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Silvesterlauf Münster

Am letzten Tag des Jahres fast an die Spitze der Bestenliste

Münster, 31. Dezember 2002, (sih). Es war seine letzte Chance, und er nutzte sie. Für den letzten Tag des Jahres hatte sich Stefan Maschelski vorgenommen, sich an die Spitze der Westfälischen Bestenliste über 5 Kilometer zu setzen. Und mit einer Zeit von 17:16 Minuten beim Münsteraner Silvesterlauf verdrängte er den bisher Führenden Marco Dieckmann aus Oelde (17:19 Minuten) auf Rang zwei. Dass er dabei die Altersklasse souverän für sich entschied und als Vierter des gesamten Feldes wieder ins Stadion am Aasee lief, war da eher nebensächlich.

"Aber die Kader-Kollegen schlafen nicht", tat es Vater und Trainer Norbert Maschelski einfach als Pech ab, dass am letzten Tag des Jahres in Haltern mindestens ein Nachwuchsläufer aus Westfalen noch ein paar Sekunden schneller war. "Trotzdem, für einen Platz in der Deutschen Bestenliste müsste es gereicht haben."

Einen Schnitt von viereinhalb Minuten pro Kilometer hatte Trainer Maschelski bei den beiden Röhrkohl Schwestern für Silvester in Auftrag gegeben. "Das fiel allerdings dem starken Gegenwind ab dem vierten Kilometer zum Opfer." In vorbildlicher Trainerfunktion spulte Maschelski das selbst auferlegte Programm ab da alleine ab ­ und erreichte das Ziel nach nahezu perfekten 22:27 Minuten. Die ältere der Röhrkohl-Schwestern, Linda, setzte sich gegen ihre Schwester Meike erst im Endspurt durch, das Duo wurde auf dem dritten und zweiten Platz der Altersklassen mit 23:00 und 23:02 Minuten registriert. Als jüngste Teilnehmerin war Jana Alteheld auf den fünf Kilometern unterwegs. Zum ersten Mal für die Schülerin ­ "mit 27:40 Minuten hat sie sich dabei gut geschlagen", so der Trainer.

Aufs Treppchen seiner Altersklasse lief in Münster ein weiteres Mal Hermann Schomacher. Von Wind und Kälte ließ sich der Arzt kaum aufhalten ­ er erreichte das Ziel nach der Schleife durch die Bauerschaft und am Aasee antlang nach 20:20 Minuten auf dem dritten Platz. Zufrieden waren auch Elke Maschelski und Bruno Kollekta am Ende des Jahres, die die Strecke in 28:11 und 28:36 Minuten hinter sich brachten.

Als schnellster LG-Läufer setzte sich auf der doppelt so langen Distanz Fabian Hoffschuld durch. Der B-Jugendliche verpasste mit 43:45 Minuten nach zwei Runden à fünf Kilometer den dritten Platz nur knapp, seine Mutter Sigrid Hoffschuld folgte mit 57:36 Minuten. Relativ dicht auf den Fersen war Fabian Hoffschuld dabei der schnellste Sportlehrer des Städtischen Gymnasiums, Martin Stoffers. Der Sendenhorster war 44:10 Minuten lang unterwegs, Ehefrau Renate Nocon-Stoffers brauchte zwei Minuten länger. Für die beste Platzierung aus heimischer Sicht sorgte über zehn Kilometer Matthias Friederici von der SG Sendenhorst, der in 50:52 Minuten auf den zweiten Platz der A-Schüler lief.

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