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Berglauf in Borgholzhausen

Gipfelsturm am Luisenturm

Borgholzhausen, 8. November 2002 (sts). Kurz und schmerzvoll: Der nach Veranstalterangaben nördlichste Berglauf Deutschlands bewies am Samstag in Borgholzhausen erneut seinen ganz besonderen Charakter. Auf der mit 4,6 Kilometern extrem kurzen Strecke warten im Kampf gegen Berg und Uhr — der Wettkampf wird als Einzelzeitlauf gestartet, die Läufer starten im Abstand von 15 Sekunden jeweils alleine — bleibt kaum ein Meter, um neue Kräfte zu sammeln.

Zusätzlich schwer war die Strecke am Wochenende durch die anhaltenden Regenfälle der vergangenen Woche. Der teilweise fast bodenlose Morast garantierte am Samstag die schwersten Laufbedingungen der vergangenen Jahre. „Gute Vorbereitung für die Cross-Saison“, nahm Stefan Maschelski es gelassen. Im Fernduell der beiden schnellsten Ahlener in Borgholzhausen blieb Maschelski nach 21:55 Minuten zeitgleich mit seinem Teamkameraden Stefan Schwenke. Nachdem Kaderathlet Maschelski den vor ihm gestarteten 26-Jährigen etwa zur Hälfte der Strecke eingeholt hatte, musste er im Schlussabschnitt den Kontakt wieder abreißen lassen.

Hermann Schomacher, erstmals beim Borgholzhausener Berglauf dabei, benötigte auf Rang sieben seiner Klasse 24:47 Minuten für den Gipfelsturm am Luisenturm. Schnellste Ahlener Läuferin war Larissa Sicke. Die Mittelstrecklerin sah den Wettkampf in 27:27 Minuten jedoch nur als Trainingslauf. Sie belegte in der Hauptklasse ebenfalls Rang sieben. Erfolgreicher zeigte sich in Borgholzhausen die jungen Nachwuchsläuferinnen. Sowohl Meike als auch Linda Röhrkohl belegten in 29:00 und 29:02 Minuten in ihren Klassen Rang zwei. Katharina Theismann, nach 31:12 Minuten im Ziel, wurde bei den A-Schülerinnen Dritte.

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