer: Da die Innenbahn-Einfassung der Laufbahn im Jahnstadion am Mittwoch noch
fehlte ist eine Anerkennung der Zeiten für die Bestenlisten noch fraglich. Das Reglement sieht einen mindestens fünf Zentimeter hohen wie breiten Rand vor. Stefan Maschelski
dürfte es am Ende aber nicht gestört haben. Der Langstreckler von der LG Ahlen verpasste über die 3000 Meter wie sein Teamkollege Knaup über die längere Distanz die
angepeilte Norm für die Westfalenmeisterschaften knapp. Der Konkurrenz des Sportfestes war der 19-Jährige in 9:47,5 Minuten trotzdem weit voraus. Auf den Plätzen landeten mit
Jannik Elischer in 10:19,3 und Sebastian Timpe in 11:27,7 Minuten ebenfalls zwei A-Jugendliche der LG Ahlen. Schnellste Läuferin über die 3000 Meter war in 12:02,9 Minuten Maria
Gerke von der LG Oelde/Wadersloh. Die größten Starterfelder gab¹s am Mittwoch über die Mittelstrecken. Als Schnellster verpasste Philipp Kaldewei vom LV Oelde in 3:00,9
Minuten über die 1000 Meter die Drei-Minuten-Grenze nur knapp. Wenige Minuten vor seinem 5000-Meter-Einsatz setzte er sich damit vor seinem Vereinskollegen Axel Grünebaum (3:02,9)
und dem Ahlener A-Schüler Simon Kneuper (3:11,0) durch. Gute Zeiten gab es unter anderem über diese Strecke noch in der M13 für André Hüffer von der LG
Oelde/Wadersloh in 3:14,0 und Daniel Küpper von der LG Ahlen in 3:17,5 Minuten sowie in der M12 durch Renning Elischer (LG Ahlen, 3:17,7).
Der Wettkampf über die 800 Meter endete mit einem knappen Sieg für Bettina Bittner vom LV Oelde, die sich in 2:34,7 Minuten vor der A-Schülerin Kira Horsthemke (LG Ahlen,
2:34,8) durchsetzt. Dritte wurde Stephanie Claassen in 2:53,6 Minuten. Gut auch die Zeit von Pauline Wellige vom LV Oelde, die als Siegerin der W10 in 2:58,8 Minuten unter der
Drei-Minuten-Grenze bleibt.
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Gehen: Krick und Kreutz
siegreich
Kiel, 3. April 2006 (lga). Christian Krick (Foto) und Manfred Kreutz brachten am Wochenende gleich zwei Siege aus dem Norden mit in die Wersestadt. Beim Ostseecup, der vom THW Kiel
ausgerichtet wurde, sicherten sich die beiden Athleten, die für die LG Ahlen starten, jeweils die Siege in Ihrer Altersklasse und Punkte für den Deutschen-Geherpokal.
Christian Krick startete über zehn Kilometer und holte sich mit neuer persönlicher Bestzeit nach 55:26 Minuten den Sieg in der Männerklasse. „Am Ende wurde das Rennen
schwer, aber ich bin mit der Bestzeit mehr als zufrieden“, erklärte der Warendorfer, der sich fast um eine halbe Minute verbessert hatte.
Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg über zehn Kilometer sicherte sich Manfred Kreutz, nicht nur in seiner Altersklasse M40, sondern auch als Gesamtsieger des Ostseecups. Schon nach
einer Runde lag er deutlich in Führung und baute den Vorsprung stetig aus. Ein Lauf gegen die Uhr. Denn Ziel war die zehn Kilometer in 46 Minuten zu schaffen, um die Qualifikation
für die Deutschen Meisterschaften zu schaffen. Am Ende standen 38 Sekunden zu viel auf der Uhr. Aber dennoch keine Spur von Enttäuschung: „Die äußeren Bedingungen
waren gut, aber es fehlte ein wenig die Konkurrenz.“ Nun will Manfred Kreutz beim nächsten Wettkampf in Düsseldorf das Ticket für die Deutschen Meisterschaften
lösen.
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Im Herbst: LV Oelde plant neue Sportfeste
Enniger, 3. April 2006 (sts). Noch in diesem Jahr will der Leichtathletikverein Oelde das Wettkampfangebot im Kreis um zwei weitere Sportfeste bereichern. Wie im Rahmen der
Jahrestagung der Leichtathleten des Sportkreises am Freitag in Beckum bekannt wurde, ist erstmals für den Herbst ein Staffelabend im Jahnstadion geplant, bei dem am 6. September unter
anderem die selten ausgeschriebenen Wettkämpfe über 4 x 200 Meter, 4 x 800 Meter und 4 x 1500 Meter gelaufen werden sollen. Außerdem sollen die Wettkämpfe im Kreis durch
einen Werfertag am 9. September ergänzt werden. Beide Sportfeste finden im Rahmen der Jubiläums-Sportwoche des LV Oelde statt.
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Favoriten siegen beim „Wibbeltlauf“:
Ahlen, 2. April 2006 (sts). Mit Favoritensiegen endete am Sonntag der Straßenlauf “Rund um die Wibbeltkapelle³ in Vorhelm. Über zehn Kilometer gewann Markus
Nakielski von der LG Ahlen in 34:36 Minuten erstmals die Hauptdistanz seines Heimrennens. Über fünf Kilometer setzte sich der Warendorfer Thomas Böckenholt in 16:05 Minuten
durch. Bessere Zeiten verhinderte der heftige Wind. Bei den Frauen gewannen Katrin Walter von den Lauffreunden Bönen und Melanie Kionka vom SC Eintracht Hamm. [Ausführliche Berichterstattung] [Straßenlauf „Rund um die Wibbeltkapelle“]
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Gold und Silber:
Ehrung für Anne Ronig und Herbert Erdhütter
Enniger/Vorhelm, 2. April 2006 (sts). Mit den Ehrennadeln des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) in Gold und Silber hat sich der heimische Kreis-Leichtathletik-Obmann Eberhard
Vollmer am Wochenende bei zwei langjährigen Mitarbeitern der Szene bedankt. Anne Ronig, Kampfrichterexpertin der LG Ahlen, bekam die golden Ehrennadel des nationalen Verbandes am Sonntag
im Rahmen des Straßenlaufes „Rund um die Wibbeltkapelle“ in Vorhelm, Herbert Erdhütter, Organisator aus den Reihen des LV Oelde, wurde die silberne Ehrennadel bereits
am Freitag im Rahmen der Jahrestagung der Leichtathletikvereine überreicht.
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Leichtathletik-Spitze im Kreis verstärkt
Enniger, 31. März 2006 (sts). Die Diskussion um Veränderungen im Meisterschaftsprogramm für das Jahr 2007, Neuerungen im Reglement sowie gemeinsame Aktionen für
Nachwuchs, Trainer und Kampfrichter standen im Mittelpunkt der Jahrestagung der Leichtathleten im Sportkreis Beckum am Freitagabend in Enniger.
Personell gab es im Kreis-Leichtathletik-Ausschuss außerhalb des normalen Wahl-Turnus nur eine Veränderung. Einstimmig wurde darin der Mathias Schwenke von der LG Ahlen
zunächst kommissarisch als Sportwart in das Gremium gewählt. Der 27-Jährige soll damit einen Teil der Aufgaben in der Wettkampfplanung und Koordination von
Kreis-Leichtathletik-Obmann Eberhard Vollmer übernehmen, der beide Posten zuletzt in Personalunion bearbeitet hat. „Ich habe von Dieter Massin gelernt, man soll junge Leute, die
auch mal eine eigene Meinung haben und Widerworte geben in die Arbeit einbinden“, warb Vollmer für seinen Kandidaten. Der Ahlener soll sich nun zunächst ein Jahr als Sportwart
einarbeiten und bewähren, dann steht die Besetzung des Postens ohnehin auf der Tagesordnung.
Dass der Leichtathletik-Obmann und sein neuer Sportwart durchaus unterschiedliche Meinungen vertreten, wurde am Freitag unter anderem in der Diskussion um die Bezirksmeisterschaften
deutlich. Während Vollmer sich die Bezirksmeisterschaften in den Disziplinen der so genannten Stadionleichtathletik nur als kompakte Veranstaltung vorstellen kann würde Schwenke die
Titel auch im Rahmen verschiedener Sportfeste vergeben. Da zuletzt kein Ausrichter gefunden wurde gibt es in diesem Jahr Bezirksmeisterschaften nur im Cross- und Straßenlauf sowie in
den Langstaffeln. Für die Saison 2007 soll der Kreis-Leichtathletik-Ausschuss mit den drei anderen beteiligten Kreisen ein Kernprogramm für die Titelkämpfe abstimmen.
Außerdem sollen neue Regeln für die Titelvergabe abgesprochen werden. „Es kann nicht darum gehen, möglichst viele Titel zu verteilen“, so Vollmer.
Von einer möglichen neuen Regelung könnten die Altersklassen profitieren, für die es dann unter Umständen zusätzliche Titelchancen gibt. Gleichzeitig sprach sich die
Versammlung jedoch dafür aus, auch die Titelvergabe der Kreismeisterschaften an eine entsprechende Regel anzupassen. Das würde die Zahl der Titel der Seniorenklassen im Cross- und
Straßenlauf dann wiederum verkleinern.
In seiner Bilanz hatte Vollmer am Freitag an seinem Sportkreis wenig auszusetzen. „Erfolgreiche Arbeit läuft nur, wenn man gute Leute hat. Hier im Kreis haben wir sie“, so
Vollmer. Ausdrücklich lobte er außerdem das gute Zusammenspiel der Stadion-Leichtathleten mit der aktiven und gut strukturierten Läuferszene des Kreises. „Woanders
stehen beide Parteien in Konkurrenz. Wir sollten da lieber unsere positive Koexistenz beibehalten, in der es keine Berührungsängste gibt“, so Vollmer.
Altersklassentitel in Frage gestellt
Einige Unklarheiten bezüglich der Vergabe von Kreismeisterschaften in den einzelnen Altersklassen gab es auch im Anschluss an die Jahrestagung der heimischen Leichtathletikvereine noch.
Seine Aussage, dass es im Bereich der Stadionwettkämpfe bei den Kreismeisterschaften für die verschiedenen Altersklassen nur bei den Mehrkampfmeisterschaften Titel zu gewinnen gibt,
musste Eberhard Vollmer, Kreis-Leichtathletik-Obmann des Sportkreises Beckum, jedenfalls korrigieren. „In diesem Jahr werden die Titel wie ausgeschrieben vergeben“, so Vollmer.
Das heißt, dass es anders als am Freitag mitgeteilt, auch am kommenden Samstag bei den Langstreckenmeisterschaften über die 10.000 Meter Altersklassen-Titel vergeben werden.
Gleichzeitig machte Vollmer aber nochmals deutlich, dass es keinen gesonderten Titel für die so genannte Hauptklasse gibt: „Der beste Athlet aus dem Kreis ist Kreismeister, egal
aus welcher Altersklasse der kommt“, so Vollmer. In den kommenden Monaten soll ein neues Konzept erarbeitet werden, dass die Titelflut bei einzelnen Meisterschaften eindämmt,
gleichzeitig aber auch den Leistungen in den Altersklassen Rechnung trägt. „Spätestens im Herbst werden wir verschiedene Konzepte vorstellen“, versprach Vollmer.
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Antretter macht WM-Schiris Beine
Neu-Isenburg, 26. März 2006 (sts). Das Training hat was gebracht, die meisten der 44 besten Schiedsrichter der Welt sind fit für die im Juni beginnende
Fußball-Weltmeisterschaft. Das hat Dieter Antretter beim letzten großen Leistungstest am Freitag im DFB-Stützpunkt in Neu-Isenburg herausgefunden. Der Ahlener Antretter, im
Hauptberuf leitender Landestrainer des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen, begleitet die Unparteiischen gemeinsam mit einem Kollegen schon seit Monaten und bereitet sie
gezielt auf die konditionellen Anforderungen des Turnieres vor. 20 Intervall-Läufe von 150 Metern Länge sowie Sprints standen am Freitag im Mittelpunkt des Testes.
Während die Schiedsrichter um Markus Merk und Herbert Fandel auf der Laufbahn ihre Runden drehen wandert Antretter, in Ahlen auch Nachwuchstrainer der Leichtathleten, mit der Stoppuhr
auf dem Rasen auf und ab, die Zeiten seiner Schützlinge immer im Blick. Und Antretter ist zufrieden. Immer wieder gibt'0s Lob des Leichtathleten für die Fußballer. Die Zeiten
stimmen. Kein Wunder, denn seit mehr als einem Jahr hat Antretter die Weltmeisterschafts-Anwärter unter den Schiedsrichtern mit detaillierten Plänen fit gemacht und durch ihre
Vorbereitung begleitet. Seit sechs Jahren ist er außerdem schon für die sportliche Form der Schiedsrichter der Fußball-Bundesliga zuständig.
Zwischendurch war Antretter im Frühjahr schon zum wiederholten Mal in Korea, dort trainieren die Schiedsrichter ebenfalls nach seinen Plänen. Seit 2004 ist Antretter nämlich
Trainer der Unparteiischen der „K-League“. Nach dem Test Ende vergangener Woche steht nun für Antretter und seine Schiedsrichter im April noch ein Vorbereitungslehrgang an.
Und dann wird es für den Schiedsrichter-Trainer und sein Team ab dem 25. Mai richtig ernst. Bis zum 10. Juli verlegt Antretter seinen Wohnsitz in die WM-Zentrale der Unparteiischen
Kempinski-Hotel von Neu-Isenburg am Rand von Frankfurt. „Dort werden wir die Teams dann nochmals vorbereiten und während des gesamten Turnieres mit Programmen zur Vor- und
Nachbereitung unterstützen“, erklärt Antretter.
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Halbmarathon-DM: Schnafel beeindruckt
Herten, 26. März 2006 (sts/lga) „Jetzt bin ich eine Erfahrung reicher, da ist ja ganz schön was los“, war Martin Schnafel bei seiner Meisterschafts-Premiere im
Straßenlauf schlicht beeindruckt. Der Vorsitzende des LG-Partnervereins ASC Ahlen lief den Halbmarathon bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Herten als Teil seiner
Vorbereitung auf den Ironman Lanzarote und brauchte 1:26:28 Stunden. Deutlich schneller war Routinier Manfred Grünebaum vom LV Oelde unterwegs: Der Temperatursprung um fast 20 Grad und
heftiger Wind verhinderten zwar die angepeilten Top-Zeiten, ein Top-Ergebnis im Meisterschafts-Klassement gab es für den Leichtathletikverein dennoch: Im Team holte sich der LV mit
Grünebaum, Robert Bange und Heinz-Jürgen Schulte am Sonntag die Bronzemedaille.
Den Grundstein für diesen Erfolg legt dabei Routinier Grünebaum mit einem einmal mehr glänzend eingeteilten Lauf. Der Stromberger Marathonspezialist führte seine
Mannschaft in 1:22:08 Stunden an. Bange hatte mit 1:22:55 Stunden nur wenig Rückstand und Schulte machte den Oelder Erfolg und den Gewinn des Edelmetalls in 1:29:15 Stunden perfekt.
Schneller waren nach der Absage des Ahleners Markus Nakielski nur Philipp Kaldewei und Michael Hohenhorst. Der ebenfalls für den LV Oelde startende Kaldewei war in der Hauptklasse
unterwegs und hatte ebenfalls schwer zu kämpfen. „Der Lauf war schon heftig“, so Kaldewei. „So schwer musste ich noch nie kämpfen.“ Seine Zielzeit verpasste
Kaldewei mit 1:21:00 Stunden trotzdem um gut vier Minuten. „Bei den Bedingungen aber kein Problem, mehr war einfach nicht drin, daher bin ich zufrieden“, so Kaldewei. Der
inzwischen für Münster startende Beckumer Hohenhorst kam nach 1:20:06 Stunden ins Ziel.
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Zum 14. Mal rund um die
Wibbeltkapelle
Vorhelm, 23. März 2006 (sih). LG Ahlen und TuS Westfalia Vorhelm eröffnen die Straßenlaufsaison am Sonntag nächster Woche, 2. April, gleich mit Meisterschaften:
Im Rahmen des Straßenlaufes “Rund um die Wibbeltkapelle”, der in diesem Jahr zum 14. Mal stattfindet, werden die Kreis- und Bezirksmeister ermittelt.
Die Traditionsveranstaltung wird diesmal nicht von den Bambini, sondern den Walkern und Nordic Walkern eröffnet, die um 9.45 Uhr auf die Fünf-Kilometer-Runde geschickt werden. Noch
bevor diese wieder an den Sportplätzen an der Enniger Straße angekommen sind, dürfen dann die Kleinsten ins Rennen, wenn um 10.00 Uhr das Bambini-Rennen über 600 Meter
gestartet wird. Zugelassen sind hier Kinder des Jahrgangs 1999 und jünger, die Teilnahme ist kostenlos.
Ab 10.15 Uhr laufen die D- und C-Schüler (Jahrgänge 1995-98) um die Stadtmeistertitel, im zweiten Lauf treten eine halbe Stunde später die A- und B-Schüler (Jahrgänge
1991-94) gegeneinander an. In beiden Rennen wird eine Runde von zwei Kilometern gelaufen. Noch im vergangenen Jahr stellte mit Philipp Droste ein Dolberger LG-Läufer hier in 7:19 Minuten
einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Mädchen liegt dieser nach dem Sieg der Hammerin Melanie Kionka 2003 bei 7:53 Minuten.
Über fünf und zehn Kilometer drückte Philipp Brouwer im Trikot der TB Burgsteinfurt vor vier Jahren seinen Stempel auf: In beiden Rennen setzte er sich mit neuen
Streckenrekorden, die bis heute bei 15:24 und 32:37 Minuten liegen, als souveräner Sieger durch. Weniger unerreichbar sind die Rekorde der Frauen-Wertung: Gudrun Rodloff von der LG Hamm
siegte auf den zehn Kilometern im Jahr 2001 in 39:12 Minuten, Maria Weßling vom ESV Münster hält in 17:56 Minuten den Rekord über die halbe Distanz. Im vergangenen Jahr
siegten mit Markus Nakielski über fünf und Antonia Schips über zehn Kilometer heimische Teilnehmer.
Der Startschuss für die fünf Kilometer fällt am Sonntag um 11.15 Uhr, das Rennen über die doppelte Distanz und zwei Runden wird um 12.00 Uhr eröffnet. Beide Strecken
sind vom DLV amtlich vermessen worden und führen durch das Schäringer Feld an der Wibbeltkapelle vorbei.
Bis zum 31. März werden vom Veranstalter noch Voranmeldungen entgegen genommen. Am einfachsten reserviert man sich seinen Startplatz online unter www.lgahlen.de durch Ausfüllen des
Meldeformulars. Weitere Auskünfte erteilt Ingrid Kerl-Karos unter der Telefonnummer 02528/8255 oder per Mail an ingrid.kerl-karos@lgahlen.de. An ihre Postadresse gehen auch alle
schriftlichen Voranmeldungen: Gartenstraße 4, 59227 Ahlen. [Rund um die Wibbeltkapelle]
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Gehen: Bronze im
Doppelpack
Linz, 20. März 2006 (sts). Bronze im Doppelpack: Erneut hat der Ahlener Leichtathlet Manfred Kreutz bei den Weltmeisterschaften der Senioren abgeräumt. Nach doppelt Gold vor
zwei Jahren in Sindelfingen gab es diesmal in Linz in Österreich zwei Mal Bronze. “Das Niveau ist unglaublich hoch”, hat Kreutz dabei festgestellt. Das gilt insbesondere
für seine Altersklasse. In der M40, in der Kreutz startet, fielen die Zeiten in beiden Rennen deutlich schneller als aus als sogar in der jüngeren Altersklasse der M35. Nachdem
Kreutz schon am Freitagabend in der Halle über 3000 Meter Platz drei belegt hatte, holte er sich in souveräner Manier auch auf der Straße eine Medaille. Erneut trennten den
40-Jährigen dabei nur wenige Sekunden von den nächsthöhren Stufen des Podestes. Nach zehn Kilometern wurde Kreutz in starken 46:10 Minuten im Ziel erfasst. Die Plätze vor
ihm gingen wie schon über die 3000 Meter nach Schweden und Costa Rica.
Auch wenn Kreutz damit seinen Titelgewinn aus Sindelfingen nicht wiederholen konnte, fand Kreutz keinen Grund zum Meckern: “Nach den Meldezeiten war das schon mehr als erwartet”,
so der Geher hörbar zufrieden mit dem Gewinn von Bronze. “Eine Medaille ist immer gut, besonders wenn man schon nicht mehr damit gerechnet hat.”
Allerdings war Kreutz für das Ziel einer Medaille einmal mehr über sich hinausgewachsen. “Es war grenzwertig”, so Kreutz. “Und unglaublich hart”. Lange Zeit
hatte der Ahlener sich trotzdem auf der Hallendistanz über die 3000 Meter sogar auf Platz zwei gehalten, aber im Finale fing ihn der Sergio Gutiérrez Brenes noch genauso ab, wie
den lange führenden Schweden Bengt Bengtsson.
Betreut wurde der für die LG Ahlen startende Leichtathlet in Linz übrigens außer durch seine Frau und seine Kinder auch von einer der führenden Persönlichkeiten der
internationalen Leichtathletik. Dieter Massin, geschäftsführender Generalsekretär der World Masters Athletics (WMA) und ebenfalls Leichtathlet aus Ahlen ließ sich die
Wettkämpfe von Kreutz nicht entgehen. Massin gilt als treibende Kraft im internationalen Wettkampfprogramm der Senioren-Leichtathletik.
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In Steinfurt: Barbara Austermann holt sich Marathon-Westfalenmeistertitel
Steinfurt, 19. März 2006 (sih). Während ein klassischer Marathon für viele Läufer der Saisonhöhepunkt schlechthin ist, bildet er für andere nur eine
Zwischenstation auf dem Weg zu viel Größerem. Für Ultra-Rennen über 100 Kilometer zum Beispiel.
Barbara Austermann, die den Steinfurt-Marathon nur als Trainingslauf nutzte, sahnte im Rahmen dieses Vorbereitungsprogramms noch richtig ab. Als Dritte im Gesamteinlauf sicherte sich die
Langstrecklerin der LG Ahlen in 3:26:28 Stunden den Titel der Westfalenmeisterin sowie Rang drei bei den Westdeutschen Meisterschaften.
Auch LG-Athlet Alwin Schlesiger sah die 42,195 Kilometer in und um Steinfurt nur als Zwischenstation, war aber nach verhaltenem Beginn sogar schneller, als zuvor geplant. Nach guten 3:09:28
Stunden hatte er den Marathon der Traditionsveranstaltung als schnellster der neun heimischen Teilnehmer und Zwölfter seiner Altersklasse hinter sich gebracht.
Für Halina Wimmelbücker war der Steinfurt-Marathon am Wochenende eine Premiere, die sie erfolgreich hinter sich brachte: Die Ahlenerin kam nach 4:41:29 Stunden als 15. ihrer
Altersklasse W50 ins Ziel. Ihre Vereinskollegin Anja Schlautmann komplettierte das Ahlener Damen-Trio nach 5:00:36 Stunden.
Noch unter vier Stunden schafften es Horst Jasperneite von der LG Oelde/Wadersloh und Thomas Westenhorst vom RSV Schwalbe Oelde ins Ziel: Sie wurden mit Zeiten von 3:53:52 und 3:34:25
Stunden registriert.
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Personalplanung der Leichtathleten
Enniger, 16. März 2006 (sts). Regeländerungen zur neuen Saison und die Erweiterung des Mitarbeiterteams des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses stehen im Mittelpunkt der
Vereinsvertreter-Tagung des Sportkreises Beckum, die am 31. März in Enniger stattfindet. Außerdem sollen die Angebote des Ausschusses an die Vereine diskutiert werden, nachdem die
Lehrgänge und Stammtischgespräche zuletzt nur geringe Resonanz gefunden haben. Eingeladen zu der Versammlung sind die Vereinsvertreter des Sportkreises sowie Interessenten. Die
Versammlung beginnt um 20 Uhr in Enniger im Gasthof Gersmann-Wieler.
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Straßenlauf in Münster: Hendrik Andela auf Platz drei
Münster, 12. März 2006 (sih). Die beste Platzierung unter den heimischen Teilnehmern verbuchte beim Münsteraner Straßenlauf am Wochenende der Ahlener Hendrik
Andela. Für den TC Blau Weiß Ahlen brachte er den Halbmarathon an Zoo und Aasee in passablen 1:27:08 Stunden hinter sich und wurde damit Dritter der Hauptklasse. Mit deutlichem
Abstand folgten ihm Jakob Breer von der LG Ahlen und Roman Kassanke vom LV Oelde. Breer verpasste das Treppchen in der M40 mit 1:28:24 gelaufenen Stunden nur knapp, Kassanke wurde mit einer
Endzeit von 1:28:56 Stunden registriert. Als einzige heimische Frau wagte sich seine Vereinskollegin Yvonne Denuell an die 21,097 Kilometer - sie kam nach 1:42:24 Stunden ins Ziel.
Drei Langstreckenläufer vertraten die heimischen Farben im Rennen über zehn Kilometer, angeführt wurde das Trio von Ralf Hohenstein. Der Ahlener kam nach 42:50 Minuten ins
Ziel, dicht gefolgt von dem LG-Athleten Heinz Ontrop, der nur 18 Sekunden länger brauchte. Werner Härtel war 47:05 Minuten lang auf den beiden Schleifen unterwegs.
Nach 20:33 Minuten war der A-Jugendliche Sebastian Timpe im Ziel - der einzige heimische Einzelstarter über fünf Kilometer. Ralf Kläsener, einer der Delta-Studio-Läufer,
der beim Firmenlauf einsprang, brachte die Strecke in 23:50 Minuten hinter sich. Ebenfalls als Team liefen die Ahlener Hermann Wetterkamp, Christiane Ratermann und Renate Theissen-Beckmann.
Für die insgesamt 15 Kilometern brauchten sie zusammen 1:28:30 Stunden.
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Familie Elischer bei Coesfelder Cross erfolgreich
Coesfeld, 12. März 2006 (ddr). Zwei Siege und zwei weitere Podestplätze für die LG Ahlen sind die stolze Bilanz eines Familienausflugs nach Coesfeld: Familie Elischer
nutzte am vergangenen Sonntag das gute Wetter für einen Start beim Coesfelder Heidelauf über Distanzen von 1700 bis 9000 Meter. Die schnellsten Beine hatten dabei Lennart und
Renning.
Renning und Fynn-Rasmus Elischer starteten über 1700 Meter und benötigten für die vor allem in den bewaldeten Abschnitten hart gefrorene Strecke 6:34 und 6:54 Minuten. Bei den
Zwölfjährigen Schülern bedeutete das die Plätze eins und drei. Die gleiche Distanz lief Schwester Donna-Rabea in guten 7:40 Minuten, was in ihrer Altersklasse immerhin
für Rang elf unter 21 Konkurrentinnen reichte.
Der A-Jugendliche Jannik zog die 2250 Meter lange Kurzstrecke dem 9000 Meter-Hauptlauf vor. In 7:39 Minuten war er am Ende Gesamt-Fünfter und Zweiter in seiner Altersklasse. „Das
war nicht so gut, aber die gefrorenen Treckerspuren haben die Strecke auch wirklich hart gemacht.“ Deutlich schwerer als erhofft fiel Janniks ein Jahr jüngerem Bruder Lennart der
Hauptlauf über vier Runden und 9000 Meter. Nach 32:33 lief er zwar ebenfalls auf Rang fünf und gewann die Wertung der B-Jugend, zufrieden war er aufgrund einer Erkältung und
müden Beinen aber trotzdem nicht.
Ein weiterer Grund: Fynn-Rasmus, Renning, Lennart und Jannik liefen zwischen Nachwuchsläufen und Männer-Langstrecke die „Heidestaffel“. Die beiden jüngsten
Elischers hatten je 700 Meter, Lennart und Jannik jeweils 1200 Meter zu absolvieren. Nach verhaltenem Beginn erliefen sich die vier trotz Vorbelastung den dritten Rang und sicherten sich
zudem Platz zwei in ihrer Wertungsklasse.
Ebenfalls in Coesfeld unterwegs war am Sonntag der Walstedder Julian Schilling. Bei den 14-jährigen Schülern landete er über 1700 Meter in 6:07 Minuten auf Rang zwei. Da er
für die LG Hamm startet nutzte er den Heidelauf als Vorbereitung auf die Waldlaufmeisterschaften der Kreise Unna/Hamm in knapp zwei Wochen.
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Kreis-Schüler-Hallenmeisterschaften
Beckum, 5. März 2006 (mts). Dennis Schneider ist der erfolgreichste Sportler der Leichtathletik-Schüler-Hallenkreismeisterschaften. Der 14-Jährige holte am 5. März
in der Sporthalle des Berufskollegs in Beckum alle fünf Titel in seiner Altersklasse. Während Schneider im Hochsprung (1,53 Meter), im Kugelstoßen (8,80 Meter), über 35
Meter Hürden sowie als Schlussläufer der Staffel des LV Oelde die Konkurrenz deutlich in die Schranken wies, wurde ihm der Titel im Flachsprint erst nach einem
Schiedsrichterentscheid zuerkannt: Den Kreismeistertitel über 30 Meter teilt sich Schneider mit Christoph Panreck vom SuS Enniger.
Beeindruckend ebenfalls die Bilanz des Ennigeraners Sebastian Eskötter in der Altersklasse M13, der mit 9,55 Metern die Kugel weiter stieß als jeder andere am Sonntag, mit 4,5
Sekunden über 30 Meter, mit 1,42 Metern im Hochsprung sowie 5,6 Sekunden im Hürdensprint über 30 Meter der Stärkste war und lediglich mit Rang vier in der Staffel das
Nachsehen hatte. Ähnlich erging es auch Franziska Pellengahr-Gröblinghoff (LG Oelde-Wadersloh) in der W12, die mit 5,0 Sekunden über 30 Meter, 1,25 Meter im Hochsprung, 6,09
Metern im Kugelstoßen und 6,2 Sekunden im Hürdensprint siegte und sich mit der Staffel auf Rang zwei platzierte. Josephine Bednorz (TV Beckum, 4,8 Sekunden über 30 Meter, 1,50
Metern im Hochsprung, 7,66 Metern im Kugelstoßen und 6,0 Sekunden im 30-Meter-Hürdensprint) in der W13 und Simon Kneuper (LG Ahlen, 1,45 Meter im Hochsprung, 9,15 Metern im
Kugelstoßen und mit 7,0 Sekunden über 35 Meter Hürden) in der schwach besetzten Altersklasse M15 holten ebenfalls vier Titel, Kneuper lief außerdem mit der
A-Schüler-Staffel der LG Ahlen hinter Schneiders Team vom LV Oelde auf Rang zwei und lief mit 4,4 Sekunden über 30 Meter die Tagesbestzeit. Die schnellste Zeit bei den Mädchen
stoppten die Kampfrichter mit 4,5 Sekunden für die Ahlenerin Meike Quiter.
Neben Schneider weist auch noch der Elf-Jährige Moritz Frisch eine tadellose Medaillen-Bilanz auf: In den besonders stark besetzten Altersklassen der C-Schülerinnen und
-Schülern vergaben die Veranstalter nur drei Titel in jeder Altersgruppe, und die holte sich der Athlet der LG Oelde/Wadersloh in der Gruppe M11. Schneider siegte mit 5,2 Sekunden
über 30 Meter, mit 1,88 Metern im Standweitsprung sowie mit seiner C-Schüler-Staffel über vier Runden vor der LG Ahlen und dem TV Beckum. Jana Kolbe (LG Oelde/Wadersloh) in der
Altersklasse W10 und Kim Lux (LG Ahlen) in der W11 waren mit zwei von drei Titeln erfolgreich.
Das stärkste Team der Meisterschaften stellte wie erwartet erneut die LG Oelde/Wadersloh. Die Startgemeinschaft holte 16 von 46 möglichen Titeln, und damit sogar einen mehr als im
Vorjahr. Auf Rang zwei des Medaillenspiegels liegt die LG Ahlen mit zehn, auf Platz drei der Turnverein Beckum mit acht Titeln. Der LV Oelde holte sechs, der SuS Enniger vor allem durch
Sebastian Eskötter fünf Kreismeistertitel.
"Die Startfelder waren deutlich größer als in der Vergangenheit", freute sich Mitorganisator Thomas Stallmeister von der SG Rote Erde Beckum. Mit 314 Teilnehmern in 541
Einzelstarts und 72 Staffeln war das Sportfest fast doppelt so stark besucht wie im Vorjahr, was den Veranstaltern ein paar Probleme mit der Einhaltung des Zeitplans bereitete.
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Bezirks-Titelkämpfe fallen in diesem Jahr aus
Ahlen, 26. Februar 2006 (sts). Die Bezirksmeisterschaft in der Leichtathletik fällt in diesem Jahr aus. “Für die Meisterschaften, die am 27. August stattfinden sollte,
konnte in den vier beteiligten Kreisen kein Ausrichter gefunden”, teilte Eberhard Vollmer, Vorsitzender des Leichtathletik-Ausschusses des jetzt mit. Damit werden abgesehen von den
Langstrecken- und Staffeln in diesem Jahr keine Bezirkstitel in der Stadion-Leichtathletik vergeben.
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Hammer Winterlaufserie, dritter Teil: Neue Bestzeit für Nakielski
Hamm, 26. Februar 2006 (sts). Es schien, als wollten die Läufer dem kalten Ostwind am Sonntag so schnell wie möglich wieder entkommen: Zum Finale der Winterlaufserie in Hamm
gab's für die heimischen Langstreckler angeführt von Markus Nakielski Bestzeiten nämlich gleich reihenweise.Für das Top-Ergebnis sorgte dabei der 34-Jährige Ahlener.
Um hohes Tempo bemüht zeigte sich Nakielski in der Verfolgergruppe bereits früh offensiv. “Ich wollte ja Bestzeit laufen, also musste ich was machen”, so Nakielski,
nachdem er in 1:13:15 Stunden seinen Hausrekord um acht Sekunden unterboten hatte. Allerdings trotz aller Bemühungen nur dank eines überzeugenden Schlusskilometers, den er in 3:14
Minuten zurücklegte. Nakielski: “Das hat mich gerettet.” Schon früh war die Gruppe der Verfolger auf nur noch drei Athleten geschrumpft. “Da hätte ich mir
eigentlich eine etwas größere Gruppe gewünscht”, so Nakielski. Aber auch das Trio hielt das Tempo hoch, sammelte nach rund 14 Kilometern sogar Tim Kinitz von der LG Hamm
ein und schaffte Nakielski die ideale Ausgangsposition für Platz zwei im Halbmarathon. Dazu gab es für den Läufer im Trikot der LG Ahlen noch den Titel des Bezirksmeisters und
Platz drei in der Gesamtwertung der Serie. “Ich sag' mal, ich bin zufrieden”, so Nakielski.
Dazu hatten auch die anderen heimischen Langstreckler allen Grund. Philipp Kaldewei vom LV Oelde steigerte sich auf starke 1:17:47 Minuten und der B-Jugendliche Lennart Elischer von der LG
Ahlen beendete den ersten Halbmarathon seiner Karriere gleich in 1:18:08 Stunden. “So weit bin ich überhaupt erst einmal im Training gelaufen”, so der B-Jugendliche, der sich
damit auch souverän in der Gesamtwertung seiner Klasse durchsetzte. Sekunden nach ihm war in 1:18:23 Stunden mit Helmut Karwinkel vom LV Oelde bereits der vierte zufriedene heimische
Läufer im Ziel. Überzeugend liefen auch der Auftritt seiner Vereinskameraden Robert Bange (1:19:18), Bernd Hoppe (1:19:52, Bestzeit) und Manfred Grünebaum (1:20:29) aus. Markus
Kreickmannn von der LG Ahlen baute zwar im Finale ab, lief in 1:21:52 Stunden aber ebenfalls Bestzeit. Für Sebastian Janta von den Triathleten des LV Oelde gab's 1:22:13 Stunden und
für die Ahlener Nachwuchsläufer Stefan Maschelski und Daniel Drepper 1:22:39 sowie 1:22:40 Stunden und eine gewonnene Wette. Denn im Duell gegen den LG-Vorsitzenden Ralf Gosda
behielt der Nachwuchs die Nase vorn und kann sich jetzt auf einen gemeinsamen Kinobesuch freuen. Gosda lief hinter Alwin Schlesiger (1:23:53) in 1:24:33 Stunden ins Ziel im Hammer
Jahnstadion.
Als schnellste heimische Frau lief erneut Barbara Austermann von der LG Ahlen dort ins Ziel. Obwohl nur als Testlauf für die Marathon- und Ultrasaison gab's auch für sie in 1:35:00
Stunden eine neue Bestzeit. Obwohl vom Training noch mit etwas schweren Beinen, vor einer Woche hatte sie noch einen Test über 60 Kilometer absolviert, blieb sie zweieinhalb Minuten
unter ihrem Hausrekord. “Ich bin supergut zufrieden”, so Austermann.
In der Mannschaftswertung wurde jedoch auch beim Halbmarathon wieder die gute Besetzung der heimischen Szene deutlich. Wie in den ersten beiden Läufen sicherten sich LG Ahlen und
LV Oelde die Plätze zwei und drei der Teamwertung und damit auch in der Gesamtwertung der Winterlaufserie.
Beim Halbmarathon liefen sich aus Ahlener Sicht neben Nakielski noch Lennart Elischer und Markus Kreickmann in die erste Mannschaft, in der Serie war Stefan Maschelski dritter LG-Läufer
im Team. Für den LV Oelde sicherten sich in beiden Wertungen Philipp Kaldewei, Helmut Karwinkel und Robert Bange den Platz in der ersten Mannschaft.
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Westfälische Schüler-Hallenmeisterschaften in Paderborn: Quiter fehlen drei Zentimeter zum Glück
Paderborn, 12. Februar 2006 (ddr). Um lediglich drei Zentimeter sprang Meike Quiter von der LG Ahlen am Sonntag an einer Medaille vorbei. Bei den Westfälischen
Schüler-Hallenmeisterschaften in Paderborn reichten für die Drensteinfurterin 4,99 Metern in der Altersklasse W15 aber immerhin zum vierten Platz im Weitsprung, während sie im
Sprint nach 8,32 Sekunden nur auf Rang neun landete.
„Es ist ärgerlich, dass es keine fünf Meter geworden sind. Dann wäre ich glaube ich schon deutlich zufriedener“, so die Schülerin. Angesichts ihres
eingeschränkten Wintertrainings seien die Leistungen jedoch durchaus in Ordnung gewesen. „Für Sprint und Sprung habe ich nämlich eigentlich gar nichts Spezielles
gemacht.“ Im B-Endlauf des 60 Meter-Sprints blieb Quiter deshalb nach 8,28 und 8,29 in Vor- und Zwischenlauf mit 8,32 Sekunden deshalb nur Rang vier. Dies bedeutete insgesamt nur den
neunten Platz. „Allerdings liegen mir die 100 Meter sowieso viel mehr“, war sie auch hier nicht enttäuscht.
Ein wenig unter ihren Möglichkeiten blieb im Paderborner Ahorn-Sportpark ihre Vereins- und Altersgenossin Kira Horsthemke. Sie benötigte 2:37,00 Minuten für die 800 Meter und
belegte damit Rang 15. Über 60 Meter und mit der Kugel trat am Sonntag der für die LG Oelde/Wadersloh startende Pascal Pape in Paderborn an. Nach 8,04 Sekunden im 60 Meter-Vorlauf
verzichtete er auf einen Start im Zwischenlauf, mit der Kugel erreichte er 11,46 Meter und platzierte sich damit auf Rang neun der M15. Bereits im Vorlauf schied Christoph Panreck vom SuS
Enniger aus. 10,90 Sekunden über 60 Meter-Hürden reichten nicht zum Weiterkommen.
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Winterlaufserie Hamm, Teil II
Hamm, 12. Februar 2006 (sts). Im zweiten Wettkampf der Hammer Winterlaufserie hat Markus Nakielski die Kräfteverhältnisse in der heimischen Laufszene eindrucksvoll wieder
gerade gerückt und die Abstände wieder hergestellt. Mit starken 51:12 Minuten lief der Ahlener über die 15 Kilometer nicht nur als Sieger seiner Altersklasse und auf Platz vier
der Gesamtwertung ins Ziel sondern stellte gleichzeitig auch eine neue persönliche Bestleistung auf. Entsprechend hoch sind nun die Erwartungen für den Halbmarathon in zwei Wochen:
“Das Tempo von heute laufen und so lange wie möglich durchhalten”, gibt ein zufriedener Ahlener Läufer vor. “Ich weiß auch nicht, was zuletzt los war,
irgendwie lief es auch im Training nicht so gut, aber heute war alles bestens”, so Nakielski.
Die Verfolger aus heimischer Sicht kamen erst im Abstand von vier Minuten, dann aber im Sekundentakt ins Ziel. Philipp Kaldewei vom LV Oelde hakte in 55:14 Minuten dabei bravourös den
nächsten Schritt seiner Hermannslauf-Vorbereitung ab. Eine Sekunde später folgte mit dem B-Jugendlichen Lennart Elischer der derzeit stärkste heimische Nachwuchsmann, der
eigentlich noch schneller laufen wollte. “Aber ich konnte zuletzt nicht richtig trainieren”, gab der 16-Jährige nach seiner Premiere über die 15 Kilometer zu Protokoll.
Grund war die Klassenfahrt nach Nauders. “Aber dafür kann ich jetzt Skifahren”, so Elischer, der beim Halbmarathon am 26. Februar erneut Neuland betritt.
Weiterhin im Sekundentakt folgten Sonntag Helmut Karwinkel vom LV Oelde, der nach 55:16 Minuten Minuten im Hammer Jahnstadion ins Ziel lief, und Robert Bange in 55:28 Minuten. Die schnellere
Mannschaft stellte trotzdem die LG Ahlen. Dank des Vorsprunges von Markus Nakielski konnte sich Stefan Maschelski 57:33 Minuten Zeit lassen, um das Ahlener Team zu komplettieren. Davor hatten
sich mit Manfred Grünebaum und Sebastian Janta in 56:41 und 56:51 Minuten jedoch noch gleich zwei weitere LVO-Langstreckler geschoben. Angesichts dieser mannschaftlichen Geschlossenheit
haben aber nun gleich zwei heimische Teams vor dem letzten Lauf der Serie alle Chancen auf einen Treppchenplatz. Mit recht komfortablen Abständen liegen LG Ahlen und LV Oelde derzeit auf
den Plätzen zwei und drei der Serienwertung. Gut präpariert für den Halbmarathon zeigte sich beim Zwischenschritt zur langen Strecke auch der größten Teil der
anderen Läufer. Bei weiterhin kalter Witterung aber ansonsten fast optimalen Bedingungen blieben mit Moses Osheku (57:35 Minuten), Daniel Drepper (57:45), Ralf Gosda (57:50, alle LG
Ahlen) sowie Ludger Brüning (59:34, Ski-Club Beckum) und Thomas Fabian (59:55, LG Ahlen) gleich noch fünf weitere Läufer unter der Grenze von einer Stunde.
Schnellste heimische Läuferin war über die 15 Kilometer die Langstreckenexpertin Barbara Austermann von der LG Ahlen in 1:06:13 Stunden.
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Kreutz siegt bei DM
Erfurt, 11. Februar 2006 (sts). Erneut ein Titel für Manfred Kreutz. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Erfurt war der Ahlener am gestrigen Abend erneut
nicht zu schlagen. In starken 13:14,29 Minuten sicherte sich der 40-Jährige über die 3000 Meter in der Halle die nationale Meisterschaft seiner Klasse. Dabei war Kreutz nichtmal
optimal vorbereitet. Noch immer machen ihm die Folgen einer Erkältung zu schaffen. "Das ist in der trockenen Hallenluft ganz schön schmerzhaft", so Kreutz. Trotzdem zeigte er sich
über die 3000 Meter im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert. Seine alte Zeit unterbot er jedenfalls um gut eine halbe Minute.
Schon am vergangenen Wochenende hatte Kreutz überzeugt. Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Leverkusen war der 40-Jährige ebenfalls schon zum Titel gestürmt. In 22:53,43
Minuten, bei den Titelkämpfen der offenen Klasse werden die 5000 Meter gegangen, hatte er die Konkurrenz keine Chance gelassen und fast das gesamte Feld überrundet.
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Westdeutsche Hallenmeisterschaft: Kompletter Medaillensatz für Geher Kreutz und die Staffeln
Leverkusen, 5. Februar 2006 (sts). Für die Medaillen waren bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Leverkusen aus heimischer Sicht die Geher und die Staffeln
zuständig. Nach einem medaillenlosen Samstag gab's am Sonntag in Leverkusen erneut Gold für Manfred Kreutz über die 5000 Meter Gehen, Annika Krull und Matthias Hendricks liefen
mit ihren Staffeln vom TV Wattenscheid und der LG Kindelsberg Kreuztal über die 4 x 200 Meter auf die Plätze zwei und drei.Ganz vorne landete aber nur Routinier Kreutz. Nach einer
leichten Erkältung in den Tagen vor dem Wettkampf noch vorsichtig optimistisch ließ der 40-Jährige auch der deutlich jüngeren Konkurrenz auf den 25 Runden in der
Leverkusener Leichtathletikhalle keine Chance und setzte sich mit 22:53,43 Minuten und fast einer Minute Vorsprung durch. “Immer vorne mit”, hatte sich Kreutz vorgenommen. Diese
Taktik setzte er auch um. Sein Schützling Christian Krick, ebenfalls aus dem Team der LG Ahlen, landete nach 29:31,52 Minuten auf Platz acht.
Annika Krull nahm sich am Wochenende nach den jüngsten Erfolgen eine Auszeit. Nachdem die 17-Jährige am Samstag Vorlauf über die 60 Meter Hürden mit erstklassigen 8,75
Sekunden erneut ihre derzeit beeindruckende Form bewiesen hatte ging's im Endlauf nur bis zur ersten Hürde. “Keine Ahnung, was da passiert ist”, so Krull, nachdem sie die
erste Hürde mit dem falschen Bein erreicht hatte. “Ich glaube, mein Start war ausnahmsweise mal gut, da hat der Rest dann nicht mehr gepasst. Aber das muss ich ich jetzt erstmal
auf Video auswerten”, so die Schülerin weiter. Im Weitsprung gab's Sonntag für Krull ebenfalls kein brauchbares Ergebnis. Mehr als indiskutable 5,50 Meter, ein einziger
gültiger Versuch und Platz acht kamen bei den Westdeutschen nicht heraus. Dafür hielt sich die Beckumerin mit der Staffel schadlos und sprintete mit ihrem Team vom TV Wattenscheid
in 1:41,64 Minuten zu Silber.
Matthias Hendricks zeigte sich in Leverkusen gut aufgelegt. Schon am Samstag lief der Liesborner Leichtathlet nach einer Verbesserung um einer Hundertstel Sekunde in 22,29 Sekunden über
die 200 Meter auf Platz vier. Am Sonntag fehlten dann genau drei Hundertstel Sekunden zum Einzug in den Endlauf. “Eigentlich hatte ich mir für den Zwischenlauf viel vorgenommen,
aber ich habe die Zeit schon am Start verloren”, diagnostizierte Hendricks am Sonntag. Nach 7,05 Sekunden im 60-Meter-Vorlauf blieben die Uhren in der nächsten Runde erst nach 7,09
Sekunden stehen. “Einen schlechten Start holt man bei 60 Metern nicht mehr raus. Ich wollte eigentlich eine sechs vorne stehen haben, aber das ist schon am Start gescheitert”, so
Hendricks. Um so schneller war er mit seinem Verein im Team. Nachdem endlich auch alle Wechsel geklappt hatten, stürmte das Quartett mit Startläufer Hendricks in 1:28,25 Minuten zu
Platz drei und der Norm für die Deutsche Hallenmeisterschaft.
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Cross- und Waldlauf Sythen
Sythen, 5. Februar 2006 (ddr). Nur drei Nachwuchs-Athleten aus dem Hause Elischer vertraten am Samstag die heimischen Farben beim 21. Cross- und Waldlauf des TuS Sythen bei Haltern.
Während Jannik und Lennart Elischer die Hammer Winterlaufserie zur Saisonvorbereitung nutzen, liefen ihre drei kleinen Geschwister Renning, Fynn-Rasmus und Donna-Rabea in Sythen
querfeldein. Am erfolgreichsten zeigte sich dabei wie gewohnt Renning Elischer, der in seinem Lauf über 1400 Meter in 5:53 Minuten Rang zwei belegte. Die Wertung der
Zwölfjährigen konnte er sogar gewinnen. 34 Sekunden nach seinem Bruder kam Fynn-Rasmus Elischer auf Rang elf und belegte damit Platz sechs in der M12. Das Rennen der
Schülerinnen W14/W15 beendete Schwester Donna-Rabea über die gleiche Distanz in 7:11 Minuten auf Rang 17.
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Langstrecke: Austermann für
EM vornominiert
Ahlen, 4. Februar 2006 (sts). Jetzt hat sie die Einladung schriftlich. Die Ahlener Ultra-Läuferin Barbara Austermann fährt Ende Mai mit dem Kader der deutschen
Ultra-Läufer ins Trainingslager. “Das hat mir jetzt der Nationalteamleiter bestätigt”, sie die Kreisrekordlerin über die 100 Kilometer. Außerdem steht
Austermann zumindest vorläufig im Aufgebot für ihre ersten internationalen Titelkämpfe. “Ich soll mir die Termine für die Europameisterschaft und die
Weltmeisterschaft freihalten”, berichtet die Langstrecklerin der LG Ahlen. “Aber abwarten, erstmal muss ich in diesem Jahr meine Leistungen bringen”, so Austermann. Erster
ganz wichtiger Test wird die Deutsche Meisterschaft am 29. April sein. Läuft sie dort die 100 Kilometer wie geplant, kann sie für Mitte Juni schonmal die Reise ins belgische Torhut
planen und sich wohl auch auf die Weltmeisterschaft Anfang Oktober in Korea freuen.
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Kein Rentnerleben für Dieter Massin
Ahlen, 2. Februar 2006 (sts). Von wegen Rentner: Der Ahlener Dieter Massin ist auch weiterhin als Weltreisender in Sachen Leichtathletik unterwegs. Auf seinen neuesten Job hätte
Massin angesichts der Umstände, die ihn dazu gebracht haben, allerdings gerne verzichtet. Nach dem plötzlichen Tod des Generalsekretärs von World Masters Athletics (WMA), dem
Weltverband für Seniorenleichtathletik, hat Massin diesen Job übernommen. “Zunächst aber nur kommissarisch”, wie Massin betont. “Aber das war ich Torsten
Carlius schuldig”, so Massin.
Die nächsten Wahlen für das WMA-Council finden im März statt. Der Ahlener hat nun gute Chancen, dort als Generalsekretär des Weltverbandes bestätigt zu werden.
“Mein Rentnerdasein hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt”, so Massin. “Eigentlich wollte ich nach meinem Ausscheiden aus dem Präsidium des DLV mal mehr zu Hause
sein, aber jetzt bin ich nur noch unterwegs.” Bisher war Massin im WMA schon als so genannter “Area Delegate” für den Bereich Europa tätig.
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Jahreshauptversammlung der LG Ahlen: Sorgen macht den Leichtathleten nur das Dauerproblem Sportpark
Ahlen, 1. Februar 2006 (sts). “Das Jahr hat gezeigt, dass in Ahlen Leichtathletik gelebt wird”, bilanzierte ein sichtlich zufriedener Ralf Gosda in der
Jahreshauptversammlung der LG Ahlen am Dienstagabend. “Wir haben Veranstaltungen, die die Stadt deutschlandweit in den Fokus bringen, und die Titel und Platzierungen in den Bestenlisten
zeigen, dass wir weiter auf dem richtigen Weg sind”, so Gosda.
Mit dieser Sicht auf die Bilanz stand Gosda nicht alleine da. Entsprechend war es keine Überraschung, dass der Chef der Ahlener Leichtathleten ebenso in seinem Amt bestätigte wurde
wie
sein gesamtes
Vorstandsteam. Neben dem 44-jährigen Rechtsanwalt lenken Norbert Becker als zweiter Vorsitzender, Hanno Winkelmann als Sportwart, Sven Becker als Athletensprecher sowie Miriam
Hermes-Friedrich und Peter Wechler als Beauftragte für Meldungen und Startpässe auch weiterhin die LG Ahlen.
Ebenso einig waren sich die Mitglieder am Dienstag, den vor fünf Jahren bei der Neuorganisation der Ahlener Leichtathletik eingeführten Namenszusatz “01” in den
offiziellen Listen nun auch offiziell wieder zu streichen. Damit bestätigte die Versammlung einen entsprechenden Beschluss der Übungsleiter aus dem vergangenen Jahr.
Neben dem sportlichen Rück- und Ausblick nahm beim Austausch der Leichtathleten erneut die Problematik des Ahlener Stadions breiten Raum ein. Es gebe jedoch positive Gespräche,
berichtete Ralf Gosda von einem aktuellen Anruf durch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller. “Wir sind und soweit einig, dass etwas passieren muss”, so Gosda. Das Problem sei
dabei eher ein rechnerisches als ein grundsätzliches, er hoffe auf eine baldige Zusage für weitere Arbeiten im Stadion, sagte Gosda. In die Gespräche zum Ahlener Stadion ist
mittlerweile auch der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen involviert. “Eine Großrenovierung wird es nicht geben”, so Dieter Massin, Ahlener
Leichtathletik-Experte, “Aber es sieht gut aus, dass zumindest peu à peu was passiert.”
Abgesehen vom “Dauerbrenner Stadion”, so Ralf Gosda, quälen die Ahlener Leichtathleten offenbar wenig Sorgen. “Wir haben von der 20. Deutschen Meisterschaft bis zum
Wintercitylauf Veranstaltungen gehabt, die für ein begeistertes Echo gesorgt haben”, sagte Gosda. “Organisatorisch machen wir von der Kreismeisterschaft bis zur Deutschen
Meisterschaft offenbar alles richtig, das hat uns auch außerhalb Westfalens inzwischen einen guten Ruf eingebracht”, so der Rechtsanwalt. Seinen speziellen Dank sprach er in
diesem Zusammenhang neben den Organisatoren vor allem den jungen Helfern aus. “Da sind viele unserer Athleten bei den eigenen Veranstaltungen auch als Kampfrichter und Helfer dabei, das
ist in dieser Form nicht ganz selbstverständlich”, so LG-Chef Ralf Gosda.
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Hallensportfest in Dortmund
Dortmund, 29. Januar 2006 (sts). Erfolgreicher Leistungstest für den Ahlener Nachwuchs. Beim Hallensportfest des LC Rapid Dortmund am Sonntag in der Dortmunder
Leichtathletikhalle holte sich Daniel Küpper mit 3:21,26 Minuten über die 1000 Meter Platz vier, über 75 Meter sprintete er in 11,44 Sekunden auf Platz neun. Marlon Langenberg
wurde in den gleichen Disziplinen mit 3:34,95 Minuten und 12,66 Sekunden gestoppt. In der M15 lief Simon Kneuper auf der engen Hallenrunde zu 3:08,35 Minuten über die 1000 Meter sowie zu
44,36 Sekunden über 300 Meter. Im Hochsprung floppte Kneuper über 1,50 Meter.
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Auftakt der Hammer Laufserie
Hamm, 29. Januar 2006 (sts). Von wegen Schneeglätte: Wie im Vorjahr überzeugten die heimischen Langstreckler zum Auftakt der Hammer Winterlaufserie trotz schneebedeckter
Laufstrecke mit starken Zeiten. In Abwesenheit von Vorjahressiegerin Sina Horsthemke, die auf einen Start bei der traditionellen Serie verzichtet, dürfte damit auch in den kommenden
Wochen insbesondere von den Nachwuchsläufern und den Newcomern noch einiges zu erwarten sein. Schnellster heimischer Läufer war bei Sonnenschein und Temperaturen knapp unter dem
Gefrierpunkt am Sonntag in Hamm aber noch ein Routinier. Markus Nakielski von der LG Ahlen lief nach 33:44 Minuten auf Platz acht der Gesamtwertung ins Ziel. Pech hatte er dabei, als er den
Anschluss an seine Gruppe verlor: “Ich bin mein Tempo durchgelaufen, aber die anderen sind wohl schneller geworden”, so Nakielski.
Immer schneller werden auch Philipp Kaldewei vom LV Oelde und Jens Bluschke von der LG Oelde/Wadersloh. Mit 35:56 und 35:58 Minuten im Ziel, ließen die beiden Newcomer einem weiteren
Routinier der heimischen Laufszene nur noch wenige Sekunden Vorsprung. Der für die DJK Gütersloh laufende Neubeckumer Jürgen Fabian wurde mit 35:47 Minuten gestoppt. Darauf
dürfte sich der 44-Jährige aber nicht lange ausruhen können. In Vorbereitung auf den Hermannslauf wird nicht nur Kaldewei seiner Bestzeit schon in Kürze weitere folgen
lassen. Als zweiter Läufer des LV Oelde überzeugte am Sonntag Helmut Karwinkel in 36:04 Minuten.
Die Nachwuchsläufer der LG Ahlen führte in 36:22 Minuten der B-Jugendliche Lennart Elischer an, Stefan Maschelski, Jannik Elischer und Christoph Knaup folgten in 37:18, 37:24 und
37:37 Minuten. Dazwischen schoben sich als Sieger des zweiten Laufes noch der inzwischen für Münster startende Neubeckumer Michael Hohenhorst (36:39), sowie Bernd Hoppe und Robert
Bange vom LV Oelde (36:50 und 37:07), Markus Kreickmann und Manfred Kreutz von der LG Ahlen (37:26 und 37:27) sowie der Stromberger Manfred Grünebaum (37:30). Insgesamt unterboten gleich
26 Läufer des Sportkreises am Wochenende die 40 Minuten. Das gab's zuletzt nur selten und spiegelt sich auch in der Mannschaftswertung. Die LG Ahlen holte sich hier zum Auftakt der
Laufserie hinter der LG Hamm Platz zwei, der LV Oelde sicherte sich Platz vier.
An diese Ergebnisse konnten die heimischen Frauen am Sonntag nicht anschließen. Trotz ungeliebter kalter Witterung lief hier Ultra-Expertin Barbara Austermann von der LG Ahlen in 44:35
Minuten die schnellste Zeit. Zur eigenen Zufriedenheit reichte ihr das ebenso wenig wie Kreis-Beckum-Cup-Siegerin Petra Holtmann-Wibberich von der LG Oelde/Wadersloh, die nach 46:14 Minuten
ins Ziel kam. Die Winterlaufserie in Hamm wird am 12. Februar mit einem Wettkampf über 15 Kilometer fortgesetzt und geht am 26. Februar mit der Halbmarathondistanz (21,097 Kilometer) zu
Ende.
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Mehrkampf: Annika Krull holt sensationell Silber
Frankfurt, 29. Januar 2006 (sts). Annika Krull ist nicht zu bremsen. Eine Woche nach ihren zwei Titeln bei den Landesmeisterschaften holte die 17-jährige Leichtathletin aus
Beckum gestern überraschend Silber bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Mehrkampf. Nach 60 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen, Weitsprung und 800 Metern musste Krull
nur einer Konkurrentin den Vortritt lassen. "Damit hatte ich selber nicht gerechnet", gab Krull zu. Außerdem gab¹s noch die DM-Norm im Weitsprung und erneut Bestzeit über die
Hürden. Ausführlicher Bericht folgt.
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Kreis-Beckum-Cup: Nakielski und Gerke weiter vorn
Ahlen, 18. Januar 2005 (mts). Der Ahlener Markus Nakielski baut mit dem Stromberger Crosslauf seine Führung im Kreis-Beckum-Cup 2006 weiter aus, der frischgebackene
Bezirksmeister im Crosslauf führt nach drei von 15 Wertungsläufen mit der Idealpunktzahl 90 vor Manfred Grünebaum und Martin Stutenbäumer (beide 76 Punkte). Maria Gerke
(LG Oelde/Wadersloh) büßte dagegen einen Zähler ein, sie liegt zwei Punkte vor der Vorjahressiegerin Petra Holtmann-Wibberich (54 Punkte) sowie 14 Punkte vor Ursula Rammert.
[mehr]
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Nakielski Bezirksmeister
Stromberg, 14. Januar 2005 (mts). Markus Nakielski von der LG Ahlen ist neuer Kreis- und Bezirksmeister im Crosslauf der Männer. Nakielski musste sich gestern auf einem
äußerst anspruchsvollen Kurs am Stromberger Freibad nur den außerhalb der Meisterschaftswertungen laufenden Oliver Reins und Thomas Böckenholt geschlagen geben. Der
Ennigeraner Bernd Hoppe wurde in der Bezirkswertung Zweiter in sicherte sich wichtige Punkte für den Kreis-Beckum-Cup 2006.
Auch in den Schüler- und Jugendläufen setzte die Leichtathletikgemeinschaft Akzente, Stefan Maschelski, Lennart Elischer, Katharina Theismann und Jana Alteheld holten die Titel
über 4,2 Kilometer, Henrike Gebhardt und Donna-Rabea Elischer über zwei Kilometer. [www.lv-oelde.de]
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Westfälische Hallenmeisterschaften: Bronzemedaille und Lehrübung am Start
Dortmund, 14. Januar 2005(sts). Wechselhafter Auftakt für Sprint und Sprung: Von Medaillenjubel bis zu Tränen gab es für die heimischen Leichtathleten bei den
Westfalenmeisterschaften in der Halle am Samstag in Dortmund das volle Programm. Für die Top-Leistung sorgte dabei Sprinter Matthias Hendricks über die 200 Meter. Er fegte in
persönlicher Bestleistung von 22,30 Sekunden über die Hallenrunde, war damit acht Hundertstel schneller als in der Vorwoche und räumte dafür Bronze ab. “Ein super
Ergebnis, ich bin zufrieden”, so der 21-Jährige aus Liesborn.
Ebenso zufrieden war er auch mit der Vorlaufzeit über die 60 Meter. Im Endlauf konnte Hendricks an die 7,06 Sekunden dann allerdings nicht mehr anschließen, “da war ich nach
zwei Läufen über die 200 Meter nicht mehr richtig frisch”, so Hendricks. Mit 7,14 Sekunden gab¹s da Platz acht. In der Staffel über die 4 x 200 Meter war Hendricks
zuvor der einzige Läufer seines Teams, der die komplette Strecke lief. “Unser Wechsel ist leider schiefgelaufen, ich habe unseren zweiten Läufer nicht mehr eingeholt, da
hatten wir ein falsches Timing”, so Hendricks.
Annika Krull flog im Weitsprung am Wochenende auf 5,64 Meter und Platz sechs. Zur vollen Zufriedenheit der Beckumerin im Trikot des TV Wattenscheid reichte das aber nicht, zumal sie auch
weiterhin ihrer Tradition von reichlich Fehlversuchen treu blieb. Jetzt soll am kommenden Wochenende in Bielefeld die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften her. Nicht
wirklich zufrieden konnte auch Elena Berkemeier von der LG Ahlen sein. Mit 5,02 Metern sprang sie zwar in ihrem ersten Wettkampf in der B-Jugend gleich zu neuer Hallen-Bestleistung,
“aber ihrer Leistungsfähigkeit entspricht das noch nicht”, diagnostizierte Trainer Dieter Antretter. “Da ist auf jeden Fall noch mehr drin.” Und was im
Hürdenlauf drin ist, konnte Berkemeier Samstag in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle gleich gar nicht zeigen. Nachdem ihr Vorlauf bereits von einem Fehlstart der Konkurrenz
zurückgeholt worden war, war die Schülerin für den zweiten Fehlstart verantwortlich und damit schon vor dem nächsten Versuch aus dem Rennen. “Da hat es einige
Tränen gegeben”, sagt Antretter. “Aber verbuchen wir es als Lehrübung.”
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