Edelmetall für Ahlen durch Nakielski und Maschelski
Kamen-Methler, 21. April 2002 (sih). Mit zwei Treppchenplätzen bei den Westfälischen Langstreckenmeisterschaften bewiesen die Ahlener Leichtathleten am Wochenende ein
weiteres Mal in dieser Saison, dass sie auf Landesebene nicht nur mithalten können, sondern zur absoluten Spitze Westfalens zählen.Allen voran der derzeit schnellste Ahlener
Langstreckler, Markus Nakielski. Nur zwei Wochen nach seinem Auftritt bei den Westdeutschen Meisterschaften in Koblenz, wo er über zehn Kilometer mit 33:35 Minuten unter die Top Ten
lief, holte der 30-Jährige in Kamen Silber.
Auch wenn der Kontakt zur Spitze mit fast einer halben Minute Rückstand abgerissen war, ebenso sicher war dem Ahlener nach 34:02,20 Minuten, 10000 Metern und damit 25 Runden im
Stadion der Sportschule Kaiseraus Rang zwei. Für die zweite Platzierung in der Spitze Westfalens sorgte schon fast erwartungsgemäß Stefan Maschelski. Der Kaderathlet lief
von Beginn der 3000 Meter an in der Spitzengruppe des großen Feldes mit. Einen Kilometer vor Schluss sprengte der spätere Sieger das Feld, Maschelski sah sich vom Sieger
abgeschlagen auf den letzten vierhundert Metern im Sprintduell, erwies sich als der Stärkere und machte damit Rang drei perfekt. Um hervorragende vierzehn Sekunden unterbot der
15-Jährige seine alte Bestmarke und durchbrach mit 9:56,24 Minuten erstmals die 10-Minuten-Grenze über die siebeneinhalb Stadionrunden.
Ein für die erste große Meisterschaft durchaus gelungenes Rennen lieferte über 2000 Meter Meike Röhrkohl. Unter über einem Dutzend Konkurrentinnen hielt sich die
Schülerin von Beginn an konsequent im Mittelfeld und lief nach beeindruckender Schlussphase mit 7:36,62 Minuten auf den siebten Platz und damit erstmals unter die Top Ten einer
Westfalenmeisterschaft. Husten und ausgesprochen starke Konkurrenz machten Ulrike Gunnemann über 3000 Meter das Leben schwer. Ihre erste Westfalenmeisterschaft in der Jugendklasse
hatte sich die Gymnasiastin jedenfalls anders vorgestellt. Mit 11:57,80 Minuten, und damit deutlich unter den eigenen Möglichkeiten wurde Gunnemann im Ziel registriert, die Zeit
reichte für Rang zehn. Nachwuchsathletin Katharina Theismann, die von Trainer Norbert Maschelski ebenfalls für die Titelkämpfe gemeldet war, machte eine Woche vor dem Start
ein gebrochener Arm einen Strich durch die Rechnung, so dass sie auf ihr Meisterschaftsdebüt verzichten musste.
[Meldungen 2002] [Meldungen 2000 und 2001]
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