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Paderborner Osterlauf:
Konkurrenz aus Kenia nahm Chancen auf Treppchenplätze
Paderborn, 28. März 2005 (sih). Bei rund 8000 Teilnehmern, die beim traditionellen Paderborner Osterlauf am Start waren, schaffte es am vergangenen Samstag kaum ein heimischer
Läufer bis auf's Treppchen. Im Schatten von starken Kenianern und Polen sowie der deutschen Langstreckenelite genossen trotzdem viele heimische Läufer die einzigartige
Atmosphäre in der ostwestfälischen Universitätsstadt.
Das Auftaktrennen über fünf Kilometer brachte Sandra Scherzer-Czech aus Beckum am erfolgreichsten hinter sich: Sie kam nach 25:55 Minuten als Zweite ihrer Klasse ins Ziel. Nur
André Michelis vom SuS Enniger war mit 19:59 Minuten noch schneller, kam in seiner Klasse ebenso wie Katja Bennemann (27:24 Minuten) aber nur auf Rang fünf. Matthias Adloff vom
ASC Ahlen lief nach 26:23 Minuten immerhin unter die Top Ten seiner Klasse. Das schaffte auch Michael Hohenhorst, der seit Jahresbeginn für die LSF Münster läuft und bis
dahin im Trikot des Beckumer Ski Club erfolgreich war. Auf den fast schon gewohnten Altersklassensieg musste aber auch er angesichts unerreichbarer internationaler Konkurrenz beim
Paderborner Halbmarathon verzichten. Die 1:17:57 Stunden, die er für die 21,097 Kilometer brauchte, waren trotzdem gut und brachten Rang sechs. Aus den Reihen der heimischen Teilnehmer
konnte diesem Tempo nur sein ehemaliger Vereinskollege Ludger Brüning folgen, der aber noch sechseinhalb Minuten länger unterwegs war und das Ziel nach guten 1:24:26 Stunden
erreichte. Schnellste heimische Frau war nach 1:54:54 Stunden Mathilde Wieler von der SG Rote Erde Beckum. Uwe Glanemann und Frank Schräder, sonst mit dem Squash-Schläger
sportlich aktiv, brachten den langen Halbmarathon durch die Paderborner Straßen gemeinsam hinter sich. Für den Beckumer Squash-Treff, aber diesmal ohne Ball und Schläger,
kamen sie zeitgleich nach 2:01:55 Stunden ins Ziel.
Sven Kalläne vom LV Tri Star Oelde war im Rennen über zehn Kilometer der Schnellste aus dem Sportkreis Beckum und blieb mit einer Netto-Endzeit von 39:31 Minuten auch als einziger
unter einem Kilometerschnitt von vier Minuten. Dieses Tempo von 15 Stundenkilometern schaffte ein enttäuschter Klaus Koch (Foto) aus Ahlen nicht: "Eigentlich ist Paderborn ja eine
schnelle Strecke und ich hatte mir schon eine gute Zeit vorgenommen. Aber angesichts des großen Starterfeldes war das auf dem recht eckigen Kurs gar nicht so einfach", hatte der
Ahlener mehr als die 42:12 Minuten erwartet. Noch schlimmer: "Sogar der mitgelaufene Osterhase war schneller als ich." Nach 54:15 Minuten kam kurz vor Ostern mit der Oelderin Dr. Ursula
Krey die schnellste heimische Frau im Rennen über zehn Kilometer ins Ziel.
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Kaldewei schafft den Oster-Hattrick
Steinbeck, 28. März 2005 (sih). Zum dritten Mal in Folge entschied Christoph Kaldewei vom TuS Westfalia Vorhelm am Wochenende beim Steinbecker Osterlauf seine
Altersklassenwertung für sich. Bei Sonnenschein und leichtem Wind brachte der Vorhelmer die zehn Kilometer bei Münster in 46:04 Minuten hinter sich und war damit über elf
Minuten schneller als der Zweite der M55. Um so motivierter ist Kaldewei jetzt für weitere Volksläufe: "Am kommenden Wochenende ziehe ich den Lauf in Harsewinkel den Bahnrennen in
Oelde vor." Treppchenplätze gab es auch für die beiden anderen heimischen Teilnehmer beim Osterlauf in Steinbeck: Bernd Hoppe vom LV Oelde lief im Rennen über zehn Kilometer
nach starken 36:26 Minuten als Gesamtzweiter und Sieger der M35 ins Ziel, sein Vereinskollege Johannes Bettenbühl wurde Zweiter der M65 im Halbmarathon. Der Routinier des LV Oelde
brachte die 21,097 Kilometer in 2:00:01 Stunden hinter sich
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Nakielskis Tempotraining
Bawinkel, 28. März 2005 (sts). Der Ahlener Langstreckler Markus Nakielski begnügte sich zu Ostern eher mit einem längeren Sprint. Auch auf der 2,5 Kilometer langen
Strecke beim Osterlauf "Rund um Bawinkel" war Nakielski aber siegreich. "Das war eine Alternative zum Tempotraining", so Nakielski nach 8:12 Minuten bei der 18. Auflage des Wettkampfes, die
er im Rahmen seines Urlaubes in die Vorbereitung auf die Bahnsaison eingebaut hatte.
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Deutsche Straßenlaufmeisterschaften: Müde, aber top - Horsthemke erkämpft sich zehnten Platz
Ohrdruf, 13. März 2005 (sts). Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Auf eine gute Zeit hatte Sina Horsthemke es abgesehen, die Platzierung war der 24-Jährigen bei
den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften im thüringischen Ohrdruf dagegen fast egal. Am Ende des Halbmarathons war sie mit der Zeit nun weniger zufrieden, dafür gab es nach
1:24:45 Stunden mit Platz zehn ihr bestes Ergebnis bei Deutschen Meisterschaften der Hauptklasse. Auch Markus Nakielski war nach 1:14:21 Stunden mit seinem Halbmarathon in Thüringen
zufrieden. "Es geht wieder aufwärts", so Nakielski."Erst dachte ich, ich sei im Skiurlaub", so Horsthemke nach der Fahrt in den Osten angesichts von reichlich Schnee. Nachdem über
Nacht nochmals ein paar Zentimeter dazugekommen waren, gab¹s für die Läufer am Sonntag jedoch fest optimale Bedingungen. Der Fünf-Runden-Kurs durch die Stadt war
jedenfalls frei und Horsthemke war es bei Sonnenschein schon fast zu warm. "Die Streckenverhältnisse waren auf jeden Fall besser als in Hamm", so Horsthemke.
Daher hatte die Ahlenerin sich für die Titelkämpfe auch eigentlich gleich einen neuen Angriff auf ihre erst zwei Wochen alte Halbmarathon-Bestzeit vorgenommen. Aber daraus wurde
nichts. Auch zwei Tage absolute Trainingspause vor dem Rennen konnten der für den ESV Münster laufenden Stundenten nicht mehr die Frische bringen, die dafür notwendig gewesen
wäre. Horsthemke: "Ich habe mich von Beginn an ziemlich müde gefühlt. Erst habe ich noch gehofft, es wird im Rennen besser, aber richtig gut war es eigentlich nie." Trotzdem
ging die Langstrecklerin, die vor vier Jahren schon einmal bei Deutschen Meisterschaften in Thüringen Bestzeit gelaufen war, das Rennen mutig an. Die ersten fünf Kilometer
absolvierte sie in 19:30 Minuten, "das war eigentlich okay. Aber ab Kilometer elf war es dann nur noch Quälerei".
Quälerei, die sich allerdings gelohnt hat. In die Top-Ten der Einzelwertung konnte Sina Horsthemke bei Deutschen Meisterschaften bisher nur in der Jugendklasse laufen. Die
Spitzenplätze und ihre DM-Medaillen hatte sich die Langstrecklerin in der Jugendklasse im Trikot der LG Ahlen jeweils in der Mannschaftswertung geholt. Entsprechend trauerte die
24-Jährige der verpassten Bestzeit nur wenig nach. "Wenn ich fit gewesen wäre, hätte es Bestzeit werden können, aber ich bin zufrieden."
Eine ähnliche Bilanz zog mit Markus Nakielski auch der zweite heimische Teilnehmer in Ohrdruf. "Am Anfang des Jahres hatte ich noch andere Ziele, eigentlich wollte ich heute den
Kreisrekord von Peter Wechler angreifen", so der 33-Jährige. "Aber Januar und Februar waren einfach nur bescheiden, die Form kommt jetzt erst langsam. Wichtig war, dass ich hintenraus
nicht mehr viel verloren habe." Auf eine Platzierung hatte es Nakielski ohnehin nicht angelegt. Nach Platz 42 konzentriert sich der mehrfache Westfalenmeister jetzt auf die Bahnsaison.
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City-Lauf-Organisatoren und Kaufleute planen gemeinsam
Ahlen, 11. März 2005 (sts). "Wir sitzen doch alle in einem Boot", brachte Ernst Koenen vom Modehaus Beumer die Stimmung am Freitagabend auf den Punkt. Im Rahmen der Vorplanungen
für die zweite Auflage des Ahlener Winter-Citylaufes hatte die LG Ahlen die Geschäftsleute der Innenstadt zu einem Gespräch gebeten. Der große Ansturm der Kaufleute blieb
zwar aus, alle Beteiligten werteten das Gespräch aber äußerst positiv.
"Wir sollten bei der Vorbereitung Hand in Hand gehen", mahnte Koenen zu einem verstärkten Austausch. Alles, was Leute in die Stadt bringt und Ahlen bekannter macht, sei
grundsätzlich erstmal gut, so Koenen. Damit rannte er bei der LG Ahlen offene Türen ein. "Wir wollen eine Veranstaltung für Ahlen machen, nicht für uns", machte Stefan
Schwenke aus dem Organisationsteam der LG Ahlen klar.
In Rücksprache mit den Geschäftsleuten soll der Citylauf zukünftig noch mehr als Werbeplattform für die Geschäftsleute genutzt werden. Möglich ist zum Beispiel
eine Rabattaktion. Die Einzelheiten dazu sollen noch abgestimmt werden. Ähnliches wünschte sich auch Gabi Hundt von der Zisterne am Markt. "Von uns aus gerne und sofort", nahmen die
LG-Vertreter die Idee dankbar auf. Gemeinsam mit interessierten Gastronomen soll eine Aktion vorbereitet wird, die die Läufer nach dem Lauf in die Ahlener Kneipen und Restaurants
lockt.
Die Citylauf-Organisation nutzte am Freitag die Gelegenheit, auch ihre Wünsche zu einer neuen Strecke zu äußern. "Wir möchten mehr über die Oststraße", sagte
Norbert Becker vom LG-Partnerverein Relax. Für Koenen ein zweischneidiges Schwert. "Viele Geschäftsleute haben Angst, dass Absperrungen die Kundschaft abschrecken", machte der
Geschäftsmann klar. Er selbst konnte die Sorgen jedoch nur bedingt teilen. Die Laufstrecke führte schon im vergangenen Jahr quasi um sein Geschäft herum. "Wir hatten extra
länger geöffnet und haben vor allem am Abend noch gute Geschäfte gemacht", so Koenen.
Man werde die Bedenken der Geschäftsleute trotzdem ernst nehmen, versprach Schwenke. Er machte jedoch auch klar, dass für den Citylauf ja keine derart rigorosen Absperrungen wie
für ein Radrennen notwendig seien. "Mit etwas Vorsicht können Fußgänger die Strecke fast jederzeit queren", so der Läufer.
Noch keine Übereinkunft gab es Freitag zu einer neuen Startzeit. Die LG Ahlen würde das erste Läuferfeld gerne um 19.05 Uhr auf die Runde schicken. Koenen plädierte
für "so spät wie möglich", zeigte jedoch Verständnis für die Wünsche der Läufer. Es gab Einvernehmen, dass man einen Kompromiss finden werde.
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Vorjahressieger führen
im Cup: Hoppe und Schips erneut ganz vorn
Ahlen, 11. März 2005 (sts). Nach den Straßenlauf-Bezirksmeisterschaften am Sonntag in Vorhelm haben im Kreis-Beckum-Cup die Vorjahressieger vollends wieder die Regie der
Serienwertung übernommen. Während Antonia Schips in der Konkurrenz der Frauen ihre Spitzenposition wie erwartet weiter festigen konnte profitierte Bernd Hoppe am Wochenende vom
Startverzicht der bisher Führenden. Mit 106 Punkten hat der Oelder auf Platz eins nun acht Punkte Vorsprung auf seinen Teamkameraden Manfred Grünebaum. Die bisherigen Spitzenreiter
Ortwin Roye von der LG Deiringsen und Markus Nakielski von der LG Ahlen sind mit 90 und 87 Punkten auf die Plätze drei und vier zurückgefallen. Die nächsten Plätze gehen
in der Zwischenwertung an die Oelder Robert Bange und Roger Höner sowie Volker Rohden von der LG Ahlen. Ski-Club-Läuferin Antonia Schips dürfte wohl auch in diesem Jahr nur ein
Verzicht auf Wertungsläufe von der Spitze der Serienwertung verdrängen können. Die 20-Jährige baut ihren Vorsprung auf die Konkurrenz stetig aus und hat nun 78 Punkte,
zumindest Petra Holtmann-Wibberich von der LG Oelde/Wadersloh bleibt mit 70 Zählern jedoch auf Tuchfühlung. Schips Vereinskameradin Renate Lindental dürfte dagegen schon nach
vier von 14 Läufen nur noch theoretische Chancen auf die Spitze haben, Jana Alteheld von der LG Ahlen sowie Gudrun Erdhütter und Elke Schalkamp vom LV Oelde kämpfen nach dem
derzeitigen Zwischenstand nur noch um die Plätze.
Spannend bleibt das Rennen in den Jugendklassen. Jannik Elischer von der LG Ahlen, André Michelis vom SuS Enniger und Axel Grünebaum vom LV Oelde trennen nach den ersten
Läufen nur fünf Punkte. Vorjahressieger Stefan Maschelski ist mit deutlichem Rückstand derzeit Vierter der Serie. In der weiblichen Jugend zehrt derzeit die Ahlenerin Jana
Altheld weiter von ihrem Vorsprung auf ihre Vereinskameradin Katharina Theismann. Hier dürfte die Entscheidung wohl nur zwischen den beiden fallen.
Nächster Wertungslauf für den Beckum-Cup ist nun das Langstreckenmeeting am 2. April in Oelde. [Kreis-Beckum-Cup 2005]
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Deutsche
Straßenlaufmeisterschaften: Heimische Läufer peilen Bestzeiten an
Ohrdruf, 11. März 2005 (sts). Die Regenerationspause war kurz: Nur zwei Wochen nach dem Halbmarathon zum Abschluss der Hammer Laufserie müssen die beiden Ahlener Sina
Horsthemke und Markus Nakielski (Foto) am Sonntag erneut über die 21,097 Kilometer an den Start. Während Nakielski sich jedoch vor zwei Wochen in Hamm wohlweislich schon ein wenig
schonte und am Wochenende in Vorhelm sogar noch einen Wettkampf über fünf Kilometer einschieben konnte, bedeutet der Wettkampf im Osten Deutschlands für Horsthemke den
Härtetest. Beider Zielsetzungen vor den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften im thüringischen Ohrdruf sind trotzdem ähnlich. Im Feld der nationalen Titelkämpfe soll
auf dem Fünf-Kilometer-Rundkurs die Bestzeit angegriffen werden. Ein Ziel, das beide mit den jüngsten Erfolgen im Rücken zuversichtlich angehen.
"Ich mache mir im Moment echt keine Sorgen. Ich bin zuletzt drei gute Zeiten gelaufen, daher kann ich da Sonntag gelassen rangehen";, gibt sich Horsthemke selbstbewusst. Wie zuletzt in Hamm
dürften die Läufer aber am Sonntag erneut mit Schnee zu kämpfen haben. "Ich glaube nicht, dass sich das bis Sonntag noch ändert, aber die werden sich wohl was einfallen
lassen";, hofft Horsthemke auf eine gute Organisation. Allerdings sind für Sonntag noch neue Schneefälle vorausgesagt.
Trotzdem läuft Horsthemke auf Angriff. Nach den 1:23:09 Stunden von Hamm soll nach Möglichkeit am Ende der Deutschen Meisterschaft noch eine 1:22 in den Ergebnislisten stehen. "Die
Bedingungen in Hamm waren ja nicht gerade gut, das müsste also eigentlich klappen. Trotzdem habe ich ziemlichen Respekt vor der Strecke, es wird auf jeden Fall sehr sehr hart."; Für
zusätzliche Motivation dürfte am Sonntag sorgen, dass Horsthemke bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften am 24. März 2001 in Arnstadt schonmal in Thüringen
Bestzeit gelaufen ist.
Über Platzierungen machen sich aber weder Horsthemke noch Nakielski zu viele Gedanken. Horsthemke: "Vielleicht kann ich unter die Top-30 laufen. Wenn nicht, auch egal."; Zuerst muss am
Sonntag Markus Nakielski ran. Er startet um 11.15 Uhr in den halben Marathon. Horsthemkes Meisterschaftsrennen beginnt um 13.15 Uhr.
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Winter-Citylauf: LG lädt zum
Gedankenaustausch ein
Ahlen, 9. März 2005. Um die äußerst erfolgreiche Premiere des Ahlener Winter-Citylaufes in diesem Jahr noch zu steigern laufen die Planungen auf den Seiten der LG Ahlen
bereits auf Hochtouren. Langfristig im Voraus sollen am Freitag nun die Interessenten der Sportler mit denen der Kaufleute abgestimmt werden. Daher lädt die LG Ahlen als sportlicher
Ausrichter der Veranstaltung alle Interessenten und insbesondere Ahlens Einzelhändler für Freitag zur Diskussion und zum Gedankenaustausch ein.
"Wir möchten den Lauf zukünftig auf eine noch breitere Basis stellen", so Stefan Schwenke aus den Reihen der Organisatoren. Daher richtet sich die Einladung insbesondere an die
Ahlener Kaufmannschaft, die mit dem Lauf die Gelegenheit bekommt, sich neuen Kundenkreisen aus der Region zu präsentieren. Nachdem es im Vorfeld der Premiere des Citylaufes
Unstimmigkeiten gegeben hatte, soll für die zweite Auflage der Veranstaltung bereits mit großem Anlauf nach gemeinsamen Lösungen für einen optimalen Lauf gesucht
werden.
Der 2. Ahlener Winter-Citylauf ist für den 9. Dezember geplant. Das Treffen am Freitag, 11. März, findet in den Räumen der VHS am Markt statt und beginnt um 19 Uhr.
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DLV-Ehrenschild für Dieter Massin
Ahlen, 7. März 2005 (sts). Dieter Massin bekommt das Ehrenschild des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV). Mit dieser Auszeichnung spricht der DLV dem Ahlener Leichtathleten
Dank für seine außerordentlichen Verdienste um die Leichtathletik aus. Massin ist in diesem Jahr einer von fünf Leichtathleten, die das Ehrenschild erhalten und sich, so die
DLV-Sprachweise, "sich in und um die Leichtathletik außerordentlich verdeint gemacht haben oder innerhalb oder außerhalb des DLV besondere Verdienste um die Förderung der
Leichtathletik gemacht haben". Neben dem Ahlener Massin werden in diesem Jahr noch Klaus Schneider (Bayern), Rita Girschikosky (Niedersachsen), Peter Hirtz (Mecklenburg-Vorpommern) und Josef
Wedlich (Bayern) mit dem Ehrenschild ausgezeichnet. Das hatte das Präsidium des DLV bereits auf seiner Sitzung im Rahmen der Deutschen Hallenmeisterschaften beschlossen.
Massin, der bereits Träger der DLV-Nadel in Silber und in Gold ist, ist seit mehr als vier Jahrzehnten an führenden Stellen für die Leichtathletik im Einsatz. Von 1965 bis
1968 war er Kreisjugendwart Leichtathletik und Kreis-Leichtathletik-Obmann im Sportkreis Beckum, von 1968 bis 1988 Landes- und Bundestrainer, von 1988 bis 1995 Schulsportbeauftragter des
Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen, seit 1993 ist er als Breitensportwart des DLV auch Vizepräsident des Verbandes, seit 1995 gehört Massin als Mitglied zum
Veterans' Committee des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, seit 1998 ist er Referent im Development Department der IAAF, seit 2002 Präsident des Europäischen
Senioren-Leichtathletik-Verbandes (EVAA) sowie seit 2003 Europa-Repräsentant im Weltverband der Senioren (WMA), so die Antragsbegründung. Die Auszeichnung der
DLV-Ehrenschild-Träger wird beim Verbandstag des DLV am 16. April in Kevelaer wohl in Abwesenheit Massins vorgenommen werden. Der Ahlener wird im April wohl im slowenischen Ljubljana
beim Kongress des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (EAA) weiter an seinen Projekten arbeiten und das Gespräch mit EAA-Präsident Hansjörg Wirz suchen, um das "Masters
Develoment Program" zu besprechen. "Das möchte ich in diesem Jahr forcieren", so Massin. Stefan Schwenke
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Rund um die Wibbeltkapelle: Schips und Schwarz siegen
Ahlen, 6. März 2005 (sts/lga). Vorjahressiegerin Antonia Schips (Foto) und Manfred Schwarz haben die 13. Auflage des Straßenlaufes "Rund
um die Wibbeltkapelle" gewonnen und sich damit gleichzeitig die Titel der Bezirksmeisterschaften gesichert. Bei wechselhaften Bedingungen - von dichtem Schneefall bis Sonnenschein gab es
für die Läufer das volle Programm - hatten beide letztlich nicht viel Mühe mit der Konkurrenz. Schips lief ihr schon vom Start weg davon und war trotz der knapp verpassten
Zielzeit zufrieden. "Vielleicht hätte ich die erste Runde etwas schneller laufen können", so die 20-Jährige im Ziel. Für Schwarz war das Rennen eine Woche vor den
Deutschen Straßenlaufmeisterschaften ein Test. "Schöner Lauf, schöne Strecke, es passte", bilanzierte Schwarz.
Lokalmatador Markus Nakielski gewann das Rennen über fünf Kilometer, Philipp Droste lief im Schülerlauf zu einem neuen Streckenrekord. [mehr] [Ergebnisse]
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Hammer Winterlaufserie: Horsthemke siegreich
Hamm, 27. Februar 2005 (lga/sih). Sina Horsthemke hat die traditionsreiche Hammer Winterlaufserie gewonnen. Beim abschließenden Halbmarathon am Wochenende reichte es bei eisigen
Temperaturen zwar nicht zum angepeilten Sieg des Einzelrennens, Horsthemke rettete jedoch ihren Vorsprung, den die Ahlenerin vor vier Wochen beim Auftakt über 10 Kilometer herausgelaufen
hatte, souverän ins Ziel. Markus Nakielski wurde bei den Männern Fünfter.
Auch mit der nur mäßigen Halbmarathon-Endzeit von 1:18:50 Stunden im letzten Rennen der Hammer Serie konnte Markus Nakielski Platz fünf verteidigen. Sein Ziel, die Serie als
einer der besten Sechs abzuschließen, hat er damit erreicht. In der Altersklasse M30 belegte der Ahlener nach drei Rennen am Ende Platz zwei. Hundertprozentig zufrieden war der
33-Jährige mit seinem Auftritt beim Halbmarathon zwar nicht, einen Vorteil hatte das Ganze aber: Die knappe Erholungszeit von nur zwei Wochen bis zu den deutschen
Straßenlaufmeisterschaften und dem nächsten Halbmarathon dürfte reichen.
Erwartungsgemäß war Wolfgang Dilla vom LV Oelde dem Ahlener am dichtesten auf den Fersen: Mit einer Halbmarathonzeit von 1:20:46 Stunden legte er den Grundstein für den
dritten Platz der Mannschaft, die von Robert Bange und Manfred Grünebaum komplettiert wurde. Während Dilla das Treppchen auf Rang vier knapp verpasste, wurde Bange mit 1:20:59
Stunden Dritter der M45-Serienwertung. Grünebaum kam mit den eisigen Bedingungen am Sonntag ebenfalls gut zurecht und nach 1:21:27 Stunden ins Ziel.
Grippegeschwächt folgte der zweitschnellste Ahlener, Volker Rhoden, erst nach 1:24:01 Stunden, schnellster Läufer aus Beckum war einmal mehr Ludger Brüning für den Ski
Club (1:26:300 Stunden). Als letzter aus dem Sportkreis unterbot nur noch Martin Peitzmann vom LV Oelde die Grenze von 90 Minuten. Er kam nach 1:29:55 Stunden ins Ziel. Mit Norbert Droste
folgte wenig später der Schnellste Dolberger: Im Auftrag der SpVgg brachte er die 21,1 Kilometer auf fast durchweg glattem Untergrund in 1:34:53 Stunden hinter sich. Seine weiblichen
Vereinskolleginnen stellten mit Caroline Kemper und Christine Wohlgemut nach Sina Horsthemke die schnellsten Frauen aus dem Sportkreis. Kemper kam nach 1:50:54 Stunden, Wohlgemuth fünf
Sekunden später ins Ziel. Sie sicherte sich mit Rang zwei in der W55 auch den zweiten Platz in der Serienwertung. Zusammen mit Uschi Kemper wurden die Dolbergerinnen Sechste in der
Teamwertung.
Keine Minute später erreichte der jüngste heimische Läufer das Ziel: Nils Möllenhecker aus Ahlen wurde nach 1:51:43 Stunden Achter der B-Jugend. Theo Westermann,
Ältester und vom LV Oelde, verpasste das Treppchen auf Rang vier der M70 knapp. Jana Alteheld belegte in der B-Jugend auch nach dem letzten Lauf Platz zwei. Zu zweit brachten sowohl
Klaus und Heidi Koch aus Ahlen (1:55:23 Stunden) als auch Werner Schröder und Carmelo Nieddu aus Dolberg (1:57:15 Stunden) den Halbmarathon hinter sich. Mit 1:59:54 Stunden blieb Toni
Scharf aus Neubeckum noch unter der Grenze von zwei Stunden. Der LV Oelde wurde im Rahmen der Siegerehrung vom Veranstalter mit einem Ehrenpreis für einen der teilnehmerstärksten
Vereine bedacht.
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Westfälische Schülermeisterschaft: Meike Quiter und ihr Sprung zu Silber
Paderborn, 27. Februar 2005 (sih). Optimaler Weitsprungwettbewerb für Meike Quiter von der LG Ahlen: Bei den westfälischen Hallenmeisterschaften der Schüler sprang die
13-Jährige schon im ersten Versuch so weit wie nie. "Dann bin ich einmal übergetreten und nachdem wir den Anlauf verändert hatten, klappte gar nichts mehr", so Quiter. Trotzdem
blieben da noch die starken 5,14 Meter des ersten Sprunges und die konnte nur eine Konkurrentin toppen. Für Quiter bedeutete das den Vizetitel und damit ihr bisher
größter Meisterschaftserfolg. Auch über 60 Meter konnte sie vorne mitmischen: Als Siegerin ihres Vorlaufes kam sie eine Runde weiter und die 8,33 Sekunden des Zwischenlaufes
reichten sogar für das Finale. "Mehr ging wegen dem Keuchhusten nicht", war Quiter nach gerade erst ausgestandener Krankheit vollauf zufrieden mit den 8,43 Sekunden, die letztendlich
Rang fünf brachten.
Zweitschnellster war eigentlich auch Kevin Oen von der LG Oelde/Wadersloh. Pech nur, dass er sich im Vorlauf über 60 Meter Hürden mit 9,06 Sekunden nur für den langsameren
B-Lauf qualifizierte, der dem A-Lauf im Endergebnis auch bei besseren Leistungen nachsteht. Oen gewann zwar mit neuer Bestzeit von 8,93 Sekunden souverän offiziell blieb ihm auf
Grund der fünf Läufer im A-Rennen, von denen nur einer schneller war, aber nur Rang sechs. "Ärgerlich, aber so ist das nunmal", so Oen. Erfolgreich war sein Wettkampftag
trotzdem: Auch im Flachsprint stellte er über 60 Meter mit 7,98 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Weniger zufrieden war sein Vereinskollege Thomas Borchard. Mit 1,50
Metern und Rang 13 blieb er im Hochsprung weit unter seinen Möglichkeiten. Um so überraschender der fünfte Platz im Kugelstoß durch Pascal Pape, ebenfalls LG
Oelde/Wadersloh. Um nur drei Zentimeter verpasste er seine alte Bestmarke und bewährte sich mit starken 10,42 Metern problemlos unter den Besten Westfalens.
Im Rahmen waren die Leistungen von Elena Berkemeier. "Mein Trainer hat mir gleich gesagt, ich solle nicht zuviel erwarten", so die Ahlenerin, die gerade eine Woche Skifahren hinter sich
hatte. Trotz Muskelkater war sie über 60 Meter Hürden mit 9,89 Sekunden so schnell wie nie, schaffte es aber nur bis in den Zwischenlauf. Im Hochsprung brachten die 1,52 Metern Rang
elf. "Das war okay, zumal ich die nächste Höhe nur knapp gerissen habe", so die 14-Jährige. "Total enttäuscht" war Berkemeier jedoch vom Weitsprung. Mit nur 4,48 Metern
blieb nur Rang zwölf und Berkemeier unter den eigenen Erwartungen. Warum, das weiß sie nicht, nimmt es aber gelassen: "Niederlagen muss man auch einstecken."
Simon Kneuper, ebenfalls im Trikot der LG Ahlen und eigentlich Mittelstreckenläufer, schied bei seinem Meisterschafts-Debut bereits im Vorlauf über 60 Meter aus. Für die
ungewohnt kurze Strecke brauchte er gute 8,51 Sekunden, was jedoch nicht für das Finale der besten Sprinter Westfalens reichte.
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Senioren-DM: Kreutz geht zu Silber - "Für den Titel fehlte mir einfach die Kraft"
Düsseldorf, 26. Februar 2005 (sih). Geher Manfred Kreutz sicherte der LG Ahlen am Wochenende bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren die Silbermedaille, Thomas
Wehner aus Münster wurde im Speerwurf Dritter."Wenn ich fit gewesen wäre, hätte ich gewonnen", ist sich Manfred Kreutz sicher. Genauso klar ist ihm, dass er seinen Start
über die 3000 Meter Gehen mit Grippe eigentlich hätte absagen müssen. Denn "das war schon riskant". Die nationalen Titelkämpfe wollte sich der zweifache Weltmeister des
vergangenen Jahres aber nicht entgehen lassen. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn der 39-Jährige krönte die diesjährige Hallensaison jetzt noch mit einem deutschen
Vizetitel.
Nur ein Konkurrent war sieben Sekunden schneller als Kreutz, der die 15 Hallenrunden nach 13:51,37 Minuten weit vor dem dritten Geher beendet hatte. "Ich bin zufrieden damit, aber ohne die
Grippe in den Knochen wäre eine 13:00 sicherlich drin gewesen." Nach den ersten zwei Kilometern, die der Ahlener lauernd in der Spitzengruppe verbrachte, wagte er einen vorsichtigen
Angriff. "Da habe ich schnell gemerkt, dass die Kraft fehlte und so hat es zum Titel nicht ganz gereicht." Über die Silbermedaille freute sich der zweifache Familienvater aber trotzdem.
Und will im April vollkommen gesund wieder einsteigen. "Da stehen draußen die westdeutschen und deutschen Meisterschaften über 20 Kilometer an."
Eine Medaille, die bronzene, bekam auch Thomas Wehner von der LG Oelde/Wadersloh um den Hals gehängt: Er wurde bei den gleichzeitig ausgetragenen Winterwurfmeisterschaften guter Dritter
im Speerwurf. Mit 50,89 Metern fehlten dem Münsteraner, der im vergangenen Jahr noch Vizemeister war, nur sechs Meter zum Titel. "Mit dem Ergebnis kann ich leben", so der 34-Jährige
angesichts der Achillessehnen-Probleme, die ihm nach zu hartem Training seit einiger Zeit zu schaffen machen. Aus dem Grund musste er auch kurzfristig den geplanten Hochsprung und den
Hürdenlauf absagen. "Das hätte bei der Beschleunigungsbelastung keinen Sinn gehabt", hatte Wehner trotz "des falschen Ehrgeizes" ein Einsehen.
Provisorisch mit Tape und Salbe versorgt brachte er in Düsseldorf noch das Kugelstoßen hinter sich, "aber da habe ich wegen der Schmerzen überhaupt keinen Druck machen
können". Die mäßigen 12,38 Meter brachten im nationalen Vergleich immerhin Rang sechs. "Vom Potenzial her wäre aber mehr drin gewesen, aber ich bin froh, dass ich
wenigstens zwei Disziplinen machen konnte." Jetzt ist für den Mehrkämpfer erstmal Ruhe angesagt, "dann wird das in einer Woche schon wieder weg sein".
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Crosslauf: Dritter Platz für Christoph Kaldewei
Soest, 26. Februar 2005 (sih). Einen der letzten Crossläufe der Saison nutzte Christoph Kaldewei am Wochenende "zur Vorbereitung auf den Wibbeltlauf". Beim Soester Crosslauf
über 6,6 Kilometer lief der Vorhelmer im Trikot der LG Ahlen als Dritter auf's Treppchen der M55. Die vier Runden über verschneite und teilweise morastige Waldwege im Stadtpark
brachte Kaldewei in 31:37 Minuten hinter sich.
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LG Oelde/Wadersloh holte die meisten Titel im Kreis
Beckum, 20. Februar 2005 (sih). Die LG Oelde/Wadersloh war am Sonntag der Verein, der bei den Hallen-Kreismeisterschaften der Schüler mit 15 Siegen die meisten Titel
abräumte.Dabei tat sich die Startgemeinschaft besonders in den männlichen Schülerklassen hervor: Allein Kevin Oen holte in der ältesten M15 vier Kreistitel. Der
14-Jährige siegte über 30 Meter flach und Hürden, im Hochsprung sowie mit der Staffel über viermal eine Hallenrunde in der Sporthalle des Beckumer Berufskollegs. Im
Flachsprint über 30 Meter lieferte der Jüngere der Oen-Brüder mit 4,40 Sekunden auch gleich die schnellste Zeit des Tages. Kevin Oen und Sergej Tebelius, der mit 4,45
Sekunden kaum
langsamer in der M14 siegte, legten damit auch den Grundstein zum Staffelerfolg zusammen mit Thomas Borchard und Pascal Pape. Das Team ließ der Konkurrenz nach 52,7 Sekunden keine
Chance.
Keine Chance hatten die Gegnerinnen auch gegen Elena Berkemeier (Foto) von der LG Ahlen. Sie war nach 4,67 Sekunden über 30 Meter die schnellste Teilnehmerin des Tages und wurde zudem
im Hochsprung und Hürdenlauf Kreismeisterin. Titel Nummer vier sicherte sie sich in der Staffel mit Kira Horsthemke, Johanna Schulz und Henrike Gebhardt. Das Ahlener Mädchenteam
stellte in der W14 und W15 gleich sieben von insgesamt zwölf Ahlener Kreistiteln. Neben dem Sieg im Staffellauf war Kira Horsthemke über 30 Meter Flach- und Hürdensprint sowie
im Hochsprung ungeschlagen.
An die ausrichtende SG Rote Erde Beckum gingen durch Judith Leißner und Lars Halbur zwei Kreismeistertitel: Leißner blieb über 30 Meter als einige der wenigen Mädchen
unter fünf Sekunden und siegte nach 4,94 Sekunden in der W13, Halbur sicherte dem Veranstalter mit 1,30 Metern im Hochsprung einen weiteren Sieg. Erwartungsgemäß stark
präsentierte sich Josephine Bednorz vom TV Beckum: In der W12 kam sie nicht nur über 30 Meter sicher durch Vor- und Zwischenlauf und im Finale als Erste durchs Ziel, sondern sprang
auch 20 Zentimeter höher als die beste Verfolgerin im Hochsprung. Erst im Hürdenlauf musste sie mit dem Vizetitel Vorlieb nehmen und sich von Sabrina Bücker (LG
Oelde/Wadersloh) geschlagen geben.
Drei Titel sammelte Philipp Hammelbeck vom SV Westfalen Liesborn in der M12: Er setzte sich zweimal im Sprint an die Spitze, war damit auch in der älteren M13-Staffel im Einsatz und
bewies mit 6,31 Metern auch Kugelstoßqualitäten. Zwei von drei Titeln des SuS Enniger steuerte Christoph Panreck bei. Er war über 30 Meter mit und ohne Hürden nicht zu
schlagen. Erst im Kugelstoß (7,86 Meter) wurde er von Patrick Schneider (LV Oelde, 9,44 Meter) in seine Schranken verwiesen. Schneider siegte außerdem im Hochsprung.
Der TV 05 Neubeckum trat zwar nur mit einem Titel die kurze Heimfahrt an, verdient hatte er ihn dafür um so mehr: Martin Mutlu stieß die Kugel mit 10,45 Metern über einen
halben Meter weiter als Kevin Oen (9,87 Meter).
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Zum 13. Mal um die Wibbeltkapelle: Jetzt möglich und erwünscht: Anmeldung über das Internet
Ahlen-Vorhelm, 18. Februar 2005 (sih). Am Sonntag, 6. März, fällt der Startschuss für die 13. Auflage des Vorhelmer Straßenlaufes "Rund um die Wibbeltkapelle",
die Vorbereitungen der Veranstalter LG Ahlen und TuS Westfalia Vorhelm laufen auf Hochtouren und ab sofort ist die Anmeldung via Internet möglich. "Ein Meldeformular ist unter
www.lgahlen.de jetzt online", bestätigt Mathias Schwenke, Organisator von der LG Ahlen, und bittet gleichzeitig um Voranmeldungen. "Nachmeldungen werden zwar kostenlos entgegen genommen,
aber jeder Voranmelder erleichtert uns am Veranstaltungstag natürlich die Arbeit." Offizieller Meldeschluss ist der 2. März.
Auch in diesem Jahr ist der amtlich vermessene Lauf nicht nur Wertungslauf für den Kreis Beckum-Cup, sondern auch gleichzeitig Bezirksmeisterschaft. In den Schülerrennen über
zwei Kilometer werden zudem wieder die Stadtmeister ermittelt. Beim Alten geblieben ist in Vorhelm trotzdem nicht alles: "Ein Großteil der Laufstrecke ist neu asphaltiert worden, so
dass die ganzen Schlaglöcher auf vier von fünf Kilometern weg sind", bietet Schwenke den Läufern freie Bahn. Eine weitere Neuigkeit: Nordic Walking. "Damit es keine Probleme
zwischen den Läufern und den Nordic Walkern mit ihren Stöcken gibt, werden die Nordic-Walker einzeln auf die Runde durch das Schäringer Feld geschickt", so Schwenke. Eine Runde
um die Wibbelt-Kapelle beginnt am Sportplatz an der Enniger Straße, ist fünf Kilometer lang und wird im Hauptlauf über zehn Kilometer zweimal durchlaufen.
Im vergangenen Jahr hatte der Nachwuchs die Nase vorn: Patricia Grewatta von der LG Hamm siegte über fünf Kilometer, Antonia Schips und Stefan Maschelski liefen der Konkurrenz
über die doppelte Distanz davon. Einzig Markus Nakielski, der die fünf Kilometer bei den Männern entschied, galt als Routinier. Philipp Brouwer hält seit drei Jahren beide
Streckenrekorde bei den Männern, er ist seit 2002 über fünf (15:24 Minuten) und zehn Kilometer (32:37 Minuten) ungeschlagen. Die Frauenrekorde haben schon länger Bestand:
Maria Weßling aus Münster war im Jahr 2000 mit 17:56 Minuten so schnell wie keine andere, Gudrun Rodloff aus Hamm hält mit 39:12 Minuten den Rekord über zehn Kilometer.
Bei den Schülern trugen sich Vorjahressiegerin Melanie Kionka (SC Eintracht Hamm) und Stefan Maschelski (LG Ahlen) in die Rekordlisten ein, im vergangenen Jahr siegte Lennart Elischer.
[Wibbeltlauf]
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Antretter macht Fifa-Schiedsrichter fit
Ahlen, 14. Februar 2005 (sts). Der Ahlener Leichtathletik-Trainer Dieter Antretter macht die Fußball-Schiedsrichter fit für Weltmeisterschaften 2006. "Ich arbeite
schließlich beim Fußball- und Leichtathletikverband, da sollen jetzt Synergien genutzt werden", so der leitende Landestrainer des Verbandes. Gemeinsam mit den
Sportwissenschaftlern Rolf Herings und Werner Helsen ist Antretter in dieser Woche in Frankfurt für die Auswahl der Schiedsrichter nach konditionellen Gesichtspunkten zuständig und
wird in den kommenden Monaten die sportliche Vorbereitung auf die Titelkämpfe in Deutschland leiten.
In einem ersten Schritt sind seit Samstag 36 Unparteiische aus der ganzen Welt für eine Woche in Deutschland und werden einem ausführlichen Leistungstest unterzogen. "Aus diesem
Pool kommen dann die 24 oder 26 Schiedsrichter, die bei den Weltmeisterschaften und vorher schon in diesem Jahr im Confederations Cup im Einsatz sind", erklärt Antretter.
Mit Rolf Herings trifft Antretter, der in seiner Heimat bei der LG Ahlen auch als Nachwuchstrainer aktiv ist, im Rahmen der Vorbereitungen auf die Fußball-WM 2006 übrigens einen
alten Bekannten wieder. Herings, Olympia-Teilnehmer und ehemaliger Deutscher Rekordhalter im Speerwurf gehörte zu Antretters Dozenten an der Sporthochschule Köln. "Damit sind wir
schon zwei Leichtathleten im Team", freut sich Antretter. Der Belgier Werner Helsen arbeitet schon seit Jahren als internationaler Schiedsrichter-Trainer für UEFA und FIFA.
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Sportehrentag der Stadt Ahlen: Ehrungen am Montag und am Freitagabend
Ahlen, 14. Februar 2005 (sts). Der bewährte Teil des Programms wird beibehalten, neue Höhepunkte sind in Planung. Das ist der Zwischenstand in den Planungen zum
Sportehrentag der Stadt Ahlen, der in diesem Jahr am 18. und 22. April stattfindet. Wie gehabt werden die Nachwuchssportler in der Friedrich-Ebert-Sporthalle geehrt. Neu ist nur der Termin am
Montagnachmittag. Zu den Einzelheiten der Ehrung wollte Christoph Wessels von der Stadt Ahlen aber noch nichts verraten "Wir sind noch in den Planungen und müssen die Details noch
festzurren", bittet er um Geduld. Die Ehrung für die erwachsenen Sportler findet in diesem Jahr wieder am Freitagabend statt. Wo genau, steht allerdings noch nicht fest. Im vergangenen
Jahr war die Verlegung ins Foyer des Ratssaales nicht auf ungeteilte Zustimmung gestoßen. Auch am Programm der Feierstunde soll noch gefeilt werden. "Einige Neuerungen des Vorjahres
werden wir aber beibehalten", kündigte Wessels an. Unter anderem gab es im 2004 erstmals eine musikalische Umrahmung der Ehrung. Unterstützung findet die Stadt Ahlen beim
Sportehrentag wie gehabt durch die Ahlener SG, die in der Friedrich-Ebert-Halle unter anderem für die Verpflegung verantwortlich ist, sowie den Stadtsportverband.
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Jüngster Elischer-Spross aus der
Cross-Wertung genommen
Haltern-Sythen, 13. Februar 2005 (sih). Nicht gedopt und trotzdem disqualifiziert: Der 10-jährige Ahlener Fynn-Rasmus Elischer (Foto) wurde am Samstag nach dem Crosslauf in
Sythen aus der Wertung genommen. Nach gewohnt optimalem Start über 1,4 Kilometer lag der Jüngste der LG-Familie am zweiter Position hinter dem Führenden, als er falsch abbog
und einige Meter mehr durch unwegsames Gelände zurücklegen musste. "Obwohl er dadurch keinen Vorteil hatte, hat er in seinem Übereifer natürlich die Strecke verlassen", so
sein älterer Bruder Lennart. Die Konsequenz: Disqualifikation und keine Chance mehr auf dem Sieg.
Besser hielten sich Fynn-Rasmus' ältere Geschwister an die Streckenführung: Die erste von zwei Runden gingen Lennart und Jannik noch gemeinsam an, dann konnte sich der jüngere
Lennart langsam absetzen und seinem großen Bruder bis ins Ziel fast eine halbe Minute abnehmen. Die 3,6 schwierigen Kilometer brachte er schließlich in 14:27 Minuten als Dritter
der B-Jugend hinter sich, Jannik belegte 22 Sekunden später Rang sechs.
"Das schlechte Wetter machten uns echt zu schaffen", so Lennart. "Der Cross in Stromberg war dagegen ein Sonntagsausflug." Trotzdem hoffen die Brüder, dass das Formtief der vergangenen
Wochen jetzt überstanden ist: "Wir sind eigentlich ganz zufrieden mit dem Rennen." Ihre Schwester Donna Rabea Elischer wurde über 1,4 Kilometer nach 7:45 Minuten Zehnte der
B-Schülerinnen.
Nur knapp verpasste Roger Höner, der einzige Oelder beim Cross in Sythen, das Treppchen: Er wurde im Hauptlauf über acht Kilometer Vierter der M40. Durch das Stromberger
Trainingsgelände vor der Haustür schien der Langstreckler im Trikot des LV Oelde mit den widrigen Bedingungen in Sythen bestens zurecht zu kommen nach guten 33:26 Minuten war
Höner wieder im Ziel.
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Marathon: Thomas Fischer in Herten-Bertlich
Herten-Bertlich, 13. Februar 2005 (sih). Während der Großteil der heimischen Läufer am Wochenende den zweiten Wertungslauf der Hammer Serie unter die Füße
nahm, hatte Thomas Fischer im Trikot des Ahlener Delta-Studios Größeres vor: Er brachte den im Rahmen der Bertlicher Straßenläufe stattfindenden Marathon erfolgreich
hinter sich. Die 42,195 Kilometer, die am Rande des Ruhrgebietes hauptsächlich über einsame Wirtschaftswege führen und damit am Sonntag keinerlei Schutz vor dem Wind boten,
beendete Fischer nach 3:43:31 Stunden. Damit wurde er Sechster seiner Altersklasse M35.
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Winterlaufserie: Horsthemke bleibt vorn, Nakielski macht Boden gut
Hamm, 13. Februar 2005 (sts/sih). 24 Sekunden verloren, Führungsposition verteidigt: Die Ahlener Langstrecklerin Sina Horsthemke führt auch nach dem zweiten Wettkampf der
Hammer Laufserie die Gesamtwertung an. Markus Nakielski von der LG Ahlen ist in der Gesamtwertung auf Rang fünf vorgerückt. Horsthemke musste sich am Sonntag im Lauf über die
15 Kilometer bei starkem Wind zwar mit Platz zwei zufrieden geben, nach neuer Bestzeit von 58:06 Minuten hatte die 24-Jährige aber nur wenig von ihrem Vorsprung in der Gesamtwertung
verloren. 1:53 Minuten nimmt Horsthemke nun auf Konkurrentin Patricia Grewatta in den abschließenden Halbmarathon mit. "Das sollte eigentlich reichen", hofft Horsthemke. "Selbst wenn
ich nächstes Mal doppelt soviel verlieren sollte wie diesmal, da mache ich mir aber jetzt nicht so den Kopf", sagt die Langstrecklerin im Trikot des ESV Münster.
Am Sonntag hatte Horsthemke es vor allem ihrem ehemaligen Vereinskameraden Stefan Maschelski von der LG Ahlen zu verdanken, dass sie nicht noch mehr an Boden verlor. "Die letzten acht
Kilometer waren echt nur noch Quälerei", beschreibt die Studentin den Rückweg bei Gegenwind. Als Kämpfernatur zeigte sie sich dabei erneut auf den letzten Kilometern. Nachdem
sie ihre Konkurrentin ab drei davonlaufen lassen musste, verkleinerte Horsthemke von Kilometer 13 bis 15 ihren Rückstand von 48 wieder auf 24 Sekunden. "Es war echt gut, dass Stefan
dabei war", dankte sie dem Westdeutschen Straßenlaufmeister, der nach 58:05 Minuten noch Dritter der A-Jugend wurde, für seinen Windschatten. Nicht mehr dabei ist Gudrun Rodloff.
Die Läuferin der LG Hamm lag Horsthemke vor dem Lauf am Sonntag noch am dichtesten auf den Fersen, stieg jedoch vorzeitig aus.
Seinem Ziel, unter die ersten Sechs zu laufen, ist Markus Nakielski (Foto) nach dem eher bescheidenen Abschneiden über zehn Kilometer jetzt wieder näher gekommen: Die 15 Kilometer
brachte er in 52:27 Minuten als Schnellster aus dem Sportkreis und Sechster im Gesamteinlauf entsprechend zufrieden hinter sich. In der M30 wurde er damit Dritter, in der Serienwertung liegt
der Ahlener auf Rang fünf. Aus dem Sportkreis konnte da niemand mithalten: Mehr als zwei Minuten später kam als schnellster Oelder Wolfgang Dilla ins Ziel (54:38 Minuten), der damit
Dritter seiner Altersklasse wurde. Für Robert Bange, ebenfalls LV Oelde, reichte die Endzeit von 55:41 Minuten für Platz zwei in der M45.
Schnellster Beckumer und gleichzeitig der Letzte, der die Stundengrenze unterbot, war Ludger Brüning vom Ski Club, der nach guten 59:55 Minuten ins Ziel kam. Ralf Ruppert verpasste
diese Grenze nur knapp: Er brachte die 15 windigen Kilometer in 1:00:04 Stunden und damit nur fünf Sekunden zu langsam hinter sich. Die schnellste Frau hinter Sina Horsthemke lief
für den Ski Club Beckum: Julia Freitag war mit ihren 1:11:27 Stunden jedoch nicht zufrieden. Keine fünf Minuten später war mit Susanne Küpper vom Delta Studio in Ahlen
auch die Dritte der heimischen Frauen im Ziel.
Theo Westermann vom LV Oelde, der älteste heimische Teilnehmer, verpasste mit Rang vier in der M70 nach 1:20:22 Stunden nur knapp das Treppchen. Nicht so Christine Wohlgemuth aus
Dolberg: Sie sicherte sich und der SpVgg des Lambertidorfes nach 1:17:19 Stunden den Sieg in der W55. Aufs Treppchen lief auch Jana Alteheld, die nach 1:22:53 Stunden Dritte der B-Jugend
wurde. Kathrin Katthöfer vom LV Oelde komplettierte die zahlreichen heimischen Läufer nach 1:35:03 Stunden und war damit immer noch 25 Minuten schneller als das Ende des Feldes.
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Hallenmeeting in Bielefeld: Hendricks über Ziel, Krull gewinnt Hürden
Bielefeld, 13. Februar 2005 (sts). Auch Spitzenplätze konnten die heimischen Leichtathleten beim Hallenmeeting in Bielefeld nicht voll zufrieden stellen. Matthias Hendricks,
Sprinter aus Liesborn im Trikot der LG Kindelsberg-Kreuztal, verpasste als Dritter über 60 Meter in 7,07 Sekunden sein Ziel knapp. "Ich wollte die schnelle Bahn in Bielefeld eigentlich
für eine Zeit mit sechs Sekunden ausnutzen, aber es war wohl nicht mein bester Tag", so der 20-jährige Student.
Für den Sprinter ist die Hallensaison damit fast beendet. Allein der Höhepunkt steht noch aus. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Sindelfingen
läuft Hendricks mit der Staffel über 4 x 200 Meter. Diese Staffel gehörte mit dem Jahreswechsel zu Hendricks Hauptgründen, ins Siegerland zu wechseln. "Ich denke, mit
dieser Staffel können wir uns ein bisschen was ausrechnen", sagt Hendricks.
Annika Krull, Beckumer Weitspringerin im Trikot des TV Wattenscheid, verzichtete am Samstag in der Bielefelder Seidenstickerhalle auf einen Einsatz in ihrer Spezialdisziplin. Dafür
hielt sie sich im Sprint schadlos und lief nach dem Sieg im Vorlauf in 8,13 Sekunden im 60-Meter-Finale auf Platz zwei. Über die 60 Meter Hürden ließ die 16-Jährige
Internatsschülerin gar keine Konkurrentin vorbei und setzte sich in 9,21 Sekunden durch.
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Ruhrtallauf: Kaldewei knapp am Podest vorbei
Fröndenberg, 13. Februar 2005 (sts). Christoph Kaldewei (Foto) scheint vom Karnevalsstress bestens erholt. Bei starkem Wind sowie Regen lief der Vorhelmer Langstreckler am
Samstag in Fröndenberg nur knapp am Treppchen vorbei. In 46:35 Minuten landete der 56-Jährige beim Ruhrtallauf auf Platz vier. "Mit Rückenwind hatte ich auf dem Hinweg noch
22:22 Minuten", berichtet Kaldewei. Nun bleiben dem Läufer drei Wochen zum gezielten Training. Als nächsten Start hat er sein Heimspiel beim Straßenlauf "Rund um die
Wibbeltkapelle" am 6. März in Vorhelm geplant.
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Meldungen für Wibbeltlauf ab sofort auch online möglich
Ahlen, 11. Februar 2005 (lga). Ab sofort können die Meldungen zum 13. Straßenlauf "Rund um die Wibbeltkapelle" am 6. März auch
online abgegeben werden. Die Internetredaktion hat das Meldeformular für den Straßenlaufklassiker in Ahlen-Vorhelm komplett überarbeitet und noch komfortabler gestaltet.
Für den Wibbeltlauf kann zwar auch nachgemeldet werden, die Veranstalter LG Ahlen und TuS Westfalia Vorhelm bitten jedoch um Voranmeldungen. [Hier
anmelden]
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Winterlaufserie geht Sonntag in Runde Zwei
Hamm, 11. Februar 2005 (sts). In der ungewohnten Favoritenrolle hat Langstrecklerin Sina Horsthemke seit ein paar Tagen ganz neue Sorgen. Nach ihrem Sieg beim Auftakt der Hammer
Winterlaufserie schwankt die Stimmung der Ahlenerin im Trikot des ESV Münster zwischen Zuversicht und Selbstzweifeln."Ich bin echt nervös", hat Horsthemke festgestellt. Ein
Gefühl, dass sich auch nicht durch Training vertreiben ließ. Die letzten Einheiten der 24-Jährigen verliefen nämlich gar nicht wunschgemäß. "Irgendwie ist mir
alles ziemlich schwer gefallen", so Horsthemke.
Trotzdem dürfte es der Konkurrenz schwer fallen, Horsthemke den Spitzenplatz wieder streitig zu machen. Mit einem Vorsprung von 1:39 Minuten müsste es sich in der Rolle der
Gejagten eigentlich leben lassen. Allerdings stehen von über 46 Kilometern der Laufserie noch über 36 aus. Entsprechend will sich die Ahlenerin lange nicht sicher fühlen, zumal
Gudrun Rodloff von der LG Hamm beim Silvesterlauf von Werl nach Soest als Vierte über genau die Distanz überzeugen konnte, die am Sonntag gelaufen wird. Als Zwischenstation zum
Halbmarathon, der am 27. Februar gestartet wird, gibt's an diesem Wochenende die 15 Kilometer. "Aber ich freu' mich auf Sonntag", sagt Horsthemke. Bangemachen gilt also nicht.
Das sieht auch ihr Trainer Axel Bredelow so. "Sina soll eigentlich gar nicht viel langsamer anlaufen als über zehn Kilometer, wenn das Wetter passt, müsste eine halbe Minute
Schonzeit reichen", hat der Coach ausgerechnet, erlaubt seiner Athletin aber auch ein taktisches Rennen. "Sie darf sich aber auch an ihren Gegnerinnen orientieren."
Vielleicht hilft dabei auch der ein oder andere der heimischen männlichen Langstreckler. Manfred Grünebaum vom LV Oelde war nach den zehn Auftaktkilometern nur 13 Sekunden vor
Horsthemke im Ziel, geht nun als Sechster seiner Klasse in die kommenden zwei Serienläufe, dürfte aber auf den längeren Strecken seine Erfahrung voll ausspielen können. Um
Treppchenplätze geht es außer für Horsthemke aber wohl nur noch für Markus Nakielski (Foto) und Stefan Maschelski von der LG Ahlen sowie Ski-Club-Läufer Wolfgang
Scholz.
Nakielski, vor zwei Wochen in 35:07 Minuten Dritter der M30 und Fünfter der Gesamtwertung, war zuletzt wenig zufrieden und pocht auf Wiedergutmachung. Maschelski liegt auf dem dritten
Rang der Jugendwertung, der unter normalen Umständen weder zu verbessern noch zu verlieren sein dürfte, der Neubeckumer Scholz hat als Vierter seiner Klasse derzeit 30 Sekunden
Rückstand auf das Treppchen. Unter den Top-50 der Gesamtwertung liegen nach dem ersten Lauf neben Nakielski, Maschelski, Grünebaum und Horsthemke noch Wolfgang Dilla und Martin
Stutenbäumer vom LVO sowie Triathlet Volker Rohden von der LG Ahlen.
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Abschied im Doppelpack: Beheiris hängen die Spikes an den Nagel
Ahlen, 9. Februar 2005 (sih). Jahrelang sah man sie in zweifacher Ausführung auf den Tartanbahnen, jetzt gar nicht mehr: Die Zwillinge Sara (links) und Nadja Beheiri (rechts)
haben es ihrer Schwester Amna (Mitte) nachgetan und den Leistungssport zu Gunsten ihrer Hochschul-Ausbildung an den Nagel gehängt. Seit Beginn des Wintersemesters im Oktober studieren
die Schwestern an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Statt Lauf- und Krafttraining stehen seitdem Zahnmedizin und Pharmazie auf dem Stundenplan.
Studiengänge, die sich mit dem Sport in dem Maße, wie die Zwillinge ihn betrieben haben, kaum vereinbaren lassen. "Wir haben eigentlich direkt mit Beginn des Studiums
aufgehört, weil wir eingesehen haben, dass der Stress an der Uni nicht weniger würde", so Sara Beheiri.
Norbert Maschelski legte ihr und ihrer Schwester Nadja vor gut fünf Jahren als "Mehrkampftalente" LG-Trainerin Miriam Friedrich nahe. "Es hat sich zwar bestätigt, dass sie sehr
vielfältig begabt sind, aber für den Siebenkampf braucht man halt auch solide Leistungen im Hochsprung, Hürdenlauf und Kugelstoß", so Friedrich, die auch jetzt noch
privat mit den Zwillingen in Kontakt steht. "Schnell stellte sich daher raus, dass ihre Stärken im läuferischen Bereich zu suchen waren."
Seine größten Erfolge verbuchte das Beheiri-Duo über 800 Meter: Im Trikot der LG Ahlen wurde Nadja dreimal in Folge Westfalenmeisterin und kam außerdem bei den
Deutschen Staffelmeisterschaften in Stuttgart in den Endlauf. In Kreisrekordzeit erreichte das Ahlener Trio damals Rang neun. Auch Sara war regelmäßig bei nationalen
Titelkämpfen am Start, wurde zweimal westfälische Vizemeisterin und lief noch im vergangenen Sommer bei den Westdeutschen Meisterschaften mit neuer Bestzeit zu Silber.
"Sara war eigentlich meistens die etwas Schwächere der beiden, aber im Sommer hat sie ihre Schwester doch noch überholt", so Miriam Friedrich mit Rückblick auf die letzte
gemeinsame Saison, die für die Trainerin gleichzeitig "die schönste und erfolgreichste" war. Während Sara nach dem Abitur im Juni in Serie neue Bestzeiten über 100, 200,
400, 800 und 1500 Meter aufstellte, hatte Nadja in den Monaten vor dem Studium mit Verletzungen zu kämpfen, verbesserte sich aber noch über 100, 200 und 1500 Meter.
Jetzt leben die 20-Jährigen zusammen in einer Münsteraner WG und widmet sich ganz dem Studium. "Wir gehen nur noch so für uns laufen, wenn gerade Zeit ist, aber das ist nicht
oft der Fall", so Sara. Bereut hätten sie ihre Entscheidung bisher nicht, "denn das Studium macht auch Spaß und man ist zu beschäftigt, um sich großartig Gedanken zu
machen." Auf alle Fälle wollen die Schwestern die Semesterferien zum Trainieren nutzen, "vielleicht fällt ja mal ein Wettkampf in die passende Zeit". Dass aber mit dem
Leistungssport endgültig abgeschlossen ist, ist auch Trainerin Friedrich klar: "Die beiden haben von Anfang an gesagt, dass das Ende mit Beginn des Studiums ansteht und wer sie kennt,
der weiß, dass sie keine halben Sachen machen. Mit ein bisschen Training und damit schlechteren Ergebnissen wären sie jedenfalls nicht zufrieden." Auch wenn Friedrich
größtes Verständnis zeigt, ist sie nach langjähriger Zusammenarbeit traurig. Aber: "Trotz allem überwiegt der Stolz auf die vielen erfolgreichen Momente mit den
beiden." Sina Horsthemke, Foto: Stefan Schwenke
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LG-Jahreshauptversammlung
Ahlen, 9. Februar 2005 (sts). Unkompliziert und schnell waren die Leichtathleten am Dienstagabend fertig mit ihrer Jahreshauptversammlung. "Die LG funktioniert reibungslos, wir sind
lebendig von oben bis unten, das macht mich stolz", sagte Ralf Gosda, Vorsitzender der Leichtathletikgemeinschaft im Rahmen der Versammlung im Hotel Schneider. "Ich muss allen Athleten,
Helfern, Mitarbeitern und vor allem den Übungsleitern meinen großen Dank aussprechen. Ohne Euch ist eine derart erfolgreiche Arbeit nicht möglich", so Gosda weiter.
"Arbeit, die nur selten honoriert wird", so Gosda. Es herrsche akuter Bewegungsmangel und es deute vieles darauf hin, dass es in Deutschland bald amerikanische Zustände gebe, stellte er
fest. "Wir waren als Kinder immer draußen zum Fußballspielen, heute sitzen viele Kinder die meiste Zeit vor dem Computer", so der 43-Jährige. Das betreffe vor allem die
Kinder einkommensschwacher Eltern, zu denen er sich als Maurersohn auch zähle. "Arbeit im Sportverein ist Arbeit an der Gesellschaft", sagte Gosda.
In seiner Bilanz erinnerte der Rechtsanwalt neben den verschiedenen eigenen Veranstaltungen der LG unter anderem an die Weltmeisterschafts-Titel durch Geher Manfred Kreutz, die Kreisrekorde
und Westdeutsche Meisterschaften durch die Nachwuchsläufer um Stefan Maschelski sowie durch Barbara Austermann und Markus Nakielski und die Westfalenmeisterschaft von Mehrkämpferin
Elena Berkemeier. "Da kommt einiges, um unseren Nachwuchs müssen wir uns keine Sorgen machen", sagte Gosda. "Sowas motiviert immer wieder, für die LG auch Nachtschichten
einzulegen." Einziger Negativaspekt in Gosdas Bilanz war der Wechsel von Sina Horsthemke nach Münster. "Bei den Frauen sind wir etwas knapp besetzt, da ist jetzt Barbara Austermann ganz
alleine", so Gosda.
Mit fast 300 Aktiven setzt die Gesamtbilanz der LG Ahlen jedoch ihre Aufwärtsbilanz fort. "Die Tendenz geht weiter nach oben", bestätigte Statistiker Hanno Winkelmann.
Wahlen fanden am Dienstag nicht statt. Wie die Versammlung feststellte, steht nach dem Abstimmung des Vorjahres das nächste Votum für den Vorstand der LG Ahlen erst im kommenden
Jahr an. Die von Gosda für die Versammlung angekündigte Diskussion über Deutsche Meisterschaften im Stadion Sportpark Nord kam am Dienstag nicht zur Sprache.
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Neue Ausbildung für Kampfrichter
Ahlen, 9. Februar 2005 (sts). Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der LG Ahlen hat Anne Ronig am Dienstagabend nochmals auf die anstehende Kampfrichterausbildung des Kreises
hingewiesen. "Alle Eltern, aber auch die Übungsleiter sind herzlich eingeladen", so Ronig. Die Kampfrichterausbildung für die Leichtathletik umfasst drei Abende und ist in die
Bereiche Sprung, Wurf und Lauf aufgeteilt. Die genauen Schulungstermine werden allen angemeldeten Teilnehmern Ende Februar mitgeteilt. Für Information und Anmeldung steht Anne Ronig
(Telefon 61847) gerne zur Verfügung.
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Quiter und Berkemeier siegen in
Bielefeld: Erste Kampfansage an die KonkurrenzBielefeld, 30. Januar 2005 (sts). An dieser Bilanz gibt es nichts auszusetzen. Bei fünf Starts gab es am Sonntag in Bielefeld
für die beiden LG-Nachwuchsathletinnen Maike Quiter und Elena Berkemeier (Foto) vier Siege und einmal Bronze, außerdem gleich in allen Disziplinen neue Bestleistungen und
außerdem die A-Normen für die westfälischen Hallenmeisterschaften der Schüler Ende Februar in Paderborn.
Maike Quiter war bei ihrem Einsatz in der Bielefelder Seidenstickerhalle über 60 Meter und im Weitsprung unschlagbar. Mit 8,32 Sekunden und 5,08 Metern blieb sie vor der Konkurrenz.
Mehrkampf-Westfalenmeisterin schickte vier Wochen vor den Hallenmeisterschaften im Paderborner Ahorn-Sportpark auch in den Einzeldisziplinen schonmal eine Kampfansage an die Konkurrenz. Im
Hoch- und im Weitsprung holte sich die A-Schülerin mit 1,53 und 5,09 Metern den Sieg, über 60 Meter Hürden lief sie in 10,02 Sekunden auf Platz drei ins Ziel. Die Norm für
die Landesmeisterschaften unterbot die A-Schülerin aber auch hier deutlich.
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Auftakt der Winterlaufserie: Eis und Schneematsch machten zehn Kilometer zum Problem
Hamm, 30. Januar 2005 (sih/sts). Für das herausragende Ergebnis beim Auftaktlauf zur Hammer Laufserie sorgte bei Schnee und Eis Sina Horsthemke (Foto). Die für den ESV
Münster startende Langstrecklerin steigerte sich trotz ungünstigster Bedingungen auf 37:41 Minuten und feierte mit dem Gesamtsieg einen der größten Erfolge ihrer
Laufkarriere. In der Favoritenrolle für die gesamte Serie sieht sie sich aber trotz dieses Auftaktes noch nicht: "Der Halbmarathon wird noch schwierig", so Horsthemke in Hamm.
Weniger zufrieden konnte dagegen Markus Nakielski, Mitfavorit des Sportkreises für die Hammer Serie, nach dem ersten Rennen über zehn Kilometer sein: "Das war einfach schlecht,
aber in zwei Wochen muss ich es wieder versuchen", so der Ahlener, der nach erst 35:07 Minuten ins Ziel kam und seine eigenen Erwartungen bei weitem nicht erfüllte. "Ich hatte mir
vorgenommen unter die ersten Sechs zu laufen", war der 33-Jährige nach dem ersten von drei Wertungsläufen einfach enttäuscht. In der M30 reichte es immerhin für Rang drei.
Auf die Strecke, die mit Schneematsch und Eis bedeckt absolut schlechte Bedingungen stellte, wollte Nakielski sein Ergebnis aber nicht schieben: "Ich weiß nicht, woran es lag."
Wirklich gute Zeiten ließ der glatte Untergrund bei den meisten jedenfalls nicht zu, auch wenn Julia Freitag mit 45:16 Minuten sogar eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Die
Läuferin vom Beckumer Ski Club war nach Sina Horsthemke und Larissa Sicke die Drittschnellste aus dem Sportkreis. Den eisigen Umständen entsprechend war auch Stefan Maschelski von
der LG Ahlen zufrieden: "Ich sollte unter 37 Minuten laufen und das habe ich getan", so der 17-Jährige, der die zehn Kilometer nach 36:44 Minuten hinter Nakielski als zweitschnellster
heimischer Läufer im ersten Rennen beendete.
Schneller war im indirekten Vergleich nur noch Robert Bange, der im zweite Lauf zusammen mit den Frauen und allen Männern am 45 am Start war. Der Langstreckler vom LV Oelde setzte sich
hier als guter Fünfter im Gesamteinlauf durch. Die Endzeit von 36:43 Minuten reichte in der M45 aber nicht ganz für das Treppchen: Bange wurde Vierter seiner Klasse bevor sein
Vereinskollege Manfred Grünebaum nach 37:28 Minuten als Sechster ins Ziel lief.
Eine bessere Platzierung, wenn auch kein Treppchenplatz, sprang für Theo Westermann, ebenfalls LV Oelde, heraus. Nach 53:28 Minuten erreichte der Älteste der heimischen Teilnehmer
das Ziel als Fünfter der M70. Westermann, der auch in diesem Jahr die 15 Kilometer und den Halbmarathon laufen will und nach eigener Aussage "schon Stammgast" bei der Hammer Serie
ist: "Es war sehr glatt heute, die Bedingungen waren wirklich nicht gut." Unter den über 100 heimischen Teilnehmern lief in der Jugendklasse Isabell Große Lembeck auf das
Treppchen: Nach 51:37 Minuten wurde die Nachwuchsläuferin vom Ski Club Beckum in der B-Jugend Dritte. Petra Holtmann-Wibberich von der LG Oelde/Wadersloh lief nach 48:08 Minuten unter
die Top Ten der W30.
Gemeinsam durchstanden Michael Hohenfeld und Martin Fallbrede vom Beckumer Ski Club die Rutschpartie am Kanal: Sie kamen nach 42:33 und 42:34 Minuten fast zeitgleich ins Ziel. Auch Eckard
Wittenbrink und Heinz Reckendrees aus Ahlen unterstützten sich auf der zehn Kilometer langen Schleife gegenseitig: Sie wurden nach 46:30 und 46:32 Minuten im Hammer Jahnstadion
registriert.
Dass Sina Horsthemke am Sonntag beim stark besetzten Auftaktlauf zum Hammer Laufserie der gesamten Konkurrenz auf und davon lief, hat für die 24-Jährige einen einfachen Grund: "Ich
hatte wohl Zauberschuhe an, irgendwie habe ich gar nicht gemerkt, dass Schnee liegt." Das wusste Horsthemke zu nutzen. Während sich der Rest des Feldes auf der teils spiegelglatten
Laufstrecke auf Schnee und Schneematsch abmühte, katapultierte sich die Ahlenerin mit Bestzeit schon nach zehn von mehr als 45 Kilometern am Sonntag der Laufserie in die Favoritenrolle
für die Gesamtwertung.
Davon wollte Horsthemke zwar noch nichts wissen, "der Halbmarathon wird noch hart", so die Studentin, der Zwischenstand spricht jedoch für sie. Mit starken 37:41 Minuten unterbot die
für den ESV Münster startende Langstrecklerin nicht nur ihre eigene Bestzeit trotz ungünstigster Bedingungen um 19 Sekunden sondern legte auch ein erstes Zeitpolster zwischen
sich und den Rest der Konkurrenz. Selbst Daniela Hungermann, Crosslauf-Westfalenmeisterin, die allerdings wohl nur den ersten Serienlauf bestritt, nahm Horsthemke 43 Sekunden ab. "Dabei
wollte ich ihr eigentlich schon vor dem Lauf zum Sieg gratulieren", war Horsthemke darüber selbst am meisten überrascht. Auf Gudrun Rodloff von der LG Hamm, Vierte des
Silvesterlauf-Klassikers von Werl nach Soest, hat Horsthemke schon 1:39 Minuten Vorsprung. Patricia Grewatta, die mit großen Ambitionen auf den Gesamtsieg gestartete
Jugend-Westfalenmeisterin im Crosslauf von der LG Hamm, kassierte sogar 2:17 Minuten.
Unter Druck will sich Horsthemke trotzdem nicht setzen lassen. "Diesen Rückstand müssen die anderen erstmal aufholen. Für den nächsten Lauf nehme ich mir jetzt keine Zeit
vor, mal sehen, was die anderen machen." Wohl der Läuferin, die warten kann. Zumal Horsthemke sich in herausragender Form präsentiert. Nachdem im Sommer der große Sprung
ausgeblieben war, verbesserte sie ihre Bestzeit zuletzt beim Silvesterlauf in Münster. Für den Serienlauf über 15 Kilometer wird nun ebenfalls Hausrekord erwartet. Eigentlich
hatte Horsthemke dabei ihre Bestzeit am Sonntag schon abgehakt. "Bei den Bedingungen konnte das eigentlich nichts werden", so die 24-Jährige. Aber die Wettkampfschuhe gaben auf glatter
Piste mehr Halt als erwartet. Schon nach drei Kilometern hatte Horsthemke als letzte Konkurrentin die Favoritin Grewatta eingeholt und war fortan meist allein unterwegs. "Ich bin einfach so
gelaufen, wie ich auch bei normalen Bedingungen laufen wollte", so Horsthemke. Zwischendurch bekam sie noch Begleitung durch Marathon-Mann Michael Hohenhorst, bei einem Abschlusskilometer von
3:32 Minuten hatte aber auch der Beckumer im Trikot der Laufsportfreunde Münster keine Chance mehr. Und die Frauenkonkurrenz sah Horsthemke am Sonntag ohnehin nur von hinten.
Zufrieden war auch Larissa Sicke. Die seit diesem Jahr ebenfalls für den ESV Münster startende Ahlenerin lief zum Serienauftakt 42:36 Minuten.Weitere Ergebnisse unter www.lg-hamm.de. Der zweite Teil der Serie, das Rennen über 15 Kilometer, findet am Sonntag, 13. Februar statt.
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Westdeutsche Hallenmeisterschaften - Gold-Gang: Manfred Kreutz in Dortmund mit perfekter Taktik
Dortmund, 30. Januar 2005 (sts). Geher Manfred Kreutz sorgte am Wochenende bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund für das Highlight aus Sicht der heimischen
Leichtathleten. Mit 23:43,52 Minuten holte sich der Ahlener am Sonntag den Titel über 5000 Meter.Ansonsten gab es in der Helmut-Körnig-Halle nur noch für Matthias Hendricks
Edelmetall. Der Sprinter aus Liesborn holte mit seinem neuen Verein zum Abschluss der Titelkämpfe Bronze mit der Staffel. In 1:29,97 Minuten gewann die LG Kindelsberg Kreuztal dabei
ihren Lauf über die 4 x 200 Meter, am Titel lief Hendricks Quartett jedoch um 0,49 Sekunden vorbei. Auf seinen Einzelstart hatte 20-Jährige am Sonntag ebenso verzichtet wie Andreas
Averberg. Der für Aachen startende Hochspringer aus Neubeckum ist seit den Nordrhein-Meisterschaften vor zwei Wochen verletzt.
Weitspringerin Annika Krull stellte sich zwar der Konkurrenz, konnte jedoch am Sonntag kaum überzeugen. Mit 8,08 Sekunden schied die Schülerin über 60 Meter schon im Vorlauf
aus, im Weitsprung gab¹s 5,31 Meter und Platz 13. Kadertrainer Christoph Kelzenberg sieht darin jedoch keinen Grund zur Panik: "Neuer Verein, neue Schule, neuer Wohnort, das fordert
einige Eingewöhnungszeit", so Kelzenberg.
Manfred Kreutz hat sich dagegen in seiner alten Sportart wieder voll eingewöhnt. Das Treppchen hatte der 39-jährige ehemalige Nationalmannschaftsgeher für Sonntag zwar
angepeilt, mit dem Titel hatte er jedoch nicht ganz gerechnet. "Ich hatte gedacht, die Konkurrenz sei etwas stärker", so Kreutz nach seinem Gold-Gang. "Die Taktik ging voll auf", freute
sich der Athlet aus den Reihen der LG Ahlen. Dass neben der Taktik auch die Leistung stimmt, zeigt der Blick in die Deutsche Jahresbestenliste. Dort ist Kreutz derzeit auf Rang zehn
platziert.
Verhaltend beginnend hatte sich Kreutz am Sonntagmorgen in der Körnig-Halle zunächst ein Bild über die Konkurrenz gemacht und sich im Feld eingereiht. Erst nach einem
Kilometer der Strecke übernahm er selbst die Initiative und gab sie auch nicht mehr ab. "Ich wollte abwarten, was passiert, aber es ist nicht viel passiert", beschreibt Kreutz den ersten
Rennkilometer. Nach deren fünf und 23:43,52 Minuten trennten Kreutz 46 Sekunden vom Rest der Konkurrenz. "Ich konnte das Tempo diktieren, die Taktik ging auf", so Kreutz.
Einen guten Eindruck hinterließ auch der zweite LG-Athlet im Feld. Christian Krick wurde bei seinem ersten Einsatz in der Männerklasse auf Anhieb Achter und erntete viel Lob von
seinem Trainer Manfred Kreutz. "Er hat seine Marschroute perfekt eingehalten und war am Ende sogar etwas schneller", so Kreutz zu seinem Schützling, der nach 27:48,17 Minuten ins Ziel
kam. [Ergebnisliste]
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Westdeutsche Hallenmeisterschaften: Geher Kreutz will das Podest stürmen
Dortmund, 27. Januar 2005 (sts). Mit den Westdeutschen Meisterschaften geht die Hallensaison der Leichtathleten am kommenden Wochenende in Dortmund in die nächste Runde. Einzige
Vertreter der heimischen Vereine sind dabei die beiden für die LG Ahlen startenden Geher Manfred Kreutz und Christian Krick. Unterstützung bekommen sie aber durch gleich drei
Legionäre. In fremden Farben sind am Wochenende in Dortmund auch der Liesborner Matthias Hendricks (für die LG Kindelsberg Kreuztal), der Neubeckumer Andreas Averberg (für die
DJK Frankenberg Aachen) und die Beckumerin Annika Krull (für den TV Wattenscheid) am Start.
Geher Kreutz hat sich für die Meisterschaften einiges vorgenommen. "Ich möchte schon aufs Treppchen", nannte der 39-Jährige, der im vergangenen Jahr bei seinem Comeback in der
Geher-Szene als Doppel-Weltmeister der Senioren für Furore gesorgt hatte, klare Ziele. Am Sonntag muss er sich auf seinen 25 Hallenrunden allerdings auch mit den Aktiven der offenen
Klasse auseinandersetzen. "Abwarten was kommt", gibt sich Kreutz jedoch gelassen. Für Krick sind die Titelkämpfe in der Halle eine Premiere. Entsprechend kann der Nachwuchsathlet in
Dortmund ganz ohne Druck antreten.
Hochspringer Andreas Averberg hat sich vor knapp drei Wochen selbst am meisten Druck gemacht. Mit neuer Bestleistung von 2,06 Metern in die Saison gestartet gehört der 26-Jährige
für das Wochenende zum erweiterten Favoritenkreis. Um den Titel dürfte Averberg kaum mitspringen können. Patzt aber nur einer der Top-Favoriten, ist für den ehemaligen
Westdeutschen Meister auf jeden Fall ein Platz auf dem Podest drin.
Sprinter Matthias Hendricks dürfte eher in der Staffel als in der Einzelkonkurrenz Chancen haben. Zum einen trifft der 20-Jährige am Sonntag auf den bereits für die
Hallen-Europameisterschaften qualifizierten Top-Sprinter Marc Blume, zum anderen musste der in den Niederlanden studierende Leichtathlet verletzungsbedingt zuletzt auf seinen Einsatz bei den
niederländischen Hochschulmeisterschaften verzichten. Die Staffel seines Vereins über die 4x200 Meter ist jedoch mit der viertbesten Zeit gemeldet und will am Sonntagnachmittag
angreifen.
Für die seit dieser Saison für den TV Wattenscheid startende Beckumerin Annika Krull wird am Wochenende mehr das Gefühl als die Leistung zählen. "Ich will es auf jeden
Fall versuchen", so die 16-Jährige, die zuletzt erneut mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Außer in ihrer Spezialdisziplin Weitsprung ist Krull für die
Westdeutschen über 60 Meter und in der Staffel ihres neuen Vereins gemeldet. Die Nachwuchsathletin geht jedoch als Außenseiterin in die Titelkämpfe.
Die Titelkämpfe in der Helmut-Körnig-Halle im Schatten des Westfalenstadions beginnen am Samstag um 14 Uhr. Am Sonntag beginnen die Wettkämpfe um 10.15 Uhr mit den 5000 Metern
der Geher um Manfred Kreutz und Christian Krick.
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Beckum-Cup: Roye vergrößert Vorsprung leicht
Ahlen, 25. Januar 2005 (sts). Ortwin Roye von der LG Deiringsen bleibt auch nach dem dritten Lauf des Kreis-Beckum-Cups vorn. Mit seinem Lauf zum Bezirkstitel beim Cross in Stromberg
setzte er sich um einen weiteren Punkt von der Konkurrenz ab. Roye hat nach drei Läufen 90 Punkte, Markus Nakielski von der LG Ahlen 87. Dritter des Zwischenstandes ist Bernd Hoppe vom
LV Oelde. Auf den nächsten Plätzen liegen mit Manfred Grünebaum, Wolfgang Dilla und Robert Bange gleich drei weitere Oelder Langstreckler auf den optimalen
Ausgangspositionen.
Bei den Frauen führt derzeit kein Weg an Vorjahressiegerin Antonia Schips vorbei. Die 19-Jährige im Trikot des Ski-Club Beckum führt mit 58 Punkten vor Petra
Holtmann-Wibberich von der LG Oelde/Wadersloh und Ski-Club-Routinier Renate Lindental.
In den Nachwuchsklassen liegen nach drei Läufen Axel Grünebaum vom LV Oelde sowie Lennart und Jannik Elischer von der LG Ahlen auf den Top-Plätzen. In der weiblichen Jugend
führt Jana Alteheld von der LG Ahlen.
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Citylauf zu Gunsten der DroBS
Ahle, 27. Januar 2004 (sts). Über 500 Euro kann sich die Drogenberatungsstelle in Ahlen freuen. Diese Summe ist das Ergebnis der Premiere des Winter-City-Laufes. Die Sparkasse
Münsterland-Ost hatte versprochen die Startgebühren für die Teilnehmer des Prominentenlaufes und des Schülerlaufes der Drogenberatung zu spenden. Bei der
Spendenübergabe äußerten sich der Leiter der Sparkasse in Ahlen sowie die Vertreter der LG Ahlen und des Stadtmarketings insgesamt sehr zufrieden mit der Premiere. Von links:
Hery Klas (WFG-Ahlen), Dr. Peter Lucke (Sparkasse), Edwin Scholz (Drogenberatung) und Peter Wechler (LG Ahlen).
Foto: Andreas Wartala, Stadtanzeiger Ahlen
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Werfer-Titelkämpfe auf März verlegt
Dortmund, 23. Januar 2005 (sts). Die heimischen Werfer müssen sich noch gedulden. Die für Samstag angesetzten westfälischen Meisterschaften in Dortmund und Kamen wurden
abgesagt. Voraussichtlich werden die Titelkämpfe nun am 12. März ausgetragen.
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In Dortmund: Hendricks läuft zum Staffel-Titel, Maschelski und Krull enttäuscht
Dortmund, 16. Januar 2005 (sih). Für die heimischen Athleten, die am Wochenende bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund am Start waren, waren die
Titelkämpfe eher eine große Enttäuschung als ein gelungener Saisoneinstieg.Sowohl Annika Krull, die Beckumerin in Trikot des TV Wattenscheid, als auch Stefan Maschelski aus
Ahlen erfüllten die eigenen Erwartungen nicht. Einzig Matthias Hendricks (Foto), der nach vielen Jahren für den SV Westfalen Liesborn jetzt erstmals im Trikot der LG
Kindelsberg/Kreuztal antrat, war zumindest mit der Mannschaftsleistung zufrieden und Dominik Wagner vom LV Oelde zeigte sich in der Helmut-Körnig-Leichtathletikhalle in starker
Frühform:
Der B-Jugendliche lief in der älteren Klasse der A-Jugend über 800 Meter nach guten 2:02,34 Minuten auf Rang elf. Ärgerlich war daran nur, dass er damit die Qualifikationsnorm
für die Westdeutsche Meisterschaft, die Ende Januar ebenfalls in Dortmund stattfindet, um weniger als eineinhalb Sekunden verpasste. Eine letzte Chance, diese Hallenzeit noch zu toppen,
hat Wagner Mitte Februar, wenn in der Bielefelder Seidenstickerhalle die Westfalenmeisterschaften seiner Altersklasse ausgetragen werden.
Gegen ältere Konkurrenz hatte in Dortmund auch Annika Krull zu kämpfen, was für einen enttäuschenden Saisoneinstieg aber keine Entschuldigung darstellen konnte: "Der
Wettkampf war einfach schlecht", suchte die 16-Jährige erst gar nicht nach Ausreden. Über 60 Meter Sprint schied die Beckumerin nach indiskutablen 8,22 Sekunden überraschend
schon im Vorlauf aus und auch im Weitsprung hatte sich die Kaderathletin für ihren ersten Wettkampf im Trikot des TV Wattenscheid einiges mehr ausgerechnet. Oberschenkelprobleme brachten
sie aber auch hier nicht weit, die 5,09 Meter bedeuteten am Ende Rang elf. Statt mehr Training ist jetzt für Krull erstmal Ruhe angesagt.
Im Gegensatz zu Stefan Maschelski. Hartes Tempotraining für die Mittelstrecke ist genau das, was dem Ahlener derzeit fehlt. Aber auch wenn schon die Vorbereitung für die
Meisterschaft nicht optimal war, hatte sich der 17-Jährige von den 1500 Metern in Dortmund mehr erhofft. Während der ersten zwei Drittel des B-Endlaufes konnte er zwar noch vorne
mithalten, dann verließen den Kaderathleten aber die Kräfte für die letzten Meter. Am Ende brachten die mäßigen 4:24,04 Minuten nur Rang 15 für Maschelski und
die LG Ahlen.
Sprintspezialist Matthias Hendricks hätte seinem neuen Verein, der LG Kindesberg Kreuztal, am Wochenende gerne einen besseren Einstand geboten. Nach Knieproblemen im Training
verzichtete er auf die 200 Meter aber komplett, erklärte sich im Sinne der neuen Mannschaft jedoch für die Staffel über viermal 200 Meter als Startläufer bereit. "Ein Ziel
haben wir erreicht, den Titel", so Hendricks, dessen Team nach 1:30,98 Minuten auf Anhieb Westfalenmeister wurde.
"Wichtiger ist aber, dass wir die DM-Quali nur um 18 Hundertstel verpasst haben, in zwei Wochen bei den Westdeutschen ist die Zeit dann hoffentlich kein Problem mehr." Wenn das Knie
hält: Die abschließenden 7,12 Sekunden über 60 Meter brachten Hendricks in Dortmund nämlich nichts als weitere Schmerzen. "Diese Woche lasse ich es dann wieder etwas
ruhiger angehen, damit ich das in den Griff bekomme."
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Cross in Stromberg
Stromberg, 16. Januar 2005 (sts). Hermannslauf-Sieger Marcus Biehl hat am Samstag den Stromberger Crosslauf gewonnen. Scheinbar locker spielte der 35-Jährige auf dem
superschweren 9,2 Kilometer langen Kurs seine Übermacht aus und wurde mit einem Vorsprung von 33 Sekunden seiner Favoritenrolle voll gerecht. Am Ende war Biehl vielleicht sogar der
Läufer, der sich auf den vier Runden am Stromberger Freibad am wenigsten anstrengen musste. "Es war ein schöner Lauf, ich musste nicht an die Grenze gehen", bilanzierte der
Ausnahmeläufer vom SV Brackwede im Ziel. Nur auf der ersten Runde konnte die Konkurrenz den Kontakt zu Biehl noch halten, dann lief er langsam aber sich er auf und davon und auf der
optimal präparierten Strecke in 31:33 Minuten einem ungefährdeten Sieg entgegen.
Auf den Plätzen landeten sein Teamkamerad Axel Fischer und Ortwin Roye von der LG Deiringsen. Der 28-jährige Roye konnte damit in den Stromberger Bergen nicht nur seinen
Spitzenplatz im Kreis-Beckum-Cup weiter festigen sondern entthronte auch LG-Langstreckler Markus Nakielski als Bezirksmeister. Der Ahlener beendete den Lauf in 32:54 Minuten auf Platz sechs
der Gesamtwertung und zog eine gemischte Bilanz. "Ich war schneller als im Vorjahr, also bin ich zufrieden. Aber natürlich wäre ich auch gerne vorne mitgelaufen, so viel schneller
waren die auch nicht", so Nakielski. Um das Tempo vorne mitgehen zu können, habe ihm jedoch nach den Trainingsbelastungen der vergangenen Wochen die Frische gefehlt, so der
33-Jährige. "Manchmal möchte man gerne, nur der Körper will nicht. Aber wir haben jetzt Januar, bis zum Sommer ist noch viel Zeit."
Bester Läufer des LV Oelde war im Stromberger Cross Wolfgang Dilla. In der Gesamtwertung kam der 39-Jährige nach 34:37 Minuten auf Platz zwölf ins Ziel, im Rahmen der
Bezirksmeisterschaft wurde Dilla Dritter. In der Mannschaftswertung legte er damit den Grundstein zu einem erneuten Titelgewinn für den Ausrichter. Das Team mit Dilla sowie Bernd Hoppe
und Manfred Grünebaum lie§ der LG Ahlen, bei der neben Nakielski noch Volker Rohden und Manfred Kreutz in die erste Mannschaft kamen, keine Chance.Das Rennen der Frauen wurde aus
heimischer Sicht durch einen famosen Auftritt von Ski-Club-Läuferin Antonia Schips geprägt. Die 20-Jährige konnte das Tempo von Siegerin Kirsten Heckmann vom SV Brackwede zwar
ab dem Ende der ersten Runde nicht mehr ganz halten, nach 38:22 Minuten und 40 Sekunden Rückstand hatte sie jedoch als Bezirksmeisterin allen Grund zum Strahlen. Vor allem in den
Anstiegen hatte Schips einen starken Eindruck hinterlassen, dabei wäre sie doch der Berge wegen am liebsten gar nicht gestartet. "Heute morgen hatte ich erst nicht so die gro§e
Lust", gab die frisch gebackene Bezirksmeisterin im Ziel zu. Dritte des Frauenrennens wurde bei strahlend blauem Himmel Michelle James von der LAG Gütersloh.
Die Mittelstrecke des Stromberger Crosslaufes wurde am Samstag von den Athleten der LG Hamm geprägt. Die Läufer von der Lippe beanspruchten über die 4,6 Kilometer gleich
fünf der sechs Top-Plätze. Ausnahmeläuferin Patricia Grewatta verbesserte dabei in 17:26 Minuten auch den bisherigen Streckenrekord deutlich. Hinter der 18-Jährigen
belegte ihre Teamkameradin Marie Burgard Rang zwei, Dritte wurde Stefanie Schadt vom LC Solbad Ravensberg.Auch Tim Kinitz griff bei Sonnenschein und herrlichem Winterwetter am Samstag die
Streckenbestzeit an. Nach 15:27 Minuten fehlten dem Gymnasiasten allerdings zwei Sekunden zu einer Rekordzeit. Gejagt wurde er bei seinem Lauf durch die Stromberger Berge durch seinen
Teamkameraden Andreas Beulertz sowie seinen älteren Bruder Jan Kinitz, die der LG damit auch in der Bezirksmeisterschaft einen Dreifach-Triumph sicherten. Als schnellster heimischer
Läufer wurde Jannik Elischer von der LG Alen nur 13.Erfolgreicher liefen die heimischen Schüler. Daniel Kottenstedde von der LG Oelde/Wadersloh wurde Gesamtsieger im mit 83 Aktiven
besetzten Rennen der D-Schüler, Renning Elischer von der LG Ahlen siegte bei den C-Schülern und seine Teamkameraden Philipp Droste und Henrike Gebhardt beendeten den Wettkampf der
ältesten Schülerklasse als Gesamtsieger.Zu einem Erfolg wurde der Cross in Stromberg auch auch Sicht des ausrichtenden LV Oelde. Mit 433 Läuferinnen und Läufern im Ziel
gab es trotz der gleichzeitig stattfindenden Siegerehrung für den Active-Winterlauf-Cup erneut ein äußerst positives Feedback der Aktiven. Das will LVO-Organisator Egon
Jürgenschellert zu einem neuen Anlauf nutzen, auch mal die Westfalenmeisterschaften ans Stromberger Freibad zu nutzen. "Den Antrag haben wir gestellt", verriet er am Rande der
Cross-Strecke. Mit welcher Akribie in Oelde der Geländelauf vorbereitet wird, bewiesen am Samstag wieder reichlich Sägespäne, mit der die Strecke an wichtigen Punkten laufbar
gemacht wurde. Und um den gro§en Starterfeldern einer Westfalenmeisterschaft Bahn zu schaffen, würde Jürgenschellert auch noch zu anderen Mitteln greifen: "Zur Not setzen wir
dafür an einigen Stellen auch die Säge an", versprach er an die Adresse der Verantwortlichen des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen.
Um den Nachwuchs müssen sich die heimischen Leichtathleten weiter keine Sorgen machen. Gleich 83 Aktive wurden in der jüngsten Schülerklasse im Ziel gezählt. Die
jüngsten davon, Lisa Makel, Hannah Kalus, Elias Wellige und Kaya Reckmann gerade einmal fünf Jahre alt. Bis hinauf zu den A-Schülern werden die Felder zwar kleiner, auch in der
ältesten Schülerklasse waren aber noch 32 Aktive dabei. Hatten die Läufer des Sportkreises in einigen Klassen gegen die starke auswärtige Konkurrenz einen schweren Stand,
gab es hier zumindest zwei Siege für die heimischen Vereine. Philipp Droste und Henrike Gebhardt von der LG Ahlen holten sich nach rund 2,3 Kilometern die erstmals auch für die
Schülerklasse vergebenen Bezirkstitel in der M15 und der W14. Die Meisterehren des Bezirkes in der M14 und W15 gingen an Adrian Hochkeppel von der LG Hamm und Jessica Van den Eynden von
Marathon Soest. Bei den B-Schülern teilten sich gleich vier Vereine die Titel. Die schnellsten Schüler waren Julian Schilling von der LG Hamm und André Hüffer von der LG
Oelde/Wadersloh, in der weiblichen Konkurrenz setzten sich Donna Rabea Elischer von der LG Ahlen und Loana Bange vom LV Oelde durch.
Bei den C-Schülern gingen die Titel an Renning Elischer von der LG Ahlen, Simon Jasper von der LG Oelde/Wadersloh, Luisa Koch von der TG Holzwickede und Carla Knollmann vom LC Soester
Börde. Die Titelgewinner der D-Schüler wurden Daniel Kottenstedde von der LG Oelde Wadersloh, Michel Nentwig vom SV Liesborn, Pauline Wellige vom ausrichtenden LV Oelde sowie Leonie
Hinüber vom LC Soester Börde. Mit 203 Teilnehmern kamen fast die Hälfte aller Teilnehmer am Samstag aus den Schülerklassen.
Die Helfer des LV Oelde legten noch fleißig Hand an die Strecke, da waren die Schüler schon unterwegs. Immer wieder brachten sie an den neuralgischen Punkten Rindenmulch und
Sägespäne in die richtige Position, um Läufer nicht im Schlamm davonrutschen zu lassen. Die Oelder haben mit ihrem Cross in Stromberg noch viel vor, das bewiesen sie bei den
Bezirksmeisterschaften am Samstag erneut mit viel Liebe zum Detail. Manfred Grünebaum, Marathonexperte, eins der Aushängeschilder des Oelder Leichtathletikvereins und am Samstag als
Bezirksmeister seiner Klasse erfolgreich, nutzte die Streckenbesichtigung gleich zur letzten Säuberung der Strecke. Da landeten schnell noch ein paar Äste abseits des Weges im Laub,
wurden Steine aus der Ideallinie geschoben. "Es soll keiner sagen, wir hätten nicht alles für die Läufer getan", sagte Grünebaum und reparierte noch schnell eine
Streckenabsperrung.
Zukünftig soll es am Stromberger Freibad auch mal größere Titelkämpfe geben, haben sich die Verantwortlichen des LV Oelde vorgenommen. Erneut hat sich der Verein
für die Ausrichtung der Westfalenmeisterschaft beworben. Mit knapp 500 Aktiven gehören diese Titelkämpfe zu den größten des Fußball- und
Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW). Viel weniger Starter gab es zwar Samstag auch den Bezirksmeisterschaften nicht, bei den Landesmeisterschaften ist allerdings die Leistungsdichte vor
allem in den Wettkämpfen der Schüler- und Jugendklassen deutlich größer. Bisher war die Oelder Bewerbung daher an einigen Engpässen des Kurses gescheitert.
Für Egon Jürgenschellert, dessen Konzentration in der LVO-Organisationsarbeit ansonsten vor allem dem Citylauf gilt, kann das jedoch kein Hinderungsgrund sein. "Dann müssen
wir halt ein bisschen umplanen", so Jürgenschellert. Ungefragt gab es für die Oelder bei ihren Bestreben nach höheren Crosslauf-Weihen am Wochenende reichlich Rückenwind.
Nicht nur Hermannslauf-Sieger Marcus Biehl vom SV Brackwede, der die Langstrecke nach 2002 schon zum zweiten Mal für sich entschied, zeigten sich von dem Wettkampf begeistert: "Die
Strecke ist super, die Organisation top. Da muss ich echt ein großes Kompliment aussprechen. Von diesem Lauf könnten sich viele Veranstalter eine einige Scheiben abschneiden", so
Biehl beim warmen Tee im Zielbereich. [Fotos vom Stromberger Crosslauf]
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Cross
in Münster
Münster, 16. Januar 2005 (sts). Mit einem Doppelsieg sind die beiden für den ESV Münster startenden Ahlener Langstrecklerinnen ins neue Jahr gestartet. Beim Cross in
Münster siegte Sina Horsthemke auf der Langstrecke, Larissa Sicke gewann die Mittelstrecke.Sicke feierte dabei in ihrem Lauf über rund 3,2 Kilometer in 13:19 Minuten gleichzeitig
einen gelungenen Einstand im neuen Trikot. Auf der gesamten Runde geriet ihr Erfolg nie wirklich in Gefahr, am Ende konnte die 22-Jährige sogar recht locker ihren ersten Kreistitel in
Münster nach Hause laufen.
Auch Sina Horsthemke wurde auf der Langstrecke über rund acht Kilometer am Samstag nicht übermäßig gefordert. In 31:43 Minuten lief auch sie einen ungefährdeten
Sieg ein. Schon mit dem Start hatte sich die 24-Jährige vom Rest des Frauenfeldes absetzen können und anschließend ein einsames Rennen abgeliefert. Nach dem Blick in die
Startlisten hatte die Studentin sogar auf ihre Spikes verzichtet. "Ich hatte gehofft, es würde nur ein schneller Trainingslauf", so die ehemalige Cross-Westfalenmeisterin Horsthemke nach
dem Rennen. Eine Hoffnung, die aufging. "Das lag aber wohl auch daran, dass viele beim Cross in Stromberg oder bei den gleichzeitig stattfindenden westfälischen Hallenmeisterschaften in
Dortmund am Start waren", will die Ahlenerin ihren Erfolg allerdings nicht überbewerten. Trotzdem war sie mit ihrer Leistung zufrieden: "Die Strecke war an einigen Stellen tief und
matschig, aber mir ist das Rennen nicht sehr schwer gefallen, dafür war die Zeit eigentlich ganz gut."
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Jahresrückblick: Die Senioren in der westfälischen Bestenliste
Ahlen , 16. Januar 2004(sts/lga). Die heimischen Leichtathleten in den Altersklassen gehören weiter zu Westfalens Spitze. Das ist das Ergebnis des letzten Teils der Bestenliste,
die der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen jetzt vorgelegt hat. Gleich in 13 Disziplinen liegen die Athleten aus Ahlen, Beckum, Oelde und Wadersloh ganz vorn. Dabei
profitierten sie allerdings von den noch relativ neuen Titelkämpfen im Werfer-Fünfkampf, die im Sommer in Ahlen stattfanden. Bei insgesamt 102 Leistungen, mit denen sich die zur
Seniorenklasse gerechneten Aktiven in den Top-Ten platziert haben, spielt dieser Mehrkampf aber kaum noch eine Rolle.
Thomas Wehner von der LG Oelde/Wadersloh führt mit 54,71 Metern die Liste im Speerwurf an. Außerdem war er im vergangenen Jahr der punktbeste Athlet Westfalens im
Werfer-Fünfkampf. Manfred Kreutz von der LG Ahlen landete im Bahngehen über 10000 Meter sowie im Gehen auf der Straße über 20 Kilometer ganz vorn. Hans-Jürgen
Zänger führt die Liste im Werfer-Fünfkampf an. Außerdem ist der Athlet aus den Reihen der LG Oelde/Wadersloh Dritter der Bestenliste im Diskuswurf und mit dem Hammer.
Langstreckler Michael Hohenhorst beschenkte den Ski-Club Beckum zu seinem Abschied nach Münster in 2:47:26 Stunden mit der besten Zeit im Marathonlauf. Außerdem belegte er in der
Endabrechnung des Halbmarathons des vergangenen Jahres Rang zwei. Mehrkämpfer Klemens Mertens von der LG Ahlen wurde im vergangenen Jahr im Werfer-Fünfkampf nicht übertroffen.
Außerdem belegt er im Fünfkampf rang zwei und wird Dritter der Bestenliste im Hochsprung. Sein Teamkamerad Hubert Hartings führt mit 31,90 Metern die Bestenliste im Hammerwurf
an, im Werfer-Fünfkampf wurde er Zweiter. Aus Sicht der Frauen vertreten Barbara Austermann von der LG Ahlen und Christa Stedtler vom TV 05 Neubeckum den heimischen Sportkreis auf den
Top-Plätzen Westfalens. Austermann lief im Trikot der LG Ahlen in 9:07:55 Stunden auf Platz eins über 100 Kilometer. Christa Stedtler war über 400 Meter, im Weitsprung und
über 300 Meter Hürden in der W60 beste Athletin Westfalens. Über 100 und 200 Meter und im Kugelstoßen belegt sie in der Bestenliste darüber hinaus Rang zwei.
Die M40-Männerstaffeln der LG Ahlen über 3x1000 Meter holten gleich drei Plätze eins und drei. Ralf Ruppert von der LG Oelde/Wadersloh wird Zweiter über 100 Kilometer,
Christian Leifhelm von der LG Ahlen Zweiter im Werfer-Fünfkampf. Norbert Becker, Vorsitzender des LG-Partnervereins Relax Ahlen, belegt Rang zwei über 400 und Rang drei über
200 Meter. Über 10000 Meter der M70 wird auch Theo Westermann vom LV Oelde Zweiter. Marion Schramm von der LG Oelde/Wadersloh belegt nach Abrechnung aller Leistungen des Vorjahres Platz
zwei im Fünfkampf. Im Weitsprung wird sie Dritte der Bestenliste. Auf dieses Ergebnis kommt auch Markus Nakielski über 10000 Meter. Dritte Plätze gibt es außerdem
für den LV Oelde über die 3x1000 Meter der M30, Peter Herbort vom TV Beckum im Dreisprung und Speerwurf, Roger Samorey von der LG Ahlen im Fünfkampf, Marathonläufer
Manfred Grünebaum vom LV Oelde, seinen Teamkamerad Klaus Göhler über 10000 Meter und LVO-Langstrecklerin Uschi Rammert über die 800 Meter. Insgesamt gab es mit LG Ahlen
(43), LG Oelde/Wadersloh (27), LV Oelde, (16), TV Neubeckum (6), Ski-Club Beckum (5), Spielvereinigung Dolberg (2) und SuS Enniger (1) für sieben heimische Startgemeinschaften und
Vereine Top-Ten-Plätze.
Mit vier Leistungen hat sich auch der Sendenhorster Otto Kuhn in die westfälische Bestenliste des Vorjahres eingetragen. Sein bestes Ergebnis lieferte der im Trikot des SuS Schalke 96
startende Leichtathlet dabei im Fünfkampf. Mit 1347 Punkten wurde er Dritter der M65.
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Jahreshauptversammlung
Ahlen, 14. Januar 2005 (sts). Die Jahreshauptversammlung der LG Ahlen findet am 8. Februar statt. Treffpunkt ist um 20 Uhr das Hotel Schneider an der Kapellenstraße. Eingeladen
sind die Athleten aller LG-Partnervereine. Im Mittelpunkt der Versammlung steht die Saisonplanung für 2005.
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Hendricks wechselt nach Kreuztal
Liesborn, 14. Januar 2005 (sts). Kurz vor Toresschluss hat zum Jahreswechsel ein weiterer heimischer Leichtathlet den Verein gewechselt. Sprinter Matthias Hendricks vom SV Westfalen
Liesborn startet künftig für die LG Kindelsberg Kreuztal. Seinen ersten Einsatz im neuem Trikot hatte 20-Jährige schon am Wochenende. In der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle
ging Hendricks bei einem Hallenmeeting über 60 und 200 Meter an den Start.
Grund für
Hendricks Wechsel ist die Möglichkeit, im Siegerland in einer Staffel zu laufen. "Mein Kadertrainer hat mich im November gefragt, ob ich nicht Lust hätte", sagt Hendricks. Und der
Student hatte Lust. Danach ging alles ganz schnell. In der letzten Novemberwoche wurde der Wechsel abgewickelt, kurz vor Ende der Frist am 30. November lagen die nötigen Unterlagen vor.
"Ansonsten ändert sich für mich eigentlich nichts", sagt Hendricks. Im Training wird er weiterhin mit seiner Heimtrainerin Anett Jokiel zusammenarbeiten. Mit Adalbert Roßbach,
dem Trainer seines neuen Vereins, arbeitet Hendricks bereits im Landeskader.
Mit der Staffel der LG Kindelsberg Kreuztal peilt Hendricks für den Sommer den Endlauf der Deutschen Juniorenmeisterschaften an. "Das müsste über 4 x 100 Meter realistisch
sein", hofft Hendricks. Nach Michael Hohenhorst (vom Ski-Club Beckum zu den Laufsportfreunden Münster) und Annika Krull (vom TV Beckum zum TV Wattenscheid) ist Hendricks schon der dritte
starke heimische Leichtathlet, der dem Kreis zumindest sportlich den Rücken kehrt. Für den Kreisvorsitzenden Eberhard Vollmer zwar bedauerlich, Vollmer hat aber Verständnis
für diesen Schritt: "Natürlich ist es schade, dass der in den letzten Jahren erfolgreichste Leichtathlet den Kreis verlassen hat, aber andererseits auch sehr verständlich.
Matthias kann bei der LG Kindelsberg in einer Junioren-Staffel laufen, die zu den Besten Deutschlands zählt. Diese Chance können wir ihm nicht bieten", so Vollmer. Auch für
Krull war die sportliche Perspektive eines Großvereins für den Wechsel ausschlaggebend. Hohenhorst wohnt ohnehin schon in Münster und wechselte daher nun sein Trikot.
Außerhalb des Kreises hat darüber hinaus eine weitere heimische Leichtathletin die Farben gewechselt. Die Ahlenerin Larissa Sicke ging von der LG Hamm zum ESV Münster, wo sie
in Zukunft unter Anleitung von Landestrainer Axel Bredelow wieder an der Seite ihrer ehemaligen Teamkameradin Sina Horsthemke läuft.
Hendricks Debüt im neuen Trikot dauerte am Wochenende in Dortmund genau 7,22 Sekunden. Damit trennten den Studenten zwar noch genau 23 Hundertstel vom Ziel seiner Hallensaison, "aber es
war noch locker", so Hendricks. Nach großem Chaos und erheblichen Zeitplanproblemen bei dem Wettkampf in der Dortmunder Halle verzichtete der Liesborner nach 22,62 Sekunden über
die 200 Meter allerdings auf den Zwischenlauf über die kurze Sprintstrecke. "Nächste Woche sind Westfalenmeisterschaften, da will ich fit sein", so Hendricks. Die Meisterschaften
finden Samstag ebenfalls in Dortmund statt. Hendricks startet im Sprint und in der Staffel.
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Jahresrückblick: Deutsche Bestenliste der Hauptklasse
Ahlen, 14. Januar 2005 (sts). Nach dem Blick in die aktuelle Deutsche Bestenliste der Hauptklasse sind die heimischen Leichtathleten vor allem auf den langen Strecken top: In der
offenen Klasse haben es in den vergangenen zwölf Monaten nur die Ahlenerin Barbara Austermann als zwölfte über 100 Kilometer sowie die ebenfalls für die LG Ahlen
startenden Geher Manfred Kreutz als 15. über 10.000 Meter und 23. über 20 Kilometer und Nachwuchsmann Christian Krick als 44. über die 10.000 Meter unter die Top-Plätze
geschafft. Gesellschaft haben sie jedoch durch einen Hochspringer. Der für die DJK Frankenberg Aachen startende Neubeckumer Andreas Averberg ist mit 2,05 Metern notiert, das bringt ihm
in der Jahres-Endabrechnung Platz 22.
Naturgemäß noch besser fallen die Platzierungen der heimischen Athleten in der Hauptklasse der westfälischen Bestenliste aus. 100-Kilometer-Läuferin Austermann liegt
hier mit ihrer Kreisrekord-Zeit von 9:07:55 Stunden auf Platz zwei. In die Top-Ten des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) haben es von den heimischen Frauen
außerdem Daniela Flack vom TV Beckum mit 38,69 Metern als Achte im Diskuswurf, Sonja Schmidtpeter von der LG Oelde/Wadersloh mit 36,14 Metern als Zehnte im Hammerwurf und die Staffel
der LG Ahlen mit Anke Weißen, Nadja und Sara Beheiri und 7:19,8 Minuten über die 3 x 800 Meter als Siebte geschafft.
Bei den Männern wird die Liste von den Gehern Kreutz und Krick angeführt. Über 10.000 Meter und über 20 Kilometer belegt das LG-Duo gleich die Plätze eins und zwei.
Top-Plätze gab es außerdem für Carsten Gundlach vom TV Beckum mit 60,27 Metern und Platz fünf im Speerwurf sowie 100-Kilometer-Kreisrekordler Ralf Ruppert von der LG
Oelde/Wadersloh mit 9:47:14 Stunden und Platz sechs.
In fremden Farben liefen außerdem die beiden Ahlener Langstrecklerinnen Sina Horsthemke und Larissa Sicke Westfalens Top-Ten. Horsthemke belegt nach 10:21,94 Minuten über 3000
Meter Rang sieben und in 38:22,67 Minuten über 10.000 Meter Rang zehn. Sicke lief über 1500 Meter in 4:38,39 Minuten auf Platz vier und landete nach 10:26,73 Minuten über 3000
Meter auf Rang acht. In der Deutschen Bestenliste schaffte es von den ausgewanderten heimischen Leichtathleten im vergangenen Jahr neben Hochspringer Andreas Averberg nur Larissa Sicke in die
Top-Plätze. Sie landete mit dem Team der LG Hamm sowohl über zehn Kilometer als auch im Halbmarathon im Mittelfeld.
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Auszeichnungen für Ahlen und Oelde: Qualitäts-Siegel für heimische Lauftreffs
Oelde, 14. Januar 2005 (sts). Gute Arbeit: Gleich zwei Lauftreffs der Region sind im neuen Terminkalender des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) mit dem
Qualitätssiegel des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) ausgezeichnet. Für den Lauftreff des LV Oelde gab es das Prädikat "sehr gut ++", für den Lauftreff des Ski-Club
Ahlen die Note "sehr gut +". Das Qualitätssiegel wird für Lauftreffs vergeben, die sich durch eine langfristig gute Arbeit auszeichnen und deren Leiter sich regelmäßig
fortbilden. Außerdem sind für die ausgezeichneten Lauftreffs eine Anfängergruppe und Zusatzangebote Pflicht. Lauftreffs bieten vor allem Einsteigern in den Sport die ideale
Begleitung. Außer kompetenter Betreuung ist in den Lauftreffs auch immer eine geeignete Gruppe für das regelmäßige Training garantiert. Die meisten Lauftreffs haben
inzwischen auch ein Walking-Angebot. Für ambitionierte Läufer bieten die Lauftreffs oft zusätzliche Gruppen an. Auch zahlreiche der schnellsten heimischen Langstreckler
trainieren regelmäßig in Lauftreffs mit. Ansprechpartner im LV Oelde sind Raimund Klaßen (02522/6981) und Elisabeth Kathöfer (Walking, 02522/6401), in Sachen
Ski-Club-Lauftreff hilft Hermann Mense (02382/53441) gerne weiter. [Ski-Club Ahlen]
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Straßenlauf-Auftakt in Bönen: Der Wind wehte die guten Zeiten davon
Bönen, 9. Januar 2005 (sts). Nur mäßig gute Zeiten gab es für die heimischen Langstreckler beim traditionellen Auftakt zur Straßenlauf-Saison in Bönen.
Schnellster Läufer des Sportkreises war auf der zehn Kilometer langen Schleife "Rund um Flierich" Stefan Maschelski von der LG Ahlen. Zufrieden war der Westdeutsche
Straßenlaufmeister mit seinen 37:33 Minuten trotz Platz zwei bei seinem Debüt in der A-Jugend aber überhaupt nicht.
Einzig Manfred Kreutz zog nach 38:30 Minute eine positive Bilanz. Die wurde dann allerdings dadurch getrübt, dass der 39-Jährige in keiner Ergebnisliste auftauchte. Kreutz nahm es
gelassen: "Dann muss ich die zehn Kilometer wohl dieses Jahr noch einmal laufen, um in die Bestenlisten zu kommen." Neben dem Anstieg etwa zur Halbzeit der Strecke machte den Läufern am
Sonntag vor allem der heftige Wind zu schaffen. Entsprechend gab es zum Jahresauftakt noch einige Abstriche und Potential für weitere Steigerungen. Werner Finnemann, aus dem Team der LSG
Dünninghausen/Beckum, für das am Silvestertag auch Radprofi Rolf Aldag gestartet war, erreichte das Ziel nach 46:05 Minuten. 45 Sekunden später kam Roland Fröhlich aus der
LG Ahlen ins Ziel. "Auf den letzten 500 Meter dachte ich schon, ich komme niemals an", kommentierte Fröhlich seinen Kampf mit dem Sturm. "Und unter den Umständen bin ich mit der
Zeit auch relativ zufrieden."
Auf den weiteren Plätzen des mit über 700 Teilnehmern einmal mehr glänzend besetzten Laufes landeten aus heimischer Sicht Norbert Maschelski (LG Ahlen, 47:55 Minuten),
Friedhelm Theimann (SuS Enniger, 49:23), Jürgen Jendreizik (LV Oelde, 55:18), Torsten Gramatke (Vorwärts Ahlen, 55:56), Reinhard Maluck (LT Dalmer Beckum, 59:52) sowie Hans und
Frank Plocke aus den Reihen des Ski-Club Beckum in 1:01:22 und 1:03:40 Stunden. Nach dem Kampf gegen den Wind bleibt den Läufern nun nur eine kurze Pause. Schon am Samstag geht es
erstmals in diesem Jahr ins Gelände. Bei den Crossmeisterschaften am Stromberger Freibad werden gleichzeitig die ersten Titel für 2005 vergeben.
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Averberg fliegt zu neuen Rekordhöhen
Clarholz, 9. Januar 2005 (sts). Mit einem Traumstart ist der Neubeckumer Andreas Averberg am Sonntag in die neue Saison geflogen. 2,06 Meter standen am Ende für den Studenten in
den Listen: So hoch sprang Averberg noch nie. Bei der zweiten Auflage des Hallen-Hochsprungmeetings in Clarholz strafte sich der 26-Jährige dabei selber Lügen: Nicht richtig fit sei
er, und Trainingsrückstand habe er obendrein, sagte Averberg vor dem Wettkampf. Vielleicht brachte das die nötige Lockerheit, in neue Höhen davon zu schweben. Nach einigen
Jahren in Aachen ist Averberg mittlerweile in Hamburg. Schon in wenigen Wochen zieht es ihn aber nach Hannover. Und Zeit für das Training bleibt zuletzt wenig. Daher hat der Schlacks
seine sportlichen Ziele für 2005 neu definiert: "Hauptsächlich will ich Spaß haben", hat er als Leichtathletik-Devise für das neue Jahr ausgegeben. Und den
allergrößten Spaß machte er sich gleich zum Auftakt, denn aus dem Lachen kam Averberg im Laufe des Wettkampfes kaum noch heraus.
Bei 2,03 Metern schien endgültig Schluss zu sein. Zu deutlich ging der erste Versuch daneben. Aber dann blieb die Latte liegen und erstmals an diesem Tag stand Averberg lachend und
jubelnd auf der Matte. Mit der Möglichkeit, auch noch über 2,06 Meter zu fliegen, schien er trotzdem nicht zu rechnen. So hoch war Averberg bisher weder draußen noch in der
Halle gesprungen. Aber nachdem der erste Versuch erneut nichts Gutes versprach, gelang dem Neubeckumer mit Trainingsrückstand auch noch die persönliche Rekordhöhe. Erst bei
2,08 Meter kam Averberg nicht mehr weiter. Obwohl auch Lokalmatador Fabian Klapper bei dieser Höhe passen musste, blieb für Averberg letztlich Rang zwei. Klapper hatte den Wettkampf
später begonnen und weniger Versuche. Matthias Averberg sprang im Trikot des TV 05 Neubeckum am Sonntag mit 1,78 Metern auf Rang fünf.
Im Anschluss gehörte dann auch der heimische Nachwuchs zu den bestimmenden Athleten des Saisonstartes in Clarholz. Sowohl in der M15 als auch in der M14 feierte die LG Oelde/Wadersloh,
die mit sieben Schülern nach Clarholz gereist war, gleich einen Doppelsieg. In der älteren Schülerklasse ließen Thomas Borchard und Kevin Oen mit 1,58 und 1,50 Metern der
Konkurrenz keine Chance, in der M14 setzten sich Pascal Pape und Sergej Tebelius mit 1,50 und 1,46 Metern durch. Borchard, Pape und Tebelius lösten damit gleichzeitig auch ihre Fahrkarte
zu den westfälischen Hallenmeisterschaften am 27. Februar in Paderborn.
Florian Borchard, Anna Buschhorn und Maren Kolbe belegte mit 1,26 und jeweils 1,42 Metern in ihren Klassen alle Rang drei.
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Westdeutsche Meisterschaft: Thomas Wehner Westdeutscher Hochsprungmeister
Düsseldorf, 9. Januar 2005 (sih). Thomas Wehner von der LG Oelde/Wadersloh fand trotz Trainingsrückstand am Wochenende den perfekten Saisoneinstieg: Bei den Westdeutschen
Winterwurf- und Hallenmeisterschaften der Senioren holte er im Hochsprung den Titel.Mit übersprungenen 1,70 Metern ließ der Münsteraner der Konkurrenz in Düsseldorf keine
Chance und wurde souverän Westdeutscher Meister. Zufrieden war Wehner aber nur mit der Platzierung, nicht mit dem Ergebnis: "Wir waren vier Wochen in Neuseeland, da litt natürlich
das Training und im Wettkampf die Technik", so der 34-Jährige. "Das war sogar die schlechteste Leistung der letzten fünf Jahre."
Hundertprozentig fit zeigte sich Wehner auch nicht im Kugelstoß und Speerwurf, obwohl es auch hier zu vorderen Platzierungen reichte. Im Kugelstoß wurde er mit einer Weite von
12,38 Metern Vierter und die 51,41 Meter im Speerwurf brachten Wehner als drittbeste Leistung sogar noch einen weiteren Treppchenplatz. "Das war im Rahmen der Möglichkeiten und auch der
Kugelstoß war für den aktuellen Trainingszustand im optimalen Bereich", so Wehner. Bis zu den Deutschen Hallenmeisterschaften, die Ende Februar ebenfalls in Düsseldorf
stattfinden, hofft er nun, wieder ein wenig mehr in die alte Form zu finden.
Äußerst
zufrieden mit dem Wettkampf war Wehners Vereinskollege Hans-Jürgen Zänger. Im Trikot der LG Oelde/Wadersloh wurde er über 60 Meter Sprint in 7,93 Sekunden guter Sechster, im
Weitsprung kam er mit 5,24 Metern auf Platz acht. "Das Niveau war insgesamt sehr hoch und ich habe mich diesmal aus Zeitgründen nicht speziell vorbereitet", so Zänger, der als
sechstbester Sprinter und stärkster Westfale unter knapp 20 Teilnehmern sogar schneller war als im vergangenen Jahr um die gleiche Zeit. Auch der Wadersloher wird im Februar bei der DM
am Start sein diesmal möglichst noch schneller über 60 Meter.
Mit schnellen Zeiten hatten die Ahlener Rudi Heising (Foto) und Norbert Becker, die aus dem vollen Wintertraining heraus und damit ohne Ambitionen in Dortmund über 200 Meter am Start
waren, gar nicht gerechnet. Um so mehr freuten sie sich über die 27,32 und 27,60 Sekunden, die bei Heising Platz acht in der M40 und bei Becker Rang fünf der M50 brachten. "Wir
machen zur Zeit nur Kraft- und Koordinationstraining, da hatten wir Zeiten unter 28 Sekunden nicht erwartet", so Becker. "Unser Schwerpunkt liegt in dieser Saison ganz klar auf den
Seniorenmeisterschaften im Mai in Ahlen." Auf die eigentlich mit eingeplanten 800 Meter verzichtete Rudi Heising, um nach dem Sprint keine Verletzung zu riskieren.
[Ergebnisse beim LV Nordrhein]
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Sicke wechselt nach Münster
Hamm, 9. Januar 2005 (sts). Die LG Hamm muss zum Jahreswechsel auf eine ihrer Leistungsträgerinnen verzichten. Larissa Sicke (Foto) wechselte zum Januar von der Lippe an den
Aasee und läuft künftig für den ESV Münster. Die 22-Jährige, die von der LG Ahlen nach Hamm gekommen war, wohnt bereits seit einigen Jahren in Münster. Bei ihrem
neuen Verein, in dem sie von Landestrainer Axel Bredelow betreut wird, trifft sie unter anderem auf ihre ehemalige Teamkameradin Sina Horsthemke. Larissa Sicke gehört zu den schnellsten
Mittelstrecklerinnen der Region. Zu ihren größten Erfolgen gehört der Sieg bei den Westfalenmeisterschaften am 10. August 2003 in Lüdenscheid.
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Erste Titeljagd des Jahres: Vier Leichtathleten eröffnen am Sonntag Meisterschaftssaison
Ahlen, 6. Januar 2005 (sih). Vier heimische Leichtathleten treffen am Sonntag zum ersten Mal in diesem Jahr auf starke Konkurrenz und eröffnen damit die Meisterschaftssaison
2005: In Düsseldorf finden am 9. Januar die westdeutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften für Senioren statt, dabei sind Thomas Wehner und Hans-Jürgen Zänger von der
LG Oelde/Wadersloh sowie Rudi Heising und Norbert Becker im Auftrag der LG Ahlen. Technikexperte Wehner ist für gleich drei Disziplinen gemeldet, er will im Speerwurf, Hochsprung und
Kugelstoß antreten. Die besten Chancen dürfte der Jüngste im Sportkreis-Team im Speerwurf haben. Hier holte er schon im vergangenen Sommer bei den Westfalenmeiterschaften in
Minden mit 53,65 Metern souverän den Titel. Im Kugelstoß wurde er am selben Tag unter freiem Himmel Vierter und gehört damit auch bei den etwas größeren
Westdeutschen Meisterschaften am Sonntag zum erweiterten Favoritenkreis. Zusätzlich zu den Wurfdisziplinen steht Wehner auf der Teilnehmerliste für den Hochsprungwettkampf.
Auch sein Vereinskollege Hans-Jürgen Zänger kann bei guter Form in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle vorne dabei sein. Der Dritte der Westfalenmeisterschaften im Diskuswurf
tritt zwar in dieser Disziplin nicht an, ist aber flexibel und am Sonntag auch für 60 Meter Sprint und Weitsprung zu haben.
Die beiden gemeldeten Ahlener Athleten sind zwar Zehnkämpfer, beschränken sich für die erste Westdeutsche Meisterschaft des Jahres aber auf die Laufstrecken. Rudi Heising und
Norbert Becker treten, wenn auch in zwei verschiedenen Altersklassen und damit nicht als Konkurrenten, über 200 Meter an. Über die eine Hallenrunde gehört vor allem Becker zu
den Mitfavoriten, denn der Ahlener belegte im Juni in Minden über diese Strecke im westfälischen Vergleich einen guten dritten Platz. Heising ist außerdem für die
ungewohnt langen 800 Meter gemeldet.
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