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Beheiri in Bestform

Dortmund, 12. Januar 2002 (sih). Eine gute und eine weniger gute Nachricht überbrachte Mehrkampftrainerin Miriam Friedrich nach der Hallen-Westfalenmeisterschaft in Dortmund am Wochenende. Die gute: Sven Becker, der seit Wochen mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber zu kämpfen hat, ist schon wieder auf dem Weg zur Besserung und beginnt voraussichtlich Anfang März wieder mit lockerem Training.
Die scheinbar schlechte: "Eigentlich ist in Dortmund nichts so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe." Allerdings im positiven Sinne, denn die Ergebnisse der Ahlener Athleten können sich durchaus sehen lassen. Für die größte Überraschung sorgte in der Helmut-Körnig-Halle sicherlich Amna Beheiri. Mit einer Silbermedaille im Hochsprung bestätigte die 19-jährige Schülerin ein weiteres Mal, dass von ihr in Zukunft noch einiges zu erwarten ist.
Nachdem sie über 60 Meter Hürden mit einem sechsten Platz im Vorlauf und neuer persönlicher Bestzeit von 9,88 Sekunden überzeugte, flog sie im Hochsprung trotz unschöner Erinnerungen an das Vorjahr nur knapp am Sieg vorbei. "Die ersten Sprünge waren etwas ängstlich und zaghaft, aber als sie dann in Tritt kam, sah es plötzlich richtig nach Hochsprung aus", so Trainerin Friedrich. Schon im ersten Versuch überflog das Multitalent die 1,61 Meter ­ "ohne Techniktraining im Winter eine sensationelle Überraschung." Kein Problem, wenn man dann den Start über 400 Meter ausfallen lassen muss, weil man so sehr mit Flops auf die Matte beschäftigt ist.
Für eine neue persönliche Bestzeit über 60 Meter Hürden sorgte auch Andreas Kloss. Der Zehnkämpfer behauptete sich in einem Spitzen-Feld mit 9,27 Sekunden auf dem zehnten Platz. "Allein schon die Quali zur Meisterschaft war eine Überraschung", so der Kommentar von der Trainer-Seite. Zufrieden war Friedrich auch mit der Jüngsten im Team, Sara Beheiri. Die A-Jugendliche belegte über 400 Meter einen passablen elften Platz. In 62,14 Sekunden mit einer Zeit, die jedoch durchaus noch zu verbessern ist. "Sie ist einfach zu langsam angelaufen", so Friedrich. Nicht gerade einfach hatte es Larissa Sicke über ihre Lieblingsstrecke. Im Feld der Frauen musste sich die Juniorin über 800 Meter behaupten. Die 2:19,07 Minuten über vier Hallenrunden brachten der 19-jährigen Westfalenmeisterin Platz sechs.
Nadja Beheiri verzichtete aufgrund einer Knieverletzung auf ihren Start über 800 Meter, plant allerdings, mit den nächsten Wettkämpfen ebenfalls in die Hallensaison einzusteigen.
[Ergebnisse beim FLVW]

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