- jüngere Nachrichten
-
Kreis-Beckum-Cup: Holtmann-Wibberich siegt, Hoppe auf bestem Wege
Stromberg, 29. August 2005 (mts). "Die Cup-Wertung habe ich jetzt sicher", jubelte Petra Holtmann-Wibberich im Ziel. Die Wadersloherin holte sich am Samstag beim Halbmarathon die
höchste Punktzahl und baute damit ihre Führung weiter aus. Bei den verbleibenden Wertungsläufen braucht Holtmann-Wibberich nicht mehr anzutreten, den Rückstand von 41
Punkten kann die zweitplatzierte Renate Lindental nicht mehr aufholen. Vorjahressiegerin Antonia Schips, die die zehn Kilometer dem Wertungslauf über 21 vorzog - "Ihr habt die falsche
Strecke im Programm des Cups" - liegt nach wie vor auf Rang drei. Erstmals war am Samstag mit dem Burggrafenlauf ein Halbmarathon im Programm des Kreis-Beckum-Cups, der dem LV Oelde deutlich
höhere Starterzahlen über die 21 Kilometer bescherte.
Bernd Hoppe (LV Oelde) büßte zwar drei Punkte auf Verfolger Manfred Grünebaum ein, ein weiterhin komfortabler Vorsprung auf seinen Vereinskollegen dürfte aber sicher zum
Sieg reichen. Auf Platz drei der Männer hat sich mit Martin Stutenbäumer der dritte Oelder vorgeschoben. Keine Veränderungen gibt es an der Spitze der Jugendklassen, hier
führen weiterhin André Michelis (SuS Enniger) und Jana Alteheld (LG Ahlen). Die letzten Punkte für die Cupwertung werden am 17. September beim Ahlener Staffellauf sowie am 2.
Oktober beim Herbstwaldlauf in Neubeckum vergeben. [mehr] [Vollständiger Zwischenstand
(30 KB PDF)]
-
Internationaler Geher-Cup: Krick mit Sieg
Hildesheim, 28. August 2005 (sts). Mit Sprinterqualitäten wussten die Ahlener Geher am Wochenende zu überzeugen. Beim international besetzten Geher-Cup in Hildesheim
sicherten Christian Krick und Routinier Manfred Kreutz der LG Ahlen die Plätze eins und drei. Der Warendorfer Krick, im Jagdrennen nach Bestenlistenplatzierung als Erster auf die nur
drei Kilometer lange Strecke geschickt, ließ sich diese Einladung zum Sieg nicht nehmen und keinen Konkurrenten an sich vorbei. Auch Trainer Manfred Kreutz kam an seinen Schützling
nicht heran. Der 39-jährige Doppel-Weltmeister war als letzter auf die Kurzstrecke gegangen und hatte noch fast die Gesamte Konkurrenz eingesammelt. Am Ende gab es für den Ahlener
Platz drei. Dieses Ergebnis kostete allerdings mehr Kräfte als erwartet. Den anschließenden Wettkampf über zehn Kilometer musste Kreutz aufgeben. “Die Sprintdistanz war
ganz schön ungewohnt”, so der ehemalige Nationalmannschafts-Geher. Ungewohnt, aber vielleicht die ideale Vorbereitung. Am 10. September startet Kreutz in Worbis bei den Deutschen
Seniorenmeisterschaften der Geher. Dann sind die Strecken auch wieder länger.
-
Burggrafenlauf: Krantz und Schönherr-Hölscher enteilen im Halbmarathon, Niketta und Kneuper bei den Schülern
Stromberg, 27. August 2005 (mts). "Ich hätte nicht mit so vielen Bergen gerechnet", zeigte sich der Bochumer Bastian Krantz überrascht. Der 25-Jährige im Trikot des TV
Wattenscheid gewann am Samstag souverän den Halbmarathon des 27. Stromberger Burggrafenlaufes, und das trotz der für ihn unerwartet harten Strecke. Den Straßenlauf über
10 Kilometer entschied der Wiedenbrücker Murat Bozduman für sich, bei den Frauen siegten Ultraläuferin Birgit Schönherr-Hölscher aus Witten und die Beckumerin Antonia
Schips. Mit knapp 300 Teilnehmern verbuchte der LV Oelde gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung seiner Teilnehmerzahlen.
"Entweder verzockt der sich, und wir holen den noch wieder ein", hatte Manfred Grünebaum anfangs gehofft, "oder er ist so stark, dass wir keine Chance haben." So richtig
einschätzen konnten die heimischen Läufer den Newcomer Krantz in der Startphase des Halbmarathons nicht, kein Wunder, läuft dieser ernsthaft erst seit einem Jahr, war aber
immerhin schon Vierter beim Dortmund-Marathon. Einholen
konnten die Verfolger vom LV Oelde den Newcomer nicht mehr, der der Konkurrenz von Anfang an enteilte und mit
ordentlichen 1:16:46 Stunden siegte. Trotz der für einen Münsterländer Straßenlauf harten, nicht gerade bestzeitentauglichen Strecke hat Krantz jedoch seinen Start auch
für nächstes Jahr in Stromberg bereits angekündigt.
Noch deutlicher als bei den Männern fiel die Entscheidung um den Sieg bei den Frauen aus: Die Zeitnehmer stoppten 1:28:48 Stunden für die Ultra-Läuferin
Birgit-Schönherr-Hölscher. Die Wittenerin, die in dieser Saison schon einige Einsätze für die DLV-Nationalmannschaft verbuchen konnte, war der Zweitplatzierten Petra
Holtmann-Wibberich (LG Oelde/Wadersloh) schnell enteilt. "Das war mein erster Halbmarathon, ich wollte unter zwei Stunden bleiben", so die Wadersloherin, die sich mit 1:45:22 Stunden
überaus zufrieden zeigte. Mit Renate Lindental vom Ski-Club Beckum folgte die Drittplatzierte siebeneinhalb Minuten später.
Die Ahlener Fahnen hielt Halina Wimmelbücker (2:05 Stunden im Halbmarathon), Frank Degelmann (43:13 Minuten) und Christoph Kaldewei (46:31 Minuten, beide 10 Kilometer) hoch. Und vor
allem der Nachwuchs der LG Ahlen: Der Vorhelmer Simon Kneuper (Foto) dominierte den Schülerlauf über 1000 Meter, musste auf dem Schlussanstieg jedoch Verfolger Martin Stemick
aufschließen lassen. "Da habe ich mich erstmal zurückgehalten, erst auf den letzten Metern nochmal angegriffen", erzählte Simon Kneuper außer Atem im Ziel am Fuße
der Stromberger Höhenburg. In einem spannenden Rennen hatte Kneuper am Ende noch die meiste Kraft und setzte sich knapp gegen Stemick durch. Deutlich größer fiel der Vorsprung
der Ahlenerin Sina Niketta aus, die 25 Sekunden zwischen sich und vier Verfolgerinnen vom Leichtathletikverein Oelde brachte. Danny Schott wurde über 600 Meter Zweiter, komplettiert
wurde die starke Ahlener Schülermannschaft durch Jan Bartsch, Michelle, Anna und Marie Kuks.
-
Neuer Westfalenrekord durch
Beckumerin Krull
Rostock, 21. August 2005 (sih). Hauptsächlich positiv war die Bilanz der beiden heimischen Nachwuchsleichtathleten, die am vergangenen Wochenende bei den Deutschen
Juniorenmeisterschaften in Rostock am Start waren. Während es Matthias Hendricks über 100 Meter immerhin in den Zwischenlauf schaffte, stellte Annika Krull im Dreisprung einen neuen
Westfalenrekord auf und landete auf Rang sieben.
“So im Großen und Ganzen bin ich zufrieden”, so Matthias Hendricks, der Liesborner im Trikot der LG Kindelsberg Kreuztal. Der 21-jährige Student qualifizierte sich
trotz Gegenwind über 100 Meter mit 11,01 Sekunden für den Zwischenlauf. “Da wollte ich dann natürlich schneller und unter elf laufen, aber auf den ersten Metern war ich
nicht ganz bei der Sache.” 10,95 Sekunden hätten für das Finale gereicht, das später ohne Hendricks stattfand. Seine Sprintstärke war aber weiterhin gefragt:
Über viermal 100 Meter qualifizierten sich er und sein Team von der LG Kindelsberg Kreuztal mit Bestzeit von 42,18 Sekunden für den Endlauf. Für das, was dann kam, macht sich
Hendricks als dritter Läufer jetzt noch Vorwürfe: Beim zweiten Wechsel verlor das Team den Stab - “das war sehr, sehr unglücklich”.
Wiedergutmachung über viermal 400 Meter: Nach 3:20,02 Minuten war das Staffelholz sicher im Ziel, das Team kam als Sieger seines Laufes in der Gesamtwertung auf einen guten fünften
Rang. Auf die geplanten 200 Meter verzichtete Hendricks zu Gunsten der beiden Staffeleinsätze.
Auch Annika Krull war als Teil einer Mannschaft gefragt: “Platzierungsmäßig haben wir uns zwar mehr ausgerechnet, aber die Zeit war okay und ich bin schon glücklich,
dass ich überhaupt bei einer DM in der Staffel laufen konnte.” Das Team des TV Wattenscheid lief über viermal 100 Meter nach 47,43 Sekunden auf Rang sieben ins Ziel. Wurde
aber von Krulls Einzelleistung im Dreisprung in den Schatten gestellt: Hier flog die B-Jugendliche einem Großteil der rund fünf Jahre älteren Konkurrenz beim mit 12,41 Metern
davon und landete deutschlandweit auf dem siebten Rang. Um ganze 40 Zentimeter verbesserte sie damit den sieben Jahre alten Westfalenrekord der Gladbeckerin Ursula Sieland.
Das könnte zwar ein krönender Saisonabschluss sein, ganz abgeschlossen hat Krull ihre Wettkampfphase aber noch nicht: Am kommenden Wochenende finden in Lage die Deutschen
Meisterschaften der Jugend im Mehrkampf statt. Sprungspezialistin Krull steht ein Siebenkampf aus 100 Metern flach und Hürden, Hochsprung, Kugelstoß, Weitsprung, Speerwurf und
abschließenden 800 Metern bevor. “Eine gute Platzierung darf ich mir da nicht erhoffen, aber eine persönliche Bestpunktzahl sollte kein Problem sein”, schätzt sie
ihre Chancen ein. “Ich will dort einfach nochmal gut springen und sprinten.”
-
Bestzeiten für Kochs
Gronau, 21. August 2005 (sih). Zwei neue Bestzeiten gab es für das Läuferehepaar Koch bei der ersten Auflage des Inselparklaufs in Gronau am vergangenen Wochenende: Sowohl
Klaus als auch Heidi Koch brachten die zehn Kilometer schneller als jemals zuvor hinter sich. “Ein schöner Abend also”, waren sie sich einig.
“Zu warm”, fand Klaus Koch jedoch die 23 Grad, die noch beim Startschuss um 20 Uhr abends herrschten, “für mich optimal”, hatte Heidi nichts zu meckern. Sie
brachte die vier zu laufenden Runden durch die Gronauer Innenstadt in 48:01 Minuten hinter sich, Ehemann Klaus war mit einer Endzeit von 40:23 Minuten etwas schneller. Aber im Verhältnis
gesehen nicht besser: Während seine Zeit in der M40 Rang sechs brachte, schaffte es Heidi als Dritte der W40 am Ende sogar noch auf's Siegerpodest. “Nach meiner langen
Verletzungspause bin ich nun in der Vorbereitung für den Frankfurt-Marathon”, ist die LG -Athletin wieder hoch motiviert.
Ihr Arbeitskollege Patrick Weigel stand nach zehn Kilometer als Laufanfänger sogar noch höher auf dem Treppchen: Nach 41:17 Minuten lief der Ahlener als Zweiter seiner Klasse
über die Ziellinie.
-
Hospizlauf und Burggrafenlauf
Oelde/Ahlen, 16. August 2005 (sts). Mit den Sommerferien neigt sich auch die Sommerpause für die heimischen Langstreckler dem Ende zu. Am kommenden Wochenende gibt¹s noch
eine Auszeit und die Gelegenheit, die internationale Elite des Frauen-Stabhochsprungs in Beckum zu besuchen (im Jahnstadion ab 15 Uhr), danach müssen die Läufer wieder selber
ran. Gleich am 27. August wartet für die Platzierten im Kreis-Beckum-Cup dabei der längste Wertungslauf des Jahres. Beim Burggrafenlauf in Stromberg geht der Halbmarathon in die
Wertung ein. Eine Woche später beim Hospizlauf in Ahlen gibt es keine Punkte für den Beckum-Cup, dafür soll möglichst viel Geld für die Hospizstiftung im Kreis
Warendorf in die Kassen des Laufes fließen.
Jeweils im Zwei-Jahres-Takt lädt die Hospizbewegung des Kreises dafür zum Start in den Nonnengarten am Hospiz St. Michael in Ahlen. Bei der “Tour d¹Hospiz” sind
ein Kinderlauf über einen Kilometer, fünf Kilometer für Läufer, Walker und Nordic-Walker sowie ein Lauf über zehn Kilometer geplant. Außerdem gibt¹s
einen Prominentenlauf. “Hier sollten alle ein branchenübliches oder phantasievolles Outfit tragen und gemeinsam laufen, walken oder gehen, Schnelligkeit und Platzierung spielen
beim Prominentenlauf kein Rolle”, kündigt Barbara Austermann, Cheforganisatorin des Laufes und selbst erfolgreiche Langstrecklerin an.
Ein besonderer Anreiz zu starten: Schirmherr ist in diesem Jahr Harald Norpoth. Der heute 63-Jährige holte 1964 bei den Olympischen Spielen in Tokio in 13:44,0 Minuten Silber und
zählt noch heute zu den populärsten und international erfolgreichsten deutschen Langstrecklern.
Beim Burggrafenlauf mit Start und Ziel am Stromberger Freibad gibt es außer den Schülerläufen über 600 bis 1000 Meter die Wettkämpfe über fünf und zehn
Kilometer sowie den Serien-Wertungslauf über die Halbmarathon-Distanz. Sowohl die zehn als auch die 21,097 Kilometer sind amtlich vermessen und bestenlistentauglich. Allerdings
gehört der Kurs des Laufes durch seine zahlreichen Anstiege in der Stromberger Schweiz zu den schwersten Straßenläufen der Region und dürfte nur bedingt
rekordtauglich sein.
www.hospizbewegung-waf.de
www.lv-oelde.de
-
Austermanns nächstes Ziel: Der Weltcup in Korea
Ahlen, 16. August 2005 (sts). So richtig kaputt scheint Langstrecklerin Barbara Austermann scheint auch nach 100 Kilometern nicht zu sein. Nur zwei Tage nach ihrem Erfolg bei den
Deutschen Meisterschaften ist sie erstmal laufen gegangen. “Auslaufen”, wie die Ahlenerin betont. “Die nächsten Wochen ist erstmal Regeneration angesagt.”
Dabei hat Austermann nur zwei Tage nach Rang drei in der Gesamtwertung der nationalen Titelkämpfe über 100 Kilometer und dem Sieg in ihrer Altersklasse in Leipzig schon
längst neue Ziele im Blick: Wenn alles klappt, soll sie im September kommenden Jahres mit der Nationalmannschaft beim Weltcup in Korea starten.
Kaum dass Austermann am Samstag mit neuer Kreisrekord-Zeit von 8:52:18 Stunden im Ziel war, hatte Nationalteamleiter Volkmar Mühl mit der Ahlenerin Kontakt aufgenommen. “Wenn
ich bei den nächsten Deutschen Meisterschaften noch etwas schneller laufen kann, bin ich in Korea dabei”, freut sich Austermann schon. “Aber zuerst muss ich an meiner
Grundschnelligkeit arbeiten und meine Marathon-Bestzeit verbessern, dann sollte das auch kein Problem sein”, kann sie sich über Motivationsprobleme damit derzeit nicht
beklagen.
Warum auch? Die Titelkämpfe auf der Ultra-Strecke sind am Samstag aus Ahlener Sicht beinahe optimal verlaufen. Zwei Bestzeiten, zwei Kreisrekorde, eine Medaille. Viel mehr geht
nicht. Während trotz guter Bedingungen in Leipzig rund 25 Prozent aller Teilnehmer das Rennen vorzeitig aufgeben mussten, hatte Austermann kaum Probleme. “Nur zwischen
Kilometer 55 und 60 habe ich etwas geschwächelt, aber dann ging es wieder. Und ab Kilometer 70 hatte ich ja das Ziel schon vor Augen”, berichtet die Langstrecklerin. Für
zusätzliche Motivation sorgte Teamkollege Thomas Fischer auf der Strecke. Die ersten 40 Kilometer liefen Austermann und Fischer gemeinsam, “aber danach haben wir uns ja durch
die Wendepunkte auch noch immer wieder gesehen und gegenseitig anfeuern können”, berichtet Austermann.
Im Finale der fast neunstündigen Tortur kann die Ahlenerin sogar noch auf Überholspur gehen. 20 Kilometer vor Schluss holt sie die bisher Drittplatzierte ein. “Und zehn
Kilometer vor dem Ziel war ich mir dann sicher, das muss eine Zeit unter acht Stunden werden”, so Austermann. Eine Rechnung, die mit der Verbesserung ihres eigenen Kreisrekordes um
mehr als 15 Minuten auf ging. Aber auch Thomas Fischer behielt die Rekordmarke der Männer im Auge. Zwar machten sich bei ihm noch Folgen des 100-Kilometer-Laufes von Biel bemerkbar,
der erst acht Wochen zurückliegt, aber durch perfekte Renneinteilung blieb der große Einbruch trotzdem aus. “Für mich war immer klar, dass er es schafft”, so
Austermann. Und wie. Mit 9:32:59 Stunden unterbot er den alten 100-Kilometer-Kreisrekord der Männer um fast eine Viertelstunde.
-
Härtetest: Küpper-Duo läuft auf den Tegelberg
Schwangau, 14. August 2005 (sts). Viel gibt es nicht, was einen 100-Kilometer-Läufer noch schrecken kann. Am Wochenende war Ralph Küpper beim Tegelberglauf in Schwangau
jedoch sichtlich beeindruckt: “900 Höhenmeter auf fünf Kilometern, da war es leider nur bedingt möglich zu laufen”, musste der Ahlener Langstreckler
feststellen. “Teilweise war es einfach zu steil und dazu ging es im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein”, so Küpper. Entsprechend nebensächlich
wurden die Platzierungen, zumal es für die Spitze um die Bayerische Berglaufmeisterschaft ging. Als Flachlänger schlugen sich Sohn Daniel und Vater Ralph Küpper jedoch
beachtlich. Daniel, als Schüler in der Jugend A als einziger Nachwuchsklasse unterwegs, wurde in 49:48 Minuten Sechster. Ralph Küpper landete nach 49:58 Minuten auf Platz 13 der
M40.
-
Nocon-Stoffers im Marathon-Testlauf
Ibbenbüren, 14. August 2005 (sts). Die Vorbereitung auf den Münster-Marathon scheint gut zu laufen. Mit 1:35:32 Stunden beendete Renate Nocon-Stoffers 30 Tage vor dem
Marathontag ihren Testlauf über die halbe Distanz. Am Aasee in Ibbenbüren belegte sie dabei Platz zwei ihrer Klasse. Ihr Mann Martin Stoffers, ebenfalls voll in der
Marathonvorbereitung, erreichte das Halbmarathonziel am Freitag nach 1:31:08 Stunden.
Der Vorhelmer Langstreckler Christoph Kaldewei war dagegen nicht so zufrieden. Obwohl er in 44:39 Minuten fast eine halbe Minute schneller war als im vergangenen Jahr, gab¹s in
seiner Klasse nur Platz zwei. “Erstmals seit drei Jahren musste ich leider ohne Sieger-T-Shirt nach Hause fahren”, so Kaldewei.
-
Österreich: Elischer-Siege bei Citylauf in Villach
Villach,
7. August 2005 (sts). Auch in den Ferien ist der Elischer-Nachwuchs nicht zu bremsen. Gleich drei Siege gab es für die Ahlener Läufer beim Citylauf im österreichischen
Villach. Lennart Elischer war allerdings nach 5,8 Kilometern bei Hitze trotz seines Sieges in 21:48 Minuten nicht zufrieden. Er wollte eigentlich schneller laufen. Allerdings machte den
Ahlener Nachwuchsläufern das Terrain etwas zu schaffen. “Das war nicht wie bei uns üblich flach sondern sehr bergig³, so Jannik Elischer.
Im Nachwuchslauf über 1,8 Kilometer kam trotzdem der Gesamtsieger aus den Ahlener Reihen. Jannik Elischer ließ in 5:57 Minuten die komplette Konkurrenz hinter sich. Renning
und Fynn-Rasmus Elischer (Foto) holten sich in ihrer Klasse mit 6:43 und 7:06 Minuten gleich einen Doppelsieg.
-
Horsthemke außer Form
Menden, 31. Juli 2005 (sts). Die Achterbahnfahrt von Langstrecklerin Sina Horsthemke geht weiter. Nach dem Titel bei den Westdeutschen Meisterschaften über 5000 Meter folgte
ein eher mäßiger Auftritt bei den Landesmeisterschaften über die 1500 Meter, daran schlossen sich jetzt ebenfalls wenig überzeugende 3000 Meter beim Sportfest in
Menden an.
“Ich habe keine Ahnung, was los ist”, rätselt Horsthemke nach 10:59,19 Minuten. “Den Oberschenkel habe ich erst danach gemerkt, daran kann es also auch nicht
gelegen haben”, so die 24-Jährige, die zuletzt immer abwechselnd für positive Überraschungen sorgt, dann aber wieder mit Verletzungsproblemen kämpft oder
schlicht die Trainingszeiten nicht im Wettkampf umsetzen kann. Damit hatte die für den ESV Münster startende Ahlenerin auch am Samstag wieder zu kämpfen. Nach starken
Trainingsleistungen der Vorwoche war für das Meeting am Rande des Sauerlandes eigentlich eine Endzeit von glatt zehn Minuten geplant. Aber schon nach der ersten halben Runde meldeten
Horsthemkes Beine mehr Müdigkeit als normal. “Obwohl ich nicht zu schnell war”, so Horsthemke. Und obgleich der Kopf kämpfen wollte, “es ging einfach nicht
schneller”, bilanzierte die Langstrecklerin im Ziel. Nach 3:29 Minuten für Kilometer eins ging das Tempo sogar noch weiter zurück, obwohl Bedingungen und Konkurrenz ideal
für eine gute Zeit gewesen wären. Damit hat die Westdeutsche Meisterin die Bahnsaison nun weitgehend abgeschlossen. Außer der Suche nach Problembehebung gilt die
Konzentration nun die Vorbereitung auf die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über zehn Kilometer. Zuerst hofft Horsthemke jedoch auf mehr Konstanz in der Leistungskurve.
“Sonst muss ich zu den Deutschen gar nicht erst hinfahren.”
-
Schmitz dagegen gut in Form
Greven, 31. Juli 2005(sts). Egbert Schmitz vom Delta-Studio war am Wochenende in Greven schnellster heimischer Läufer. Er beendete die fünf Kilometer beim Stadtlauf in
Greven in 21:18 Minuten. Ralf Kläsener kam nach 22:14 Minuten ins Ziel, Hedwig Heichel in 23:04 Minuten. Über zehn Kilometer war der Vorhelmer Christoph Kaldewei erfolgreich. Er
wurde mit 46:49 Minuten im Ziel erfasst. Einzige Ahlener Läuferin auf der Halbmarathondistanz war Anja Schlautmann vom Delta-Studio mit 2:08:01 Stunden.
-
10. Volkslauf Rinkerode: Siege durch Drepper, Weigel, Junker, Leifeld und Wohlgemuth
Rinkerode, 31. Juli 2005 (sih). “Als Vorbereitung für den Münster-Marathon kann ich mit der Zeit ganz gut leben”, so Klaus Koch (LG Ahlen) zu den 1:32:27
Stunden, die er unterwegs war, um den Halbmarathon im Rahmen des 10. Rinkeroder Volkslaufes hinter sich zu bringen. Nur einer der zahlreichen heimischen Läufer war auf den 21,097
Kilometern schneller als Koch: Holger Junker kam nach guten 1:22:28 Minuten als Zweiter der M35 ins Ziel. Sein Sohn hielt die Familienehre auf den 1,4 Kilometern für den Nachwuchs
hoch, indem er nach 5:47 Minuten als Sieger über die Ziellinie lief.
Einen Klassensieg
feierte auch Barbara Leifeld beim Halbmarathon, den sie in 1:48:29 Stunden beendete. Kurz nach der Sendenhorsterin kamen Caroline und Benjamin Kemper (SpVgg Dolberg) im Sekundenabstand
nach 1:49:31 und 1:49:32 Stunden ins Ziel, Roman Glomb und Britta Waltmann aus Sendenhorst folgten mit 1:50:20 und 1:56:42 Stunden. Deutlich schneller waren Norbert Droste (Dolberg,
1:35:19), Peter Burguillos (Sendenhorst, 1:38:21) und Alfons Jungmann (Ahlen, 1:38:29).
Die zehn Kilometer zogen zehn heimische Läufer vor. Schnellster davon war erwartungsgemäß Daniel Drepper von der LG Ahlen, der nach 37:59 Minuten als Sieger der A-Jugend
über die Ziellinie lief. Patrick Weigel aus Ahlen war mit 40:52 Minuten zwar fast drei Minuten langsamer, siegte aber klar in der M30. Ein weiterer Klassensieg ging nach Dolberg:
Christine Wohlgemuth war nach 49:18 Minuten Schnellste der W55.
Etwas früher war der Sendenhorster Wurfspezialist Otto Kuhn (Foto) im Ziel, der die ungewohnte Disziplin nach guten 48:54 Minuten als Zweiter der M65 beendete. Als Dritter lief hier
Manfred Lipinski (FC Tönnishäuschen, 50:47 Minuten) ins Ziel. Dritter der M55 wurde Christoph Kaldewei, der sich im Vergleich zum vergangenen Jahr mit 44:17 Minuten deutlich
steigerte. “Es herrschten aber auch optimale Bedingungen”, so der Vorhelmer, der derzeit an jedem Wochenende die Wettkampfschuhe schnürt. Monika Schlegel (Sendenhorst,
54:36), Frank Tomsa (Ahlen, 55:08) und Angelika Anhalt (Sendenhorst, 1:04:00 Stunden) komplettierten das Team der heimischen Starter über zehn Kilometer. Schnellster Ahlener
über sechs Kilometer war Ecky Schmitz (26:04 Minuten), dicht dahinter folgten Martin Bullhorst (26:51) und Ralf Kläsener (26:53). Thomas Reger kam nach 27:44 Minuten ins Ziel,
Thilo Stollmeier und Christiane Brandt wurden mit 30:51 und 32:40 Minuten registriert. Sechs Kilometer Walking beendeten Bernd Gommen (45:16 Minuten), Manuela Heßling (45:25),
Clemens Nienaber (45:27), Christel Brüggemann (51:13), Helga Kemper (51:14), Elke Nienaber und Gaby Gommen-Rechau (beide 55:03), sowie Karin Dreier (1:00:03 Stunden).
-
Swiss Alpine Marathon
Davos, 30. Juli 2005 (sts). Nach 78 Kilometern durch die Schweizer Alpen hatte Alwin Schlesiger am Samstagabend in Davos eigentlich nur eins zu bemängeln: “Es ist
schade, dass man von den Bergen eigentlich nicht viel sieht, man muss sich ständig auf den Weg konzentrieren”, so der Ahlener Langstreckler im Ziel des
Swiss-Alpine-Marathon.Dabei war es kein Wunder, dass Schlesiger am Wochenende keine Zeit für das Panorama hatte. Mit 8:45:59 Stunden für die große Schleife von Davos
über Filisur, Bergün, die 2632 Meter hoch gelegene Keschhütte und den 2606 Meter hohen Scalettapass war der Ahlener deutlich schneller als eigentlich geplant. Aber kaum im
Ziel des Ultra-Berglaufes, das er auf Anhieb im ersten Viertel des international erstklassig besetzten Feldes erreichte, überdachte Schlesiger schon die Chancen für das
nächste Jahr. “Eine halbe Stunde sitzt schon noch drin”, hat er Samstag vorsichtig ausgerechnet.
Bei insgesamt guten Bedingungen lieferte Schlesiger aber auch schon bei seiner Premiere eine erstklassige Leistung. Nur der ungewohnte Untergrund insbesondere des hochalpinen
Teilstückes des Laufes mit mehr als 2300 Höhenmetern bergauf wie bergab machte dem 38-Jährigen erheblich zu schaffen. ∓mp;mp;ldqo;Diese Geröllmassen. Das war
Hölle für die Gelenke. Entsprechend unsicher läuft man dann natürlich, vor allem bergab”, so Schlesiger. Die Muskeln machten dagegen nie Probleme. “Es ging
ja ständig entweder rauf oder runter, da konnte sich ja die jeweils anderen Muskeln wieder erholen, das war okay”, bilanzierte der Langstreckler. Nichtmal Muskelkater gab es im
Anschluss. Zumindest nicht in den Beinen. Dafür hinterließ die ungewohnte Art der Belastung Spuren in Rumpf und Schultern.
Beeindruckend waren auch die extremen Witterungsbedingungen des Hochgebirges. “Ich hätte nie gedacht, dass es so schnell so nebelig und kalt werden kann”, so Schlesiger
angesichts eines plötzlichen Wetterumschwungs kurz vor dem höchsten Punkt des Laufes. Auf den eigentlich geplanten Kleidungswechsel hatte der Ahlener nach 3:37:48 Stunden zu
Beginn des Anstieges in Bergün verzichtet. “Wir hatten ja bis dahin Sonne. Ich hab' mir gedacht, so schlimm kann es ja nicht werden.” Glück für Schlesiger: Kurz
nach der Keschhütte war die Sonne bereits wieder da, die zahlreichen Schneefelder auf dem Weg zum Scalettapass musste er nicht mehr frierend queren.
Trotzdem, nach 7:30:23 Stunden Wettkampfdauer in Dürrboden bei der Rückkehr in etwas flacheres Terrain, hat der Wettkampf auch bei Schlesiger Spuren hinterlassen. “Das
war heftig, ich bin auf wenigen Metern gleich drei Mal fast gestürzt”, musste der Ahlener sich voll konzentrieren, um die vom Profil her vielleicht leichtesten 15 Kilometer des
Ultra-Laufes bis zurück nach Davos auch noch heil zu überstehen.
Der inzwischen in Köln lebende ehemalige Ahlener Mario Luther beendete den härtesten Berglauf der Welt rund zwei Stunden nach Schlesiger in 10:36:59 Stunden.
-
Absage für den Team-Zehnkampf
Ahlen, 21. Juli 2005 (sts). Die zweite Auflage des Ahlener Team-Zehnkampfes wird nicht wie geplant am 27. August stattfinden. "Der Wettkampf muss aus organisatorischen
Gründen leider ausfallen", teilte Norbert Becker mit. Im nächsten Jahr soll es aber auf jeden Fall wieder einen Mehrkampf im Ahlener Stadion geben. "Ob als Teamwettkampf oder
als Jedermann-Zehnkampf steht aber noch nicht fest", so Becker. Angepeilt wird dann auch wieder der Termin im September.
- Ahlener Ultraläufer mit schweren Aufgaben
Ahlen, 25. Juli 2005 (sts). 100 Kilometer in der Ebene oder 78 Kilometer durch die Alpen, die verrücktesten der Ahlener Langstreckler haben sich für die kommenden Wochen
wieder viel vorgenommen. Während Barbara Austermann (Foto), Westdeutsche Meisterin und Halterin des Kreisrekordes über 100 Kilometer, bei den Deutschen Meisterschaften angreifen
und ihre Bestzeit von 9:07:55 Stunden steigern will, zieht es Alwin Schlesiger in die Alpen zum vielleicht härtesten Bergrennen der Welt.
In der kommenden Woche startet der Stadtanzeiger-Lauftreffleiter gemeinsam mit dem ehemaligen Ahlener Mario Luther beim Swiss-Alpine-Marathon in Davos. Allerdings ganz ohne Druck, wie
Schlesiger betont. „Wir wollen nur ankommen, alles andere ist zweitrangig.“ Auch so warten bis ins Ziel allerdings einige Hindernisse. Die Strecke in der Ostschweiz hat auf 78
Kilometern 2320 Höhenmeter, die zuerst bergauf und was für müde Läuferbeine im Finale viel schlimmer ist, danach auch noch bergab zu laufen sind. Von Davos führt
der Kurs zunächst zumindest nach alpinen Maßstäben relativ einfach durch das Landwassertal nach Filisur. Von dort klettern die Langstreckler entlang der
Albula-Passstraße und durch das Val Tuors nach Chants, bevor der Steilaufstieg zur 2632 Meter hoch gelegenen Keschhütte folgt. Auf diesem Abschnitt wird allerdings ans Laufen
kaum zu denken sein, macht sich Schlesiger keine Illusionen. „Da sind wir wohl gehend schneller.“
Schon morgen macht sich der Ahlener mit seinem Laufpartner Mario Luther sowie dem Langstreckler Markus Nakielski als Begleiter und Coach auf den Weg in die Schweiz. „Vielleicht
können wir uns bis Samstag noch ein bisschen akklimatisieren und einen Teil der Strecke begutachten“, so Schlesiger. Neben den extremen Steigungen zusätzlich zur
Streckenlänge wird insbesondere die Höhenlage den Ahlener Läufern zu schaffen machen. Schon der Start liegt auf 1538 Metern über dem Meer.
Zumindest in dieser Hinsicht wird es Barbara Austermann zwei Wochen später etwas einfacher haben. Ansonsten sprengt aber auch ihr 100-Kilometer-Einsatz in Leipzig alle normalen
Läufermaßstäbe. Zumal sich Austermann nur mit Ankommen nicht begnügen will. Dafür hat die Langstrecklerin in den vergangenen Wochen wohl mehr Kilometer zu
Fuß als mit dem Auto gemacht. „Am Samstag 67 Kilometer“, berichtet Austermann. Knapp über sechs Stunden war sie dafür unterwegs, alles im moderaten Pulsbereich
knapp unter 140. „Die Vorbereitung läuft supergut“, zieht Austermann eine erste Bilanz und blickt zuversichtlich nach Dresden. Bis zum 13. August kommen außerdem noch
einige Trainingskilometer dazu. Alwin Schlesiger kann dagegen schon langsam die Beine hochlegen, um für die großen Berge gewappnet zu sein. Zumindest kleine Berge hat er für
den Swiss-Alpine genug gemacht. „Wir haben extra immer am Höxberg trainiert“, so Schlesiger. Start für den Swiss-Alpine ist am Samstag um 8 Uhr.
-
Westfalenmeisterschaften: Titelf für Hendricks, Ahlener gehen leer aus
Gladbeck, 24. Juli 2005 (sts). Sprinter Matthias Hendricks sorgte aus Sicht der heimischen Leichtathleten am Wochenende für die Höhepunkte der Westfalenmeisterschaften in
Gladbeck. Zwei Starts, zwei Jahresbestleistungen, zwei Qualifikationsnorem für die Deutschen Juniorenmeisterschaften und darüber hinaus mit Platz eins und drei auch noch Gold und
Bronze bei den Landesmeisterschaften.“In den Einzelrennen ist alles wie gewünscht gelaufen”, bilanziert der Liesborner im Trikot der LG Kindelsberg Kreuztal auch
entsprechend zufrieden. Weniger gut lief es dagegen in der Staffel. Nachdem Hendricks das Team seines neuen Vereins als Startläufer gut ins Rennen gebracht hatte, platzte der letzte
Wechsel. So wurde aus dem geplanten Spitzenplatz über 4 x 100 Meter nichts. “Dabei haben wir die Wechsel extra noch trainiert und lagen bis zum letzten Wechsel auch gut im
Rennen”, so Hendricks. Besser machten es da die Außenseiter von der LG Ahlen, die sich in 45,44 Sekunden Rang vier sicherten. Mit Sven Klösener, Sven Becker, Andreas Kloss
und Daniel Rohrberg fehlte dem Ahlener Team dabei knapp eine halbe Sekunde zum letzten Treppchenplatz.
In den Einzelsprint war Hendricks aber am
Samstag kaum zu schlagen. Bereits mit 11,00 Sekunden als Sieger des sechsten Vorlaufes machte der 21-Jährige seine Ambitionen deutlich. Im Finale steigerte sich Hendricks dann noch
auf 10,96 Sekunden und holte zeitgleich mit dem Kölner Jochen Gippert den Titel. Der Ahlener Sven Becker kam nach 11,55 Sekunden im Vorlauf nicht in die nächste Runde.
Über 200 Meter lief Hendricks in 22,23 Sekunden als Sieger seines Zeit-Endlaufes auf Rang drei. Damit nutzte er wie über die 100 Meter auch über die doppelte Distanz die
letzte Chance zur Normerfüllung für die nationalen Titelkämpfe. “Bisher war ich knapp drüber, aber jetzt hat¹s geklappt”, freute sich Hendricks. Zumal
er noch Reserven sieht. “Ich hätte ja die 100 Meter und die Staffel in den Knochen, ohne diese Vorbelastung geht da sicherlich noch etwas mehr.” Zuerst geht es aber jetzt
in den Urlaub, dann folgt die Vorbereitung auf die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Rostock.
Für die anderen heimischen Teilnehmer endeten die Titelkämpfe trotz teilweise guter Leistungen ohne Medaillen. Daniel Rohrberg von der LG Ahlen lief bei seinem ersten Einsatz in
der offenen Klasse über 400 Meter in 53,38 Sekunden auf Platz zwölf. Der Neubeckumer Hochspringer Andreas Averberg musste sich mit 1,93 Metern begnügen und wurde Vierter.
Sven Becker (Foto), Zehnkämpfer im Trikot der LG Ahlen, holte mit 6,33 Metern im Weitsprung Rang acht und Langstrecklerin Sina Horsthemke wurde über die 1500 Meter Sechste.
Dabei profitierte die Ahlenerin im Trikot des ESV Münster noch vom verbummelten Anfangstempo. “Sonst wäre das fehlende Tempotraining wohl schon eher aufgefallen”,
sah Horsthemke den Lauf selbstkritisch. Allerdings stand zunächst sogar die Absage ihres Startes im Raum. Letztlich rettete sich Horsthemke mit 4:59,41 Minuten ins Ziel. Aber
wichtiger als die Zeit: “Schmerzen hatte ich nicht, daher war es okay, dass ich gelaufen bin”, so Horsthemke. Wie Hendricks plant sie jetzt mit den Deutschen Meisterschaften.
Allerdings in der offenen Klasse und über zehn Kilometer auf der Straße.
-
Absage für den Team-Zehnkampf
Ahlen, 21. Juli 2005 (sts). Die zweite Auflage des Ahlener Team-Zehnkampfes wird nicht wie geplant am 27. August stattfinden. "Der Wettkampf muss aus organisatorischen Gründen
leider ausfallen", teilte Norbert Becker mit. Im nächsten Jahr soll es aber auf jeden Fall wieder einen Mehrkampf im Ahlener Stadion geben. "Ob als Teamwettkampf oder als
Jedermann-Zehnkampf steht aber noch nicht fest", so Becker. Angepeilt wird dann auch wieder der Termin im September.
-
Kaldewei Fünfter in Wind und Hitze
Fröndenberg, 17. Juli 2005 Hitze und Gegenwind im zweiten Teil der Strecke machten den Langstrecklern beim 22. Lauf "Durch den Warmer Löhn" am Freitagabend in
Fröndenberg das Leben schwer. Der Vorhelmer Langstreckler Christoph Kaldewei ließ sich trotzdem nicht entmutigen und startete über zehn Kilometer. Über eine Zeit von
47:50 Minuten kam er bei wenig leistungsfördernden Bedingungen aber nicht hinaus. Damit belegte er in seiner Klasse Rang fünf.
-
Westfälische Jugendmeisterschaften: Krull mit Titel, Verletzungspech für drei andere Leichtathleten
Dortmund, 13. Juli 2005 (sih).
Während drei heimische Nachwuchsleichtathleten verletzt die Heimreise antraten, sahnte Annika Krull (Foto) bei den westfälischen Jugendmeisterschaften am Wochenende in Dortmund
ab: Die Beckumerin im Trikot des TV Wattenscheid sicherte sich in ihrer Spezialdisziplin, dem Weitsprung, den Titel und war als Zweite im Dreisprung und Hürdenlauf nicht weniger
erfolgreich. Fast noch besser als die Platzierungen: Nur zwei Tage vor dem letztmöglichen Meldetermin für die deutschen Jugendmeisterschaften, die am letzten Juliwochenende in
Braunschweig stattfinden, sicherte sich Krull nun auch die zweite und dritte Qualifikationsnorm. Sowohl im Weitsprung, den sie mit starken 5,74 Metern souverän gewann, als auch im
Dreisprung 12,00 Meter) und Hürdenlauf (13,99 Sekunden) darf sie nun um den deutschen Meistertitel kämpfen. Im Weitsprung traf Krull auf ihre ehemalige Trainingspartnerin
Christina Lahme. Sie wurde für den TV Beckum mit 5,03 Metern Zwölfte. Marion Winter von der LG Oelde/Wadersloh kam mit 4,61 Metern auf Rang 28. Besser schnitt Lahme beim
Hochsprung ab: Hier blieb sie mit 1,58 Metern zwar unter ihren Möglichkeiten, wurde aber Siebte.
Anna Gerigk (TV Beckum) wurde im Diskuswurf mit 28,50 Metern Achte und belegte im Dreisprung Rang neun (10,62 Meter), Meike Röhrkohl (LG Ahlen) lief über die ungewohnt kurzen 400
Meter in 64,54 Sekunden auf den 14. Platz. Ihre Vereinskollegin Katharina Theismann lief nach 1500 Metern in 5:25,37 Minuten als Sechste ins Ziel.
Pech hatten Jannik Gorden, Dominik Wagner und Daniel Rohrberg. "Ich war total gefrustet, musste mit zwei Verletzten zurück fahren", so Miriam Hermes, Trainerin von Gorden und
Rohrberg, beide LG Ahlen. Nachdem Gorden mit nur 3,33 Metern und Anlaufproblemen den Weitsprung vergeigte, verletzte er sich beim Hürdenlauf am Knie, so dass er im Hochsprung nicht
mehr antreten konnte. Die noch passablen 16,19 Sekunden über 110 Meter Hürden reichten für einen fünften Platz im Vorlauf, jedoch nicht fürs Finale. Rohrberg hatte
kurz nach einer Stufenfahrt zum Dümmer-See knapp 250 Radkilometer in den Beinen und über 200 Meter entsprechend schwere Oberschenkel. Nach halber Strecke holte sich der Gymnasiast
eine Zerrung und beendete das Rennen nach 23,77 Sekunden als Elfter. Die als Meisterschaftshöhepunkt geplanten 400 Meter trat er unter Schmerzen nicht mehr an. Hermes: "Beide
hätten wahrscheinlich neue Bestleistungen aufgestellt." Völlig enttäuscht trat auch Dominik Wagner (LV Oelde) die Heimfahrt an. Der Mittelstreckler gab mit entzündeter
Achillessehne schon beim Aufwärmen auf.
-
Wenn der Vater mit dem
Sohne
Rohrup, 13. Juli 2005 (sih)Das hatte sich der Ahlener Frank Schott wohl so gedacht: Die drei Kilometer des Roruper Abendlaufes mit hohem Tempo starten, in der Hoffnung, seinen Sohn
von Anfang an abzuhängen. Das ließ der aber nicht so einfach auf sich sitzen. Nach halber Strecke hatte sein Vater zwar schon 100 Meter Vorsprung, fünfhundert Meter
später konnte Danny jedoch aufschließen und setzte frech zum Überholen an. Mit Erfolg: Der Nachwuchs lief nach guten 13:29 Minuten als sicherer Sieger der D-Schüler ins
Ziel, sein erschöpfter Vater folgte über dreißig Sekunden später. Die 14:08 Minuten reichten Frank Schott immerhin für einen dritten Platz in der M35.
Wenn in erreichbarer Nähe ein Volkslauf stattfindet, lässt Christoph Kaldewei (Foto) sich den natürlich nicht nehmen: Der Vorhelmer im Trikot der LG Ahlen ging auf seiner
Lieblingsstrecke von zehn Kilometern ins Rennen, schaffte es diesmal aber nicht zum fast schon gewohnten Altersklassensieg. Nach 44:22 Minuten lief er als Fünfter der M55 ins Ziel. Nur
zwei heimische Läufer wagten sich in Rorup an den Halbmarathon: Norbert Wagner vom Beckumer Ski-Club wurde nach 1:33:37 Stunden im Ziel registriert, Roland Eleberfeld brauchte für
die 21,097 Kilometer mit einer Endzeit von 1:38:13 Stunden unwesentlich länger.
-
Volkslaufangebot wächst: Bald auch in Wadersloh
Wadersloh, 11. Juli 2005 (sih). Laufen und Walking befindet sich im Aufschwung auch in Wadersloh. Der Lauf- und Walkingtreff des TuS Wadersloh hat jetzt einen neuen Volkslauf
ins Leben gerufen, Premiere ist am Samstag, 22. Oktober. "Die Vorbereitungen laufen jetzt schon auf Hochtouren", so Ralf Ruppert vor Ort. Neben den klassischen Lauf-Distanzen von fünf
und zehn Kilometern haben die Organisatoren zusätzliche Walking- und Nordic-Walking-Wertungen über beide Strecken vorgesehen, außerdem gibt es für den Nachwuchs bis
sieben Jahre einen Bambinilauf über 0,6 Kilometer. Für alle älteren Kinder wird ein Schülerlauf über 1,6 Kilometer angeboten.
Reizvoll für alle Langstreckler, die spät im Jahr zur Hochform auflaufen: Die Strecke des Hauptlaufes über zehn Kilometer ist vom Deutschen Leichtathletik-Verband amtlich
vermessen worden, alle Ergebnisse sind damit also bestenlistentauglich. Aber auch die Schulen werden zur Teilnahme angehalten: Die, die die meisten Nachwuchsläufer ins Rennen schicken
kann, erhält als Prämie einen Gutschein. Start und Ziel des 1. Wadersloher Volkslaufes befinden sich an der Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wadersloh (Winkelstraße), Weitere
Informationen bietet das Internet unter www.tus-wadersloh.de/lauftreff. Per Telefon gibt auch Mitorganisator Werner
Rothfeld Auskunft (02523/7606), die Voranmeldungen nimmt sein Vereinskollege Ludger Knüwe per Mail an LKnüwe@aol.com entgegen.
-
Nachholtermin Mehrkampf-Kreismeisterschaften
Beckum, 11. Juli 2005 (sih). Die Mehrkampf-Kreismeisterschaft, die im Juni witterungsbedingt abgebrochen werden musste, wird nun doch nachgeholt und findet am 25. September im
Beckumer Jahnstadion statt. Nachdem es zunächst aus organisatorischen Gründen nicht nach einem Ersatztermin aussah, konnte der TV Beckum für diesen Tag nun das Jahnstadion
reservieren. "Zunächst sind die Stadien teilweise anderweitig vergeben, außerdem stehen im September noch Wettkämpfe im Terminkalender, auf die eigentlich Rücksicht
genommen werden sollte", so Eberhard Vollmer, der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses, noch vor wenigen Tagen.
Jetzt kann der TV Beckum zwar kurzfristig einen Austragungsort stellen, am selben Tag finden jedoch in Arnsberg die westfälischen DSMM-Endkämpfe statt. Doch Vollmer zeigt sich
kompromissbereit: "Dann können einige Schülerinnen und Schüler in Beckum nicht teilnehmen, aber für die große Mehrheit bietet sich so doch noch die Gelegenheit zu
einem Mehrkampf auf Kreisebene." Die Ausschreibung für die nachgeholte Mehrkampf-Kreismeisterschaft ist im Internet bereits unter
www.kla-be.de, Stichwort "Termine", einsehbar. Hinweis für Trainer und Betreuer: Für den Ersatztermin am 25. September muss auf jeden Fall neu gemeldet werden die damals
für den 4. Juni abgegebenen Meldungen sind hinfällig.
-
Westerwinkel-Lauf: Horsthemke und Elischer siegen
Herbern, 3. Juli 2005 (sih). Während drei Tage vorher in Münster noch Christoph Kaldewei die Nase vor Roland Fröhlich hatte, war Fröhlich über zehn
Kilometer in Westerwinkel der Schnellere: Als bester Ahlener auf dieser Strecke lief er zwei Wochen nach seinem Marathon in 44:13 Minuten als Sieger der M50 ins Ziel. Der Vorhelmer Kaldewei
folgte nach 45:09 Minuten als Vierter seiner Klasse. Die Wertung der weiblichen Jugend entschied Jana Alteheld von der LG Ahlen mit einer Laufzeit von 48:00 Minuten für sich. Peter
Inderlied und Halina Wimmelbücker folgten nach 51:07 und 54:48 Minuten, für Wimmelbücker reichte die Zeit zum zweiten Platz der Altersklasse W50.
Für weitere Siege sorgte beim Westerwinkel-Waldlauf am Samstag auch der Nachwuchs: Die Elischer-Zwillinge Renning und Fynn-Rasmus liefen über 1,3 Kilometer zum ersten und dritten
Platz (4:20 und 4:28 Minuten), Simon Kneuper siegte über 2,8 Kilometer in guten 10:28 Minuten bei den A-Schülern. Auf der kürzeren Strecke kamen Danny Schott und Lennard
Junker hinter den gewohnt siegreichen Elischer-Brüdern nach 5:28 und 5:33 Minuten ins Ziel. Sieben Sekunden hinter Kneuper überquerte Daniel Drepper nach 2,8 Kilometern die
Ziellinie und belegte wie Christoph Drepper (12:32 Minuten) Rang zwei. Frank Schott komplettierte das LG-Team nach 12:39 Minuten und setzte sich hier als Sieger der M35 durch.
Über fünf Kilometer war Heinz Ontrop als Dritter der M40 nach 19:36 Minuten im Ziel, für die LCG Ahlen-Beckum finishten Manfred Brandt (22:04 Minuten), Thilo Stollmeier
(26:04 Minuten) und Brigitte Gaida (28:41 Minuten). Martin Bullhorst kam nach 23:49 Minuten ins Ziel. Sina Horsthemke vom ESV Münster entschied zwar das Frauenrennen über
fünf Kilometer für sich, scheiterte aber am angepeilten Streckenrekord, den sie mit einer Endzeit von 18:26 Minuten um neun Sekunden verpasste.
-
Minimarathon: Am St. Michael geht kein Weg vorbei
Ahlen, 28. Juni 2005 (lga). Jeannette Fischer, Maximilian Dahlhoff, Henrike Gebhardt und Lennart Elischer heißen die Sieger des Ahlener Minimarathons 2005. Alle vier starteten
für das Gymnasium St. Michael, das damit bei der elften Auflage des Stadtschulsportfestes erstmals in allen vier Altersklassen erfolgreich war. Fischer (Altersklasse weiblich II),
Dahlhoff (MII) und Elischer (MI) siegten wie schon im Vorjahr, Gebhardt, 2004 noch Drittplatzierte in der jüngeren Altersklasse WII, konnte den Lauf über 4,2 Kilometer am
Sportpark Nord erstmals für sich entscheiden.
Kevin Kilian (Bodelschwinghschule), Philipp Droste (Realschule), Kira Horsthemke (Städtisches Gymnasium), Jana Alteheld (St. Michael), Haran Aklabelen (Realschule), Robin Condemi
(Städtisches) sowie Sina Niketta (Städtisches) und Donna-Rabea Elischer (St. Michael) fahren als Zweit- und Drittplatzierte ebenfalls mit nach Berlin: Traditionell gilt der
Ahlener Minimarathon als Qualifikationswettkampf für den größten Schülerlauf Deutschlands am Vorabend des Berlinmarathons am 25. September. Weitere zwölf
Startplätze wurden am Dienstag ausgelost.
Mit 248 Schülern nahmen etwas weniger Läufer als noch im Vorjahr an dem Schulportfest teil.[Ergebnisse]
-
Dolberger Landschaftslauf
Dolberg, 26. Juni 2006 (mts). Jakob Breer (LG Ahlen) und Katrin Walter (Lauffreunde Bönen) gewinnen die 10 Kilometer des Dolberger Landschaftslaufs. Über fünf
Kilometer sind Ralph Küpper (Delta-Studi/LG Ahlen) sowie Stefanie Vergin (Post-SV Gütersloh) die Schnellsten. [Ergebnisse]
-
Kleine Kreismeisterschaften in Oelde
Oelde, 24. Juni 2005 (mts). Christoph Panreck (SuS Enniger) und Pascal Pape (LG Oelde/Wadersloh) drückten nach den “großen Kreismeisterschaften” vergangene
Woche auch den “kleinen Titelkämpfen” im Oelder Jahnstadion ihren Stempel auf. Mit ihren Siegen im Speerwurf und im Hürdenlauf zählten die beiden zu den
erfolgreichsten Athleten am Freitagabend im Oelder Jahnstadion. Vor allem Pape beeindruckte mit 41,69 Metern im Speerwurf.
Mit den “kleinen Kreismeisterschaften” erlebten die Leichtathletik-Titelkämpfe im Sportkreis Beckum ihre Fortsetzung. Auf dem Programm standen mit dem dem Stabhochsprung,
den Hürdensprints, Speerwurf, Dreisprung sowie den 800 Metern der Männer und den 1500 Meter der Frauen die nach den “großen Meisterschaften” in Ahlen noch
ausstehenden Wettbewerbe. Auch die dreizehnjährige Marei Bunne (LG Oelde/Wadersloh) und der A-Jugendliche Andreas Hörster (TV Beckum) kamen auf zwei Siege in ihrer Altersklasse,
Bunne gewann ebenfalls über die Hürden und im Speerwurf, Hörster mit 47,65 Metern im Speerwurf sowie mit 3,50 Metern im Stabhochsprung.
Während die Stabhochsprungkonkurrenz relativ schwach besetzt war, sah das über 800 Meter anders aus: 20 Athleten nahmen trotz hochsommerlicher Temperaturen die zwei Stadionrunden
in Angriff, Dominik Wagner, der am Freitagabend seinen Schulabschluss feierte, musste jedoch den Angriff auf den 800-Meter-B-Jugend-Kreisrekord aufschieben, Wagner war nicht am Start.
Routinier Markus Nakielski ging das Rennen schnell an, der Ahlener wurde am Ende jedoch durch den 20-Jährigen Christoph Gerigk (TV Beckum, 2:06,4 Minuten) abgehängt. “Das
fühlte sich einfach schwer an”, so Nakielski, der sich mit 2:07,1 Minuten nicht wirklich zufrieden zeigte. Grund zur Freude hatte dagegen Kira Horsthemke, die
Nachwuchsläuferin der LG Ahlen unterbot die für die westfälischen Schülermeisterschaften im September erforderliche A-Norm locker. Die 14-Jährige wurde über
800 Meter mit 2:29,1 Minuten gestoppt.
Bettina Bittner erreichte das angepeilte Ziel dagegen nicht. Die Oelderin gewann zwar ihr Rennen über 1500 Meter souverän, ging aber etwas zu mutig an, am Ende fehlten ihr exakt
drei Sekunden zur geplanten fünf-Minuten-Grenze.
Das TV-Beckum-interne Dreispringen ging bei den Frauen und der weiblichen Jugend diesmal an Anna Gerigk (10,51 Meter) vor Carina Pohlmann (9,59 Meter) und Daniela Flack (9,37 Meter). Bei
den Männern siegte Patrick Hahne (12,69 Meter) vor Peter Herbort (12,29 Meter), Carsten Gundlach musste sich diesmal mit Platz drei begnügen und darf jetzt eine Kiste Bier
spendieren. Dafür warf Gundlach mit 55,60 Metern den Speer mit Abstand am weistesten. Bei den Frauen ließ Jessica Herbring (SuS Enniger) der Konkurrenz aus Beckum und Oelde keine
Chance, Herbring gewann deutlich mit 33,49 Metern, Anna Gerigk die B-Jugend mit 28,96 Metern.
“Die Teilnehmerzahlen waren etwas besser als im letzten Jahr”, freute sich Klemens Waldikowski, Vorsitzender der ausrichtenden LG Oelde/Wadersloh, der sich vor allem von den
stark besetzten 800-Meter-Rennen beeindruckt zeigte. “Bei den Schülern nacht sich allerdings das Fehlen der Punktewertung des kreisweiten Schüler-Cups bemerkbar”, so
Waldikowski.
-
Thomas Fischer läuft hundert Kilometer unter zehn Stunden
Biel, 19. Juni 2005 (sih). Einhundert Kilometer im Laufschritt durch die Nacht das hat Thomas Fischer nicht nur geschafft, sondern auch noch gut geschafft, unter zehn Stunden
geschafft: Nach 9:51:15 Stunden hatte der Ahlener den berüchtigten Ultralauf in Biel als Schnellster der fünf heimischen Starter hinter sich gebracht.
Bereits zum dritten Mal beendete der Delta-Studio-Läufer nun die 100 Kilometer in der Schweiz, erstmals hatte er sich aber nicht nur das Ankommen, sondern eine Zielzeit vorgenommen.
Anfangs musste ihn Ralph Küpper, der Fischer auf der gesamten Strecke mit dem Fahrrad begleitete, sogar bremsen: "Da ist er einen Fünf-Minuten-Schnitt pro Kilometer gelaufen, das
war schon echt fix", so Küpper, der nach zwei Starts in Biel weiß, wovon er spricht. Um Fischer unter eine Endzeit von zehn Stunden zu treiben, nahm Küpper zur
Unterstützung vom Fahrrad aus auch seine beiden Söhne Marius und Daniel mit auf die Strecke.
"Nur die letzten beiden Stunden, wenn es langsam hell wird, sind einsilbig", so Küpper. Der Startschuss fällt in Biel für die 100 Kilometer um 22 Uhr abends, den
Großteil der nicht
einfachen Strecke bringen die Läufer also im Dunkeln hinter sich. Viel Sonne bekam Thomas Fischer, der sich nur an den Verpflegungsstationen kurze Gehpausen gönnte und damit einen
Gesamt-Kilometerschnitt von 5:54 Minuten erreichte, nicht mehr zu spüren: Passend zum Frühstück war er um kurz vor acht im Ziel - mit neuer Bestzeit und strapazierten
Muskeln. Lange dürfen die sich nicht erholen: In acht Wochen startet der Ahlener beim Marathon in Leipzig. Ob Susanne Küpper (Foto) und Hedwig Heichel so schnell wieder lange
Strecken laufen, ist ungewiss: "Noch ist die Stimmung angesichts des Muskelkaters gespalten", so Küpper. Beide wagten in Biel ihre Premiere über 100 Kilometer mit Erfolg:
Nach gemeinsamem Rennbeginn mit Ecky Schmitz und Ralf Kläsener (alle Delta-Studio), hatte Susanne Küpper nach 72 Kilometern die lockersten Beine und wagte kurz vor dem letzten
steilen Anstieg ein etwas schnelleres Tempo. Der Lohn: Eine Stunde weniger Leiden. Sie kam 12:53:02 Stunden nach dem Startschuss ins Ziel, Heichel, Schmitz und Kläsener folgten mit
einer Endzeit von 13:56:17 Stunden entsprechend später, aber zeitgleich und zufrieden. Wie für Küpper und Heichel waren die 100 Kilometer im schweizer Biel auch für den
Sendenhorster Schmitz eine Premiere. Kläsener war bereits zum dritten Mal dabei und bestätigte mit der Leistung sein Ergebnis aus dem Vorjahr.
-
Deutsche Mehrkampfmeisterschaften: Mertens bester Ahlener
Hofgeismar, 19. Juni 2005 (sih). Trotz des noch nicht ganz vergessenen Kieferbruchs holte sich Christa Stedtler im Fünfkampf der Senioren mit 1393 Punkten und
Saisonbestleistungen in allen Disziplinen den Titel der deutschen W60-Meisterin. Nach 100 Metern in 15,91 Sekunden, 1,15 Metern im Hochsprung, 3,77 Metern im Weitsprung und 800 Metern in
3:31,99 Minuten wunderte sich die 62-Jährige bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften am Wochenende nur über die hohe Punktzahl im Kugelstoß: "Das ist meine schlechteste
Disziplin und ich habe dafür 405 Punkte bekommen." An den mäßigen 8,08 Metern lag das nicht. "Neuerdings wird der Altersfaktor nicht einbezogen, da sind die Werfer
bevorzugt."
Glück
für Otto Kuhn, den Sendenhorster Wurfspezialisten im Trikot des SuS Schalke: Er wurde im Fünfkampf der M65 mit 1356 Zählern Elfter und punktete trotz der Schulterprobleme vor
drei Wochen vor allem im Speer- und Diskuswurf (34,03 und 29,40 Meter). Im Weitsprung kam Kuhn auf 4,05 Meter, 200 und 1500 Meter lief er in 32,52 Sekunden bzw. 6:14,74 Minuten.
Auf 1707 Zähler und einen guten neunten Rang kam mit Klemens Mertens (Foto) der Beste der LG Ahlen. 4,82 Meter reichten im Weitsprung zwar nicht an die Vorjahresleistung, 33,37 Meter
im Speerwurf, 28,46 Sekunden über 200 Meter, 32,41 Meter im Diskuswurf und 6:30,35 Minuten über 1500 Meter erfüllten jedoch die Erwartungen. Für die angepeilte
Bronzemedaille in der Mannschaftswertung zusammen mit Norbert Becker und Hermann Schomacher reichte diese gute Grundlage aber nicht:
Mit insgesamt 4727 Punkten blieb dem M50-Trio nur Rang vier. 1581 Zähler trug Norbert Becker dazu bei, auch wenn er im Weitsprung mit 4,51 Metern längst nicht alles
ausschöpfte und auch über 1500 Meter die Grenze von sechs Minuten um drei Sekunden verpasste. 31,14 Meter im Speerwurf und 22,60 Meter im Diskuswurf entsprachen aber dem
Trainingszustand. Mit 27,64 Sekunden lieferte Becker über 200 Meter zudem die schnellste Zeit im Team. Über die Mittelstrecke übernahm das Hermann Schomacher: Er lief
über 1500 Meter mit 5:42,34 Minuten die sechstschnellste Zeit des Tages und verbesserte sich in fast allen anderen Disziplinen (Weitsprung: 4,29 Meter; Speer: 28,98 Meter; 200 Meter:
29,64 Sekunden; Diskus: 20,77 Meter). Die insgesamt 1439 Punkte bedeuteten für den Ahlener eine neue Bestleistung im Fünfkampf. Zur Mannschaftsmedaille reichte das in diesem Jahr
trotzdem nicht. Becker: "Mit der Punktzahl wären wir im letzten Jahr Vizemeister geworden."
-
Manchmal muss man sich einen Traum erfüllen
Tromsø, 19. Juni 2005 (sts). Ziel erreicht, den Lauf genossen. In 4:17:56 Stunden blieb der Ahlener Langstreckler Roland Fröhlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag
beim Midnight-Sun-Marathon in Tromsø zwar ein wenig über der von ihm angepeilten Zeit, seine Stimmung ließ sich der 52-Jährige aber davon nicht verderben.
"Ich habe den Lauf sehr genossen. Das Licht, die schneebedeckten Berge, die Stimmung an der Strecke", zog Fröhlich nach den seinen 42,195 Kilometern im Norden Skandinaviens ein
zufriedenes Fazit. "Und ich hatte eine nette Mitläuferin, die wollte ich auf den letzten zehn Kilometern nicht hängen lassen", so Fröhlich. Seit Montag ist der Läufer
aus den Reihen der LG Ahlen schon wieder auf dem Heimweg. Den Marathon nach dem Marathon, der für Fröhlich rund 3000 Kilometer lang ist, macht er dabei mit dem Motorrad. "Diesmal
aber hoffentlich mit weniger Regen als auf den Hinweg." www.msm.no
-
Kreisrekorde bei Ahlener Kreismeisterschaften
Ahlen, 18. Juni 2005 (mts). Dominik Wagner aus Oelde und die Beckumerin Christina Lahme sorgten mit ihren Kreisrekorden für die Higlights bei den gestrigen
Leichtathletik-Kreismeisterschaften im Ahlener Sportpark Nord. Wagner unterbot mit 4:09,40 Minuten den B-Jugend-Kreisrekord über 1500 Meter des Neubeckumers Thomas Fabian von 1984,
Lahme, ebenfalls B-Jugendliche, verbesserte ihre eigene Bestmarke im Hochsprung aus dem Vorjahr um einen Zentimeter. Mit 1,67 gewann Lahme ihren Wettbewerb souverän und scheiterte auch
an der Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften über 1,70 Meter nur knapp. Dominik Wagner unterbot die Norm und kündigte an, bei den deutschen Meisterschaften in
Braunschweig den Kreisrekord gleich das nächste Mal in Angriff zu nehmen. "Das waren natürlich die Höhepunkte dieser Veranstaltung", so Kreis-Leichtathletik-Obmann Eberhard
Vollmer über diese beiden Kreisrekorde. Mit über 300 Athleten und 900 Starts hatten die Veranstalter ein Mammutt-Programm zu bewältigen. "Vor allem die LG Ahlen und die LG
Oelde/Wadersloh waren wieder stark vertreten", freute sich Vollmer, dass die beiden Leichtathletikgemeinschaften des Kreises jeweils rund 100 Athleten am Start hatten.
[Ergebnisse]
-
Horsthemke schiebt die Rekordjagd auf
Münster, 18. Juni 2005 (sts). Die große Hitze hatte die Leichtathleten am Wochenende an allen Wettkampforten im Griff. Versuchen wollte Sina Horsthemke den Angriff auf
die Bestzeit über die 5000 Meter trotzdem. Am Ende gab es am Samstag in Münster 18:52,93 Minuten und keinen neuen Rekord. Entsprechend knapp fällt auch das Fazit der
24-jährigen Langstrecklerin aus: "War nicht so toll." Wofür die für den ESV Münster laufende Ahlenerin in diesem Fall nichtmal viel konnte. Neben den kaum
leistungsfördernden Temperaturen machte auch eine schwache Konkurrenz die Bestzeitenjagd zusätzlich schwer. Nur zwei Konkurrentinnen nahmen mit Horsthemke das Rennen auf, beide
konnten ihr aber nicht helfen. "Von daher war ich die ganze Zeit alleine. Das motiviert ja nicht gerade", so Horsthemke. Versucht hat sie den Angriff auf den Rekord trotzdem. "Aber nach
3000 Metern war ich dann über den Zeitplan, es war einfach zu heiß. Danach habe ich dann das Tempo rausgenommen und wollte nur noch unter 19 Minuten bleiben", fasst Horsthemke
die zwölfeinhalb Runden im Stadion von Roxel zusammen. "Aber irgendwie war es wie Training, man läuft einfach alleine seine Runden", so Horsthemke und wollte sich dann auch nicht
mehr groß ärgern. "Abhaken, war auch einfach zu warm."
-
Steinfurter Abendlauf
Steinfurt, 18. Juni 2005 (sts). Hochsommerliche Temperaturen prägten am Samstag den Steinfurter Altstadt-Abendlauf. "Zum Glück gab es eine Verpflegungsstation auf dem
Rundkurs", so Vorhelms Dauerläufer Christoph Kaldewei. Nach zwei Runden durch die Altstadt und drei Schleifen um das Schloss kam er am Ende der zehn Kilometer in 46:24 Minuten auf
Platz zwei seiner Klasse ins Ziel. Als Lohn gab's ein T-Shirt für die Sammlung und ein neues Handtuch.
-
Kreis-Schul-Sportfest
Ahlen, 15. Juni 2005 (mts). Für Dominik Wagner rückt der Kreisrekord über 1000 Meter in Reichweite. Beim heutigen Kreis-Schulsportfest "Jugend trainiert für
Olympia" der weiterführenden Schulen im Sportpark Nord lief der Oelder mit 2:37,1 zu einer neuen Bestzeit und blieb damit keine zwei Sekunden hinter Thomas Fabians B-Jugend-Kreisrekord
von 1984. [Ergebnisliste vom Kreis-Schul-Sportfest 2005]
-
Jugendsprecher in Aktion
Essen, 14. Juni 2005 (sts). Auch Leichtathletik ist Trendsportart. Unter diesem Motto waren Inga Bunne, Caroline Winter und Linda Röhrkohl für den heimischen Sportkreis
auf der Jugendmesse "You" im Einsatz, um gemeinsam mit Vertretern der Landesverbände und dem Deutschen Leichtathletikverband (DLV) ihre Sportart zu präsentieren. Auf besonders
großes Interesse stieß dabei die Suche nach dem Speed-As des Tages, das im fliegenden Sprint über 20 Meter gesucht wurde. "Einige Teilnehmer sind bis zu zehn Mal gelaufen,
um ihre Zeiten noch zu verbessern", berichtet Röhrkohl dabei von großem Interesse. Das Feld der Teilnehmer reicht dabei vom Sechsjährigen bis zum Teilnehmer von 50 Jahren.
Neben dem Sprint gab es noch eine Testübung zum Speerwurf, einen Sprungkraft-Test und eine Vorstellung von verschiedenen Geräten der Leichtathletik. "Und an den Olympischen
Spielen konnte man auch teilnehmen, zumindest virtuell", erzählt Röhrkohl. Die Leichtathletik präsentierte sich nämlich auch auf Playstation als Computerspiel.
Außer als Werbung für die Leichtathletik nutzten die heimischen Jugendvertreterinnen die Messe auch als Kontaktbörse. Neben Jugendsprechern anderer Kreise und Verbände
waren unter anderem auch Christiane Brüggersthemke, Wolfgang Rummeld und Frank Prianon vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) mit dabei. "Wir wollten zeigen,
dass die Leichtathletik auch wirklich Spaß macht und eine Alternative zu Fußball und Co ist", so Röhrkohl zu den Gründen des Einsatzes "Zuletzt kam die Leichtathletik
auf der "You" nämlich ganz eindeutig zu kurz."
-
Alwin Schlesiger bereitet sich auf
den Swiss-Alpine vor - Marathon bis man vor die Wand läuft
Waxweiler, 13. Juni 2005 (sts). Manche Läufer sind erst zufrieden, wenn sie nicht mehr laufen können. "Das war endlich mal ein Lauf nach meinem Geschmack", schwärmt
Langstreckler Alwin Schlesiger nach seinem Start beim Eifel-Marathon. "So richtig schön bergig und nach 33 Kilometern einmal sogar so steil, dass man gar nicht mehr laufen konnte."
Um so beeindruckender ist die Zeit, in der der Ahlener Langstreckler die 42,195 Kilometer am Sonntag zurückgelegt hat. Mit 3:25:27 Stunden lieferte er ein Ergebnis, das die meisten
Läufer nichtmal auf einer flachen Strecke eines Citymarathons erreichen werden. Aber besondere Ziele erfordern auch besondere Mittel. Am 30. Juli will Schlesiger erstmals beim
Swiss-Alpine-Marathon in Davos starten. Dort sind dann gleich 78 Kilometer angesagt und Berge, die man nicht mehr hochlaufen kann der Standard. Gemeinsam mit dem ehemaligen Ahlener Mario
Luther war Schlesiger in Waxweiler in den Marathon gestartet. Etwa bis zur Hälfte der Distanz waren die beiden Läufer auch gemeinsam unterwegs. "Dann habe ich mich leicht absetzen
können, Mario war mir am Berg zu langsam", beschreibt Schlesiger die Rennentwicklung nach rund 22 Kilometern. Bei angenehmen Lauftemperaturen und Sonnenschein machte Schlesiger in der
Folge auf seinem Lauf durch die Eifel noch Platz um Platz gut. "Von Vorteil war dabei, dass man Teile der Strecke auf dem Rückweg schon vom Hinweg her kannte. Nur mussten wir auf dem
Rückweg das alles wieder hochlaufen, was wir auf dem Hinweg runtergelaufen sind", erzählt Schlesiger. Aber was soll¹s, wenn das Bergtraining das eigentliche Ziel des
Eifel-Ausfluges ist. Da kamen die steilsten Anstiege gerade recht. "Von weitem habe ich ja gedacht, man kann da hochlaufen, aber als man dann unten Am Anstieg war, war das einfach nur noch
eine Wand", beschreibt Schlesiger die Schlüsselstelle des Marathons. Mario Luther war am Sonntag am Ende gut eine Viertelstunde länger unterwegs als Schlesiger. Der Ahlener wurde
19., Luther kam nach 3:40:31 Stunden auf Platz 42 ins Ziel.
-
(Block-)Mehrkampfmeisterschaft: Elena Berkemeier konnte ihren Titel verteidigenBad Oeynhausen, 12. Juni 2005 (sih). Elena Berkemeier hat es geschafft: Mit drei persönlichen
Bestleistungen sicherte sich die Ahlenerin in Bad Oeynhausen erneut den Titel der Westfalenmeisterin im Blockmehrkampf Lauf. Schon über 100 Meter bedeuteten 13,26 Sekunden für
Berkemeier trotz Wind und kühler Witterung Bestzeit, über 80 Meter Hürden war sie mit 12,90 Sekunden ebenfalls so schnell wie nie zuvor. Weiter als 4,93 Meter sprang in ihrer
Klasse niemand, so dass Ballwurf und die abschließenden 2000 Meter nur noch Kür bedeuteten. Obwohl Berkemeier die Langstrecke mit mäßigen 7:58 Minuten beendete, war
ihr der Titel sicher. Sicher ist der Ahlenerin jetzt auch der Start bei den Deutschen Meisterschaften Anfang August in Rhede die Qualifikationsnorm überbot sie um knapp 150
Punkte.
Alleine muss sie nicht nach Rhede: Vereinskollegin Meike Quiter schrammte nur durch eine miserable Hürdenleistung am Westfalentitel vorbei, rettete sich durch starke 100 Meter in
12,93 Sekunden und guten Ballwurf aber auf den Bronzerang in der W14 und löste mit 2419 Zählern ebenfalls die Fahrkarte zur DM. Ein völlig ungünstiger Rhythmus kostete
Quiter über die Hürden dann aber rund zwei Sekunden. "Sechs Zehntel schneller, und sie hätte gewonnen", so Trainerin Miriam Hermes.[Ergebnisse]
-
Oelder Citylauf: Elischers siegen, Nakielski am Ende Dritter
Oelde, 12. Juni 2005 (sts/sih). Markus Nakielski von der LG Ahlen war am gestrigen Abend erwartungsgemäß bester heimischer Langstreckler beim stark besetzten Citylauf in
Oelde. Der 33-Jährige sicherte sich nach zehn Kilometern und 33:22 Minuten Rang drei. Zwischenzeitlich hatte sich Nakielski sogar leicht aus der Spitzengruppe lösen können.
Gegen Ortwin Roye von der LG Deiringsen und Tim Kinitz von der LG Hamm war der Ahlener jedoch am Ende machtlos.
Über 0,75 Kilometer stellte die LG Ahlen die schnellsten Nachwuchsläufer: Die Zwillinge Renning und Fynn-Rasmus Elischer feierten im Schülerrennen einen Doppelsieg, Rennings
Zeit von 2:21 Minuten unterbot danach niemand mehr. Bei den jüngsten Mädchen setzte sich ihre Vereinskameradin Malin Junker in 3:23 Minuten durch.
-
Nachwuchsfahrt zu den Deutschen
Ahlen, 7. Juni 2005 (sts). Die Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid sind in diesem Jahr das Ziel der Jugendfahrt des Leichtathletik-Kreises Beckum. Los geht's zu den
Titelkämpfen am 3. Juli mit der Bahn. Eingeladen sind alle Schüler und Jugendlichen der Jahrgänge 1992 und älter. Die Kosten für Eintritt und Bahnfahrt liegen bei
zehn Euro, mit Kampfrichterausweis reduzieren sich die Kosten auf fünf Euro. Anmeldungen für die Fahrt nimmt Marion Schramm entweder persönlich im Rahmen der
Kreismeisterschaften am 18. Juni in Ahlen oder bis zum 25. Juni unter 02522/831832 oder per Mail unter MakriSchramm@aol.com entgegen. Die Abfahrtszeiten am 3. Juli sind 12.21 Uhr ab Oelde,
12.27 Uhr ab Neubeckum und 12.33 Uhr ab Ahlen. Zurück soll der Leichtathletik-Nachwuchs um 20.24, 20.31 und 20.36 Uhr sein. Um die Organisation zu vereinfachen soll aus jedem an der
Aktion teilnehmenden Verein auch ein erwachsener Betreuer mitfahren. Weitere Informationen gibt es bei Marion Schramm.
-
Horsthemke westdeutsche Meisterin
Bochum, 5. Juni 2005 (sts). Langstrecklerin Sina Horsthemke sorgte aus heimischer Sicht für den Höhepunkt der Westdeutschen Leichtathletikmeisterschaften am Sonntag in
Bochum-Wattenscheid. Nachdem die Ahlenerin selbst beim Startschuss noch nicht wusste, ob sie nach Verletzungsproblemen die 5000 Meter würde überstehen können, holte sie sich
am Ende mit Bestzeit von 18:12,53 Minuten den Titel. "Damit hätte ich niemals gerechnet", zeigte sich die 24-Jährige von diesem Erfolg daher selbst am meisten überrascht.
"Nach der letzten Wärmebehandlung kurz vor dem Start habe ich nur beschlossen, nicht auf die Zeit zu achten sondern einfach mitzulaufen", so Horsthemke. Eine Taktik, die bei konstant
gutem Tempo voll aufging. "Erst wollte ich drei Runden vor Schluss vorbeigehen, dann habe ich den Angriff auf zweieinhalb Runden vor Schluss verschoben, weil ich Angst hatte, dass es nicht
reicht", erzählt Horsthemke. Und auch der Angriff fällt zunächst zurückhaltend aus. "Ich wusste ja nicht, ob ich das selber durchhalte", so die Langstrecklerin, die
zuletzt mit Problemen im Oberschenkel so gut wie nicht trainieren konnte.
Die Grundlagen reichten trotzdem. Nach 400 Metern war die letzte Gegenwehr der Konkurrenz gebrochen und auf den letzten 600 Metern lief Horsthemke sogar noch sieben Sekunden Vorsprung
heraus. "Hätte es Preisgeld gegeben, stünde das jetzt dem Physiotherapeuten zu", freute sich die für den ESV Münster startende Läuferin im Ziel neben dem Titel auch
über die Zeit. "Das hätte ich nie gedacht, das Rennen war nichtmal besonders hart. Wenn man die Bummelei am Anfang bedenkt kann ich wohl auch unter 18 Minuten laufen",
schätzt die Westdeutsche Meisterin. Aber zuerst muss die Verletzung vollkommen erledigt sein. "Erstmal sehen, wie es in den nächsten Tagen ist, dann kann man immer noch über
die nächsten Wettkämpfe nachdenken."
Die anderen heimischen Starter konnten am Schauplatz der kommenden Deutschen Meisterschaften nicht an den Erfolg von Horsthemke anschließen. Der für die LG Kindelsberg-Kreuztal
startende Liesborner Matthias Hendricks lief nach 11,09 Sekunden im Vorlauf im B-Endlauf über die 100 Metern in 11,03 Sekunden auf Platz vier. In der Staffel über 4 x 100 Meter
wurde er mit seinem Team Fünfter. Auf seinen Start über die 200 Meter verzichtete der 20-Jährige. Der Neubeckumer Andreas Averberg blieb gleich deutlich unter seinen
Möglichkeiten. Mit 1,90 Metern rief der für die DJK Frankenberg Aachen startende Hochspringer nur einen Bruchteil seines Leistungsvermögens ab und landete auf Platz sechs.
Carsten Gundlach vom TV Beckum wurde mit 56,29 Metern im Speerwurf der Männer Achter. Seine Teamkameradin Daniela Flack belegte im Diskuswurf mit 34:45 Metern Rang elf.
-
Kreutz zu Bronze bei Senioren-DM
Kerpen, 4. Juni 2005 (sts). Auf Manfred Kreutz ist weiterhin Verlass. Wenn der 39-Jährige startet, sind Medaillen angesagt. Dieser Linie ist der Leichtathlet der LG Ahlen auch
bei den Deutschen Gehermeisterschaften der Senioren in Kerpen treu geblieben. Nach 20 Kilometern und 1:39:44 Stunden holte sich Kreutz Bronze. Die herausragende Leistung des Ahleners wird
noch dadurch unterstrichen, dass auch aus den jüngeren Altersklassen nur zwei Athleten schneller waren.
Lange hatte es für Kreutz sogar nach dem Titel ausgesehen. Bis zur letzten der jeweils zweieinhalb Kilometer langen Runde lag der zweifache Senioren-Weltmeisteer sogar in Führung.
Erst auf dem letzten Kilometer musste Kreutz noch Europameiser Dick Gnauck von der LAG Dessau sowie den für die SG Ronnenberg startenden Michael Schneider passieren lassen. Am Ende
fehlten Kreutz für einen erneuten Konter die Kräfte - und zum Titel 42 Sekunden.
Einen starken Eindruck hinterließ in Kerpen auch Nachwuchsmann Christian Krick. Der Schützling von Kreutz verbesserte im Rahmenwettkapf über zehn Kilometer seine Bestzeit
auf 57:51 Minuten. Bei den Männern wurde er damit Fünfter. Auf dem Weg zum neuen Hausrekord konzentrierte er sich dabei auf routinierte Führungsarbeit: Also seinen
Tempomacher hatte sich Krick den dreifachen Olympiateilneher Gerhard Weidner ausgesucht, der mit zahlreichen WM-Titeln bei den Senioren zu den erfolgreichsen Gehern Deutschlands zählt.
-
Stadtteil- und Haldenlauf: Böckenholt siegt
Ahlen (mts). Thomas Böckenholt heißt der Sieger des dritten Stadtteil- und Haldenlaufes. Bei der dritten Auflage des Volkslaufes des Stadtteilforums Ahlen und der LG Ahlen
ging an dem Münsteraner kein Weg vorbei, Böckenholt gewann nach 37:56 Minuten. Markus Nakielski von der mitausrichtenden Leichtathletikgemeinschaft, Sieger von 2002 und 2003,
blieb diesmal mit 39 Sekunden Rückstand nur Rang zwei. Mit 40:25 Minuten folgte auf der 10,5 Kilometer langen Runde über die Zechenhalde und entlang der Werse auf Rang drei der
Ahlener Nachwuchsläufer Lennart Elischer, der damit erneut Routinier Bernd Hoppe vom LV Oelde schlagen konnte.
Mit 321 Läufern im Ziel und Zeiten deutlich schneller als im letzten Jahr konnten die Veranstalter mehr als zufrieden sein, auch wenn der erhoffte neue Teilnehmerrekord diesmal
ausblieb: “Das lag wohl am schauerhaften Wetter”, so Stadtteilforum-Chef und Veranstaltungsmoderator Hermann Huerkamp, zahlreiche Regengüsse sorgten dafür, dass jeder
Dritte gemeldete Schüler gar nicht erst zu seinem Start antrat. Und dass die der Anstieg auf die Zechenhalde entsprechend schwer zu laufen war. “Die Strecke ist knüppelhart,
aber herrlich”, brachte es der Hammer Dieter Büter, Sieger der Altersklasse M60 auf den Punkt, “der Anstieg ist steil, die Runde über die Halde glitschig, man wird
richtig gefordert.”
Antonia Schips hatte damit aber offenbar keine Probleme. Die Beckumerin brauchte trotz Verletzungspause über zwei Minuten weniger als bei ihrem Sieg im vergangenen Jahr: Schips gewann
mit 44:50 Minuten deutlich vor Christina Lueck (LC Solbad Ravensberg, 51:21) und Katharina Theismann (LG Ahlen, 53:20).
Beim Stadtteillauf über 2,5 Kilometer musste sich Kira Horsthemke im Vorjahr noch knapp geschlagen geben, diesmal war die A-Jugendliche im Trikot der LG Ahlen mit 10:31 Minuten
erheblich schneller unterwegs und siegte wie auch 2002. Wie auch Trainingskollege Christoph Knaup: “Man hat mich schon gefragt, ob ich eine Abkürzung kannte”, so der
Ennigeraner, der fast eine Minute zwischen sich und die Verfolger, Steffen Buchholz aus Spenge und den Dolberger Marc Dahmen, bringen konnte. Die Siege im Schülerlauf über 800
Meter gingen an Jan Stemmer und Lena Maschelski, schnellste über einen Kilometer waren Philipp Droste und Sina Niketta (alle LG Ahlen).
Erster Sieger des Tages war jedoch mit Niklas Radojewski ein Bambini von der Barbara-Schule über 600 Meter. [weiter] [mehr Fotos zum Stadtteil- und Haldenlauf] [Ergebnisse]
-
Elischer und Dieckmann schnellste in Sünninghausen
Sünninghausen, 3. Juni 2005 Das Donnerwetter kam zu spät. Abkühlung gab es für die Langstreckler nach schwül-warmer Witterung am Freitagabend beim
Straßenlauf in Sünninghausen erst, als die meisten schon im Ziel waren. Dann aber entluden sich die Wolken um so heftiger. Da waren die Sieger der 16. Auflage des Laufes ohnehin
schon geduscht.Zuvor hatten die zehn Kilometer durch die Bauernschaften zwischen Sünninghausen und Beckum einmal mehr einen Wachwechsel angekündigt. Nach Stefan Maschelski, der im
Vorjahr den Straßenlauf in Vorhelm gewann, hatten diesmal gleich zwei heimische Nachwuchsläufer die Nase vorn. Einträchtig liefen Lennart Elischer von der LG Ahlen und der
Oelder Marco Dieckmann im Trikot von LAC Veltins Hochsauerland in 37:07 Minuten ins Ziel auf dem Sünninghausener Sportplatz. Der Angriff von Bernd Hoppe vom LV Oelde, in 37:21 Minuten
als Dritter erster Routinier im Ziel, kam jedenfalls zu spät.
Als sich direkt nach dem Start eine Gruppe mit den beiden Siegern sowie den Christoph Knaup und Jannik Elischer von der LG Ahlen absetzte, blieb Manfred Grünebaum noch ruhig.
"Abwarten, die müssen erstmal über die Hügel kommen", so der Marathonspezialist bei Kilometer eins zu den Chancen der Jugendlichen. Aber die 15 bis 18-Jährige kamen
über die Hügel und hatten sogar noch Zeit, sich für das Finale abzusprechen. "Wenn wir zusammenbleiben, laufen wir auch zusammen ins Ziel", einigten sich Lennart Elischer und
Marco Dieckmann noch unterwegs. Im letzten Drittel der Strecke konnte Dieckmann Elischers Tempo dann aber nicht mehr mitgehen. Der wiederum verdiente sich neben dem Pokal für den
Gesamtsieg am Freitagabend auch noch eine Fairness-Medaille, als er angesichts der Absprachen kurz vor dem Ziel auf Dieckmann wartete, um damit die Absprachen doch noch in die Tag
umzusetzen.
Überzeugend fiel auch die Leistung des Newcomers Christoph Knaup aus, der sich hinter Bernd Hoppe sowie Sebastian Janta aus dem Lager der LVO-Triathleten auf Rang fünf platzierte.
Nur Jannik Elischer musste mit Seitenstichen schon früh abreißen lassen und hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts mehr zu tun.
Das Rennen der Frauen wurde von den Aktiven aus Münster bestimmt. Durch Anne Holtkötter und Daniela Lembeck gab es in 43:25 und 44:44 Minuten gleich einen Doppelsieg für die
Laufsportfreunde. Petra Holtmann-Wibberich von der LG Oelde/Wadersloh wurde nach 45:25 Minuten Dritte und baute damit ihre Spitzenposition im Kreis-Beckum-Cup weiter aus.
Über drei Kilometer war Bettina Bittner die Frau des Tages. Auf der kleinen Runde ließ die Mittelstrecken-Expertin vom LV Oelde in guten 11:10 Minuten nur Frederick Kröger
aus der Männerkonkurrenz den Vortritt. Bei den Frauen gewann sie entsprechend souverän. Die Siege in den Schülerläufen über einen Kilometer gingen in 3:30 Minuten
an Christoph Hohenfeld vom Ski-Club Beckum sowie in 3:51 an Svenja Spanuth vom TV Beckum.
-
3. Ahlener
Stadtteillauf: Stadtteilbüro Ost lädt zum Lauf über die Zechenhalde
Ahlen, 2. Juni 2005 (sih). Am kommenden Sonntag geht der Kreis Beckum-Cup der Langstreckenläufer für diese Saison bereits in die elfte Runde. Keine leichte. Denn das
Stadtteilforum des Ahlener Ostens lädt am Sonntag, 5. Juni, zur dritten Auflage des Ahlener Stadtteil- und Haldenlaufes. Die zehneinhalb Kilometer über die Osthalde, die um 12.00
Uhr als Hauptlauf gestartet werden, bilden dabei aber nur den krönenden Abschluss. Zwei Stunden vorher läuten die Kleinsten im Bambini-Lauf über 600 Meter die Veranstaltung
ein, eine Viertelstunde später laufen die jüngsten Schülerklassen (Jahrgänge 1996 und 1997) achthundert Meter durch die Ahlener Kolonie. Um 10.30 Uhr sind die
C-Schüler (1994 und 1995) an der Reihe, die einen Kilometer vor sich haben. Die selbe Strecke laufen ab 10.45 Uhr die B-Schüler (1992 und 1993) und ab 11.00 Uhr die A-Schüler
(1990 und 1991). Alexandra Bode und Philipp Droste waren im vergangenen Jahr die Gesamtsieger der Nachwuchsläufe, die alle über eine Wendepunktstrecke führen.
Wer sich die 10,5 Kilometer über die alte Zechenhalde nicht zutraut, kann um 11.20 Uhr auf seine Kosten kommen. Teilnehmer aller Altersklassen laufen dann eine Schleife von 2,5
Kilometern durch den Ahlener Ostenstadtteil. Hier setzten sich im vergangenen Jahr Daniel Drepper von der LG Ahlen und Hedwig Heichel im Trikot des Delta-Studios durch.
Um 12.00 Uhr erfolgt zum Abschluss der Startschuss für das Rennen über die höchste Erhebung Westfalens. Nach zwei flachen Kilometern werden die Läufer auf direktem Weg
auf das Gipfelplateau der Osthalde geführt, innerhalb von 600 Metern müssen gut 80 Höhenmeter überwunden werden. Nach dem Abstieg auf der anderen Seite des Zechenberges
verläuft die Strecke größtenteils wieder flach und führt durch die Kolonie zum Start- und Zielbereich auf den Glückaufplatz zurück. Vorjahressieger Markus
Nakielski verwies vor einem Jahr in 40:04 Minuten Wolfgang Dilla und Bernd Hoppe auf die Plätze, bei den Frauen siegte Antonia Schips vor Barbara Austermann.
Entspricht die Tendenz der dritten Auflage der des vergangenen Jahres, dürfen sich die Organisatoren von Stadtteilbüro Ost, SC Relax und LG Ahlen auf einen neuen Teilnehmerrekord
freuen: Im Vergleich zur Premiere im Jahr 2003 waren im vergangenen Jahr gleich dreimal so viele Läufer am Start. Durch Kooperation mit den Ahlener Schulen werden schon gleich zu
Beginn zahlreiche Nachwuchsläufer erwartet. [Stadtteil- und Haldenlauf]
-
DM-Fahrkarte sicher, Kreisrekord in Gefahr
Ahlen, 31. Mai 2005 (sts). Mit der Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften sorgte der Oelder Dominik Wagner am Dienstag in Ahlen für den Höhepunkt des zweiten
Leichtathletik-Abends im Sportpark Nord. In einem stark besetzten Rennen stürmte der Schüler mit neuer Bestzeit von 4:10,6 Minuten ins Ziel. Damit hat der Nachwuchsmann aus den
Reihen des Leichtathletikvereins Oelde nun auch den Kreisrekord in Reichweite. Den hält seit dem 5. September 1984 Thomas Fabian. Fabian, damals noch im Trikot der LG Ahlen/Hamm am
Start, lief in Menden als B-Jugendlicher 4:09,63 Minuten. Das ist damit die Marke, die Wagner nun als nächstes anpeilt. "Das Jahr ist zum Glück noch jung", gibt sich der Oelder
angriffslustig.
Zunächst überwog am Dienstagabend jedoch die Freude. Noch beim Zieleinlauf entlud sich bei Wagner und seinem schärfsten Konkurrenten Jakob Emmer die Anspannung mit einem
Freudenschrei. Auch der für die LG Ratio Münster startende Emmer blieb nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit 4:11,4 Sekunden unter der Norm für die Deutschen
Meisterschaften. "Ich bin echt super zufrieden", freute sich Wagner.
Vorangegangen war dem Lauf am Dienstag ein Großeinsatz der Helfer. Nach heftigen Regengüssen stand die Laufbahn teilweise bis zur Hälfte und knöcheltief unter Wasser.
Die Sprints wurden daher gleich auf die Außenbahnen verlegt. Aber rechtzeitig zum Start der Mittelstrecke konnten die Läuferinnen und Läufer auch Innenbahn wieder trockenen
Fußes benutzen und sorgten wie zum Dank auch noch hinter Wagner und Emmer für starke Zeiten.
Markus Kreickmann und Lennart Elischer von der LG Ahlen steigerte sich auf 4:37,0 und 4:37,3 Minuten, Thomas Pieper vom TV 05 Neubeckum lief 4:47,9 Minuten. Der Nachmittag im Sportpark
Nord hatte zuvor vor allem dem Nachwuchs der LG Ahlen gehört. Die Siege in den Sprints holten sich Michelle Kuks, Danny Schott, Karina Heublein, David Wittenbrink, Marie-Chantal Kuks,
Timm Follert, Rieke Jürgens, Lukas Wittenbrink, Joana Kielhorn, Jan Bartsch, Julia Leifeld, Daniel Kunert, Meike Quiter, Simon Kneuper und Elena Berkemeier. In den Jugendklassen
setzten sich Meike Röhrkohl, Steffi Hainke, Anke Weißen, Jannick Gorden, Daniel Chughtai und Christoph Knaup und Daniel Rohrberg durch. Bei den Staffeln sorgten nur zwei Tage
nach den Westfalenmeisterschaften an gleicher Stelle erneut die Senioren mit Klemens Mertens, Roger Samorey, Norbert Becker und Schlussläufer Rudi Heising mit 51,4 Sekunden über 4
x 100 Meter wohl für das beste Ergebnis.
-
Leichtathletik-Stadtschulsportfest der weiterführenden Schulen
Ahlen, 31. Mai 2005 (lga). Mit rund 500 Starts wurde das Stadtschulsportfest der Leichtathletik für Ahlens weiterführende Schulen am Dienstag zu einem Erfolg. "Die
Resonanz war so gut, wie im letzten Jahr", freute sich Detlef Muntschick vom städtischen Sportamt, der den Wettbewerb auf die Beine gestellt hatte, "und wir haben ein paar richtig
spannende Wettkämpfe gesehen. Das Super-Wetter trug natürlich auch zu der gelungenen Veranstaltung bei."
Die siegreichen Schulen stehen noch nicht fest, die Siegerlisten werden durch das Sportamt noch erstellt.
-
Wälster Lauf mit neuem Teilnehmerrekord, Siege für Roye uns Stadthaus
Walstedde, 28. Mai 2005 (ddr/lga). Der Knoten ist geplatzt, im fünften Anlauf durchbrach der Wälster Lauf am Samstag die 200-Teilnehmer-Marke deutlich. Auch kurzfristige
Änderungen im Zeitplan konnten die Organisation nicht aus dem Konzept bringen, lediglich die Zeiten der Spitze litten unter der unbarmherzig brennenden Sonne.
„300 statt 200" war am späten Samstagabend der Slogan, der den Stolz des Walstedder Organisations-Teams am Besten zusammenfasste. Allen voran sorgte die Grundschule St.
Lambertus mit insgesamt 64 Startern bei den 1000 Meter-Schülerläufen für einen vollen Sportplatz. Die Walstedder hatten einen Wanderpokal für die prozentual
teilnehmerstärkste Klasse ausgesetzt, was einen wahren Teilnehmer-Schub zur Folge hatte.
Rein sportlich gesehen konnte der Wälster Lauf in seinem fünften Jahr allerdings nicht mit den vorherigen Auflagen mithalten. Im Gegensatz zu den vergangenen Veranstaltungen fiel
in diesem Jahr lediglich ein Streckenrekord (1000 Meter der Schüler). Während die LG Ahlen mit vier von acht möglichen Siegen bei den Schülerläufen dominierte,
sorgten auf den Hauptdistanzen hauptsächlich Läufer von Auswärts für die besten Zeiten, Ortwin Roye und Britta Heinemann siegten über fünf Kilometer, Holger
Stadthaus und Katrin Walter über die doppelte Distanz. [mehr] [Presseberichterstattung] [Ergebnisse]
-
Westfälische
Seniorenmeisterschaften im Sportpark Nord: Fünf Titel bleiben im Kreis, LG geht leer aus
Ahlen, 28. Mai 2005 (sih). Fünf Titel holten die heimischen Teilnehmer bei den im Ahlener Sportpark Nord ausgetragenen westfälischen Seniorenmeisterschaften.Die
Neubeckumerin Christa Stedtler trug erwartungsgemäß zwei Siege bei: Im Weitsprung flog sie mit 3,53 Metern zu Gold, obwohl sie "nur für den Fünfkampf üben" wollte,
über 400 Meter siegte sie nach 79,84 Sekunden. "Für mich alte Tante ist das doch nicht schlecht, oder?", war die erfolgreiche Senior-Athletin im Trikot des TV 05 Neubeckum
zufrieden. Vor Beginn des Hochsprungwettkampfes stapelte Stedtlers Vereinskollege Siegfried Gorny noch tief, dann wurde er Westfalenmeister: "1,25 Meter muss ich und schaff ich, alles
andere ist Zubrot", so der 69-jährige Neubeckumer. Im Speerwurf steuerte Thomas Wehner von der LG Oelde/Wadersloh mit 52,55 Metern einen sicheren Titel zur positiven Bilanz der
heimischen Athleten bei. Der Sendenhorster Otto Kuhn (SuS Schalke 96) siegte mit seiner Staffel über viermal 100 Meter, der Speerwurfwettbewerb brachte mit 32,52 Metern Rang vier und
eine Schulterverletzung. Hier war Manfred Jendrysek (LG Oelde/Wadersloh) besser: Mit 33,26 Metern wurde er Dritter, ebenso wie über 400 Meter. Die 7,60 Meter im Dreisprung reichten
für den Vizetitel.
Vizemeister wurden einige Ahlener beim Heimspiel im Sportpark Nord: Norbert Maschelski übersprang mit dem Stab 2,80 Meter, die Sprintstaffel über viermal 100 Meter belegte mit
Klemens Mertens, Roger Samorey, Rudi Heising und Veranstaltungsleiter Norbert Becker Rang zwei und Geher Manfred Kreutz verpasste über 1500 Meter überraschend um nur vier Sekunden
den Titel. Er kam nach 4:35,16 Minuten ins Ziel, Ralf Gosda, Vorsitzender der ausrichtenden LG Ahlen, wurde nach 5:04,64 Minuten Vierter. [mehr] [Ergebnisse]
-
Am Samstag: Fortuna Walstedde lädt
zum fünften Wälster Lauf
Walstedde, 22. Mai 2005 (sih). Zur fünften Auflage des Wälster Lauf lädt am kommenden Samstag, 28. Mai, Fortuna Walstedde. Im Rahmen der Sportwoche des Vereins werden
neben den Schülerläufen auch in diesem Jahr fünf und zehn Kilometer für alle Klassen angeboten.
Die Veranstaltung beginnt um 16.15 Uhr mit dem Start des Bambinilaufes über 400 Meter auf dem Sportgelände von Fortuna Walstedde. Eine Viertelstunde später werden dann die C-
und D-Schülerinnen und -Schüler Jahrgang 1997 bis 1994) auf ihre Strecke von einem Kilometer geschickt. Um 16.45 Uhr fällt der Startschuss für die älteren
Schülerklassen, die B- und A-Schülerinnen und -Schüler (Jahrgang 1993 bis 1990) laufen dann zwei Kilometer. Das Rennen über fünf Kilometer beginnt um 17.30 Uhr,
eine Stunde später startet der Hauptlauf über die doppelte Distanz. Dieser Lauf gilt als weiterer Wertungslauf für den
Kreis-Beckum-Cup.
Nachmeldungen werden vom
Veranstalter noch bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start angenommen. [Wälster Lauf]
-
Kaldewei: Zweiter Platz beim Emsauenlauf
Wiedenbrück, 22. Mai 2005 (sih). Trotz schwerer Oberschenkel vom Sportabzeichen-Sprint und -Sprung lief Vorhelms Dauerläufer Christoph Kaldewei beim Wiedenbrücker
Emsauenlauf ein weiteres Mal auf's Treppchen: Nach zehn Kilometern und 49:09 Minuten wurde der Langstreckler Zweiter seiner Klasse.
-
Welweraner Volkslauf
Welver, 20. Mai 2005 (sih). Heidi Koch belegte beim Welveraner Buchenwaldlauf am vergangenen Samstag nach fünf Kilometern den zweiten Platz ihrer Klasse. Als Vierte im
Gesamteinlauf verpasste sie das Treppchen nur knapp und auch ihre Bestzeit, denn zu der fehlten nach 23:34 Minuten nur ganze fünf Sekunden. "In Walstedde will ich nächste
Woche aber wieder angreifen", so Koch, deren Sohn Darius Steinhorst nach 3:24 Minuten und 800 Metern seinen allerersten Laufwettbewerb beendete. Und auch der Ehemann schnürte in
Welver die Laufschuhe: Klaus Koch kam im Rennen über fünf Kilometer nach 20:05 Minuten als Fünfter der M40 ins Ziel. Auf der doppelten Distanz vertrat Michael Hellmann die
Wersestadt: Er wurde nach 51:16 Minuten im Ziel registriert.
-
Kreis-Beckum-Cup: Hoppe und Holtmann-Wibberich weiterhin vorn
Ahlen, 20. Mai 2005 (lga). Bernd Hoppe und Petra Holtmann-Wibberich führen weiterhin im Kreis-Beckum-Cup. Der Vorsprung Holtmann-Wibberichs wurde nach dem Beckumer
Pfingstsportfest zwar kleiner, die Wadersloherin konnte ihre Führung jedoch vor der Vorjahressiegerin Antonia Schips behaupten. Bernd Hoppe baute seine Position gegenüber den
Verfolgern Manfred Grünebaum und Robert Bange sogar aus.
Jana Alteheld liegt in der weiblichen Jugend weiterhin vorn, Alteheld schob sich auch in der Frauenwertung auf Rang vier vor. Führender in der männlichen Jugend ist Lennart
Elischer.
Das Beckumer Pfingssportgest stand am Montag erstmals auf dem Programm des Kreis-Beckum-Cups. Die nächsten Punkte gibt es am 28. Mai beim Volkslauf
Walstedde. [Zwischenstand nach dem Beckumer Pfingstsportfest (22 KB PDF)]
-
Westfalenmeisterschaften im Sportpark Nord
Ahlen, 20. Mai 2005 (sih). Die Platzwarte des Sportpark Nord bereiten sich derzeit zusammen mit Vertretern der LG Ahlen auf die größte Leichtathletik-Meisterschaft des
Jahres vor. Am kommenden Wochenende werden in Ahlen die westfälischen Seniorenmeisterschaften ausgetragen. Mitorganisator Norbert Becker von der LG, der auch als Athlet dabei ist: "Ich
rechne diesmal mit über 600 Teilnehmern." Vor drei Jahren waren bei der gleichen Veranstaltung am selben Ort noch 450 Athleten aus dem ganzen Bundesland am Start. Damals war der Stress
für die Veranstalter mit insgesamt 600 Starts besonders groß die Meisterschaft fand an nur einem Tag statt.
Für die diesjährigen Titelkämpfe sind zwei Tage angesetzt. Am Samstag, 28. Mai, beginnt der Wettkampf um elf unter anderem mit dem Speerwurf der jüngsten Klasse, der
M30. Auch am Sonntag, 29. Mai, fallen die ersten Startschüsse um elf, zum Beispiel beim Endlauf über 200 Meter der W65. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahlen wird die
Westfalenmeisterschaft in diesem Jahr erstmals auf zwei Tage gelegt, sie ist außerdem für alle Bundesländer und auch international offen.
Vor heimischer Kulisse
dürfte Markus Nakielski und Klemens Mertens (Foto) ihr nicht einfacher Job leichter fallen: Die beiden Ahlener sind über 5000 Meter und im Hochsprung Titelverteidiger und stellen
sich auch in dieser Saison den Herausforderern. Mertens tritt außerdem über 100 Meter und im Diskuswurf der M55 an. Am Samstagabend endet die Meisterschaft mit den Staffeln
über viermal 100 Meter und auch hier ist Mertens dabei. Unterstützt wird er von Norbert Becker, Roger Samorey und Rudi Heising. Im Diskuswurf bekommt Mertens Konkurrenz vom
Ahlener Wurfspezialisten Hubert Hartings, der allerdings in der M50 an den Start geht. Er will außerdem beim Hammerwurf und im Kugelstoß angreifen. Im Hammerwurf versucht sich
auch Zehnkämpfer Christian Leifhelm, der ehemalige Westfalenmeister Norbert Maschelski ist für den Stabhochsprung-Wettkampf gemeldet.
Auf der Mittelstrecke vertreten Ralf Gosda, Manfred Kreutz und Frank Zöfgen die heimischen Farben: Gosda und Kreutz laufen gegeneinander die 1500 Meter, Zöfgen tritt über
800 Meter an. Roger Samorey ist neben dem Speerwurf für 200 und 400 Meter gemeldet, Norbert Becker läuft außer der Staffel noch 100, 200 und 400 Meter solo. Die komplette
Meldeliste liegt ab kommendem Dienstag vor.
-
Beckumer Pfingstsportfest: Besseres Wetter brachte höhere Teilnehmerzahlen
Beckum, 16. Mai 2005 (sih). "Die Beteiligung ist okay", so Christoph Gerigk, Mitorganisator des Beckumer Pfingstsportfestes, das am Montag im Jahnstadion stattfand. "Besser als im
letzten Jahr jedenfalls, aber da war das Wetter auch viel schlechter." Von Regenschauern wurden Athleten und Organisatoren in diesem Jahr verschont. Die heimischen Sportler rund um die
Veranstalter des TV Beckum bekamen daher aber vor allem in den jüngeren Schülerklassen um so mehr Konkurrenz der Leichtathletik-Gemeinschaften Ennepe-Süd, Ems Warendorf und
Emsaue. Durch die sich der heimische Nachwuchs aber nicht vom gewohnten Siegeskurs abbringen ließ: Die 9-jährige Patricia Pape von der SG Rote Erde Beckum setzte sich auch gegen
die Gäste im Sprint über 50 Meter, Ballwurf und Weitsprung durch, ebenso wie Josephine Bednorz vom TV Beckum. Sie brachte es mit 10,87 Sekunden über 75 Meter, 1,34 Metern im
Hochsprung und 4,46 Metern im Weitsprung ebenfalls zum Dreifach-Erfolg. Simon Kneuper von der LG Ahlen ließ bei den A-Schülern über 100 Meter, im Weitsprung und
Kugelstoß nichts anbrennen, musste allerdings im Hochsprung trotz persönlicher Bestleistung und gleicher Höhe Lucas Wienker vom ausrichtenden Verein mit weniger
Fehlversuchen knapp den Vortritt lassen.
Während die männliche Jugend quantitativ schwach besetzt war, kämpfte bei den Mädchen ein Quartett um die Siege: Annika Tebeck, Carina Pohlmann, Marion Winter und
Christina Lahme traten nicht nur über 100 Meter, sondern auch im Weitsprung gegeneinander an. Hier überzeugte vor allem Lahme: Die Mehrkämpferin im Trikot des TV Beckum
setzte sich mit starken 5,17 Metern in Szene, die die Quali zur Westfalenmeisterschaft weit überbot.
Kein Problem war diese Norm auch für Dominik Wagner (LV Oelde) über 1500 Meter: Der B-Jugendliche lief in einem überzeugenden Rennen mit 4:14,54 Minuten neue Bestzeit,
unterbot gleich die A-Jugend-Quali um sechs Sekunden und schüttelte sogar den Ahlener Markus Nakielski ab, der mit 4:16,44 Minuten aber auch so schnell wie nie zuvor war. Im auf Grund
der Wertung für den Kreis-Beckum-Cup ebenfalls gut besetzten Frauenrennen setzte sich Katharina Theismann aus Ahlen vor Antonia Schips vom Beckumer Ski-Club durch. Als der
Großteil der Siegerehrungen beendet war, setzte Fabian Klapper vom TV Wattenscheid im Hochsprung ein Glanzlicht: Der A-Jugendliche überflog 2,07 Meter und verpasste damit nur um
einen Zentimeter die Norm zur Deutschen Meisterschaft der Männer.
-
Nightrun: Schnelle Zeiten vor großer Kulisse
Harsewinkel, 14. Mai 2005 (sts). Eine schnelle Strecke und starke Stimmung prägten die dritte Auflage des Nightrun in Harsewinkel. Insbesondere Maik Gebhardt vom LV Oelde
wusste die Anfeuerung von rund 3000 Zuschauern sowie mehrerer Musikgruppen entlang des Vier-Runden-Kurses zu nutzen. Der Triathlet lieferte mit 35:54 Minuten eine erstklassige
Zehn-Kilometer-Zeit ab. Jakob Breer von der LG Ahlen lief mit 40:18 Minuten ebenfalls Bestzeit.
-
Nillauf/Pfingstlauf: Doppelstart von Kaldewei vor seiner Sportabzeichensaison
Hoetmar/Gütersloh, 13. Mai 2005 (sih). Mit dem dritten Gesamtrang beim Nillauf in Hoetmar erreichte Christoph Kaldewei aus Vorhelm nach zwölf Kilometern die mit Abstand
beste Platzierung der vergangenen Jahre. Der Langstreckler profitierte dabei zwar von der Fehlleitung der Spitzengruppe, war aber mit seiner Endzeit von 54:29 Minuten auch so zufrieden. So
zufrieden, dass Kaldewei für das Wochenende gleich einen Doppelstart wagte, bevor für ihn die Sportabzeichensaison losgeht: Beim Gütersloher Pfingstlauf wurde er nach zehn
Kilometern und 45:10 Minuten Zweiter der Altersklasse M55. Diesmal ganz legal.
Die drei Oelder Läufer, die für den Pfingstlauf in Gütersloh die Schuhe schnürten, warteten da schon im Ziel: Martin Peitzmann und Knut Reimann brachten die zehn
Kilometer gemeinsam hinter sich und wurden nach 41:26 und 41:27 Minuten registriert, Roman Kassanke vom selben Verein brauchte mit 42:11 Minuten etwas länger.
In Hoetmar stellten sich am Vortag neben Christoph Kaldewei auch einige Ahlener der Konkurrenz: Holger Junker siegte nach sechs Kilometern und 23:38 Minuten, Frank Schott wurde im selben
Rennen nach 28:56 Minuten Dritter. Ihre Söhne Lennard und Danny behaupteten sich im Rennen über drei Kilometer unter den D-Schülern mit Bravour: Danny Schott lief in einem
taktisch klugen Rennen nach 13:37 Minuten als sicherer Sieger ins Ziel, Lennard Junker wurde nach 15:38 Minuten noch Dritter.
-
Staffel-Kreismeisterschaften: LG läuft beste Zeit des Abends
Oelde, 13. Mai 2005 (sts). Zwar nicht schneller, aber größer und spannender als je zuvor präsentierte sich am Freitagabend der traditionelle Staffelabend im
Jahnstadion Oelde.Allein 40 Staffeln waren im Rahmen der Meisterschaften über 3 x 800 und 3 x 1000 Meter dabei, dazu kamen 24 Nachwuchsstaffeln in den Bambiniläufen über drei
Runden. "Das ist neuer Teilnehmerrekord", freute sich Klemens Waldikowski von der ausrichtenden LG Oelde/Wadersloh, der in der Männerstaffel seiner Startgemeinschaft gemeinsam mit
Frank Hanschmann und Bernd Kripzak in 8:54,0 Minuten auch noch auf Platz zwei der gleichzeitig ausgetragenen Kreis- und Bezirksmeisterschaften lief.
Das schnellste Team des Abends kam am Freitag jedoch diesmal wieder von der LG Ahlen, das sich in 8:28,3 Minuten mit Markus Kreickmann, Sven Becker und Markus Nakielski vor der
Jugendstaffel der LG Hamm und dem eigenen Nachwuchsteam mit Jannik Elischer, Christoph Knaup und Lennart Elischer durchsetzte. Das LG-Nachwuchs-Trio, gleichzeitig Sieger in der Jugend B,
kam in 8:31,6 Minuten ins Ziel. Ohne den LV Oelde, der zwar mit sechs Nachwuchsteams und einer Frauenstaffel aber ohne Männerteam dabei war, dominierte die LG Ahlen die
Titelkämpfe auch in den Altersklassen und siegte noch in der M40 und der M50.
Bei den Frauen wurden die Nachwuchsläuferinnen der LG Hamm um die Cross-Westfalenmeisterin Patricia Grewatta ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten trotz mäßiger 7:48,7
Minuten ungefährdet. Die A-Jugend der LG Ahlen kam mit Katharina Theismann, Jana Alteheld und Anke Weißen in 8:13,9 Minuten am Ende knapp vor den Frauen des LV Oelde mit Bettina
Bittner, Uschi Rammert und Elke Schalkamp (8:14,3 Minuten) ins Ziel.
Die Titel in den Nachwuchsklassen, deren Läufe vor allem bei den jüngeren Schülern durch die Gäste der LG Emsaue und der LG Ems Warendorf dominiert wurden, holten sich
die LG Ahlen, der LV Oelde und die LG Oelde/Wadersloh. Für die Gäste von der Werse siegten bei den A-Schülerinnen Elena Berkemeier, Lisa Quiter und Henrike Gebhardt, bei den
B-Schülern Jan Bartsch, Marlon Langenberg und Daniel Küpper, bei den C-Schülerinnen Marie-Chantal Kuks, Lena Maschelski und Chantal Maack sowie bei den C-Schülern
Fynn-Rasmus Elischer, Bent Gosda und Renning Elischer. www.lgow.de
-
Pause statt Bestzeit,
Aufgabe im Testlauf
Dortmund, 12. Mai 2005 (sts). Mit Glück im Unglück endete für die Ahlener Langstrecklerin Sina Horsthemke am späten Donnerstagabend der Läufertag in
Dortmund. Nach einer Verletzung im rechten Oberschenkel musste die 24-Jährige ihren Testlauf über 3000 Meter zwar ebenso vorzeitig beenden wie sie nun die für den Freitag
angepeilte Bestzeit über die 5000 Meter abschreiben muss. Nach erster ärztlicher Diagnose kam Horsthemke aber mit einer Zerrung davon. "Es ist wohl kein Faserriss. Ich soll aber
aufpassen, dass es nicht einer wird. Das heißt jetzt erstmal mindestens zehn Tage kein Training", so Horsthemke.
Dabei hatte das Dortmunder Testrennen gar nicht so schlecht begonnen. Runden von 80 Sekunden hatte Trainer Axel Bredelow der für den ESV Münster startenden Langstrecklerin
angesagt. "Zwei Runden habe ich wohl etwas verbummelt, aber der Rest war okay", so Horsthemke. Die 2000-Meter-Marke passierte die ehemalige westfälische Crossmeisterin noch in 6:53
Minuten. "Für mehr fehlt mir nach dem Training für die langen Straßendistanzen wohl noch das Tempo, das war schon Maximalgeschwindigkeit", so Horsthemke. Kurz nach Beginn
des letzten Kilometers war jedoch Schluss mit dem Höchsttempo. Danach folgte der Schmerz und die vorzeitige Aufgabe.
Besser lief das Rennen für Julia Freitag vom Ski-Club Beckum. Im vierten Zeitlauf und schon in Dunkelheit lief sie die 3000 Meter in 12:15,32 Minuten. Markus Nakielski von der LG
Ahlen nutzte das Langstreckenmeeting in Dortmund einen Tag vor den Staffelmeisterschaften in Oelde nur zum Test über die 1000 Meter. Nach zweieinhalb Stadionrunden kam er in dem
erstklassig besetzten Feld in 2:44,53 Minuten ins Ziel.
-
Frauen unter sich: Fünfzehn heimische Läuferinnen in Hamm am Start
Hamm, 8. Mai 2005 (sih). Nicht nur der Sonntag war am Wochenende ein Tag der Mütter, sondern auch der Samstag: Fünfzehn heimische Läuferinnen wenn auch nicht
alles Mütter waren beim traditionellen Hammer Frauenlauf am Start. Zu den stolzen Müttern im Ziel zählte nach fünf Kilometern und 29:09 Minuten aber ganz sicher
die Ahlenerin Heike Alteheld, denn Tochter Jana beendete in 51:14 Minuten die doppelte Distanz als Siegerin der B-Jugend.
Schneller als ihre Mutter war über fünf Kilometer nur Sabine Schröder vom Athletik-Sport-Club Ahlen, die nach 28:59 Minuten ins Ziel kam. Obwohl sie die Strecke gemeinsam
hinter sich brachten, verpassten die Beckumerinnen Gertrud Brummel, Nadhira de Silva und Silke Frerich die Grenze von 30 Minuten mit 30:11 und zweimal 30:13 Minuten nur knapp. Für
Frerich reichte es trotzdem für den dritten Platz in der Altersklasse.
Annette Huxel-Magera aus Ahlen folgte nach 32:13 Minuten, die Dolbergerinnen Martina Fenske, Ursula Kemper und Sabine Dahmen liefen 34:16 Minuten nach dem Startschuss im Sekundentakt
über die Ziellinie. Ihre Vereinskollegin Christine Wohlgemuth hatte trotz Altersklassensieg über zehn Kilometer mit einer Laufzeit von 50:55 Minuten keine Chance gegen die
schnellste heimische Läuferin: Barbara Austermann beendete die zehn Kilometer als Gesamtzweite nach 44:24 Minuten. Die Ahlenerin Claudia Freyberg war nach 54:30 Minuten im Ziel, Halina
Wimmelbücker und Annika Gravemeier, ebenfalls aus Ahlen, brauchten 56:25 und 56:43 Minuten. Gravemeier war damit schnellste Teilnehmerin der Hauptklasse.
-
Duathlon-Staffel: LG-Trio bei Regen auf zweitem Platz
Borgholzhausen, 8. Mai 2005 (sts). Die LG Ahlen steckt im Staffel-Fieber. Nur zwei Tage nach der erfolgreichen Marathonstaffel gingen mit Katharina Theismann, Lennart Elischer und
Manfred Kreutz drei der Aktiven beim Duathlon in Borgholzhausen erneut als Team an den Start. Gleich bei seinem Debüt sicherte sich das Trio dabei nach fünf Kilometern Laufen, 25
Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen in 1:27:47 Stunden Rang zwei der Teamwertung.
Insbesondere auf der Radstrecke durch den Teutoburger Wald, die Triathlet Lennart Elischer für das LG-Team absolvierte, litten die Aktiven dabei unter heftigem Regen. Auf nassem Gras
war zuvor schon Katharina Theismann auf der ersten Laufstrecke gestürzt. Den Abschluss der Staffel machte danach Routinier Kreutz, der sich auch von der ungemütlichen Witterung
nicht bremsen ließ und das Staffel-Resultat noch von Rang drei auf zwei verbesserte.
Zwei Ahlener gingen in Borgholzhausen außerdem über die Einzelwertung an den Start. Werner Härtel beendete den Dreikampf aus zwei Disziplinen nach 1:45:53 Stunden, Manfred
Weirowski kam nach 1:49:02 Stunden ins Ziel.
-
Surftipp
Ahlen, 4. Mai 2005 (sts). Das Institut für Biochemie der Sporthochschule Köln hat eine Aufklärungskampagne für Nachwuchssportler zum Thema Doping gestartet.
Unter www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/00_jugend.html sollen Kindern und Jugendlichen die
Hintergründe zum Thema Doping vermittelt werden. Die Materialien der Aufklärungskampagne stehen für den Schulunterricht auch zum Download zur Verfügung.
-
Vorbereitungen
laufen
Ahlen, 3. Mai 2005 (sts). Den Segen des Ordnungsamtes gab es schonmal, damit können die Organisatoren des Winter-Citylaufes um LG Ahlen und Stadtmarketing nun in die
Feinplanung gehen. "Soweit aus unserer Sicht kein Problem", gab Heino Hilbert von der Stadt schonmal grundsätzlich grünes Licht für die Läufer. Gemeinsam mit
Stadtmarketing-Mann Hery Klas sah sich Hilbert die am Dienstag die mögliche neue Streckenführung vor Ort an. Außer einer Verlegung eines Teiles der Strecke in die
Fußgängerzone sind im Vergleich zum Vorjahr Veränderungen im letzten Streckenteil geplant. Die endgültige Streckenführung wird in den kommenden Tagen geklärt,
dann nochmals mit dem Ordnungsamt abgestimmt und anschließend durch einen amtlichen Vermesser des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) abgesegnet.
"Es geht voran", freute sich Klas bei der Streckenbesichtigung. Wenn alles klappt, sollen die Ausschreibungen für den Winterlauf noch vor dem Sommer gedruckt sein. Bis dahin sollen
auch die gemeinsamen Aktionen mit der Gastronomie und der Geschäftswelt abgestimmt sein.
-
Kid's in Athletic international
Ahlen, 2. Mai 2005 (sts). Andere Länder, andere Sitten. Aber inzwischen gibt es kaum noch etwas, was Dieter Massin, den Ahlener Weltreisenden in Sachen Leichtathletik wirklich
aus der Reserve locken kann. Insbesondere bei seinen Reisen für das Nachwuchsprojekt "Kid's Athletics", das Massin federführend entwickelt und bekannt gemacht hat, gibt es trotzdem
noch immer Überraschungen. So musste er bei seiner Reise in den Golfstaat Qatar zuletzt das ganze Programm neu strukturieren. Die Offiziellen forderten eine strikte Trennung von Jungen
und Mädchen und hatten zwei getrennte Wettkampftage vorgesehen. Das wusste Massin vor den Augen des Erziehungsministers von Qatar, dem Leichtathletik-Präsidenten des Golfstaates und
dem Präsidenten des Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF, Lamine Diack aber noch zu verhindern.
"Ich habe ja schon viel erlebt, aber so lässt sich doch kein Mannschaftswettkampf durchführen", so Massin, während er sich an andere Reisen im Auftrag der IAAF erinnert. "In
Dakar im Senegal mussten wir Kindern helfen, die mit ihren Schuhen bei der Hitze im schmelzenden Asphalt des Parkplatzes stecken geblieben waren, wo der der Wettkampf stattfand", erzählt
Massin. In Djakarta bastelte er kurzerhand einen Teil der Geräte neu, da der indonesische Zoll unter anderem ein Sprungbrett nicht freigeben wollte. Nur auf Puerto Rico konnte auch
Massin nicht alles retten: "Da sind uns die Geräte in einem Sturm davongeflogen, die Rettung ist nur zum Teil gelungen", so Massin.
In Doha, der Hauptstadt des Emirats Qatar, rettete schließlich ein Kompromiss die Einführung von "Kid's Athletics". Obwohl der Wettkampf im Team mit jeweils fünf Mädchen
und fünf Jungen absolviert wird, sah das Programm getrennte Wettkämpfe für Mädchen und Jungen an zwei Tagen vor. "Dass es mit gemischten Wettkämpfen schwer werden
würde, habe ich schon am Anfang gemerkt", berichtet Massin. Da fanden sich die Lehrerinnen und Lehrer sowie Trainerinnen und Trainer zum Lehrgang ein. Alle männlichen Teilnehmer
nahmen vorne Platz, alle Frauen gingen sofort in den hinteren Teil des Raumes. "Das ist in Qatar halt so üblich", so Massin.

So gab es am Ende einen Teamwettkampf
mit Auflagen. Jungen und Mädchen durften sogar zur gleichen Zeit und im gleichen Stadion antreten, "aber die einen auf der rechten Seite des Rasens, die anderen auf der linken",
erzählt Massin. "Aber eins hatten sie trotzdem gemeinsam, nämlich viel Spaß an diesem Wettkampf", freut sich der Ahlener, der nun nicht nur eine weitere Erfahrung mit "Kid's
Athletics" reicher ist, sondern auch alte Bekannte aus Trainingslagern in Tunesien wiedertraf.
-
Kreis-Beckum-Cup: Frühlingslauf bringt kaum Veränderungen
Ahlen, 2. Mai 2005 (sts). Nach dem Frühlingslauf in Oelde kaum verändert geht der Kreis-Beckum-Cup am Donnerstag in Beckum mit der Marathonstaffel in die nächste Runde.
Bei dem Teamwettkampf, der erstmals Teil des Cups ist, gehen die Einzelzeiten in die Serienwertung ein.
Beim Frühlingslauf im Oelder Vier-Jahreszeiten-Park haben sowohl Bernd Hoppe vom LV Oelde als auch Petra Holtmann-Wibberich von der LG Oelde/Wadersloh ihre Spitzenpositionen behauptet.
Bei den Männern führt Hoppe weiterhin vor seinen Teamkameraden Manfred Grünebaum und Robert Bange. Dahinter konnte Ortwin Roye sich auf Rang vier vorkämpfen. Der
Langstreckler von der LG Deiringsen, der den Cup zwischenzeitlich angeführt hatte, holte in Oelde die volle Punktzahl.
Antonia Schips vom Ski-Club Beckum konnte in der Verfolgung von Petra Holtmann-Wibberich als Siegerin im Landesgartenschaugelände zwar etwas Boden gutmachen, sie liegt aber
weiter auf Platz zwei. Nach Verletzungsproblemen steht außerdem ihr Start bei der Marathonstaffel am Donnerstag in Frage. Läuft Schips dort nicht, muss sie wohl auch noch ihren
zweiten Platz räumen, denn dann dürfte die bisher drittplatzierte Renate Lindental vom Ski-Club an ihrer Vereinskollegin vorbeiziehen.
In der Jugendwertung führt acht Läufe vor Schluss André Michelis vom SuS Enniger vor Lennart Elischer und Stefan Maschelski von der LG Ahlen. Bei der weiblichen Jugend hat
sich Jana Alteheld in Oelde die Führung zurückgeholt.[Vollständiger Zwischenstand nach dem Oelder Frühlingslauf (14
KB PDF)][Kreis-Beckum-Cup]
-
Hammer Bahneröffnung
Hamm, 1. Mai 2005 (mts). Sechs Versuche standen Sven Becker bei der nationalen Bahneröffnung des SC Eintracht Hamm zur Verfügung, fünf davon waren ungültig: Der
Weitsprung des Mehrkämpfers der LG Ahlen wäre fast in die Hose gegangen. Doch beim fünften Anlauf traf Becker den Absprungbalken richtig und flog mit 6,72 Metern dann so weit
wie noch nie. "Endlich knüpft Sven an seine Leistungen von 2003 an. Mit dem entsprechenden Training fallen auch noch die sieben Meter", freute sich Trainerin Miriam Friedrich über
die Leistung des 26-Jährigen. Becker sorgte somit am 1. Mai gleich zum Auftakt für die überragende Leistung aus Ahlener Sicht. Rund ein Dutzend persönliche Bestmarken
sollten im Anschluss noch folgen.
Vor allem die Nachwuchsathleten der LG Ahlen vertraten erfolgreich die Farben der heimischen Vereine bei der 27. Auflage der nationalen Bahneröffnung. Gleich sechs Bestmarken steuerten
Jan Bartsch und Lars Wüste bei: Der Zwölfjährige Bartsch kam im Weitsprung auf 3,91 Meter, lief die 75 Meter in 11,68 Sekunden und sprang 1,18 Meter hoch, der zwei Jahre
ältere Wüste sprang 1,46 hoch und 4,93 Meter weit. "Da gibt es immernoch Steigerungspotential", so Wüstes Trainer Sven Becker. Wie Becker verbuchte Wüste hier nur einen
gültigen Sprung, "Lars' letzter Versuch war am weitesten, aber leider knapp übergetreten", so Becker. Für die 100 Meter brauchte Wüste 13,4 Sekunden. Ähnlich sah es
auch bei Daniel Chugthai aus: "Die besten Sprünge waren ungültig, so hat es nur für 5,23 gereicht", war der B-Jugendliche unzufrieden.
Der B-Jugendliche Janis Bauer lief die 100 Meter in 12,98 Sekunden, "da hatten wir mehr erwartet", so Friedrich. Dafür zeigte sie sich mit den Resultaten von Jannick Gorden
zufriedener: 6,19 Meter im Weitsprung und 16,12 Sekunden über 110 Meter Hürden bedeuteten jeweils Besteleistung, "über 100 Meter fehlte dann die Kraft, aber mit etwas mehr
Wettkampfhärte kommt die auch noch." Noch schnelle Zeiten prognostizierte sie bei Daniel Rohrberg, der zum ersten Mal die 400 Meter Hürden in Angriff nahm und 62,6 Sekunden
benötigte.
Sommerliche Temperaturen und eine reibungslose Organisation sorgten für optimale Bedingungen für Sprinter und Werfer, die Mittelstreckler hätten sich dagegen etwas
kühleres Wetter gewünscht. So auch Simon Kneuper (Foto), der A-Schüler lief über 1000 Meter mit 3:11 Minuten dennoch zur neuen Bestzeit und konnte seinen Lauf nach einen
starken Schlussspurt auch gewinnen. Zuvor hatte ein Sprung über fünf Meter, ebenfalls persönliche Bestleistung, Kneuper einen zusätzlichen Motivationsschub gegeben.
Für den Nachwuchs kann die Leichtathletik-Saison also kommen, bei den Mittelstrecklern zum Abschluss des Hammer Sportfestes fiel die Bilanz etwas durchwachsener aus: Markus Kreickmann
versuchte, sich über 800 Meter etwas Tempohärte für die nahende Zehnkampfsaison zu holen und konnte 2:17,50 Minuten für sich verbuchen. "War in Ordnung, kann aber noch
besser werden", befand er. "Nicht berauschend" beurteilte Markus Nakielski seine 9:51 Minuten über 3000 Meter, "aber ich weiß jetzt, wo ich stehe", so der 34-Jährige.
Ergebnisse: www.sce-hamm.de
-
Schlossumrundung endet für Familie Elischer einmal mehr mit drei Siegen
Nordkirchen, 1. Mai 2005 (sih). Der Dorflauf in Nordkirchen reihte sich am vergangenen Samstag in die inzwischen lange Liste regionaler Volksläufe ein, bei denen an Familie
Elischer
kein Weg vorbei führt: Die Zwillinge Renning und Fynn-Rasmus (Foto) brachten es im Schülerlauf zum fast schon gewohnten Doppelsieg, Lennart überzeugte trotz des warmen Wetters
über fünf Kilometer und Jannik ließ über die doppelte Distanz nichts anbrennen.
Nur zwei älteren Teilnehmern mussten Renning und Fynn-Rasmus Elischer nach einem Kilometer den Vortritt lassen - die Brüder siegten bei den C-Schülern in 3:26 und 3:31 Minuten
jedoch souverän. Donna-Rabea, ihre einzige Schwester, folgte nach 4:10 Minuten als Fünfte der B-Schülerinnen. Als einziger heimischer Läufer war Lennart Elischer über
fünf Kilometer am Start. Mit Erfolg: Nach guten 16:56 Minuten war der Triathlet als Gesamtfünfter und sicherer Sieger der B-Jugendlichen im Ziel. Da nur einer in dieser Klasse
siegen kann, wich der ein Jahr ältere Jannik als größter Bruder auf die längste Strecke aus, was sich als ausgesprochen kluge Taktik heraus stellte: Nach 37:58 Minuten
und zehn Kilometern musste eine weitere Siegerurkunde auf den Namen Elischer ausgestellt werden. Da kamen auch Heinz Ontrop, Roland Fröhlich und Stefan Henrichs, die drei anderen
Langstreckler aus dem Sportkreis über zehn Kilometer, nicht mit: Ontrop (LG Ahlen) wurde nach 43:35 Minuten Sechster der M40 und auch Fröhlich ließ es auf Grund des
schwülen Wetters etwas langsamer angehen. Der Ahlener, der derzeit im Marathontraining ist, kam nach 46:53 Minuten ins Ziel und belegte in der M50 Rang fünf. Stefan Henrichs aus
Drensteinfurt komplettierte das heimische Team nach 58:55 Minuten.
-
Westfälische Langstreckenmeisterschaft: Fünf Athleten, fünf Bestzeiten und zweimal der dritte Platz
Solingen, 23. April 2005 (sih). Durchweg positiv war die Bilanz der heimischen Leichtathleten nach den Westfalenmeisterschaften in Solingen: Zu fünf Bestzeiten der fünf
Läufer kamen durch Markus Nakielski und Sina Horsthemke (Foto) zwei dritte Plätze. Zu den entscheidenden Sekunden für eine neue Bahnbestzeit über 10000 Meter brachte
Markus Nakielski am Samstagabend in Solingen ausgerechnet eine Frau: Als Eva Maria Stöwer vom LAC Veltins Hochsauerland bei ihrem Flug zum Titel auf dem letzten Kilometer zum
Überholen ansetzte, konnte Nakielski das nicht auf sich sitzen lassen. "Schon in Oelde hat mich Susanne Ritter auf den 5000 überholt, ich konnte meinen Trainingskollegen nicht noch
mehr Anlass zum Lachen geben", so der 33-jährige im Trikot der LG Ahlen. So blieb ihm nichts anderes übrig, als zu kontern und auch die restliche Kraft in die letzte der 25
Stadionrunden zu investieren. Mit Erfolg: Ein schneller letzter Kilometer verschaffte Nakielski mit einer Endzeit von insgesamt 33:21,57 Minuten eine neue Bestzeit auf der Bahn sowie Rang
drei in der M30. "Ich bin sehr zufrieden", so der Ahlener im Ziel.
Zufrieden war auch Norbert Maschelski, am Samstag Betreuer von Kira Horsthemke und Simon Kneuper: "Ärgerlich ist nur der Trainingsrückstand." Sowohl Kneuper als auch Horsthemke
gingen alles andere als gut vorbereitet ins Meisterschaftsrennen, brachten es aber trotzdem beide zu neuen Bestzeiten. Kneuper, LG-Nachwuchsathlet aus Vorhelm, verlor nach zu schnellem
Anfangstempo erst auf den letzten der 3000 Meter einiges an Boden, rettete sich aber nach 11:24,93 Minuten mit Bestzeit als 13. ins Ziel. Schwer wurden die letzten Meter auch für Kira
Horsthemke. "Ganz schön anstrengend", so die 13-Jährige nach den 2000 Metern ihrer Meisterschaftspremiere, die sie als gute Siebte beendete. Mit 7:27,58 Minuten war auch sie so
schnell wie nie zuvor. Maschelski zu dem überraschend gut eingeteilten Rennen, in dem Horsthemke um 17 Sekunden den Titel verpasste: "Wenn sie jetzt noch trainieren würde, wäre
sie vorne mit dabei."
Vorne dabei war mit Rang drei in der Hauptklasse auch ihre Schwester Sina Horsthemke im Rennen über 10000 Meter. Wichtiger als der Bronzerang war der Athletin im Trikot des ESV
Münster jedoch die neue Bestzeit: Obwohl sie zwei Drittel der Strecke allein im Wind laufen musste, steigerte sich die ehemalige Ahlenerin auf überraschende 36:54,96 Minuten. Eine
neue Bestzeit verbuchte auch Julia Freitag vom Ski-Club Beckum im Sog starker Konkurrenz: Sie wurde über 10000 Meter Siebte der Frauen-Hauptklasse und war mit 44:04,83 Minuten über
eine Minute schneller als noch vor einem Jahr. Stefan Maschelski, der für die 5000 Meter der A-Jugendlichen gemeldet war, sagte seinen Start auf Grund einer schweren Pollenallergie und
dem damit verbundenen Trainingsrückstand gleich ganz ab. Schon im vergangenen Jahr blieb er bei den Langstreckenmeisterschaften mit starkem Heuschnupfen weit hinter den Erwartungen.
-
DM
Gehen: Kreutz in Dresden erneut erfolgreich
Dresden, 23. April 2005 (sts). Manfred Kreutz hat offensichtlich Blut geleckt. Nur wenige Wochen nach seinem Titel bei den Westdeutschen Meisterschaften hat sich der 39-Jährige
am Sonntag in Dresden auch der nationalen Konkurrenz gestellt und die deutlich jüngeren Konkurrenz als Zehnter der offenen Klasse auch bei den Deutschen Meisterschaften aufgemischt. Die
Konkurrenz seiner Altersklasse hatte über 20 Kilometer in 1:41:39 Stunden dabei erneut keine Chance. Die Athleten, die vor Kreutz ins Ziel kamen, waren im Schnitt mehr als zehn Jahre
jünger. Die Ansprüche für die kommenden Titelkämpfe der Senioren sind damit klar. Zumal Kreutz mit seiner Zeit das Ergebnis der Westdeutschen Meisterschaften nochmals um
30 Sekunden steigern konnte.
-
Zoolauf in Münster Austermann und Harrendorf mit Klassensiegen
Münster, 23. April 2005(sih). Kurzfristig umdisponieren musste Barbara Austermann von der LG Ahlen am Wochenende: Eigentlich hatte sie die 50 Kilometer im Rahmen des
traditionellen Laufes über 100 Kilometer im sauerländischen Arnsberg auf dem Wettkampfplan stehen. Diese Veranstaltung wurde aber mangels Teilnehmern kurzfristig abgesagt. "Und nach
dem ganzen Training musste ich ja irgendwo laufen", entschied sich Austermann kurzerhand für den Halbmarathon beim Zoolauf in Münster.
Eine Entscheidung, die sie zumindest bis kurz vor Schluss kein bisschen bereute: Von Beginn an lang die Ahlenerin im Frauenfeld souverän an erster Stelle und ließ sich auch von
auffrischendem Wind nicht aufhalten, der Konkurrenz immer weiter davon zu ziehen. Erst auf den letzten der insgesamt 21,097 Kilometer hatte Austermann Probleme, die sie kurze Zeit später
sogar den Sieg kosteten: Nach einer Gehpause wenige Kilometer vor dem Ziel am Sportpark Sentruper Höhe konnte die nächstbeste Konkurrentin aufschließen und Austermann am Ende
sogar überholen. Die Ahlenerin lief nach insgesamt 1:41:58 Stunden schließlich als zweite Frau, aber immerhin Siegerin ihrer Klasse ins Ziel.
Für den zweiten Altersklassensieg sorgte aus heimischer Sicht Hans-Jürgen Harrendorf vom Beckumer Ski-Club. Als einziger Läufer aus dem Sportkreis war er über zehn
Kilometer am Start und setzte sich nach zwei Runden rund um den Allwetterzoo als Schnellster der M60 durch. Nach 46:39 Minuten war ihm dieser Sieg nicht mehr zu nehmen.
Außer Austermann und Harrendorf durfte noch Stefan Link (ACES Ahlen-Hamm) auf's Siegerpodest: Der A-Jugendliche lief der gleichaltrigen Konkurrenz über fünf Kilometer auf und
davon, verpasste die Grenze von 20 Minuten mit einer Endzeit von 20:54 Minuten jedoch um fast eine Minute. Sebastian Link war im Auftrag der Ahlener SG mit 20:18 Minuten zwar deutlich
schneller, belegte in der deutlich besser besetzten Hauptklasse jedoch nur Rang zehn. Schnellster heimischer Halbmarathon-Läufer war erwartungsgemäß Thomas Fischer. Der
Ahlener kam nach 1:31:54 Stunden auf einem guten 16. Gesamtrang ins Ziel. In seiner Altersklasse M35 wurde er damit Siebter. Gemeinsam brachten Uwe Glanemann und Frank Schräder vom
Squash-Treff Beckum die langen 21,097 Kilometer hinter sich: Nach vier Runden um den Zoo sowie 1:50:52 und 1:50:53 Stunden lief das Duo im Sekundentakt über die Ziellinie.
-
Beckumer Marathonstaffel mit Umwegen
Beckum, 20. April 2005 (sts). Marathon mit Umwegen: Um einige Zusatzmeter mehr kommen die Langstreckler bei der 22. Auflage der Beckumer Marathonstaffel wohl nicht herum. Bauarbeiten
am Bachbett der Werse haben die Organisatoren kurz vor dem Startschuss gezwungen, einen teilweise neuen Kurs zu suchen. Die Austragung der Traditionsveranstaltung ist jedoch nicht in Gefahr,
der Marathon wird nur kurzerhand von rund 42,2 auf 42,4 Kilometer verlängert. Pro Läufer hält sich die Verlängerung also in engen Grenzen. "Nach unseren Messungen ist die
Runde jetzt statt 8440 Metern 40 Meter länger", sagt Cheforganisator Thomas Stallmeister von der SG Rote Erde Beckum. Der neue Kurs sieht vor, dass die Läufer nach der Unterquerung
der Autobahn schon eine Querstraße früher als sonst den Werseweg verlassen und die letzten Meter vor dem Ortsrand Beckum auf Feldwegen laufen. Mit Blick in die Zukunft dürfte
das jedoch noch die geringste Änderung sein, die in den kommenden Jahren auf Läufer und Staffellauf-Organisation zukommt. Von der
Renaturierung der Werse wird auch ein großer Teil
der traditionellen Streckenführung betroffen sein. Unter Umständen ist die 22. Austragung gleichzeitig die letzte auf der altem Kurs. Große Sorgen bereitet den Organisatoren
auch der sechsspurige Ausbau der A2. Sollte der Ausbau der Wersebrücke mit in den Mai kommenden Jahres fallen, dürfte den Läufern der Rückweg von der Runde durch die
Bauernschaften in Richtung Ahlen abgeschnitten sein. Vor einigen Jahren gab es ein ähnliches Problem mit der Brücke über die Autobahn. Damals wurden die Läufer am Ende auf
einem schmalen Steg über die Brücken-Baustelle geführt.
Solche Hindernisse wird es trotz längerer Strecke in diesem Jahr nicht geben. Auch in den Ergebnissen dürfte sich der neue Kurs kaum niederschlagen. Beim Lauftempo der im Vorjahr
siegreichen Staffel des LV Oelde macht der Streckenunterschied genau 42 Sekunden aus - rund acht Sekunden pro Läufer. Rund zwei Wochen vor dem Start wächst in Beckum langsam auch
der Stapel der Voranmeldungen für die Staffel. "Am Anfang ist es immer noch sehr mau, aber jetzt geht es langsam los", sagt Stallmeister. Nachdem im vergangenen Jahr 90 Teams mit jeweils
fünf Läufern dabei waren soll am 5. Mai die Marke von 100 Staffeln geknackt werden. Wie gehabt geht¹s am dem Startschuss um 9.30 Uhr neben dem Gesamtsieg um die Sonderwertungen
für Frauen und Mixed sowie die Kategorien "Über 50" und der Sonderklasse für Teams aus den Reihen der Beckumer Gewerbe und Behörden. Neu ist in diesem Jahr der Staffellauf
für Schüler. Hier bilden drei Aktive ein Team, zu laufen sind jeweils 1407 Meter.
-
Ruhrmarathon
Essen, 18. April 2005 (sts). Für Bestzeiten ist der Ruhr-Marathon zwar zu schwer, für ein spannendes Lauferlebnis optimal: Entsprechend standen auch für die heimischen
Läufer beim Laufspektakel im Ruhrgebiet am Sonntag eher die Teilnahme als Rekordzeiten im Mittelpunkt. Erstmals bei einem Marathon dieser Größenordnung ging es am Wochenende
von zwei Startorten ins Ziel nach Essen. Obwohl den Ahlener Läufern dabei der Start in Dortmund schon rein logistisch näher gelegen haben dürfte, machte sich mit Routinier
Max-Georg Przibylla vom Ahlener Lauftreff auch ein Langstreckler von Oberhausen auf den Weg zur Messe Essen. Przibylla kam dort nach guten 3:27:23 Stunden ins Ziel. Triathlet Daniel Mesken im
Trikot des ASC Ahlen nutzte den Marathon von Dortmund nach Essen zur Vorbereitung auf den Ironman am 7. August in Glücksburg. Er wurde nach 42,195 Kilometern ohne Pause sichtlich
gezeichnet in 3:44:15 Stunden im Ziel registriert.
Mit dabei war auch der Ex-Chef der Ahlener Radsportfreunde. Uwe Watermeier ist zuletzt immer öfter zu Fuß als mit dem Rad unterwegs. Die klassische Langstrecke absolvierte er
Sonntag in 04:26:02 Stunden. Die ideale Kombination aus voller Stimmung - insgesamt sollen nach Schätzungen der Polizei rund 1,3 Millionen Zuschauer an der Streck gewesen sein - und
halber Qual sicherten sich einige heimischen Läufer durch den Start beim Halbmarathon. Von Dortmund nach Herne war unter anderem Claudia Freyberg vom ASC mit dabei. Sie kam in 2:07:59
Stunden ins Ziel. Insgesamt waren rund 40 heimischen Teilnehmer für die dritte Auflage des Ruhr-Marathons gemeldet. Die kompletten Ergebnisse gibt¹s unter www.mika.de
-
Oelder Langstreckenabend
Oelde, 13. April 2005 (sts). Aus den Oelder Stadtmeisterschaften ist ein gut besetztes Sportfest geworden: Nur elf Tage nach den Bezirksmeisterschaften war das Jahnstadion am Mittwoch
erneut Treffpunkt für die Langstreckler der Region. Auf den Mittelstrecken über 800 und 1000 Meter kamen gleich so viele, dass sogar der Zeitplan ins Wanken geriet. Ansonsten fanden
die Leichtathleten auf der Oelder Tartanbahn erneut optimale Bedingungen für schnelle Zeiten, die zahlreiche Teilnehmer für Qualizeiten und Testläufe zu den kommenden
Meisterschaften nutzten.
Die 1000 Meter dominierte dabei der B-Jugendliche Dominik Wagner. Der Mittelstreckler, der zuletzt im Februar als westfälischer Vizemeister in der Halle überrascht hatte, war aber
mit seinen 2:42,5 Minuten trotzdem nicht zufrieden. "Eigentlich wollte ich noch schneller laufen", kommentierte der Schüler selbstkritisch. Nach seiner Hallenzeit von 2:00,55 Minuten
über die 800 Meter sollte das auch realistisch sein, allerdings ist Wagner nach einer Verletzung noch nicht ganz wieder fit. Er war im Trainingslager umgeknickt. Schnellster
Mittelstreckler der Männer war der Ahlener Markus Nakielski. Er wurde in 2:46,2 Minuten gestoppt. Stark liefen im Nachwuchsbereich vor allem die Schüler M12 und M11. Bei den
Zwölfjährigen siegte Daniel Küpper von der LG Ahlen in 3:21,8 Minuten knapp vor André Hüffer von der LG Oelde/Wadersloh in 3:23,8 Minuten, bei den Elfjährigen
gab es einen Doppelsieg für die Elischer-Zwillinge Renning und Fynn-Rasmus von der LG Ahlen in 3:33,1 und 3:34,8 Minuten.
Über 800 Meter trennte die schnellsten Läuferinnen nur eine Zehntel-Sekunde. Schnellste war Anna Lena Mathmann von der LG Emsaue 04 in 2:37,2 Minuten knapp vor Kira Horsthemke von
der LG Ahlen in 2:37,3 Minuten. Über 3000 Meter gingen die Siege an die LG Hamm. Tim Kinitz, der vor Wochenfrist schon die 5000 Meter souverän gewonnen hatte, lief als Solist
eindrucksvolle 9:01,8 Minuten und überrundete fast die gesamte Konkurrenz. Robert Bange folgte ihm in 10:12,7 Minuten. Der Läufer im Trikot des LV Oelde hatte allerdings noch die
1000 Meter rund eine halbe Stunde zuvor in den Beinen. Lennart Elischer von der LG Ahlen lief als bester B-Jugendlicher 10:21,4 Minuten. Schnellste Läuferin über 3000 Meter war in
10:35,1 Minuten Patricia Grewatta von der LG Hamm.
Über 5000 Meter setzte sich Wolfgang Dilla in 17:09,2 Minuten vor dem Ex-Beckumer Michael Hohenhorst im Trikot der Laufsportfreunde Münster durch. Hohenhorst kam in 17:30,5 Minuten
ins Ziel. Dritter wurde Edmund Masuch vom RSV Schwalbe Oelde in 17:50,6 Minuten. Bei den Frauen setzte sich Petra Holtmann-Wibberich von der LG Oelde/Wadersloh durch. Die Führende im
Kreis-Beckum-Cup lief die 5000 Meter in 21:04,1 Minuten. Ergebnisse: www.timeteam-jung.de
-
Führungswechsel im Beckum-Cup
Ahlen, 12. April 2005 (sts). Führungswechsel bei den Frauen, kaum Veränderung bei den Männern, das ist das Ergebnis im Zwischenstand des Kreis-Beckum-Cups nach dem
ersten Bahnlauf der Saison. Während Antonia Schips die ungeliebten 10.000 Meter auf der Bahn ausließ und damit ihre Spitzenposition verloren hat konnte Bernd Hoppe in der
Konkurrenz der Männer leicht an Boden gutmachen. Der Langstreckler vom LV Oelde hat mit 126 Punkten aus acht Zählern Vorsprung auf seinem Vereinskameraden Manfred Grünebaum nun
elf gemacht. Dritter im Zwischenklassement ist nach fünf Läufen nun Robert Bange, der sich von Platz fünf nach vorne schieben konnte. Den größten Sprung hat jedoch
Martin Stutenbäumer gemacht, der sich von Platz acht auf vier verbesserte und das erfolgreiche Quartett des LVO auf den vier Spitzenplätzen damit komplettiert. Zurückgefallen
ist dagegen Ortwin Roye, der in Oelde schon seinen zweiten Lauf ausließ. Außerdem hat der Ahlener Markus Nakielski an Boden verloren. Nakielski war zwar beim Langstreckentag der
LG Oelde/Wadersloh am Start, gab aber den 5000 Metern den Vorzug. Die bisherige Spitzenreiterin in der Konkurrenz der Frauen konzentrierte sich dagegen statt auf die Bahn lieber aufs
Training. Dadurch liegt Antonia Schips vom Ski-Club Beckum nun mit zwölf Punkten Rückstand in der Zwischenwertung auf Platz zwei. Neue Spitzenreiterin ist Petra Holtmann-Wibberich
von der LG Oelde Wadersloh, die beim Heimspiel im Jahnstadion die Optimal-Punktzahl holte. Drittplatzierte ist wie bisher Renate Lindental vom Ski-Club Beckum, die sich durch ihren
Startverzicht in Oelde zwar mehr Rückstand einhandelte, ihren Podestplatz aber noch verteidigen konnte. In der Jugendklasse ist nun der bisher Zweitplatzierte André Michelis vom
SuS Enniger neuer Spitzenreiter. Nach etwas mehr als einem Drittel des Cups führt der Newcomer mit 14 Punkten Vorsprung vor Lennart Elischer von der LG Ahlen. Jannik Elischer, vor dem
Bahnlauf noch Erster, liegt nun auf Platz drei. In der weiblichen Jugend gab es nur einen vereinsinternen Tausch an der Spitze. Katharina Theismann von der LG Ahlen ist statt Zweite jetzt
Erste, Jana Alteheld statt Erste jetzt Zweite. Die nächsten Punkte für den Beckum-Cup gibt es nun erneut in Oelde. Am 23. April macht die Serienwertung zum Frühlingslauf im
Vier-Jahreszeiten-Park Station.
-
Wenn der Ehemann läuft, weil er nicht auf seine Frau warten will
Bonn, 10. April 2005 (sih). Eigentlich wollte sich Klaus Koch am Wochenende einen netten Vormittag als Zuschauer an der Strecke machen und seiner Frau beim Marathon Laufen zusehen. Da
die Witterung in Bonn zum Rumstehen aber zu kalt und nass war, schnür
te auch er kurzfristig die Laufschuhe: "Weil er bei dem Wetter nicht so lange auf mich warten wollte", so Ehefrau Heidi Koch. Die 42,195 Kilometer seiner Frau waren dem Göttergatten
trotz aller Spontaneität dann aber doch zu weit, er begnügte sich mit der halben Distanz. Die er zufrieden beendete: Nach spätestens 1:35 Stunden wollte er im Ziel sein,
1:32:09 Stunden nach dem Startschuss war er es. "Damit kann ich sehr gut leben", so Koch zu den gut neunzig Minuten Wartezeit-Ersparnis.
Gut leben kann auch seine Frau mit ihrem Ergebnis auf der Marathondistanz, die sie nach 4:12:51 Stunden hinter sich gebracht hatte. Nach langer Vorbereitungszeit erwischte die Ahlenerin vor
drei Wochen doch noch die Grippe, "da habe ich die Marathon-Hoffnungen schon fast aufgegeben". Aufgeben zählt aber nicht, daher ging sie doch an den Start. Obwohl Koch ihr Ziel unter
vier Stunden zu bleiben in Bonn nicht erreichte, war am gleichmäßigen Rennverlauf nichts auszusetzen.
An Konstanz mangelte es jedenfalls nicht: Nach dem ersten Halbmarathon in 2:04 Stunden verlor Koch auf der gewöhnlich deutlich härteren zweiten Hälfte nur vier Minuten.
"Strecke und Zuschauer waren im Gegensatz zum Wetter klasse", war sich das Lauf-Ehepaar im Trikot der LG Ahlen einig. Denn mit acht Grad, Nieselregen und Wind war es in Bonn am Wochenende
eindeutig zu kalt zum Rumstehen.
-
Langstrecke: Nakielski mit Sieg unter den Türmen
Berge, 9. April 2005 (sts). Markus Nakielski scheint eine neue Lieblingsstrecke entdeckt zu haben. Auch am Wochenende beschränkte sich der Langstreckler im Trikot der LG Ahlen
mit einem Wettkampf über fünf Kilometer. Bei der Premiere des Laufes "Unter den Wassertürmen" in Hamm-Berge war der 33-Jährige allerdings dabei erneut siegreich. Nachdem
Nakielski die ersten vier Kilometer an der Seite seines Hammer Trainingspartners Andreas Beulertz zurückgelegt hatte, setzte er sich im Finale leicht ab und hatte nach 16:24 Minuten elf
Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Der Rest der Konkurrenz hatte bei starkem Wind mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.
-
Westdeutsche Meisterschaft: Kreutz mit Titel über 20 Straßenkilometer
Diez, 9. April 2005 (sts). Manfred Kreutz zeigt sich erneut in Top-Form. Bei den Westdeutschen Meisterschaften startete der Geher im Trikot der LG Ahlen gleich mit dem Titel in die
Freiluft-Saison. Nach 20 Kilometern und 1:42:09 Stunden ließ der 39-Jährige der Konkurrenz in Diez keine Chance und holte sich außer dem Sieg in der M40 auch gleich den
Gesamtsieg. Zwei Wochen vor den nationalen Titelkämpfen in Dresden meldete Kreutz damit auch schon Ambitionen auf eine weitere erfolgreiche Meisterschaft an. Zuletzt hatte Kreutz, der
bei den Weltmeisterschaften der Senioren vor Jahresfrist gleich zwei Titel geholt hatte, bei den nationalen Titelkämpfen in der Halle Rang zwei belegt. Einen guten Eindruck machte in
Diez am Samstag auch Nachwuchsmann Christian Krick. Der Freckenhorster steigerte seine alte Bestzeit um fast fünfeinhalb Minuten und sicherte der LG Ahlen in 2:04:22 Stunden Platz
sieben.
-
Kreis-Tagung der Leichtathleten: Kompromiss für Startgebühren, Silber für Hendricks und Wechler
Ahlen, 8. April 2005 (sts). Die Regelungen für die Bezirksmeisterschaften und das Startgeld bei den Kreismeisterschaften sowie letzte Absprachen zur neuen Saison und Ehrungen
standen am Freitagabend im Vereinsheim der Ahlener SG am Sportpark Nord im Mittelpunkt der Tagung der Leichtathletik-Vereine des Sportkreises Beckum.
Um das Nachmelde-Chaos bei den Titelkämpfen in Ahlen einzudämmen, sind Meldungen zukünftig nur noch bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start und gegen einen empfindlichen
Aufpreis möglich. Bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start liegt die Zusatzgebühr weiter bei einem Euro. Damit einigte sich die Versammlung auf einen Kompromiss. Ursprünglich
sollte die stark erhöhte Gebühr schon ab Veranstaltungsbeginn fällig werden. Gleichzeitig machte Eberhard Vollmer als Chef und Sportwart der heimischen Leichtathleten aber
darauf aufmerksam, dass Nachmeldungen nicht zur Regel werden dürfen. "In anderen Kreisen sind bei den Meisterschaften Nachmeldungen gar nicht möglich", so Vollmer.
Zum Thema Bezirksmeisterschaften besteht derzeit weiter Klärungsbedarf. Die genauen Regelungen für die Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften und die Vergabe der Disziplinen sollen
von Vollmer in den kommenden Wochen mit den Verantwortlichen der Kreise Unna-Hamm, Soest und Lippstadt neu abgestimmt und festgelegt werden.
Auch künftig sollen bei den Mehrkampf-Kreismeisterschaften, die in der Klasse der B-Schüler um den Hürdenlauf ergänzt und damit auf das komplette Angebot des
Blockwettkampfes erweitert werden, die Mehrkampfabzeichen des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) direkt an die Nachwuchssportler ausgegeben werden. Die Kosten dafür tragen wie
bisher die Vereine. Das ursprünglich als Schwerpunkt vorgesehene Thema Schulsport wurde am Freitag nur kurz angesprochen und dann einvernehmlich auf einen Termin nach den Landtagswahlen
verschoben, da unter Umständen einige Änderungen in der Schulpolitik zu erwarten sind.
Im Rahmen der Ehrungen wurden am Freitag Marathonmann Peter Wechler von der LG Ahlen und Kreisjugendwart Hans Hendricks vom SV Westfalen Liesborn ausgezeichnet. Aus den Händen von
DLV-Vizepräsident Dieter Massin erhielten die beiden Leichtathleten die DLV-Ehrennadel in Silber. "Von solchen Menschen lebt die Leichtathletik", dankte Massin dabei für ihren
Einsatz. An eine Leichtathletik im Kreis ohne Hendricks könne er sich nicht erinnern. Bei Wechlers Ehrung erinnerte er ein einen der größten Erfolge des heute
58-Jährigen: "Das war im strömenden Regen 1996 bei den Europameisterschaften der Senioren in Malmö und einer meiner ersten Einsätze für den DLV, und dann läuft
ein Ahlener beim Marathon als Erster ins Stadion", erzählte Massin von einem Moment, der ihn sehr bewegt habe.
-
Volkslauf in Harsewinkel: Siege durch Stickl und Schott, Maria Gerke auf zweitem Platz
Harsewinkel, 3. April 2005 (sih). Zwei Siege und einen zweiten Platz verbuchten die heimischen Langstreckenläufer am Wochenende in Harsewinkel: Über fünf Kilometer
sicherte sich der Ahlener Danny Schott nach 28:13 Minuten und eine Sekunde vor seinem Vater Frank Platz eins der D-Schüler, auf der Halbmarathonstrecke war Vanessa Stickl die schnellte
B-Jugendliche. Die Oelderin kam nach 2:13:27 Stunden ins Ziel und war damit noch schneller als Kirsten Falbrede und Elke Eggert vom Beckumer Ski Club, die das Ziel nach 2:16:58 und 2:17:37
Stunden erreichten. Unter zwei Stunden blieb bei den Frauen über 21,097 Kilometer nur Petra Uckelmann, ebenfalls Beckumer Ski Club, die mit 1:55:47 Stunden registriert wurde.
Platz zwei der W35 sicherte sich Maria Gerke von der LG Oelde/Wadersloh über zehn Kilometer. Nach 44:29 Minuten kam sie außerdem als Vierte der Gesamtwertung ins Ziel. Schneller
war in diesem Rennen aus den Reihen der heimischen Läufer nur Christoph Kaldewei vom TuS Westfalia Vorhelm: Er belegte nach 43:45 Minuten Rang drei seiner Altersklasse. Ludger Knüwe
von der LG Oelde/Wadersloh kam nach 45:42 Minuten ins Ziel, Cornelia Brünenkamp brauchte im Trikot des LV Oelde mit genau 58:00 Minuten etwas länger. Schnellster Mann im
Halbmarathonrennen war Edmund Masuch. Der Langstreckler war im Auftrag des RSV Schwalbe Oelde nach guten 1:19:49 Stunden wieder im Ziel. Dagegen hatten die anderen Ahlener und Oelder am Start
keine Chance: Jakob Breer (LG Ahlen) folgte nach 1:31:47 Stunden, Dieter Spitczok von Brisinski (TV Jahn Oelde) wurde mit 1:37:25 Stunden registriert. Eine gute Minute länger brauchte
Eckhard Rump (LG Oelde/Wadersloh, 1:38:35 Stunden). Nach 1:49:22 Stunden war auch Franz Brünenkamp vom LV Oelde im Ziel, Reinhard Heimann und Klaus Sudan (beide LV Tri Star Oelde)
komplettierten die Gruppe der heimischen Läufer im Ziel nach 1:49:54 und 1:54:26 Stunden.
-
Langlaufmeeting in Oelde
Oelde, 2. April 2005 (sts). Gegen Susanne Ritter hatten die heimischen Läufer am Samstag keine Chance. Mit persönlicher Bestleistung und neuer Deutscher Jahresbestzeit
dominierte die 26-Jährige das Oelder Langstreckenmeeting eindrucksvoll und setzte gleichzeitig eine Richtmarke für die nationale Konkurrenz. Mit 15:51,7 Minuten wurde Ritter am Ende
ihrer 5000 Meter gestoppt. Diese Zeit konnten im vergangenen Jahr nur zwei deutsche Läuferinnen unterbieten. Gleichzeitig steigerte die extra aus Bonn angereiste Langstrecklerin ihre
persönliche Bestleistung um über zehn Sekunden und schloss nach ihrem guten Abschneiden bei den Cross-Weltmeisterschaften im französischen St. Galmier dem Sieg beim erstklassig
besetzten Straßenlauf um das Bayerkreuz nahtlos an die jüngsten Erfolge dieses Frühjahrs an.
"Das wurde auch langsam Zeit", so Ritter nach ihrem Tempolauf in Oelde. Die alte Bestzeit der DM-Zweiten über die 5000 Meter von 2002 war mittlerweile fünf Jahre alt. Die gute
Frühform, die sich für die Oelder als Glücksfall herausstellte, kommt allerdings nicht von ungefähr. Auf Grund einer Pollenallergie kann Ritter im Sommer kaum trainieren.
"Daher habe ich jetzt den Winter durchtrainiert", so Ritter. "Jetzt muss jetzt gleich die ersten Wettkämpfe nutzen. Und Oelde war halt der erste Bahnwettkampf", erklärte die
Läuferin im Trikot des SV Saar 05 Saarbrücken und war nach dem Lauf sichtlich zufrieden: "Da müssen die anderen jetzt erstmal drankommen, viele werden die Zeit jedenfalls
dieses Jahr nicht unterbieten."
Damit hatten in Oelde auch die Männer Probleme. Nur der A-Jugendliche Tim Kinitz von der LG Hamm lief die zwölfeinhalb Runden mit 15:48,9 Minuten noch etwas schneller als die
Cross-Spezialistin. Die hatte sich für ihren Rekordlauf auch sicherheitshalber gleich Unterstützung aus ihrem Verein mitgebracht. Frank Hahn, Trainer, Trainingspartner und Freund in
Personalunion begleitete Ritter als Tempomacher.
Trotz ihrer guten Erfahrungen mit dem frühen Termin und der Oelder Bahn müssen die Organisatoren aber im kommenden Jahr wohl auf eine erneute Bestzeit von Susanne Ritter
verzichten. Dann überschneidet sich der Termin voraussichtlich mit den Cross-Weltmeisterschaften in Japan. Aber nach Oelde will Ritter trotzdem zurückkommen. Für den 11. Juni
hat sie sich einen Start beim Citylauf vorgenommen. Ritter: "Da ist immer eine nette Stimmung, da möchte ich gerne laufen." Auch wenn sie auf Grund des Pollenflugs vorher kaum trainieren
kann.
Die Schnellsten im Hauptlauf über die 10.000 Meter drehten auch relativ unbeeindruckt ihre Runden. Nach 34:34,7 Minuten trug sich André Heßler von der LG Rheine-Elte
erstmals in die Siegerlisten ein. Nach etwa der Hälfte der Distanz hatte er sich vom Vorjahressieger Sebastian Fischer lösen können, der mit 35:02,9 Minuten gar nicht zufrieden
war. "Mir war es schon zu warm", so der Langstreckler im Trikot des ESV Münster. Schnellster heimischer Läufer war am Samstag Bernd Hoppe vom LV Oelde, der sich in 36:07,2 Minuten
auch den Bezirkstitel holte. Auf den Plätzen landeten der Ex-Beckumer Michael Hohenhorst, der im Trikot der Laufsportfreunde Münster nach 36:33,1 Minuten ins Ziel kam, sowie die
LVO-Langstreckler Robert Bange (36:55,3 Minuten), Martin Stutenbäumer (37:32,0) und Marathon-Mann Manfred Grünebaum (37:53,1). Ralf Ruppert als Schnellster der LG Oelde/Wadersloh
absolvierte die 25 Runden in 39:18,4 Minuten.
In den Altersklassen M55 und älter holten sich Wolfgang Scholz vom Ski-Club Beckum (41:31,9 Minuten) sowie Jürgen Jendreizik (53:56,6) und Theo Westermann (51:04,0) vom LV Oelde
die Titel.
Bei den Frauen gewann auf der Langstrecke in 40:37,5 Minuten Eva Heithoff von DSD Düsseldorf. Schnellste heimische Läuferin und Bezirksmeisterin wurde Petra Holtmann-Wibberich von
der LG Oelde/Wadersloh. Sie setzte sich in Abwesenheit von Antonia Schips, die am Samstag auf einen Start auf der von ihr nicht geliebten Bahn-Langstrecke verzichtete, in 45:41,8 Minuten
durch. Immer mehr Läufer nutzen zum Auftakt der Bahn-Saison die 5000 Meter als Formtest. Bestanden hat diesen Test neben Frauen-Siegerin Susanne Ritter (siehe nebenstehender Bericht)
insbesondere Tim Kinitz von der LG Hamm, der in 15:48,9 Minuten souverän gewann. Schnellster heimischer Läufer war Markus Nakielski von der LG Ahlen in 16:19,5 Minuten. "Schon
wieder etwas schneller als in Vorhelm, es geht aufwärts", zeigt sich der 33-Jährige nach einer Formkrise im Winter langsam wieder zufrieden. Mit Blick auf die Jugendklassen
bestimmte aus heimischer Sicht Lennart Elischer das Geschehen. Der Nachwuchsläufer aus den Reihen der LG Ahlen wurde nach 17:54,3 Minuten Bezirksmeister.
Einzig die Schülerläufe waren am letzten Ferienwochenende mehr als schwach besetzt. Im Nachwuchsrennen gingen nur vier Läufer an den Start. Den Bezirkstitel gewann hier
Philipp Droste von der LG Ahlen nach 3000 Metern in 10:57,1 Minuten.
-
Neuer Lauftreff startet
Ahlen, 30. März 2005 (sts). Fit in den Sommer. Die LG Ahlen hilft dabei. Gemeinsam mit dem Stadtanzeiger für
Ahlen und Beckum gibt es jetzt die Aktion Lauftreff für absolute Laufanfänger und Hobbyläufer. Los geht's am 15. April. "Mitmachen kann jeder, es geht nicht um
Leistungssport", unterstreicht Stadtanzeiger-Redakteur Andreas Wartala, der sich für den Lauftreff schon angemeldet hat.
Für die fachkundige Betreuung des Lauftreffs sorgen mit Ralph Küpper und Roland Fröhlich zwei erfahrene Läufer aus den Reihen der der LG Ahlen. Voraussetzungen für
die Teilnahme gibt es außer Lust auf Bewegung keine. "Wir fangen ganz klein an", verspricht Küpper, dass niemand überfordert wird.
Langfristiges Ziel des Trainings ist, spätestens zum Ende des Jahres zehn Kilometer am Stück zu laufen. "Das kann jeder erreichen, der regelmäßig dabei ist", verspricht
Ralph Küpper. Höhepunkt des Lauftreffs könnte dann am 9. Dezember eine gemeinsame Teilnahme am Winter-Citylauf in Ahlen sein. Abgerundet wird das Training, das zunächst
einmal wöchentlich am Freitag ab 17.15 Uhr stattfindet, durch Gymnastik und Dehnprogramm sowie Vorträge zum Thema Laufen und Gesundheit. Anmeldungen sind ab sofort bei Ralph
Küpper, 02382/2745 oder beim Stadtanzeiger möglich. Für jeden Teilnehmer gibt es auch umfangreiches Begleitmaterial. "Außerdem werden wir uns noch die ein oder andere
Überraschung einfallen lassen", verspricht Stadtanzeiger-Redakteur Andreas Wartala.
-
ältere Meldungen 2005
-
Meldungen 2004
-
Meldungen 2003
-
Erstes Halbjahr 2003
-
Meldungen 2002
-
Meldungen 2000 und 2001