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Pressespiegel Westfälische Mehrkampfmeisterschaften 2007 |
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Mehrkampf-Westfalenmeisterschaften mit Siebenkampf-Kreisrekord: Eskötter holt Westfalen-Titel, Berkemeier fährt zur DMAhlen, 24. Juni 2007 (mts). Kreisrekord für Elena Berkemeier, Sieg für Sebastian Eskötter: Der Nachwuchs aus dem Sportkreis sorgte am Wochenende bei den Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften in Ahlen für eine beeindruckende Bilanz: Eskötter vom SuS Enniger entschied seinen Wettbewerb souverän für sich, Marcel Boron (LG Oelde/Wadersloh) und Elena Berkemeier (LG Ahlen) holten jeweils Rang zwei. Dazu kommt noch der Sieg der für den TV Wattenscheid startenden Annika Krull bei den Juniorinnen. „Unsere Sportler zählen in Westfalen zur Spitze“, freute sich Holger Stein, Lehrwart des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses Beckum und Stützpunkttrainer Ahlen/Hamm. Steins Schützling Eskötter erkämpfte sich bis zum Sonntagabend in seiner Altersklasse M14 einen deutlichen Vorsprung: Der Ennigeraner hatte im Blockwettkampf Sprint/Sprung, einem Fünfkampfwettbewerb für die A-Schüler-Klassen, mit 5,77 Metern im Weitsprung, 1,64 Metern im Hochsprung und 35,96 Metern im Speerwurf gleich in drei der fünf Disziplinen neue Bestleistungen aufgestellt. Marcel Boron, der vor allem mit 28,04 Metern im Diskuswurf glänzte, holte im Blockwettkampf Wurf der gleichen Altersklasse den zweiten Rang. Mit 10,37 Metern pulverisierte der Oelder seine Kugelstoßbestmarke und zeigte auch auf der Laufbahn über 100 Meter sowie die Hürden eine für ihn ordentliche Vorstellung. Eskötter empfahl sich einmal mehr auch für die Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften, die Mitte August in Lage anstehen. Und das DM-Ticket hat jetzt auch Elena Berkemeier sicher: Die 16-Jähre holte im Siebenkampf nicht nur Rang zwei, sondern auch die DM-Norm für die Jugendmeisterschaften. Vor sieben Wochen in Uerdingen war Berkemeiers Angriff auf die Qualifikationsnorm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im September im oberbayerischen Vaterstetten knapp an 17 Pünktchen gescheitert, am Samstag in Ahlen blieb die 16-Jährige zunächst noch hinter den Leistungen von Uerdingen. Am zweiten Wettkampftag konnte sie sich dann von Rang vier auf Platz zwei vorschieben: Berkemeier holte erst im zuletzt wenig überzeugenden Weitsprung das beste Resultat ihrer Altersgruppe, schmiss den Speer mit 34,34 Metern soweit wie noch nie und entschied dann auch noch das 800-Meter-Rennen mit 2:32,80 Minuten für sich. Unter den Augen von Mehrkämpferin Jessica Herbring vom SuS Enniger, die als eine von 80 Kampfrichtern im Sporpark vor Ort war, überbot Berkemeier nicht nur die Norm für Vaterstetten um 61 Zählen, sondern auch Herbrings neun Jahre alten Siebenkampf-Kreisrekord um 33 Punkte. 421 Sportlerinnen und Sportler hatten für Ahlen gemeldet, Berkemeiers B-Jugend war mit Abstand die am stärksten besetzte Klasse. Anna Buschhorn von der LG Oelde/Wadersloh, die über die Hürden, im Hochsprung und über 800 Meter überzeugen konnte, landete in ihrem ersten Jugend-Jahr hinter Berkemeier auf Rang 13 und damit im vorderen Mittelfeld. Mit Marei Bunne stand eine weitere Oelderin am Start, im Blockwettkampf Wurf der W15 kam sie nach den Bestleistungen über 100 Meter, im Weitsprung und mit dem Diskus auf Rang sieben. Josephine Bednorz vom TV Beckum hatte sich ihr Comeback nach einer Verletzungspause anders vorgestellt: Nach drei ungültigen Versuchen und einem Streichergebnis im Weitsprung war der Siebenkampf für die 14-Jährige gelaufen. Ein Platz unter den ersten acht wäre sonst in Reichweite gewesen. Bei der Beckumerin Annika Krull fehlten diesmal die herausragenden Ergebnisse. Für den Sieg bei den Juniorinnen, zu denen die Jugendliche zu Gunsten ihrer Mannschaftskolleginnen hochgemeldet hatte, reichte es dennoch, in der weiblichen Jugend A wäre es für die Sprinterin und Weitspringerin Rang vier geworden. Jeweils rund 350 Sportlerinnen und Sportler kämpften am Samstag und am Sonntag um die Mehrkampf-Titel, viel Arbeit für die Veranstalter und Ausrichter. Neben dem Ahlener Stadion gebe es in Westfalen nur zwei weitere Sportanlagen, auf denen Sportfeste in dieser Größenordnung überhaupt durchgeführt werden könnten, so die Wettkampf-Leitung Christina Geiseler. Mit großem Engagement hatten die Platzwarte die einzelnen Anlagen wettkampftauglich gemacht, zum Teil musste die Ausstattung von anderen Sportanlagen beschafft werden. Stress gab es für die örtlichen Ausrichter vom SC Relax Leichtathletik sowie der LG Ahlen vor allem mit dem Wetter: Nach starken Regenfälle standen die Weitsprunganlagen auf dem Don-Bosco-Nebenplatz und ein Kugelstoßring auf dem Werferfeld unter Wasser. Aber die Ahlener bekamen auch dieses Problem in den Griff, wie Geiseler, beim Sportwartein des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen, anerkennend feststellen konnte. Der Stabhochsprung der A-Schüler, der nach einem Regenschauer unterbrochen werden musste, verzögerte sich bis in die späten Abendstunden. Wenn es nach dem Landesverband geht, gibt es auch in Zukunft Westfälische und Deutsche Meisterschaften in Ahlen. „Erst recht, wenn es jetzt endlich die neue Laufbahn gibt“, so Landesleistungssportkoordinator Winfried Vonstein. Am Mittwoch soll der Austausch der Kunststoffbahn beginnen. [Ergebnisse] |
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LG Ahlen Internetdienst www.lgahlen.de |