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Pressemeldungen Westdeutsche Marathonmeisterschaften Essen |
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Gosda unter drei Stunden, Kläsener und Kreutz mit neuer Bestzeit
Ralf Gosda (Foto) hatte keine mehr. Bis zur Hälfte war der LG-Vorsitzende auf dem Kurs um den Baldeneysee mit Kreutz gemeinsam unterwegs. Dann musste Gosda aufstecken und das Tempo zurücknehmen. "Für mich war das Rennen fast gelaufen", sah der 40-Jährige unterwegs schon die Chancen schwinden, überhaupt ins Ziel zu kommen. Grund war das deutlich zu schnelle Anfangstempo. 20:29 Minuten nach fünf, 41:00 Minuten nach zehn Kilometern, "damit lagen wir 90 Sekunden unter dem Zeitplan", bilanziert Gosda. Hört sich nicht nach viel an, kann aber das entscheidende Quäntchen zuviel sein. Zumindest für Gosda. Denn während Kreutz sich nur vorübergehend bremsen ließ und im zweiten Rennabschnitt erneut beschleunigte, musste Gosda richtig kämpfen, um nach insgesamt 2:59:12 Stunden erneut unter der Drei-Stunden-Grenze zu bleiben. "Das war hart am Anschlag", resümiert er seinen sechsten und vorerst letzten Marathon. "Jetzt gibt es erstmal eine Pause. Kinder, Job und Marathon, das ist sonst zuviel." Manfred Kreutz wird dagegen scheinbar rein gar nichts zuviel. "Egal, jetzt versuchst du es", sei ihm durch den Kopf gegangen, als Gosda sich zurückfallen lassen musste. Und er versuchte es mit Erfolg. Um knapp 40 Sekunden blieb er bei unangenehmer Kälte unter seiner bisherigen Marathon-Bestzeit. Am meisten litt am Sonntag jedoch Barbara Kläsener unter der Witterung. "Bei Kälte wird es schwierig", ahnte die unter Atembeschwerden leidende Langstrecklerin schon vor dem Start nichts Gutes. Nach schnellem Start konnte sie jedoch zumindest bis zur Halbzeit ungefähr im Zeitplan bleiben. Am Ende lag sie immerhin noch rund eine Minute unter der alten Bestzeit. Entsprechend schnell legte sich die Enttäuschung über ihre 3:23:45 Stunden, mit der die 100-Kilometer-Läuferin im Rahmen der Westdeutschen Meisterschaften auf einen hervorragenden vierten Rang lief. "Jetzt konzentriere ich mich wahrscheinlich erstmal wieder auf die 100 Kilometer", blickt sie trotzdem schon wieder in Richtung Ultralangstrecke. Kein Wunder, der "100er" im schweizer Biel findet auch mitten im Sommer statt. Im herbstlichen Essen komplettierte am Sonntag Jürgen Blüthgen vom LG-Partnerverein SC-Relax das Ahlener Aufgebot. Blüthgen lief die zwei Runden um den Baldeneysee in 3:34:24 Stunden. Heinz Siebenbrock vom Lauftreff Drensteinfurt lief 3:55:18 Stunden. |
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LG Ahlen Internetdienst www.ahlen.de/lgahlen |
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